Bayern Innovativ Whitepaper: E-Scooter – eine Lösung für unsere Verkehrsprobleme?

Ergebnisse der Nutzerbefragung zum ersten E-Scooter Feldtest in Deutschland

Jetzt auch in Deutschland: E-Scooter sind plötzlich überall. Sowohl in Städten wie beispielsweise Hamburg, Berlin, Frankfurt, Erfurt, Nürnberg oder München als auch in den News. Medien berichten täglich über das neue Trendthema. Positiv und negativ. Noch fehlen Untersuchungen zu den Effekten dieser neuen Mobilitätsform. Deshalb hat die Stadt Bamberg den deutschlandweit ersten Feldtest mit E-Scootern durchgeführt. Bayern Innovativ hat diesen Test begleitet. Die Ergebnisse sind nachfolgend als Whitepaper zum kostenfreien Download verfügbar.  Mehr unter…

 

DIHK: Bundesregierung beschließt Verlängerung der Steuerförderung für Elektromobilität

Das Bundeskabinett hat am 31. Juli im Rahmen des Jahressteuergesetzes die steuerliche Förderung für Elektroautos beschlossen. Bis 2030 verlängert wurde die Halbierung der Bemessungsgrundlage bei der Dienstwagenbesteuerung von Elektroautos (0,5 %-Regel) sowie die Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das Laden von Elektrofahrzeugen im Betrieb. Neu ist außerdem eine Sonder-Afa für elektrische Lieferfahrzeuge.

Folgende Neuregelungen bzw. Änderungen sind u. a. vorgesehen:

  1. Neu eingeführt wird eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im ersten Nutzungsjahr für rein elektrische gewerbliche Nutzfahrzeuge (neuer § 7c EStG-E). Gemeint sind hier Elektroautos in den Klassen N1 und N2 mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen.
  2. Die Halbierung der Bemessungsgrundlage bei der Dienstwagenbesteuerung bei privater Nutzung eines betrieblichen Elektro- oder extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugs wird in zwei weiteren Etappen bis 2031 unter Anpassung der Voraussetzungen für Hybridfahrzeuge verlängert (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG-E). Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge müssen ab 2022 60 km und ab 2025 80 km rein elektrisch zurücklegen können, um in den Genuss dieser Förderung zu gelangen. Zudem darf der CO2-Ausstoß 50 g/km nicht überschreiten.
  3. Die Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens und für die zeitweise zur privaten Nutzung überlassene betriebliche Ladevorrichtung wird bis 2030 verlängert.

Quelle: DIHK

Studie: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung & Co. auf den Fahrzeugbau in Bayern?

BIHK-Studie – © BIHK

Der Fahrzeugbau ist eine Schlüsselindustrie in Bayern und damit ein Garant für Wohlstand, Beschäftigung und Innovation im Freistaat. Neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung haben das Potenzial, die Branche in den kommenden Jahren wesentlich zu wandeln. Im Fokus stehen dabei die vier Megatrends vernetzte Fahrzeuge (Connected cars), autonomes Fahren (Autonomous vehicles), alternative Mobilitätsangebote (Shared mobility) und alternative Antriebe (Electric vehicles), abgekürzt CASE. Im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK e.V.) hat das ifo Institut in einer Metastudie untersucht, welche Auswirkungen diese Megatrends für den Fahrzeugbau im Freistaat Bayern haben werden.

Im Rahmen der Metastudie wurden unter anderem Themen wie Elektromobilität, Vernetzte Fahrzeuge und Autonomes Fahren und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette in Bayern beleuchtet.

Hier gelangen Sie zur Studie.

Ansprechpartner

Finanzminister verlängert steuerliche Förderung für Elektromobilität

Finanzminister Scholz plant, die steuerliche Förderung der Elektromobilität zu verlängern und auszubauen. Dazu wurde Anfang Mai ein Referentenentwurf zur Konsultation gestellt. Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2019 soll in erster Linie das Ziel der umweltfreundlichen Mobilität umgesetzt werden. Demnach soll die Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektroautos beim Arbeitgeber und die Überlassung von Ladeinfrastruktur zur privaten Nutzung bis 2030 verlängert werden. Ebenfalls vorfristig verlängert werden soll die 0,5 Prozent-Regel bei der Dienstwagenbesteuerung. Dafür müssen Elektroautos, einschließlich Plug-in-Hybriden Mindestkriterien erfüllen: Entweder emittieren sie höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer oder erreichen ab 2021 eine elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern. Dieses Kriterium wird ab 2025 auf 80 Kilometer verändert. Neu eingeführt werden soll eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im Jahr der Anschaffung für betrieblich genutzte rein elektrische Lieferfahrzeuge. Gemeint sind hier Elektrolieferfahrzeuge (Klassen N1 und N2) mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen.

Da der Markthochlauf für Elektrofahrzeuge sich noch deutlich beschleunigen muss, um die von der Verkehrskommission mögliche Zahl von 7 bis 10 Mio. Elektroautos zu erreichen, können diese Maßnahmen einen Baustein zur Zielerreichung darstellen. Da ein Großteil der neu zugelassenen Fahrzeuge auf die Veranlassung von Unternehmen stattfindet, wird hier ein wichtiger Hebel adressiert. Die Verlängerung der Steuervorteile bis 2030 schafft zudem Planbarkeit für die Unternehmen. Die Sonderabschreibung ist als weiterer Anreiz grundsätzlich zu befürworten, sollte jedoch für alle emissionsfreien alternativen Antriebe zur Verfügung stehen und auf damit auf technologische Vorfestlegungen verzichtet werden. (tb)

Quelle: DIHK

Elektromobilität in Unternehmen Handlungsfelder und Empfehlungen

Die gesamte Mobilität ist im Wandel. Dies betrifft auch die Fuhrparks von Betrieben. Im neuen Leitfaden „Elektromobilität in Unternehmen“ zeigen die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und die Bayern Innovativ GmbH, wie Firmen ihre Unternehmensflotte durch den Einsatz von Elektromobilität nachhaltiger und wirtschaftlicher gestalten können. „Elektrofahrzeuge sind gerade im betrieblichen Einsatz schon längst alltagstauglich“, ist IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes überzeugt. Mehr unter…

Fraunhofer IAO Studie: Beschäftigungs­sicherung im Automobilbau

Studie mit Handlungs­empfehlungen zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs veröffentlicht

Die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer IAO, angestoßen von der IG Metall und Vertretern der Automobilindustrie, wurden im Sommer vorgestellt. Die damals angestellten Prognosen zu Rückgängen beim Personalbedarf sind in der nun vollständig veröffentlichten Studie ergänzt um Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen zur Sicherung von Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Mehr unter…

Nationale Plattform Elektromobilität: Fortschrittsbericht 2018. 1 Million E-Autos bis 2022

Die Nationale Plattform Elektromobilität hat ihren Fortschrittsbericht 2018 veröffentlicht. Das Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020 wird verfehlt, die NPE rechnet jedoch mit einer Zielerreichung in 2022. Die NPE sieht für Deutschland dennoch das Ziel erreicht, Leitanbieter und Leitmarkt zu sein. Von Januar bis August 2018 sind rund 45.000 Elektroautos (BEV/PHEV) neu zugelassen worden, was einem Anteil von 1,8 Prozent entspricht.

Für die NPE ist das Ziel Leitanbieter zu sein grundsätzlich erreicht. Die deutschen Automobilhersteller „erreichen mit ihren Elektrofahrzeugen in den wichtigen Automobilmärkten einen mit ihren konventionell betriebenen Autos mindestens vergleichbaren, oft sogar höheren Marktanteil. In Westeuropa liegt er bei 53 Prozent. In den USA ist ihr Marktanteil mit 16 Prozent sogar doppelt so hoch. Einen Sonderfall bildet der chinesische Markt. Hier sind deutsche Elektrofahrzeuge deutlich unterrepräsentiert“.

Die NPE hebt zudem hervor, dass jedes dritte Patent im Bereich Elektromobilität aus Deutschland kommt. Nicht zuletzt sei es gelungen, bis auf die Batteriezellenproduktion die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland abzubilden. Der NPE-Bericht wirbt für verstärkte Anstrengungen, aus strategischen Gründen eine Batteriezellproduktion in Deutschland zu etablieren.

Bei dem Ziel Leitmarkt sieht die NPE Deutschland ebenfalls auf einem guten Weg. Das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 wird zwar verfehlt, allerdings laut Prognose bereits 2022 erreicht. Aktuell sind rund 177.000 Elektrofahrzeuge zugelassen. Die Marktdynamik ist weiterhin hoch: Inzwischen sind 1,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos (BEV) oder Plug-in-Hybride (PHEV). Bis 2025 sollen die kumulierten Neuzulassungen nach aktuellen Hochrechnungen auf 2 bis 3 Millionen Fahrzeuge ansteigen. Dies entspricht einem Marktanteil zwischen 4 und 6,5 Prozent. Ihren Beitrag dazu sollen vor allem die 100 neuen Modelle deutscher Hersteller bis 2020 liefern.

Auch mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigt sich der Bericht zufrieden: Ende 2017 waren rund 12.500 Ladepunkte, darunter gut 850 Schnellladepunkte, installiert.  Die ersten Ergebnisse aus den Förderprogrammen lassen zudem einen deutlichen Schub erwarten. Laut NPE würden sich bei einer vollständigen Umsetzung der eingegangenen Förderanträge bis zum Ende dieses Jahres die Normalladepunkte verdreifachen und die Schnellladepunkte verzehnfachen. Der Ausbau muss jedoch weitergehen. Nach Auffassung der NPE ist für 1 Million Elektrofahrzeuge die Installation von 70.000 öffentlichen AC-Ladepunkten und 7.100 öffentlichen DC-Ladepunkten sowie rund 1 Million privaten Ladepunkten notwendig.

Folgenden unmittelbaren Handlungsbedarf ermittelt die NPE:

  • zentrale Marktanreizmaßnahmen wie Umweltbonus und Vorrangregelungen in Kommunen konsequent fortführen,
  • weitere Fördermaßnahmen für den Aufbau der öffentlichen, aber auch privaten Ladeinfrastruktur, etwa für leichte Nutzfahrzeuge bei Gewerbetreibenden und Flottenbetreibern,
  • bessere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Ladeinfrastrukturen in gemeinschaftlich genutztem privaten Parkraum,
  • Investitionen für Netzinfrastrukturen, um intelligentes Laden zu ermöglichen,
  • Etablierung von Fördermaßnahmen für elektrische Nutzfahrzeuge und Busse prüfen
  • Forschung und Entwicklung in Material-, Zell- und Batterietechnologie sowie -produktion mit hoher Intensität fortsetzen.

Den Fortschrittsbericht finden Sie hier zum Download und die Zulassungszahlen des KBA finden Sie hier.

Merkblatt – Ladesäulen rechtssicher betreiben

Bei der Beantwortung der zahlreichen rechtlichen und steuerlichen Fragen, die mit dem Betrieb einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge verbunden sind, hilft jetzt ein aktuelles Merkblatt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Auf insgesamt acht Seiten skizziert der DIHK fünf verschiedene Anwendungsfälle:

Erzeugt der Unternehmer beispielsweise den Strom selbst, gibt ihn an Ladesäulen aber auch an Dritte – etwa Kunden oder andere Firmen – ab, liegt eine Stromlieferung im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor, was umfangreiche Pflichten nach sich zieht. Zudem werden 100 Prozent EEG-Umlage fällig, unter Umständen entfällt allerdings die Stromsteuer.

Anders sieht es aus, wenn der Unternehmer „seinen“ Strom ausschließlich selber nutzt, ein externer Anbieter die Ladesäule betreibt oder Strom aus dem Netz bezogen wird.

Zudem geben die Verfasser Auskunft darüber, was genau ein E-Fahrzeug ist, wann es als Letztverbraucher von Strom gilt, ob der Stromverbrauch an einem Ladepunkt in Sondernetzentgelte und Besondere Ausgleichsregelung des EEG einbezogen werden kann oder wo genau der „energierechtliche Anknüpfungspunkt“ liegt.

Damit bietet die Handreichung eine erste Orientierung über Fallstricke rund um EEG-Umlage und Stromsteuerpflicht, kann aber eine Rechtsberatung im Einzelfall nicht ersetzen.

Das Merkblatt finden Sie hier.

Studie zu Elektromobilität in 15 Ländern veröffentlicht (GTAI-Informationsportal)

Analyse der Nachfrage, Produktion und Infrastruktur

Ende 2017 waren weltweit 3,2 Millionen Elektroautos unterwegs. Binnen sieben Jahren soll sich die Zahl nochmals verachtfachen. Das bedeutet: Eine Flut neuer Modelle, Umwälzungen in der Produktion und ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Doch wie entwickelt sich das Thema Elektromobilität auf einzelnen Märkten? Wer kauft bereits Elektroautos? Mit welchen Barrieren sehen sich ihre Anbieter Konfrontiert? Wie wird Elektromobilität gefördert? Wer sind die wichtigsten Player? In welchen Ländern stehen größere Investitionen in Produktion und Infrastruktur an? Wo sind die Standorte der Zukunft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die heute veröffentlichte Studie von Germany Trade & Invest mit dem Titel „GTAI Future: Elektromobilität“. Die Studie hat die Entwicklungen in 15 Ländern auf drei Kontinenten untersucht.

Eine Vielzahl von Staaten hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: „Die chinesische Elektroauto-Quote für Kfz-Hersteller dürfte selbst Autolaien ein Begriff sein Nicht zuletzt dank Tesla denken viele beim Thema Elektromobilität auch an die USA. “, sagt Michal Wozniak, Koordinator der Studie bei Germany Trade & Invest: „Etwa die Hälfte aller 2017 weltweit abgesetzten 1,2 Millionen Elektroautos wurde in China verkauft.  Aber auch zahlreiche andere Märkte entwickeln sich äußerst dynamisch.“

Fast täglich werden neue Milliarden Euro große Investitions- und Forschungsprojekte angekündigt. In dieser Flut gehen oft kleinere Vorhaben unter, die Klein- und Mittelständlern interessante Geschäftschancen bieten könnten. „Um diese aufzuspüren beleuchteten die Auslandskorrespondenten von Germany Trade & Invest auch weniger offensichtliche Märkte“, erklärt Wozniak.

In Spanien stellen Carsharing-Dienstleister auf Elektroantrieb um. In Schweden werden innovative Ladetechniken für den Ferngütertransport auf der Straße getestet, wobei auch ausländische Ideengeber zur Beteiligung eingeladen sind. In den Benelux-Staaten konzentrieren sich Kleinanbieter auf Busse und Nutzfahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Die Schweizer stehen kurz vor der Vermarktung einer günstigeren und effizienteren Batterietechnologie. Auch Japan setzt auf Elektromobilität, legt aber den primären Fokus auf die Kommerzialisierung von Brennstoffzellenantrieben.

Bei der Suche nach einer umweltfreundlicheren Mobilitätszukunft verfolgt jedes Land andere Strategien und nutzt andere Werkzeuge. „Mit unserer Publikation möchten wir für mehr Durchblick sorgen. Den Anfang machen 15 Länder, weitere werden folgen“, verspricht Wozniak.

Link zur Studie „GTAI Future: Elektromobilität“: www.gtai.de/elektromobilitaet

EU takes action to reinforce EU’s global leadership in clean vehicles

 
 

The Commission proposes new targets for the EU fleet wide average CO2 emissions of new passenger cars and vans to help accelerate the transition to low- and zero emission vehicles.

 

The Commission today took a decisive step forward in implementing the EU’s commitments under the Paris Agreement for a binding domestic CO2 reduction of at least 40% till 2030. At the same time as the international climate conference takes place in Bonn, the Commission is showing that the EU is leading by example. Commission President Jean-Claude Juncker outlined in the State of the European Union speech in September: „I want Europe to be the leader when it comes to the fight against climate change. Last year, we set the global rules of the game with the Paris Agreement ratified here, in this very House. Set against the collapse of ambition in the United States, Europe must ensure we make our planet great again. It is the shared heritage of all of humanity.“

With the entering into force of the Paris Agreement, the international community has committed to move towards a modern low-carbon economy, while the automotive industry is undergoing profound transformation. The EU must seize this opportunity and become a global leader, with countries such as the United States and China moving ahead very quickly. To give one example: EU sales of new passenger cars relative to global sales have decreased from 34% before the financial crisis (2008/2009) to 20% today.To maintain market shares and to accelerate the transition towards low and zero emission vehicles, the Commission proposed today new targets for the EU fleet wide average CO2 emissions of new passenger cars and vans that will apply from 2025 and 2030 respectively.

 

Today’s proposals establish ambitious, realistic and enforceable rules to help secure a level playing field between actors in the industry operating in Europe. The package will also put in place a clear direction of travel towards achieving the EU’s agreed commitments under the Paris Agreement and will stimulate both innovation in new technologies and business models, and a more efficient use of all modes for the transport of goods. These proposals will be boosted by targeted financial instruments to ensure a swift deployment.

The CO2 emission reduction targets the Commission proposes today are based on sound analysis and broad stakeholder involvement, from NGOs to industry. Both for new cars and vans, the average CO2 emissions will have to be 30% lower in 2030, compared to 2021.

 

The Vice-President responsible for the Energy Union, Maroš Šefčovič said: „We have entered an era of climate-friendly economic transformation. Today’s set of proposals is setting the conditions for European manufacturers to lead the global energy transition rather than follow others. It will entice them to manufacture the best, cleanest and most competitive cars, hence regaining consumers‘ trust. This is a major leap in the right direction: a modern sustainable European economy with cleaner air in our cities and better integration of renewables into present and future energy systems.“

 

Commissioner for Climate Action and Energy, Miguel Arias Cañete said: The global race to develop clean cars is on. It is irreversible. But Europe has to get its house in order to drive and lead this global shift. We need the right targets and the right incentives. With these CO2 measures for cars and vans, we are doing just that. Our targets are ambitious, cost-effective and enforceable. With the 2025 intermediary targets, we will kick-start investments already now. With the 2030 targets, we are giving stability and direction to keep up these investments. Today, we are investing in Europe and cracking down on pollution to meet our Paris Agreement pledge to cut our emissions by at least 40% by 2030.“

Commissioner for Transport, Violeta Bulc said: „The Commission is taking unprecedented action in response to an ever growing challenge: reconciling the mobility needs of Europeans with the protection of their health and our planet. All dimensions of the challenge are being addressed. We are promoting cleaner vehicles, making alternative energy more accessible and improving the organisation of our transport system. This will keep Europe and Europeans on the move in a cleaner way.

 

Commissioner for Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs, Elżbieta Bieńkowska said: „Our car industry is at a turning point. To maintain its global leadership, and for the sake of our environment and public health, the car industry needs to invest in new and clean technologies. We will foster market uptake of zero emission cars with seamless charging infrastructure and high-quality batteries produced in Europe.“

 

The Clean Mobility Package includes the following documents

  • New CO2 standards to help manufacturers to embrace innovation and supply low-emission vehicles to the market. The proposal also includes targets both for 2025 and 2030. The 2025 intermediary target ensures that investments kick-start already now. The 2030 target gives stability and long-term direction to keep up these investments. These targets help pushing the transition from conventional combustion-engine vehicles to clean ones.
  • The Clean Vehicles Directive to promote clean mobility solutions in public procurement tenders and thereby provide a solid boost to the demand and to the further deployment of clean mobility solutions.
  • An action plan and investment solutions for the trans-European deployment of alternative fuels infrastructure. The aim is to increase the level of ambition of national plans, to increase investment, and improve consumer acceptance.
  • The revision of the Combined Transport Directive, which promotes the combined use of different modes for freight transport (e.g. lorries and trains), will make it easier for companies to claim incentives and therefore stimulate the combined use of trucks and trains, barges or ships for the transport of goods.
  • The Directive on Passenger Coach Services, to stimulate the development of bus connections over long distances across Europe and offer alternative options to the use of private cars, will contribute to further reducing transport emissions and road congestion. This will offer additional, better quality and more affordable mobility options, particularly for people on low income.
  • The battery initiative has strategic importance to the EU’s integrated industrial policy so that the vehicles and other mobility solutions of tomorrow and their components will be invented and produced in the EU.

 

Next steps

The Clean Mobility proposals will now be sent to the co-legislators and the Commission calls on all stakeholders to work closely together to ensure the swift adoption and implementation of these different proposals and measures, so that the benefits for the EU’s industry, businesses, workers and citizens can be maximised and generated as soon as possible.

Source: ec.europa.eu