Neue Hybridfähre in Dänemark mit Antriebstechnik aus Nürnberg

Antriebs- und Automatisierungsspezialist Baumüller erhält Auftrag von der dänischen Werft Hvide Sande zur Lieferung eines hybriden Antriebssystems

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Neue Hybridfähre für Verbindung zwischen den Häfen Æro and Rudkøbing/Bild: Hvide Sande

Saubere Energie ist ein wichtiger Trend für die Verkehrswege unserer Zukunft. Auch zu Wasser, denn der Schiffsverkehr zählt gleichfalls zu den Verursachern der Luftverschmutzung. Der deutsche Antriebs- und Automatisierungsspezialist Baumüller und die dänische Werft Hvide Sande bauen deswegen gemeinsam eine neue hybride Auto- und Personenfähre. Damit gehören sie mit zu den Vorreitern von modernen Antriebskonzepten im dänischen Schiffsverkehr. Ab Herbst 2019 wird das Schiff der Fährgesellschaft ÆrøXpressen für eine neue Verbindung zwischen den Häfen Ærø und Rudkøbing unterwegs sein und bis zu 32 Pkw und 196 Passagiere befördern.Neue Hybridfähre für Verbindung zwischen den Häfen Æro and Rudkøbing/Bild: Hvide Sande

„Skandinavien ist der größte Schiffsmarkt in Europa mit vielen Fährverbindungen und erfährt aktuell einen starken Trend hin zu ökologischen Lösungen. Wir tragen auf dem Wasser mit unserer hybriden Fähre zum umweltfreundlichen Verkehr bei. Mit Baumüller haben wir einen kompetenten und professionellen Partner für Antrieb und Energieerzeugung gefunden“, erklärt Martin Larsen, Senior Project Manager, Hvide Sande.

Die neue Fähre ist eine dieselelektrische Hybridlösung: Elektromotoren treiben sie an, nur zur Stromerzeugung sind noch Dieselaggregate an Bord. Alternativ kann sie auch batteriebetrieben fahren. Innerhalb der Häfen läuft die Fähre vollelektrisch. Der moderne Hybrid-Antrieb reduziert Treibstoffbedarf und Emissionen signifikant. Die neue Fähre ist nicht nur umweltfreundlich, sondern mit 11 Knoten auch schnell: Die Überquerungszeit zwischen den Häfen Ærø und Rudkøbing wird ca. 45 Minuten betragen. Außerdem sorgt das hybride Antriebskonzept dafür, dass die Fähre eine gute Manövrierfähigkeit und sehr geringe Vibrationen aufweist.

„Wir freuen uns, Hvide Sande und ÆrøXpressen bei diesem modernen Fährprojekt zu unterstützen. Für uns als internationalen Antriebsspezialisten gehört Dänemark zu einem wichtigen skandinavischen Markt. Deswegen haben wir in 2018 auch eine dänische Niederlassung gegründet, da wir viel Potential für anspruchsvolle Projekte sehen“, erklärt Swen Jacob, Regional Manager North Germany + Scandinavia, Baumüller.

Für die neue Hybridfähre in Dänemark wird Baumüller das gesamte hybride System, speziell auf die Bedürfnisse des Schiffs zugeschnitten, liefern. Das deutsche Unternehmen übernimmt das komplette Engineering für Antrieb und Energieerzeugung: Elektro-Maschine des Dieselgenerators, Antriebe für Propeller und Bugstrahlruder, Energieverteilungssystem  und Bordnetzspannungserzeugung. Zum Einsatz kommen speziell auf die Bedürfnisse der Schiffe entwickelte Komponenten. Das Unternehmen hat allein in 2018 bereits eine hybride Fähre in Deutschland und eine vollelektrische Fähre in Asien ausgerüstet und auch 2019 weitere Systeme für Arbeitsschiffe im Auftragsbestand.

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Schaeffler Start-up präsentiert seriennahen Bio-Hybrid auf der CES 2019

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Bildquelle SCHAEFFLER: Der Bio-Hybrid feiert auf der CES 2019 in Las Vegas mit zwei seriennahen Prototypen in den Varianten Cargo und Passenger seine Weltpremiere.

Die zur Schaeffler Gruppe gehörende Schaeffler Bio-Hybrid GmbH präsentiert auf der CES in Las Vegas (USA) vom 8. bis 11. Januar 2019 den seriennahen Bio-Hybrid – eine neue, zeitgemäße Art der individuellen urbanen Mobilität und Transportmöglichkeit. Das variable und elektrisch unterstützte Fahrzeug wird in den Varianten Cargo und Passenger gezeigt. Gleichzeitig feiert der eigene Markenauftritt der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH Premiere. Unter www.bio-hybrid.de – der am 6. Januar online gehenden Website – gibt es einen ersten Einblick.

Aus einer Vision wird Realität
„Als Pionier hat Schaeffler die Gattung ,Bio-Hybrid‘ bereits 2016 als Vision für den Individualverkehr im urbanen Raum präsentiert“, sagt Prof. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG. „Aus dieser Vision wird nun Realität. Ende 2017 haben wir die Schaeffler Bio-Hybrid GmbH gegründet. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft kann als Ausgliederung mit der Flexibilität eines Start-ups arbeiten und hat die Aufgabe, den Bio-Hybrid zur Serienreife zu entwickeln. Mit der Weltpremiere der beiden seriennahen Prototypen auf der CES erfolgt der nächste Schritt auf dem Weg zur geplanten Markteinführung im Jahr 2020.“

Lösungsansatz für die urbane und systemisch geprägte Mobilität der Zukunft
„Ein zentrales Ziel ist es, den drohenden Verkehrskollaps in Großstädten zu verhindern und diese fußgängerorientierter und lebenswerter zu machen“, erläutert Gerald Vollnhals, Projektleiter der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH. „Das kann nur gelingen, wenn wir das Verkehrsaufkommen mittels neuer, intelligenter Fahrzeugkonzepte entzerren. Gefragt sind Fahrzeuge, die in einem vernetzten und systemischen Miteinander eine hohe Flexibilität bei geringem Flächenbedarf erreichen. Genau das bietet der Bio-Hybrid.“

Auf Basis der 2016 präsentierten Studie entwickelte das Schaeffler Start-up den Bio-Hybrid kontinuierlich weiter. Die auf der CES gezeigten Varianten gehen Mitte 2019 in ein Testfeld. Dafür wurden neben dem Antrieb beispielsweise auch das Bedienkonzept und das Design komplett überarbeitet. Parallel baute Schaeffler ein zehnköpfiges Team auf, das 2019 verdoppelt werden soll. Patrick Seidel, der die Themen Strategie und Unternehmensentwicklung bei der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH verantwortet, unterstreicht: „Als nächsten großen Schritt werden wir unser Vertriebs- und Industrialisierungskonzept weiter vorantreiben. Hier sind wir offen für Partnerschaften.“

Zwei Varianten Cargo und Passenger
Die Varianten Cargo und Passenger vereint dieselbe modulare Plattform mit hohem Komfort und höchsten Sicherheitsstandards. Durch seine vier Räder bietet das Konzept eine außergewöhnliche Fahrstabilität. Dach und Windschutzscheibe machen es witterungsunabhängig und somit ganzjahrestauglich. Es ist kaum breiter als ein normales Fahrrad und kann emissionsfrei auch auf Radwegen fahren. Der Bio-Hybrid kommt zudem mit einem Drittel des Parkraums eines Kleinwagens aus und ist in den meisten Ländern führerschein- und zulassungsfrei. Der elektrische Antrieb unterstützt die fahrende Person – wie bei einem Pedelec – bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h*.

Die Variante Passenger bietet eine neue Form der individuellen und designorientierten Fortbewegung in der Stadt. In ihr finden nun zwei Personen bequem hintereinander Platz. Die Variante Cargo dient als variable Lösung für den emissionsfreien Warentransport. In Las Vegas wird eine Art „Pick-up“ gezeigt. Der modulare Aufbau macht den Bio-Hybrid zu einem echten Verwandlungskünstler: Kühlwagen, Coffee-Shop oder abgeschlossener Stauraum – alles ist möglich. In puncto Ladevolumen und Nutzlast ist der Cargo für den urbanen Transport bestens gerüstet und eine Alternative im zukünftigen Mobilitätsmix.

Einfache Bedienung und digitale Plattform
Wi-Fi, GPS, Bluetooth und 4G machen den Bio-Hybrid zu einem vollwertigen Teil der digitalen und vernetzten Stadt. Ein smartes Bedienkonzept sorgt für maximalen Fahrspaß, hohe Sicherheit und eine einfache Steuerung. „Smartphone und Smartwatch sind ins Konzept integriert – so werden sich in Zukunft erweiterte Funktionen und intelligente Features über eine eigene Bio-Hybrid-App steuern lassen und dem Fahrer das Leben erleichtern. Unsere Vision ist, das iPhone im Pedelec-Bereich auf den Markt zu bringen“, erläutert Prof. Tim Hosenfeldt, Leiter des Bereiches Zentrale Innovation bei Schaeffler, in dem der Bio-Hybrid seinen Ursprung hatte.

* 250–750 Watt Nennleistung (je nach nationalen gesetzlichen Vorgaben)

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Leoni und Diehl: Strategische Partnerschaft im Zeichen der Elektromobilität

Fokus auf innovativer Energie- und Datenübertragung in Hochvolt-Batterie-Systemen

Leoni und Diehl gehen eine strategische Partnerschaft für Batterie-Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge ein. Leoni ist globaler Lösungsanbieter für das Energie- und Datenmanagement in der Automobilbranche sowie weiteren Industrien. Diehl ist mit innovativen Lösungskonzepten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge bedeutender Partner der Automobilindustrie. Beide Unternehmen arbeiten künftig im Bereich der Energie- und Datenübertragung sowie des Wärmemanagements über den gesamten Wertschöpfungsprozess zusammen. Ziel der Kooperation ist es, auf den Kompetenzen der beiden Unternehmen aufzubauen und den Kunden Systemlösungen für die Elektromobilität aus einer Hand anzubieten.

Das Segment für elektrisch angetriebene Fahrzeuge verspricht im Vergleich zum gesamten Automobilmarkt überproportionale Wachstumsraten von weltweit durchschnittlich mehr als 30 Prozent pro Jahr bis 2025. Zudem fragen die Automobilhersteller anstelle von einzelnen Komponenten verstärkt nach ganzheitlichen Lösungen und Systemansätzen. Beiden Trends kommen Leoni und Diehl mit der Zusammenarbeit entgegen.

„Leoni und Diehl ergänzen sich optimal mit Blick auf vorhandene Technologien und Know-how, wenn es um Hochvolt-Anwendungen in Batterie-Systemen geht“, sagt Dr. Heiner Schunk, Sprecher des Bereichsvorstandes von Diehl Metall. Martin Stüttem, Vorstandsmitglied der Leoni AG mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme, ergänzt: „Wir sind zuversichtlich, unseren Kunden im wachsenden Markt für alternative Antriebe neue attraktive Lösungen anzubieten.“

Leoni und Diehl bündeln ihre Kompetenzen und sind dadurch in der Lage, Systemlösungen für Hochvolt-Batterie-Systeme in E-Fahrzeugen anzubieten. Dabei kombinieren die beiden Unternehmen Leonis Expertise bei Verkabelung, Stecksystemen, Batterie- und Wärme-Management mit Diehls Know-How im Bereich Zellkontaktiersysteme.

Systemlösung aus einer Hand

Im Hinblick auf die Anforderungen bei Hochvolt-Batterien bieten die beiden Firmen ihren Kunden aufeinander abgestimmte Produktlösungen, die sich als System optimal ergänzen. Die komplexe Aufgabe der Energie- und Datenübertragung mit den besonderen Anforderungen der E-Mobilität kann dabei mit grundsätzlich neuen Ansätzen gelöst und um weitere Elemente bis hin zu einem Batteriemanagement ergänzt werden. Schnittstellen werden reduziert und eine optimale Einbindung in das Gesamtbordnetz ermöglicht. Darüber hinaus ergibt sich durch die Kooperation eine höhere Wertschöpfung.

Die strategische Partnerschaft zwischen Leoni und Diehl ermöglicht, sowohl die Energie- und Datenverteilung als auch die Kontaktierung innerhalb der Hochvolt-Batterie eines Elektrofahrzeugs bereitzustellen. Produktseitig konzentriert sich die Kooperation zunächst auf folgende Felder: Zellkontaktiersysteme und Modulverbinder, das Batterie-Management-System sowie Wärmeleitlösungen und -management.

Den ersten formalen Schritt der strategischen Partnerschaft zwischen Leoni und Diehl bildet ein heute unterzeichneter Kooperationsvertrag.

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Hochschule Weihenstephan-Triesdorf testet Kraftstoffe in Verbindung mit Elektroantrieb

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf startet ein neues Projekt zu Biomasse-Kraftstoffen. Mithilfe eines Forschungsfahrzeugs testen Mitarbeiter verschiedene Kraftstoffarten im Zusammenspiel mit einem Elektrohybrid-Antrieb. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft unterstützt das Projekt, indem sie sich an der Finanzierung des Versuchsfahrzeugs TRIOBRID beteiligt. Am Freitag, 27. Juli 2018 hat Ingo Sigert, Ansprechpartner für strategische Unternehmensentwicklung bei der N-ERGIE, den TRIOBRID offiziell an Projektleiter Prof. Dr. Norbert Huber übergeben.

© N-ERGIE
Bildunterschrift: Mitglieder der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) mit den Sponsoren des Forschungsfahrzeugs: (v. l.) Prof. Dr. Michael Rudner, Dekan Fakultät Umweltingenieurwesen, Prof. Dr. Norbert Huber, Projektleiter, Dr. Nicolas Alt, Geschäftsführer Biomasse-Institut, Ernst Herrmann, Geschäftsführer der Firma Heizomat, Dr. Eric Veuillet, Präsident HSWT, Prof. Dr. Markus Reinke, Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer, Robert Bloos, Inhaber Firma Heizomat, Dr. Steffen Hauff, Geschäftsführender Gesellschafter APROVIS Energy Systems, Gerhard Siegler, Bürgermeister Markt Weidenbach, und Ingo Sigert, Ansprechpartner strategische Unternehmensentwicklung N-ERGIE.

Mittelfristig erarbeiten die Verantwortlichen im Rahmen des Forschungsprojekts Öko-Bilanzen für verschiedene Strom-Biomasse-Kombinationen.

„Für eine erfolgreiche Energiewende muss sich auch die Mobilität wandeln“, sagt Prof. Dr. Norbert Huber. „Dafür simulieren wir hier reale Fahrzyklen, um umwelt-technisch die besten Konzepte zu finden. Wir danken der N-ERGIE, dass sie uns bei diesem Vorhaben unterstützt.“

„Als regionaler Energieversorger sind wir Mitgestalter der Energiewende“, erklärt Ingo Sigert. „Mit der Unterstützung des Forschungsprojekts gehen wir einen weiteren Schritt bei der notwendigen Dekarbonisierung des Verkehrssektors. Bereits in unserem eigenen Fuhrpark setzen wir über 100 Elektroautos für Dienstfahrten ein.“

Mitfinanziert wird das Forschungsfahrzeug durch das N-ERGIE Ökostromprodukt STROM PURNATUR. Kunden investieren hier einen Cent pro Kilowattstunde in zukunftsweisende Umweltprojekte in der Region.

Die N-ERGIE und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. So förderten STROM PURNATUR Kunden bereits 2010 ein erfolgreiches Projekt, bei dem das Potenzial von ungenutzten Rohstoffen für den Biogaseinsatz und die thermische Verwertung untersucht wurde.

STROM PURNATUR – aus der Region für die Region

STROM PURNATUR stammt überwiegend aus Wasserkraft, den bayerische Wasserkraftwerke und das N-ERGIE eigene Flusskraftwerk in Hammer an der Pegnitz liefern. Der restliche Anteil stammt aus der PV-Freiflächenanlage in Preith/ Pollenfeld im Landkreis Eichstätt.

Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet

Bildquelle Bühler Motor: Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Mark Furtwängler bei der Award-Übergabe in Chicago, USA (5. v. re.)

Die German American Chambers of Commerce ehren herausragende transatlantische Unternehmen

Alljährlich zeichnen die German American Chambers of Commerce (GACC) herausragend innovative Unternehmen aus. Im Fokus der diesjährigen Preisverleihung standen die intelligenten elektrischen Wasserpumpen von Bühler Motor. Mit diesen Pumpen leistet Bühler Motor einen wichtigen Beitrag zur Realisierung hybrider und vollelektrischer Fahrzeugantriebe.

Außerordentlich beeindruckt zeigen sich die GACC von der hohen Leistungsfähigkeit der Bühler Motor-Pumpen bei besonders niedrigem Energieverbrauch. Die in der Kategorie Excellence in Innovation ausgezeichneten bFlow C Pumpen von Bühler Motor erfüllen dabei nicht nur alle anspruchsvollen Temperatur- und Lebensdaueranforderungen der Automobilindustrie, sondern bieten darüber hinaus intelligente Diagnosefunktionen.

Weitere Auszeichnungen für innovative Leistungen gingen an die Unternehmen Bosch und ESTENSIS. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Unternehmen VisiConsult für Leistungen im Bereich Digitalisierung und Mid-America Overseas Inc. im Bereich der Dienstleistungen.

„Wir als German American Chambers of Commerce freuen uns diese herausragenden Unternehmen auszeichnen zu können. Diese Auszeichnung unterstreicht den Beitrag deutscher Tochtergesellschaften für die amerikanische Wirtschaft. Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen liefern in den Vereinigten Staaten qualitativ hochwertige Produkte, Technologien und Services“, so Mark Tolkiens, President und CEO der GACC Midwest.

In seiner Dankesrede hob Mark Furtwängler, President und General Manager Buehler Motor Inc., besonders die exzellente grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bühler Motor Standorten in Michigan, in North Carolina, in Mexiko und in Deutschland hervor. „Internationale und interdisziplinäre Teams in Verbindung mit stabilen Rahmenbedingungen für freien Handel ermöglichen Erfolge wie diese.“, so Mark Furtwängler.

Source: www.buehlermotor.de

48-Volt-Hybrid: Bewegungskompetenz

Seit Oktober fertigt die Continental AG am Standort Nürnberg den ersten 48-Volt-Hybrid-Antrieb in Serie. Dieser ist für die Dieselvarianten der Renault-Modelle Scénic und Grand Scénic bestimmt.

Laut Continental-Standortchef Rainer Pühl könne man durch ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis gleich in die Ausrüstung von Mittelklassewagen einsteigen. Auf diese Weise werde der übliche Weg, zunächst die Oberklasse auszurüsten und dann mit Mengeneffekten die Mittelklasse zu bedienen, umgangen. Die neue Produktionslinie sei für 200 000 Antriebe im Jahr ausgelegt, die Stückzahl ließe sich aber bei steigender Nachfrage durch ein modulares Fertigungskonzept schnell erhöhen. Neben Renault stehen laut Pühl noch vier weitere Autobauer auf der Kundenliste.

Die 48-Volt-Variante gilt als eine Alternative zu der wesentlich aufwändigeren Hochvolttechnik mit 300 bis 400 Volt, die üblicherweise in Hybridfahrzeugen verwendet wird. Renault strebt mit diesem System einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Die CO2-Emissionen des neuen Scénic sollen so auf 92 Gramm pro Kilometer sinken, was einen neuen CO2-Bestwert in dieser Fahrzeugklasse bedeuten würde. Möglich wird dies, weil der auch als Generator betriebene Elektromotor einen großen Teil der Bremsenergie in Strom wandelt. Dieser wird in einer kleinen Batterie zwischengespeichert und anschließend genutzt, um den Verbrennungsmotor gezielt zu entlasten. Neben einem beschleunigten Start-Stopp-Verfahren etwa an Ampeln von nur noch 0,2 Sekunden zeichnet sich der neue Antrieb auch durch das sogenannte „Segeln“ aus – das Fahren ohne Beschleunigung. Nimmt der Fahrer auf der Autobahn den Fuß vom Gas, erzeugt das System genug Energie, um die Geschwindigkeit stabil zu halten.

Seit 2013 entwickelten die Ingenieure bei Continental gemeinsam mit Renault diesen Hybridantrieb, die dafür aufgebrachte Investitionssumme belaufe sich auf rund 15 Mio. Euro. Continental kooperierte u. a. mit dem Bayerischen Laserzentrum, um erstmals ein schnelles und präzises Laserschweiß-Verfahren für sogenannte Kupferpins für die Elektromotoren einsetzen zu können.

Laut Rudolf Stark, Leiter der Continental Business Unit Hybrid Electric Vehicles, sind allein am Standort Nürnberg 500 Mitarbeiter in allen Facetten der Elektrifizierung beschäftigt. „Wir werden hier weiter aufbauen“, kündigt er mit Blick auf die Rolle des Continental „Hightech-Standorts Nürnberg“ an. Diese Entwicklung freut Nürnbergs Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas angesichts der großen Bedeutung der Elektromobilität für die Metropolregion. In jedem in Europa produzierten Fahrzeug fänden sich Teile aus Nürnberg und der Region. Mit Blick auf die über 2 500 Continental-Mitarbeiter in Nürnberg ist sich Fraas sicher: „Hier wird an der Zukunft gebaut.“ Mehr unter; www.conti-online.de

Source: www.ihk-nuernberg.de

» Video-Interview: Dr. Gerhard Gumpoltsberger über eMobility bei ZF.

Zum Abschluss unserer Video-Staffel von der IAA Nutzfahrzeuge haben wir noch ein Highlight für Sie – einen waschechten Walkact. Mit Dr. Gerhard Gumpoltsberger, dem Leiter Innovationsmanagement in der zentralen Vorentwicklung von ZF Friedrichshafen, sind wir plaudernd um den ZF Innovation Truck gelaufen…

Source: www.electrive.net

Schaeffler expandiert im Bereich Elektromobilität

Schaeffler expandiert im Bereich Elektromobilität

Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und eine damit einhergehende stark wachsende Zahl von Hybrid- und Elektrofahrzeugen – die Automobilindustrie steht vor dem Schritt in eine neue Epoche. Schaeffler wird diese richtungsweisenden Entwicklungen mit zukunftsweisenden Technologien begleiten. Vor diesem Hintergrund verdoppelt das Unternehmen seine globalen Kapazitäten im Bereich Elektromobilität. Insgesamt wird die Mannschaftsstärke, die sich mit dem Thema Elektromobilität und Mechatronik beschäftigt, in den nächsten fünf Jahren auf 2.400 Mitarbeiter ansteigen.

„Bereits 2011 hat Schaeffler das Systemhaus eMobilität ins Leben gerufen, um sich systematisch gebündelt dem Thema Elektromobilität zu stellen“, sagt Prof. Peter Gutzmer, Technologie-Vorstand bei Schaeffler. „Nur fünf Jahre später blicken wir auf ein breites Produktportfolio mit erfolgreichen Produktanläufen.“

Getrieben durch die Forschung und Entwicklung sind unter der Organisationsstruktur des Systemhauses eMobilität in kurzer Zeit serienreife Technologien entstanden. Erfolgreiche Produkte wie Hybridmodule oder elektrische Achsen mündeten in eigenen Produktlinien – jeweils mit einem Aufbau von umfangreichem Personal und hohem Investment. Um die positiven Entwicklungen und Erfolge in einem dynamischen Markt konsequent weiter zu treiben, hat Schaeffler seine Strukturen entsprechend angepasst.

Neuorganisation des Geschäftsbereichs Hybridantriebe
Andreas Englisch verantwortet seit April 2016 die Leitung des neu strukturierten Geschäftsbereichs Hybridantriebe. Er berichtet an Matthias Zink, Geschäftsleiter Unternehmensbereich Getriebesysteme. Der Bereich setzt sich zukünftig aus den Produktlinien „Elektrische Achse“, „Hybridmodule“ und „CVT“ zusammen und wird bis zum Ende des Jahres über 300 Mitarbeiter beschäftigen. Die bewährte Produktlinienorganisation stellt die optimale Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Einkauf und Produktion sicher. Unterstützt werden die einzelnen Produktlinien durch einen zentralen Forschungs- und Entwicklungsbereich in der Division Automotive, der sich umfassend mit Simulation und Versuch von verschiedenen Antriebstopologien im Fahrzeug beschäftigt – so auch mit allen Disziplinen zu dessen Elektrifizierung. Der Bereich besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit dem Fokus auf Deutschland, China und USA. Alle Projekte, auch die Serienanläufe der Bereiche „Elektrische Achse“ und „Hybridmodule“, werden übergreifend international und gemeinsam bearbeitet.

Source: www.schaeffler.de

Schaeffler: Elektrifizierung des Antriebsstrangs über die gesamte Bandbreite

Vor dem Hintergrund immer strengerer Emissionsziele seitens der Gesetzgebung und dem weltweit steigenden Mobilitätsbedarf, führt kein Weg an der Elektrifizierung des Antriebsstrangs vorbei. Gleich, ob private oder gewerbliche Nutzung, eine globale Fahrzeugflotte ist im Zuge der Emissionsreduzierung ohne ein zunehmendes Angebot an Hybrid- und Elektrofahrzeugen kaum vorstellbar.

Prof. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Vorstand Technologie bei Schaeffler, ist von der Entwicklung überzeugt: „Fällt der Blick in die nähere Zukunft, so scheint 2020 ein 20-prozentiger Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen vorstellbar.

Source: www.ina.de