Palomar Technologies and Fraunhofer IISB form Research Initiative on Power Modules for Electric Vehicles

Focus on Packaging Research for Power Electronics and Automotive Electronics

Palomar Technologies, a global leader in total process solutions for advanced photonics and microelectronic device packaging, and the Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology IISB in Erlangen, Germany, announced their joint research initiative in the area of high-quality, void-free power module packaging for electric vehicles.

“We are delighted to be working with Fraunhofer IISB within this new initiative,” said Bruce
Hueners, CEO and President for Palomar Technologies and SST Vacuum Reflow Systems. “Palomar Technologies works with research institutes around the world to contribute to the development and advancement of techniques and technologies key to microelectronics packaging for the semiconductor industry. The work with these institutes results in new processes, new products, or new applications for industry.”

Fraunhofer IISB conducts applied research and development in the field of electronic systems for application in, e.g., electric mobility, aerospace, Industry 4.0, power grids, or energy technology. In this connection, the institute uniquely covers the entire value chain – from basic materials to whole power electronic systems.

“The packaging technologies are essential for cost effective and reliable power electronics. They offer the potential for improvements in every single domain. This cooperation will allow us to create significant progress in the field of solder materials and processing,” explained Andreas Schletz, head of the department for devices, packaging, and reliability at Fraunhofer IISB.

As part of the cooperation, Palomar will place a SST 8301 Automated Vacuum Soldering
System within the Fraunhofer Institute. It will be available for demonstrations, prototypes, and research projects focusing on key components inside power electronics, dies to DBC,
connectors/pins to DBC and DBC to base plate soldering. The SST 8300 Series Automated Vacuum Pressure System offers superior bond technology for soldering and/or sintering processes. The entire process takes place in a single chamber with a single process profile, however, additional chambers can be added or upgraded in the field as production capacity needs increase.

Today, the SST 8301 is the only solution to use both vacuum pressure and pressure above
atmospheric, serving to drive voids close to zero. This technology solves the key problem of voiding and thermal mismatches with the larger surface area attachments in the critical DBC to Baseplate joint. The 8301 is capable of a reliable flux-less soldering with less than
1% voiding, significantly improving yielded throughput.

To learn more about the research initiative, visit
www.palomartechnologies.com/research-initiative-fraunhofer-iisb
or the Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology IISB
www.iisb.fraunhofer.de/packaging

Gemeinsamer Wasserstoff-Campus für die Metropolregion Nürnberg

Zusammenarbeit von FAU und TH Nürnberg mit dem Fahrzeughersteller MAN

MAN Truck & Bus, die FAU und die Technische Hochschule Nürnberg (THN) haben in Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder eine Kooperationsvereinbarung zur Forschung und Entwicklung von wasserstoffbasierten Fahrzeugantrieben geschlossen. Das Besondere: Erstmals werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen sowie Studierende gemeinsam mit den Entwicklerinnen und Entwicklern eines Fahrzeugherstellers direkt auf dessen Werksgelände ein gemeinsames Labor sowie Prüfstände zur Erforschung der Wasserstofftechnologie betreiben.

Die Vorteile des Konzepts für alle Partner liegen auf der Hand: Die gemeinsame Arbeit von Forschern und Ingenieuren direkt im MAN-Werk ermöglicht eine unmittelbare Zusammenarbeit im Projektteam. Außerdem begünstigt die gemeinsame Arbeit auf dem Wasserstoff-Campus und die bereits dort vorhandene Infrastruktur eine praxisbezogene und anwendungsnahe Forschung und Entwicklung. Der gegenseitige Know-how-Austausch soll die Forschung an Wasserstoffantrieben spürbar beschleunigen.

Die jeweiligen Kompetenzen der Partner spielen dabei ideal zusammen: Die FAU wird den Schwerpunkt auf die Grundlagenforschung setzen, die THN ihre Stärken im Gebiet der anwendungsnahen Forschung einbringen und der Nutzfahrzeughersteller MAN für die Umsetzung der Forschungsergebnisse bei Wasserstoff-Brennstoffzellen und -Verbrennungsmotoren in Lkw und Bussen sorgen. Das gemeinsame Ziel: Die Metropolregion Nürnberg soll im Rahmen der von der bayerischen Staatsregierung formulierten Wasserstoffstrategie Wasserstoff.Bayern (H2.B) zu einem europäischen Kompetenzzentrum für Wasserstoffantriebe werden. Neben FAU und TH sind hier das Helmholtz Institut für Erneuerbare Energie (HI-ERN), der Energie Campus Nürnberg (EnCN), der Nuremberg Campus of Technology oder die beiden Fraunhofer Institute IIS und IISB wichtige institutionelle Forschungspartner in der Region.

Die Arbeit auf dem Wasserstoff-Campus wird die gesamte Wertschöpfungskette der Antriebsform abdecken: von der umweltfreundlichen Erzeugung des Wasserstoffs über die Distribution und Infrastruktur, der Energiewandlung zurück zu Strom bis hin zur Anwendung der Technik beim Kunden im Fahrzeug.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung ist die Zusammenarbeit bei Lehre und Ausbildung. Forscherinnen und Forscher profitieren genauso wie Studierende von der langjährigen Erfahrung von MAN bei Wasserstoffantrieben und von der Infrastruktur, zum Beispiel den Prüfständen. Im Gegenzug hat der Nutzfahrzeughersteller dank des Wasserstoff-Campus die Chance, frühzeitig Potenzialkandidaten der FAU und TH zu erkennen und von MAN als innovativem Arbeitgeber zu überzeugen. Zudem ist der tiefgreifende Strukturwandel der Nutzfahrzeugbranche mit einem massiven Fort- und Weiterbildungsbedarf verbunden – hier können FAU und TH ihre Stärken bei Forschung und Lehre einbringen.

Dr. Frederik Zohm, Vorstand Forschung & Entwicklung der MAN Truck & Bus SE, sagt: „Wir stehen als Nutzfahrzeughersteller vor dem größten Wandel unserer Branche seit der Erfindung des Dieselmotors. MAN stellte Rudolf Diesel damals das nötige Kapital und die Ausstattung zur Entwicklung seines Motors zur Verfügung. Heute geht es um die erfolgreiche Industrialisierung von alternativen Antrieben wie dem batterie-elektrischen-Antrieb, der Brennstoffzelle oder dem Wasserstoffverbrennungsmotor. Auch jetzt bringen wir uns bei der Grundlagenentwicklung neuer Antriebsformen ein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der FAU und der THN bei der Entwicklung von Wasserstoffantrieben.“

Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), erklärt: „Unsere Gesellschaft braucht neue, nachhaltige Formen der Mobilität – nur wenn Wissenschaft und Industrie eng zusammenarbeiten, kann eine solche Verkehrswende gelingen. An der FAU haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen Jahren die Forschung auf dem Gebiet innovativer Wasserstofftechnologien entscheidend mitgeprägt. Die Kooperation zwischen MAN, FAU und TH bringt nun drei wichtige Partner zusammen – und letztendlich die gesamte Region voran.“

Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der TH Nürnberg, sagt: „Die Zusammenarbeit von MAN, FAU und TH Nürnberg ist der Idealtyp einer Kooperation entlang der gesamten Innovationskette, von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung bis zum Transfer in die Praxis. Mit diesem Modell werden wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der bayerischen Wasserstoffstrategie und zum Gelingen des Technologiewandels in der Antriebstechnik leisten und so gemeinsam einen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugen. Das Joint Lab hat das Potential, ein weit sichtbares Signal in der bayerischen Forschungslandschaft zu setzen. Zudem freuen wir uns, dass wir diesen Innovationsprozess auch in Lehre und Weiterbildung intensiv begleiten können.“

Quelle.

Mehr Nachhaltigkeit in der Transportlogistik: Mit KI Emissionen reduzieren

Eine der großen Herausforderungen im Umgang mit dem Klimawandel ist die Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehr. Gerade der gewerbliche Güterverkehr hat dabei ein hohes Potenzial, die Emissionen zu senken. Denn: Ein beträchtlicher Anteil der LKW-Fahrten ist nicht optimal ausgelastet. Im Projekt »KITE« entwickeln Forscherinnen und Forscher der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services des Fraunhofer IIS deshalb ein neues KI-basiertes Verfahren zur Tourenplanung, mit dem Leerfahrten reduziert werden können. Als Projektpartner engagieren sich die Optitool GmbH, die BLG Logistics Group AG & Co. KG sowie die Schmahl & Stoepel GmbH für die Emissionsreduktion.

»KITE«: Künstliche Intelligenz im Transport zur Emissionsreduktion
Transportlogistik nachhaltiger zu gestalten und Leerfahrten zu reduzieren, ist das Ziel des Forschungsprojekts »KITE«, das Künstliche Intelligenz (KI) im Transport zur Emissionsreduktion nutzbar macht. Die Fraunhofer-Arbeitsgruppe SCS beschäftigt sich hierzu mit Prognoseverfahren – in zwei verschiedenen Richtungen:Zum einen wird ein Prognoseverfahren entwickelt, um Transportvolumen auf verschiedenen Prognose-Ebenen (Kunde, Niederlassung, Unternehmen) sowie Horizonten (Tage, Wochen, Monate) vorherzusagen. Diese Vorhersagen werden dann in der Tourenplanung genutzt, um gezielt Sendungsvolumen zu konsolidieren. So kann ein LKW einen Knoten im Netzwerk beispielsweise einen Tag früher oder später anfahren. Zum anderen wird ein Verfahren zur Langfristprognose entwickelt, um gezielt Stellen zur Netzoptimierung – also die gezielte Akquise neuer Kunden oder Aufbau neuer Hubs – zu identifizieren. Das Projektziel: Die Reduktion von Leerfahrten um bis zu 15 Prozent bei den betrachteten Betrieben.

An der Entwicklung und Pilotierung des Verfahrens ist ein großes sowie ein mittelständisches Speditionsunternehmen beteiligt. Um die Übertragbarkeit zu sichern betrachten die Forscher überdies drei weitere assoziierte Speditionsunternehmen.Das laufende Projekt »KITE« wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds »mFUND« (www.mfund.de) mit insgesamt 1.052.179 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Weitere Informationen unter: https://www.scs.fraunhofer.de/de/referenzen/kite.html

Innovationsprojekt zur Absicherung autonomer Fahrzeuge

Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert Holmes3

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft,Landesentwicklung und Energie (StMWi) fördert das neue Technologieprojekt „Holmes3“ des Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH), der Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS)
und der imbus AG. Ziel des gerade offiziell gestarteten Projektes ist es, Methoden zum Test und zur Absicherung autonomer Fahrzeuge weiterzuentwickeln – eine der größten
Herausforderungen für die funktionale Sicherheit autonomer Fahrzeuge.

Mit der Initiative „Künstliche Intelligenz – Autonome Mobilität“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) Innovationen auf den Gebieten Künstliche Intelligenz (KI) und Data-Science in Anwendungsbereichen wie Mobilität oder Logistik. Das Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems der OTH, die Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS) und die imbus AG haben sich für dieses Technologieprojekt zu einem Team zusammengeschlossen.

Im Rahmen des Projektes soll eine herstellerübergreifende Vorgehensweise und Tool-Umgebung für Scenario-based Testing und zur KI-basierten Analyse von Fahrszenarien mittels einer „Kausalen Inferenz Engine“ entwickelt und zum Einsatz bereitgestellt werden.
Das Technologieprojekt läuft bis Mitte 2023. Die aus dieser bayerischen Initiative hervorgehende Lösung soll anschließend auch für Unternehmen aus anderen Branchen, die intelligente, autonome Systeme entwickeln oder betreiben, verfügbar gemacht werden.

„Beim Testen klassischer Software oder IT-Systeme ist die Testumgebung üblicherweise konstant oder auf wenige vordefinierte Varianten beschränkt. Das Testen von sicherheitskritischen KI-basierten, autonomen Systemen stellt den Softwaretest vor die Herausforderung, möglichst viele der unzähligen in Frage kommenden oder denkbaren Verkehrsszenarien durchzuspielen und systematisch abzuprüfen“ erklärt Tilo Linz, Vorstand der imbus AG. „Scenario-based Testing wird hier als neue Testmethode in
Verbindung mit dem „ASAM Open-SCENARIO“ der Automobilindustrie künftig die Grundlage für einen internationalen Standard definieren.“

„Unser Anspruch ist die Entwicklung autonomer Systeme technologisch voranzubringen. Wir können mit Methoden der kausalen Entdeckung beschreiben, wie sich autonome Fahrzeuge in kritischen Situationen verhalten,“ so Daniel Ebenhöch, verantwortlicher Product Owner bei EFS. „Kausale Zusammenhänge nachvollziehbar zu modellieren – diese Expertise bringen wir maßgeblich in das Projekt ein. Ich persönlich freue mich sehr auf die Kooperation.“

Prof. Dr. Jürgen Mottok zitiert Wilhelm Busch und ergänzt: „Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt. So wird ähnlich wie die von Sir Arthur Conan Doyle erdachte, besonders befähigte Figur Sherlock Holmes das FuE-Vorhaben HolmeS³ die ausgewiesene Fähigkeit des „Sehens“ mit der kausalen Inferenz entwickeln. Die Kunst besteht also darin, Verhalten korrekt kausal zu interpretieren. Damit gelingt eine Einordnung in die Safety Integrity Level (SIL) der funktionalen Sicherheit.“

Das vom StMWi geförderte Projekt wird den Standort Bayern und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Automobilindustrie in diesem hochinnovativen und zukunftsweisenden Feld nachhaltig stärken.

Mehr Informationen zum Technologieprojekt Holmes3 gibt es unter
https://www.imbus.de/forschung/holmes3
https://www.las3.de

Die Elektroindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es neuartiger Ansteuer- und Regelungskonzepte. Im Projekt „KI-Power“ forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Nürnberg mit ihren Projektpartnern an einer Entwicklungsplattform für modellprädiktive Regelung sowie KI-basierte Regelungsverfahren in der Leistungselektronik. Das Projekt wird im Rahmen der Leitinitiative „Vertrauenswürdige Elektronik“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Industrie 4.0, Medizintechnik, autonomes Fahren – die Zukunft bringt immer komplexere Systeme mit sich, die durch intelligente Verfahren und Algorithmen gesteuert werden müssen. Hierfür eignen sich Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), wie das Reinforcement Learning, sowie die modellprädiktive Regelung (MPC). Diese benötigen eine hohe Rechenleistung, die aktuell eingesetzte Prozessoren jedoch nicht leisten können. Hier setzt das Forschungsteam vom Institut für Leistungselektronische Systeme (ELSYS) der TH Nürnberg gemeinsam mit seinen Projektpartnern an. Im Forschungsprojekt „KI-Power“ erforschen sie die innovative, flexible und modulare Entwicklungsplattform „UltraZohm“ für Ansteuer- und Regelungskonzepte im Bereich der Leistungselektronik. Die Basis der neuen Plattform bildet ein optimiertes System-on-a-Module des Projektpartners Trenz Electronic GmbH. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen unter anderem Möglichkeiten, das System optimal zu nutzen. Dadurch können Berechnungen für KI-Algorithmen wesentlich schneller und vor allem effizienter durchgeführt werden.

Bei der Entwicklung setzt das Projektteam seinen Fokus auf mehrere Bereiche: Rechenleistung, Modularität, Safety & Security und Usability. Vor allem die hohe Komplexität von modernen Regelungsverfahren stand deren Einsatz, besonders in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), noch im Weg. Mit der Plattform möchte das Forschungsteam dieses Hemmnis effektiv abbauen und die Entwicklung innovativer Systeme in der Leistungselektronik sowie der elektrischen Antriebstechnik vorantreiben. Die Leistungselektronik ist ein wesentlicher Bestandteil vieler sicherheitskritischer Anwendungen, beispielsweise im Antriebsstrang elektrischer Fahrzeuge, in der industriellen Montageautomation sowie im Wechselrichter zur Einspeisung erneuerbarer Energien. „Unser Ziel ist es, eine leistungsfähige Entwicklungsplattform zu schaffen, die es erlaubt, auf effiziente Weise neue Ansteuerverfahren auf Basis von MPC sowie KI zu entwickeln und gleichzeitig die Industrialisierung der entwickelten Lösungen zu vereinfachen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Armin Dietz, Projektkoordinator vom Institut ELSYS der TH Nürnberg. Das Forschungsteam setzt bereits während der Konzeptionierung auf ein modulares und skalierbares System, wodurch es die verfügbare Rechenleistung und die benötigten Schnittstellen der entsprechenden Anwendung flexibel anpassen kann.
Um die Plattform für einen breiten Anwendungsbereich zu gestalten, arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Forschungseinrichtungen, KMU und größeren Unternehmen zusammen: Neben dem Projektkoordinator Prof. Dr.-Ing. Armin Dietz forschen Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner und Prof. Dr.-Ing. Flaviu Popp-Nowak von der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi) der TH Nürnberg sowie die jeweiligen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Entwicklungsplattform. Innerhalb des Projekts arbeiten sie eng mit Prof. Dr.-Ing. Ralph Kennel vom Lehrstuhl für Elektrische Antriebssysteme und Leistungselektronik und Prof. Dr.-Ing. Daniel Müller-Gritschneder vom Lehrstuhl für Realzeit-Computersysteme der Technischen Universität München (TUM) zusammen. Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Partnern bilden die Unternehmen Kübrich Ingenieursgesellschaft mbH & Co. KG als Experte für Testsysteme, die Trenz Electronic GmbH (System-on-a-Module) sowie die Afag GmbH als Spezialist in der Montageautomatisierung das Projektkonsortium. Dieses wird durch die Universidad de Santiago in Chile und das Cluster Leistungselektronik als assoziierte Partner unterstützt. Das Projekt wird im Rahmen der Leitinitiative „Vertrauenswürdige Elektronik“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit 1,63 Millionen Euro gefördert (Förderkennzeichen 16ME0146K).

Quelle.

BAYERISCHER FORSCHUNGSVERBUND ZUM CUSTOMIZED DIGITAL ENGINEERING FÜR BAYERISCHE KMU AM BEISPIEL DES ANTRIEBSSTRANGS ELEKTRISCHER FAHRZEUGE

Die voranschreitende Digitalisierung verändert viele Lebensbereiche, was einerseits große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften bietet. Andererseits besteht gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen ein besonderer Förder- und Beratungsbedarf. Laut einer Umfrage unter hochrangigen Entscheidern in 1.061 Unternehmen gelten lediglich 7% der Unternehmen in Deutschland als „digitale Vorreiter“. Die frühzeitige Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen in der Produktentwicklung bietet nicht nur für große Unternehmen enorme Vorteile, sondern auch kleinen und mittelständischen Firmen die Möglichkeit ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit erheblich zu steigern.
Die Vorteile der Digitalisierung von Dienstleistungsprozessen oder in der Produktion sind sehr schnell ersichtlich, aber auch die Einführung von Digital Engineering für die Entwicklung im Maschinenbau bietet zahlreiche entscheidende Vorteile gegenüber den bisherigen Abläufen in den Entwicklungsabteilungen der Industrie. Daher gilt es Methoden entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses mit Daten zu versorgen, Anforderungen entlang der gesamten Toolkette nachvollziehbar weiterzugeben und eine effiziente Vernetzung unterschiedlicher Methoden voranzutreiben. Weitere Informationen unter…

Aus Nordbayern sind die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie die Universität Bayreuth beteiligt.

 

ONLINE-WORKSHOP: Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks „Entwicklung neuer Technologien auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Mobilität von Morgen“

Netzwerkpartner gesucht

Zum Thema „Entwicklung neuer Technologien auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Mobilität von Morgen“ findet am 17. Juni ein Online-Workshop statt.

Ehrgeizige Klimaschutzziele erfordern ein gemeinsames Denken der Bereiche Energie, Industrie und Mobilität. Wasserstoff bietet hierfür vielfältige Lösungen für den Mobilitätssektor, die im E-Mobilitätscluster entwickelt und genutzt werden sollen.

Gerade neue Antriebstechnologien, wie z. B. die E-Mobilität spielen die zentrale Rolle für das Erreichen der Klimaschutzziele: Die Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor um 40 bis 42 Prozent bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 1990 wird nur möglich sein, wenn der Einsatz alternativer Antriebe und Kraftstoffe ein wesentlicher Bestandteil werden. Die neuen Antriebs- und Kraftstoffoptionen sind grundsätzlich umsetzbar, allerdings bestehen erhebliche Unterschiede hinsichtlich ihrer technologischen Reife, des weiteren Bedarfs an Forschung und Entwicklung, ihrer Marktreife und der Einsatzmöglichkeiten, bei denen ihr Potential zur Emissionsreduzierung besonders wirksam werden kann.

Das E-Mobilitätscluster Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg werden in Kooperation mit der IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim ein Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk (F&E) initiieren, um neue Technologien auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Mobilität von Morgen zu entwickeln. Der Workshop richtet sich an Unternehmen mit entsprechenden Kompetenzen im F&E-Bereich, mit der Bereitschaft an unternehmensübergreifenden Open Innovation Projekten mitzuarbeiten, Wissen zu teilen und gemeinsam neue Technologien zu entwickeln.

Ziel des Workshops ist die gemeinsame Erarbeitung eines technologischen Schwerpunkts des Netzwerks und die Erarbeitung möglicher Ansätze für F&E-Verbundprojekte. Darüber hinaus wird bereits im Workshop eine konkrete Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg vorgestellt. Hier ist ab 2021 eine Wasserstofftestumgebung/Labor vorhanden, die auch Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.

Eine Förderung des Netzwerks durch das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Programms Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist beabsichtigt. Wirtschaftliches Ziel des Netzwerks ist es, durch gemeinsame Projekte neue Technologien und damit neue Marktsegmente zu erschließen und bestehende Produkte und Kompetenzen der am F&E-Netzwerk beteiligten Partner durch die Zusammenarbeit zu erweitern.Im Projektzeitraum 2021 bis 2024 sollen vier F&E-Verbundprojekte initiiert. Über das Netzwerk werden zur Finanzierung der Projekte Fördermittel für die beteiligten Partner beantragt. Bereits ab Start der Netzwerkarbeit werden die Kompetenzen der Partner durch Newsletter, Social Media und Konferenzen aktiv vermarktet.

ONLINE-WORKSHOP: Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks „Entwicklung neuer Technologien auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen für die Mobilität von Morgen“
Mittwoch, 17.06.2020, 14:00 – 16:00 Uhr
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Hier geht es zur Agenda und Anmeldung.

FAU + TUM: Bayern bündelt Kräfte in der Wasserstoff-Forschung – Sieben neue Professuren im Bereich Wasserstofftechnologie

Die Staatsregierung hat in Nürnberg die Bayerische Wasserstoffstrategie vorgestellt. Ein wichtiger Teil dieser Strategie ist die Förderung der Mobilitätsforschung. Die FAU und die Technische Universität München (TUM) haben sich zusammengeschlossen, um Wasserstoff-Technologien zur Mobilität gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft weiter zu erforschen und in die Anwendung zu bringen.

Mehr unter: https://www.fau.de/2020/06/news/wissenschaft/fau-tum-bayern-buendelt-kraefte-in-der-wasserstoff-forschung/

FAUN: Abfallentsorgungsfahrzeuge mit Wasserstofftanks

Im Rahmen des Projekts werden ein Abfallsammelfahrzeug und eine Kehrmaschine mit einem modularen System aus Wasserstofftanks und Brennstoffzellen entwickelt und hergestellt mit dem Ziel, die Reichweite zu erhöhen und/oder das Geschwindigkeitsprofil zu verbessern. Die bei Faun elektrifizierten Abfallsammelfahrzeuge können ab Werk oder während der Lebensdauer des Fahrzeugs mit dem modularen System ausgestattet werden. Beide Prototypen sind dazu gedacht, die Auslegung und die Baubarkeit des geplanten Energieversorgungssystems zu prüfen und zu bestätigen und die notwendigen Abnahmen nach verkehrsrechtlichen Bestimmungen zu erreichen. Es wurden bereits Feldtestfahrzeuge an Kunden abgegeben. Geplant sind zehn Abfallsammelfahrzeuge und zwei Kehrmaschinen.
Förderung: 521.241 Euro

Weitere Projekte unter: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/bmvi-investiert-23-5-millionen-euro-in-wasserstoffmobilitaet

BMVI födert Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben mit Batterie

Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht werden.

Antragsfrist ist der 15. August 2019.

Mehr unter: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/aufruf-fuer-fue-projekte-im-foerderprogramm-elektromobilitaet-veroeffentlicht