Zukunftskonzepte zur urbanen Mobilität – virtuelle Zeitreise

Mit dem Crossmedia-Projekt „2049: Zeitreise Mobilität“ hat das Fraunhofer IAO ge-meinsam mit dem Hessischen Rundfunk Testpersonen per Virtual Reality (VR) auf eine Zeitreise ins Jahr 2049 geschickt, in Deutschland und den USA. Die abschließende Studie zeigt, welche Zukunftskonzepte auf Akzeptanz stoßen und als realistisch betrachtet werden. Bei den am häufigsten gewünschten Attributen an die Mo-bilität der Zukunft sind sich die verschiedenen Generationen jedoch nicht immer ei-nig.
Quelle: Newsletter Fraunhofer IAO vom 14.07.2020

Mehr dazu und den Download der Studie gibt es unter https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2297-virtual-reality-hilft-bei-beurteilung-der-mobilitaet-von-uebermorgen.html?utm_campaign=News_20_07

Neue autoMobilität II – Kooperativer Straßenverkehr und intelligente Verkehrssteuerung für die Mobilität der Zukunft (acatech)

Wie sich automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sinnvoll in ein nutzerfreundliches, effizientes und nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft einbinden lassen, zeigt die Studie „Neue autoMobilität“. Quelle: DLRmagazin 163

Mehr dazu und den Download der Studie gibt es unter: https://www.acatech.de/pro-jekt/neue-automobilitaet-ii-kooperativer-strassenverkehr-und-intelligente-ver-kehrssteuerung-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft/.

Wie smart sind Deutschlands Kommunen? Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Die neueste Kommunalstudie aus 2019 untersucht den gegenwärtigen Stand der Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien in Deutschlands Kommunen. Ein besonderer Fokus der Studie liegt auf den vielfältigen Herausforderungen in der Umsetzung und möglichen Lösungsansätzen. Mehr unter: https://www.de.digital/DIGITAL/Redaktion/DE/Publikation/stadt-land-digital-update-digitalisierung.html

Studie: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung & Co. auf den Fahrzeugbau in Bayern?

BIHK-Studie – © BIHK

Der Fahrzeugbau ist eine Schlüsselindustrie in Bayern und damit ein Garant für Wohlstand, Beschäftigung und Innovation im Freistaat. Neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung haben das Potenzial, die Branche in den kommenden Jahren wesentlich zu wandeln. Im Fokus stehen dabei die vier Megatrends vernetzte Fahrzeuge (Connected cars), autonomes Fahren (Autonomous vehicles), alternative Mobilitätsangebote (Shared mobility) und alternative Antriebe (Electric vehicles), abgekürzt CASE. Im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK e.V.) hat das ifo Institut in einer Metastudie untersucht, welche Auswirkungen diese Megatrends für den Fahrzeugbau im Freistaat Bayern haben werden.

Im Rahmen der Metastudie wurden unter anderem Themen wie Elektromobilität, Vernetzte Fahrzeuge und Autonomes Fahren und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette in Bayern beleuchtet.

Hier gelangen Sie zur Studie.

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Fraunhofer IAO Studie: Beschäftigungs­sicherung im Automobilbau

Studie mit Handlungs­empfehlungen zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs veröffentlicht

Die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer IAO, angestoßen von der IG Metall und Vertretern der Automobilindustrie, wurden im Sommer vorgestellt. Die damals angestellten Prognosen zu Rückgängen beim Personalbedarf sind in der nun vollständig veröffentlichten Studie ergänzt um Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen zur Sicherung von Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Mehr unter…

Umfrage: Potenziale neuer Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge

Die Zeppelin Universität führt aktuell für die Zielgruppe Fuhrparkmanager eine Umfrage durch.

Die Projektergebnisse sollen Aufschluss über die Alltagstauglichkeit und Nutzerakzeptanz speziell für die Technologie des induktiven (kabellosen) Ladens geben. Mit Ihrer Hilfe können wichtige Einflussfaktoren ermittelt werden, damit auf Nutzerbedürfnisse angepasste Lösungen und Services entwickelt werden können um hierdurch die Nutzung von Elektrofahrzeugen im Alltag komfortabler, effizienter und anwenderfreundlicher zu gestalten.

Gerade bei der gewerblichen Nutzung von Elektrofahrzeugen können hinsichtlich des bedarfsgerechten Technologieeinsatzes und der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen große Potenziale zu einer nachhaltigen Gestaltung von Mobilitätslösungen und deren Wirtschaftlichkeit ausgeschöpft werden. Die Untersuchung dieser Potenziale steht bei der Umfrage im Vordergrund. Sie richtet sich an die Fuhrparkverantwortlichen,  Entscheider und diejenigen, die Kenntnis über die Flotte und das Mobilitätsangebot des Unternehmens/ der Organisation haben.

Es gibt bei dieser Umfrage kein „Richtig“ oder „Falsch“, da es um Ihre persönliche Meinung geht. Vollständige Angaben sind für die Aussagekraft unserer Erhebung sehr wichtig. Wir bitten Sie daher um die vollständige Beantwortung aller Fragen – nur so können wir Ihre Angaben in unsere Erhebung aufnehmen. Diese sind selbstverständlich anonym und werden absolut vertraulich behandelt. Die Umfrage nimmt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.

Sie finden die Umfrage hier.

Nationale Plattform Elektromobilität: Fortschrittsbericht 2018. 1 Million E-Autos bis 2022

Die Nationale Plattform Elektromobilität hat ihren Fortschrittsbericht 2018 veröffentlicht. Das Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020 wird verfehlt, die NPE rechnet jedoch mit einer Zielerreichung in 2022. Die NPE sieht für Deutschland dennoch das Ziel erreicht, Leitanbieter und Leitmarkt zu sein. Von Januar bis August 2018 sind rund 45.000 Elektroautos (BEV/PHEV) neu zugelassen worden, was einem Anteil von 1,8 Prozent entspricht.

Für die NPE ist das Ziel Leitanbieter zu sein grundsätzlich erreicht. Die deutschen Automobilhersteller „erreichen mit ihren Elektrofahrzeugen in den wichtigen Automobilmärkten einen mit ihren konventionell betriebenen Autos mindestens vergleichbaren, oft sogar höheren Marktanteil. In Westeuropa liegt er bei 53 Prozent. In den USA ist ihr Marktanteil mit 16 Prozent sogar doppelt so hoch. Einen Sonderfall bildet der chinesische Markt. Hier sind deutsche Elektrofahrzeuge deutlich unterrepräsentiert“.

Die NPE hebt zudem hervor, dass jedes dritte Patent im Bereich Elektromobilität aus Deutschland kommt. Nicht zuletzt sei es gelungen, bis auf die Batteriezellenproduktion die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland abzubilden. Der NPE-Bericht wirbt für verstärkte Anstrengungen, aus strategischen Gründen eine Batteriezellproduktion in Deutschland zu etablieren.

Bei dem Ziel Leitmarkt sieht die NPE Deutschland ebenfalls auf einem guten Weg. Das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 wird zwar verfehlt, allerdings laut Prognose bereits 2022 erreicht. Aktuell sind rund 177.000 Elektrofahrzeuge zugelassen. Die Marktdynamik ist weiterhin hoch: Inzwischen sind 1,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos (BEV) oder Plug-in-Hybride (PHEV). Bis 2025 sollen die kumulierten Neuzulassungen nach aktuellen Hochrechnungen auf 2 bis 3 Millionen Fahrzeuge ansteigen. Dies entspricht einem Marktanteil zwischen 4 und 6,5 Prozent. Ihren Beitrag dazu sollen vor allem die 100 neuen Modelle deutscher Hersteller bis 2020 liefern.

Auch mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigt sich der Bericht zufrieden: Ende 2017 waren rund 12.500 Ladepunkte, darunter gut 850 Schnellladepunkte, installiert.  Die ersten Ergebnisse aus den Förderprogrammen lassen zudem einen deutlichen Schub erwarten. Laut NPE würden sich bei einer vollständigen Umsetzung der eingegangenen Förderanträge bis zum Ende dieses Jahres die Normalladepunkte verdreifachen und die Schnellladepunkte verzehnfachen. Der Ausbau muss jedoch weitergehen. Nach Auffassung der NPE ist für 1 Million Elektrofahrzeuge die Installation von 70.000 öffentlichen AC-Ladepunkten und 7.100 öffentlichen DC-Ladepunkten sowie rund 1 Million privaten Ladepunkten notwendig.

Folgenden unmittelbaren Handlungsbedarf ermittelt die NPE:

  • zentrale Marktanreizmaßnahmen wie Umweltbonus und Vorrangregelungen in Kommunen konsequent fortführen,
  • weitere Fördermaßnahmen für den Aufbau der öffentlichen, aber auch privaten Ladeinfrastruktur, etwa für leichte Nutzfahrzeuge bei Gewerbetreibenden und Flottenbetreibern,
  • bessere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Ladeinfrastrukturen in gemeinschaftlich genutztem privaten Parkraum,
  • Investitionen für Netzinfrastrukturen, um intelligentes Laden zu ermöglichen,
  • Etablierung von Fördermaßnahmen für elektrische Nutzfahrzeuge und Busse prüfen
  • Forschung und Entwicklung in Material-, Zell- und Batterietechnologie sowie -produktion mit hoher Intensität fortsetzen.

Den Fortschrittsbericht finden Sie hier zum Download und die Zulassungszahlen des KBA finden Sie hier.

IW-Report: Patente deutscher Kfz-Unternehmen

Die Zukunft fährt digital

Die Kfz-Branche bleibt Deutschlands innovativer Motor, belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Keine andere Branche meldet hierzulande so viele Patente an. Dabei zeigt sich: Die Unternehmen stellen sich der digitalen Herausforderung – und die Zulieferer spielen eine entscheidende Rolle.

Elektromobilität und autonomes Fahren: Diese beiden Megatrends stellen die Fahrzeugbauer seit einigen Jahren vor große Herausforderungen. Die deutschen Kfz-Unternehmen bereiten sich vor allem durch Forschung auf den Strukturwandel vor, rund 40 Prozent aller Patentanmeldungen hierzulande kommen von der Automobilindustrie. Im Bereich Digitalisierung sind es sogar 43 Prozent. „Die Kfz-Unternehmen haben eine Vorreiterrolle beim Thema Digitalisierung“, betont IW-Infrastrukturexperte Thomas Puls.

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DIHK-Studie: Autonomes Fahren zügig vorantreiben

Automatisiertes und am Ende der Entwicklung autonomes Fahren bringt
allen Unternehmen spürbare Vorteile. Das zeigt eine vom Deutschen Industrie-
und Handelskammertag (DIHK) beauftragte Studie. „Der Straßenverkehr
wird kostengünstiger, zuverlässiger, sicherer und umweltfreundlicher“, fasste
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Ergebnisse der KE-Consult-
Untersuchung „Autonomes Fahren“ zusammen. „Touren können optimiert,
Waren schneller und pünktlicher zum Kunden gebracht werden.“ Der DIHK plädiert
deshalb dafür, die Technologie zügig voranzutreiben. „Deutschland hat das
Know-how, um bei der Entwicklung und Einführung dieser neuen Technik eine
Führungsposition einzunehmen“, zeigte sich Wansleben überzeugt.“ Allerdings
braucht die Wirtschaft hierfür die Unterstützung der Politik bei den Rahmenbedingungen
– beispielsweise über eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung.“
Selbst bei „sehr vorsichtiger Schätzung“ verspreche die Studie für die deutsche
Volkswirtschaft bis 2030 positive Effekte von rund acht Milliarden Euro jährlich
aus der neuen Technologie; langfristig sei bei weiteren Fortschritten mit Kostensenkungen
von mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr zu rechnen.

Quelle: DIHK

Studie prophezeit deutlichen Jobverlust durch E-Mobilität

Insbesondere die Antriebstechnik bei Pkw drohe, in hohem Maße vom Arbeitsplatzverlust betroffen zu sein. Von den 210.000 in der Herstellung von Antriebssträngen in Deutschland Beschäftigten könnten, die Entstehung neuer Jobs in der Batterietechnik schon einberechnet, rund 75.000 Stellen wegfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Diese Zahlen beruhen auf dem zentralen Szenario der Studie. Danach würde bis 2030 ein Viertel aller Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs sein, Plug-in-Hybride machen 15 Prozent aus und die übrigen 60 Prozent stellen effiziente Otto- und Dieselmotoren. Stiege die Zahl der E-Autos bis 2030 auf 80 Prozent an, könnte sogar jeder zweite Arbeitsplatz in der Antriebstechnik wegfallen. Dies entspräche 109.000 Jobs, was angesichts von rund 840.000 insgesamt in der Autobranche Beschäftigten bereits mehr als ein Achtel ausmachen würde.

Aus technischer Sicht ursächlich dafür ist in erster Linie die geringere Komplexität von Elektro- im Vergleich zu Verbrennungsmotoren: Besteht ein konventioneller Motor aus 1.200 bis 2.000 Teilen, verfügen Elektroantriebe lediglich über 100 bis 200 Teile. Luftfilter, Ölpumpen, Kurbelwellen oder Zylinderköpfe würden beispielsweise wegfallen. Auch die Produktionszeit verringere sich von 20 Stunden bei einem Verbrenner auf nur noch 15 Stunden bei E-Autos.

Die Autoren der Studie richten sich vor diesem Hintergrund mit deutlichen Appellen an die Politik: Sie müsse dafür sorgen, dass insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei geholfen wird, Wissenslücken hinsichtlich der zu erwartenden Entwicklungen zu schließen. Aber auch die Unternehmen seien in der Pflicht, mit groß angelegten Weiter- und Neuqualifizierungsmaßnahmen einerseits dafür zu sorgen, möglichst viele Beschäftigte auf veränderte Arbeitsinhalte vorzubereiten und andererseits sicherzustellen, dass der Industriestandort Deutschland nicht vom Import relevanter Technologien und Produkte aus Fernost abhängig wird. In dieses Horn stößt auch die Gewerkschaftsseite: Sie fordern von der Politik, breit in die Batteriezellentechnologie einzusteigen und entsprechende Fabriken zur Massenproduktion in Deutschland aufzubauen.

In Auftrag gegeben wurde die Fraunhofer-Studie von BMW, Volkswagen, Daimler, Bosch, ZF, Schaeffler, Mahle sowie der IG Metall. Mehr unter..