BMVI födert Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben mit Batterie

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht werden.

Antragsfrist ist der 15. August 2019.

Mehr unter: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/aufruf-fuer-fue-projekte-im-foerderprogramm-elektromobilitaet-veroeffentlicht

E-Drive Center: Elektrisierende Forschung

2019tt_04595 © Thomas Tjiang

Forschungsbereichsleiter Dr.-Ing. Alexander Kühl im Labor des E-Drive-Centers.

Nürnberger Wissenschaftler arbeiten an der elektrischen Antriebstechnik der Zukunft.

Elektrische Antriebe für die Industrie und Antriebstechnik für die Elektromobilität: Dies sind Forschungsschwerpunkte des Bayerischen Technologiezentrums für elektrische Antriebstechnik (E-Drive-Center), das seinen Sitz im Nürnberger Gewerbepark „Auf AEG“ hat. Im Jahr 2010 nahm die Einrichtung ihren Betrieb auf als Forschungsbereich des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (Faps) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Der Freistaat Bayern hatte die Errichtung des E-Drive-Centers im Zuge des Strukturprogramms Nürnberg-Fürth, das nach der Quelle-Insolvenz aufgelegt wurde, mit einer Anschubfinanzierung von neun Mio. Euro gefördert. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat im Rahmen ihres „Zukunftsprogramms Mittelfranken 2025“ vom Juni 2018 dem Freistaat Bayern empfohlen, die Förderung des E-Drive-Centers fortzusetzen.

Die 17 Wissenschaftler sind gleichermaßen in der Grundlagenforschung und mit Industrieprojekten aktiv, um neue Forschungsergebnisse schnell in die industrielle Anwendung zu bringen. Nach Worten von Forschungsbereichsleiter Dr.-Ing. Alexander Kühl ist es dem E-Drive-Center gelungen, die gesamten Personalkosten über Drittmittel zu decken. Hierfür wurde eine Reihe von Förderprojekten des Bundeswirtschaftsministeriums gewonnen. Dazu zählt beispielsweise das im letzten Jahr gestartete Projekt „High-V: Entwicklung von Fertigungsprozessen für den elektrischen Hauptantriebsstrang (ca. 150 kW) mit E-Motor und Brennstoffzellen-Batterie-Hybrid“. Aufgezeigt werden soll, wie eine hoch flexible und hoch automatisierte Fertigung von leistungsfähigen elektrischen Antrieben gestaltet werden kann, die für den Einsatz in der zivilen Luftfahrt geeignet sind.

Spulen für Elektromotoren

Großes Know-how haben die Wissenschaftler bei der Analyse und Optimierung von industriellen Verfahren, um die Fertigung von Komponenten und Systemen für die elektrische Antriebstechnik zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel unterschiedliche Wickelverfahren, mit denen isolierter Kupferdraht zu einer Spule etwa für den Antrieb eines Elektromotors aufgewickelt wird. Um die Werkzeugkosten bzw. den großen Umrüstaufwand bei Kleinserien in der industriellen Fertigung zu senken, entwickelt das E-Drive-Center u. a. ein Robotersystem für das Aufwickeln. Im Labor „Auf AEG“ findet sich eine innovative Universalwickelmaschine, die verschiedene Wickelschemata ermöglicht und sich flexibel an wechselnde Geometrien anpassen lässt.

In der Automobilindustrie rücken halboffene Formspulen, sogenannte Hairpins, in den Fokus. Wegen deren wachsender Bedeutung tüftelt das E-Drive-Center beispielsweise an der Weiterentwicklung des Laserschweißens oder am innovativen Ultraschallschweißen zum Kontaktieren von Kupferlackdrähten. Beim Laserschweißen wird auch der Einsatz von Big Data erprobt – also die Erfassung und Verarbeitung einer Vielzahl von Daten inklusive akustischer Signale. Verfahren des maschinellen Lernens werden eingesetzt, um den Prozess des Laserschweißens kontinuierlich zu verbessern. Dieser Ansatz könnte auch auf die Wickelverfahren übertragen werden, um die Geschwindigkeit zu steigern, den Kupferverbrauch zu senken und gleichzeitig eine möglichst geringe Fehlerquote zu erreichen. Laut Kühl betritt das E-Drive-Center mit dem großen Big-Data-Forschungsthema für den Elektromaschinenbau „definitiv Neuland“.

In Nordbayern sieht Kühl eine große Zahl an Unternehmen, die im Elektromaschinenbau aktiv sind und mit denen das E-Drive-Center einen intensiven Austausch pflegt. Darunter sind auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen. Kooperiert wird beispielsweise im Rahmen von Master-Arbeiten oder längerfristig bei Promotionen.

In internationalen Expertenkreisen hat sich das E-Drive-Center auch durch seine wissenschaftlichen Veranstaltungen einen Namen gemacht: Initiiert wurden das jährliche Seminar „Produktion elektrischer Antriebe“ und die internationale Fachkonferenz „Electric Drives Production Conference“ (E-DPC). Diese Konferenz mit begleitender Ausstellung, die Ende des Jahres bereits zum neuen Mal stattfinden wird, ist nach Worten Kühls weltweit einzigartig und schlage eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis.

Zudem veranstalten die Forscher Tage der offenen Tür und nehmen an Veranstaltungen wie der „Langen Nacht der Wissenschaften“ oder dem Standort-Event „Offen Auf AEG“ teil, um nicht nur Wissenschaftler, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren.

Autor: tt.

Projektausschreibung „Smart Cities and Regions“ Zentrum Digitalisierung Bayern. Antragsfrist: 30.06.2019.

Die Themenplattform Smart Cities and Regions sucht nach innovativen, unternehmensgetriebenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Digitalisierung im Bereich intelligenter Städte und Regionen.

Quelle.

Würzburg: Neue Forschungsinitiative treibt Europas Batterie-Revolution voran

Eine Welt, die von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien wechselt, wird immer mehr von der Energiespeicherung und insbesondere von Batterien abhängig sein. Bessere Batterien können nicht nur den CO2-Fußabdruck des Verkehrssektors reduzieren, sondern auch das Stromnetz stabilisieren. Die groß angelegte europäische Forschungsinitiative »Battery 2030+« bringt führende Wissenschaftler und Unternehmen aus ganz Europa zusammen, um entscheidende Fortschritte in der Batteriewissenschaft und -technologie zu erreichen. Das erste der »Battery 2030+« Projekte startet im März 2019 und legt die Basis für diese Forschungsinitiative zu den Batterietechnologien der Zukunft.

In dem im Mai 2018 veröffentlichten Strategieplan für Batterien hat die Europäische Kommission die Notwendigkeit hervorgehoben, die europäische Batterieindustrie mit einer langfristigen Forschungsinitiative für zukünftige Batterietechnologien zu unterstützen. Das Projekt »Battery 2030+«, an dem sich derzeit 17 Partner in neun europäischen Ländern beteiligen, wurde für eine Koordinierungs- und Unterstützungsaktion im Rahmen des Programms Horizont 2020 ausgewählt. Innerhalb eines Jahres (ab März 2019) wird »Battery 2030+« die Grundlage für ein zehnjähriges groß angelegtes und langfristiges europäisches Forschungsprojekt schaffen.

Das Ziel von »Battery 2030+« ist die Entwicklung von hochmodernen Batterien der Zukunft, die der europäischen Industrie als Spitzentechnologien zur Verfügung stehen sollen. Batterien gehören zu den Schlüsseltechnologien für eine maßgebliche Kohlendioxidreduzierung im europäischen Energiesystem, insbesondere im Verkehrssektor (mit Elektromobilität) und im Stromsektor (mit der Speicherung diskontinuierlicher erneuerbarer Energiequellen). In naher Zukunft werden neue Generationen von extrem leistungsstarken, zuverlässigen, sicheren, nachhaltigen und kostengünstigen Batterien benötigt. Es findet bereits ein intensiver Wettbewerb um die Entwicklung zukünftiger Batterietechnologien statt, aber nach wie vor mit sehr offenem Ausgang.

Prof. Dr. Kristina Edström, Professorin der Anorganischen Chemie der Uppsala Universität in Schweden ist Koordinatorin des Projekts:
»Mit Battery 2030+ stellen wir uns allen Herausforderungen, die uns bei der Herstellung von Hochleistungsbatterien begegnen«, sagt Kristina Edström. »Dafür etablieren wir eine Plattform, die durch maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz neue Batteriematerialien schneller entdeckt. Interessant sind hierbei vor allem Schnittstellen in den Batterien, an denen Reaktionen ablaufen, die die Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen können. Wir werden intelligente Funktionen vom gesamten System bis hin zur Batteriezellebene entwerfen und dabei ein besonderes Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit legen.«

»Das Fraunhofer ISC mit seinen mehr als 25 Jahren Erfahrung zur Entwicklung und Analyse von Batteriematerialien und –komponeten arbeitet selbst an Battery 2030+ mit und koordiniert darüber hinaus die Fraunhofer-Beteiligung an der EU-weiten Forschungsinitiative«, erläutert Dr. Henning Lorrmann, Leiter des Fraunhofer-Forschungs- und Entwicklungszentrums Elektromobilität Bayern FZEB am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC.

Eine ausführlichere Beschreibung unserer Vision finden Sie in der offiziellen Erklärung auf der Projekt-Webseite. Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Stimme!

Das Konsortium von »Battery 2030+« besteht aus fünf Universitäten (Uppsala Universität, Politechnisches Institut Turin, Technische Universität Dänemark, Freie Universität Amsterdam, Universität von Münster), acht Forschungszentren (Französisches Forschungszentrum für Alternative Energien und Kernenergie CEA, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Französisches Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS, Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer-Gesellschaft, Fundacion Cidetec, Nationales Institut für Chemie Slowenien, Organisation für angewandte und technische Forschung Norwegen) drei Industriefachverbänden (EMIRI, EASE, RECHARGE) und dem Unternehmen Absiskey. Das Konsortium erhält Unterstützung von offiziellen europäischen und nationalen Gremien, darunter ALISTORE ERI, EERA, EIT InnoEnergy, EIT RawMaterials, EARPA, EUROBAT, EGVI, CLEPA, EUCAR, KLIB, RS2E, Schwedisches Zentrum für Elektromobilität, PolStorEn, ENEA, CIC energigune, IMEC und Tyndall National Institute.

Mehr unter: http://battery2030.eu/

TH Nürnberg gewinnt Wettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“

Das Team der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski gewinnt mit dem „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hatte den Wettbewerb gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte die Preise an den TH-Präsidenten Prof. Dr. Michael Braun, den Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski, an die Mitarbeiter Marius Bayer und Markus Seidenkranz sowie die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger von der TH Nürnberg…. Das Team der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski gewinnt mit dem „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hatte den Wettbewerb gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte die Preise an den TH-Präsidenten Prof. Dr. Michael Braun, den Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski, an die Mitarbeiter Marius Bayer und Markus Seidenkranz sowie die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger von der TH Nürnberg…. Mehr unter: https://www.internationales-verkehrswesen.de/th-nuernberg-holt-preis-urbane-logistik/

BmWi-Ausschreibung Elektromobilität – Elektro-Mobil

Mit der Richtlinie zu einer gemeinsamen Förderinitiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität vom 8. Dezember 2017 (BAnz AT 15.12.2017 B4) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wollen die genannten Ressorts Forschungs- und Entwicklungsvorhaben fördern, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen.

Im Haushaltsjahr 2019 sollen unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Mittel im Energie- und Klimafonds neue Vorhaben auf Basis der oben genannten Förderrichtlinie ausgewählt werden. Folgende Themenschwerpunkte für Vorhaben des BMWi sind geplant:

  • Erschließung des Klima- und Umweltvorteils von Elektrofahrzeugen sowie Verfahren zur Verbesserung von Ladekomfort, Verfügbarkeit und Auslastung von Ladeinfrastruktur (Nummer 2.3 der oben genannten Förderrichtlinie „Elektro-Mobil“)
  • Stärkung der Wertschöpfungsketten der Elektromobilität im Bereich Produktion (Nummer 2.6 der oben genannten Förderrichtlinie „Elektro-Mobil“)

Einreichung von Projektskizzen bis zum 28. Februar 2019.

Mehr unter: Bundesanzeiger.

Die Zukunft der Elektromobilität im Labor für Fahrzeugtechnik an der TH Nürnberg

BMW unterstützt die Lehre und Forschung der TH Nürnberg und übergibt ein Fahrzeug aus dem BMW i Mobilitätskonzept an das Labor für Fahrzeugtechnik der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik

  • Foto: Astrid Bergmeister

Innovative und visionäre Fahrzeuge, die einen vollelektrischen mobilen Alltag ermöglichen: Dafür steht die BMW i Serie. Im Labor für Fahrzeugtechnik und am IFZN der TH Nürnberg können Studierende das Konzept der Elektromobilität jetzt hautnah an einem BMW i3 aus dieser Serie erforschen.
Am 9. Oktober wird das Fahrzeug an Prof. Dr.-Ing. Martin Cichon und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Grau und ihr Team übergeben.

 

Mit einem vollelektrischen BMW i3 unterstützt BMW die Forschung und die Lehre der TH Nürnberg zur Elektromobilität. Das Fahrzeug mit elektrischem Antrieb und einem sogenannten Range-Extender (Reichweitenverlängerer) ermöglicht Studierenden der Fakultäten Maschinenbau und Versorgungstechnik sowie Bauingenieurwesen, bei Laborpraktika Erfahrungen im Bereich der Betriebsstrategien von Elektroautomobilen zu sammeln. Das bereitet sie perfekt auf den immer stärker werdenden Markt in der Elektromotorindustrie vor.

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Grau: „Durch die Ergänzung des Fahrzeugspools mit dem Elektrofahrzeug von BMW ermöglicht die TH Nürnberg ihren Studierenden eine praxisnahe und zukunftsweisende Lehre. Die Versuche umfassen beispielsweise die Auswirkungen von Fahrzeugantrieben auf den Energieverbrauch im direkten Vergleich zwischen einem Elektro- und Verbrennungsmotor oder die Feststellung von Unterschieden in der Dynamik und Agilität der beiden Antriebsarten. Zur Erreichung der Klimaschutzziele werden emissionsarme Antriebstechniken immer wichtiger, daher danken wir BMW für die Überlassung des Forschungsfahrzeugs.“

Weitere Informationen zum Institut für Fahrzeugtechnik:

Mehr über den BMW i3:

Quelle.

Energiespeicherung von morgen: Wissenschaftsministerin Marion Kiechle eröffnet das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth

Die nächste Generation sicherer, intelligenter und nachhaltiger Energiespeicher kommt demnächst aus Bayreuth: Heute eröffnete die Bayerische Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. med. Marion Kiechle, das neue Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth. In den kommenden fünf Jahren wird der Freistaat 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen schaffen, davon allein zwölf Professuren. Am BayBatt werden Batterien als interagierende, intelligente Systeme interdisziplinär erforscht und weiterentwickelt. Das gibt es so in Deutschland bisher nur an der Universität Bayreuth.  ​

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Leider ist Deutschland aber bei der Batterietechnik zurückgefallen. Daher bauen wir ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth auf.“ Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder am 18. April dieses Jahres in seiner Regierungserklärung an. In nur knapp sechs Monaten haben die Wissenschaftler der Universität Bayreuth den Rahmen für diese Großaufgabe geschaffen, heute konnte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth eröffnen. „Die Gründung von BayBatt ist die konsequente wissenschafts- und wirtschaftspolitische Antwort auf aktuelle und zukünftige Energie- und Mobilitätsfragen – ein Leuchtturmprojekt für die Region Oberfranken in dem wissenschaftlichen Zukunftsfeld Batterieforschung und -entwicklung“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans will die Staatsregierung 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen an der Universität Bayreuth schaffen, darunter zwölf Professuren. Mehr unter. https://www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse/pressemitteilungen/2018/109-Eroeffnung-BayBatt/index.html

Bekanntmachung „Künstliche Intelligenz – Autonome Mobilität“ im Rahmen des Masterplans Bayern Digital II der Bayerischen Staatsregierung

Mit der Initiative Künstliche Intelligenz – Autonome Mobilität fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi) Innovationen auf den Gebieten Künstliche Intelligenz (KI) und Data-Science in Anwendungsbereichen wie Mobilität oder Logistik, welche die Digitalisierung in Bayern vorantreiben und die Bewältigung zukünftiger, gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützen.

Ein Projektkonsortium muss aus mindestens zwei Partnern bestehen, wobei mindestens ein Unternehmen beteiligt sein muss. Die Beteiligung von Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist möglich. Es werden ausschließlich Arbeiten gefördert, die in Bayern durchgeführt werden. KMU werden im Besonderen zur Einreichung von Projektskizzen ermutigt. Die angestrebte maximale Projektlaufzeit erstreckt sich bis Ende 2021. Projektvorschläge können ab sofort und bis zum Stichtag 15.09.2018 über das folgende Internetportal eingereicht werden:
https://www.vdivde-it.de/submission/bekanntmachungen/ki-autonome-mobilitaet-bayern

Ein Projektvorschlag besteht aus einer Projektskizze mit einer maximalen Länge von 15 Seiten und dem Formular „Angaben zu Unternehmen“, das betriebswirtschaftliche Angaben zum jeweiligen Unternehmen sowie dessen Verwertungsperspektiven enthält.

Mehr unter…

Video: Autonomes Fahren & Künstliche Intelligenz

Am 31. Mai 2018 zeigte SAT1 Bayern eine Dokumentation zum Themenbereich „Autonomes Fahren & Künstliche Intelligenz“. Mit dabei war fortiss mit dem vom Bundesverkehrsministerium (Stichwort: Digitale Testfelder) geförderten Projekt „Providentia“. Das Video finden Sie hier.

Hintergrund Providentia:
Im Projekt Providentia wir eine neue Softwareumgebung entwickelt, die  die Vorausschau auf den Verkehr auf der A9 (Abschnitt Garching) in Echtzeit und den digitalen Zwilling dieses Abschnitts für konventionelle und hochautomatisierte Fahrzeuge ermöglichen soll.
fortiss ist Konsortialführer bei diesem Projekt, an dem u.a. BMW, Telekom, Rohde & Schwarz, Huawei u.a. beteiligt sind.

Weitere Informationen zum Providentia-Projekt finden Sie unter
https://www.fortiss.org/forschung/projekte/providentia/