Weißenburg hat die größte „StreetScooter“-Flotte in Mittelfranken

Weißenburg ist der erste Stützpunkt der Deutschen Post in ganz Mittelfranken, dessen Fuhrpark komplett auf emissionsfreie Elektrofahrzeuge umgerüstet ist. Die sogenannten „StreetScooter“ sind seit ein paar Monaten im täglichen Einsatz und haben sich bestens bewährt. Am Donnerstag wurde im Zustellstützpunkt in der Richard-Stücklen-Straße 11 in Weißenburg eine erste Zwischenbilanz gezogen, für die sich sogar Fernsehsender aus Nürnberg interessierten. Mehr unter…

Ladeverbund+ auf Wachstumskurs

2018: Zuwachs bei Ladesäulen und Mitgliedern und größere regionale Ausdehnung

Der Ladeverbund+ hat seinen Wachstumskurs im vergangenen Jahr fortgesetzt: Alleine 2018 wuchs der Verbund aus Stadt- und Gemeindewerken um zwölf weitere Mitglieder an. Er umfasst damit aktuell bereits 57 Partner, die die Elektromobilität regional aktiv voran-treiben wollen.

Bildquelle: solid GmbH

Da er zwar weiterhin seinen Fokus auf den nordbayeri-schen Raum richtet, sich allerdings bereits weit über die Grenzen Frankens hinaus entwickelt hat, wurde er im Juni 2018 von „Ladeverbund Franken+“ in „Ladever-bund+“ umbenannt.

Ladesäulen des Ladeverbund+ finden E-Mobilisten mitt-lerweile beispielsweise auch in Deggendorf (Nieder-bayern) oder im Main-Tauber-Kreis (Baden-Württemberg). Im Norden reicht der Verbund bis in die Landkreise Schweinfurt, Lichtenfels und Hof, im Süden bis in die Landkreise Eichstätt und Donau-Ries.

Gemeinsam errichteten seine Mitglieder bis Jahresen-de 2018 rund 280 Ladestationen. Binnen lediglich eines Jahres steigerte der Ladeverbund+ die Anzahl der La-destationen damit um 65 Prozent. Seit 01.01.2019 ist Marcus Steurer, Geschäftsführer der infra fürth unternehmensgruppe, Vorsitzender im Ladeverbund+. Er übernahm den Vorsitz von seinem Vorgänger Wolfgang Geus, Vorsitzender des Vorstandsder Erlanger Stadtwerke AG.

Ziel: einheitliche und flächendeckende Infrastruktur
Der Ladeverbund+ wird durch die solid GmbH koordiniert und wurde 2012 als Ladeverbund Franken+ durch die N-ERGIE Aktiengesellschaft, die infra fürth gmbh,
die Stadtwerke Ansbach und die Stadtwerke Schwabach gegründet.

Das gemeinsame Ziel der Stadt- und Gemeindewerke, die sich zum Ladeverbund+ zusammengeschlossen haben, ist der Aufbau einer einheitlichen und flächendeckenden
Ladeinfrastruktur in und um Nordbayern. So wollen sie einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele und zum Gelingen der Energiewende leisten.
Eine Übersicht über alle Mitglieder, ein Ladesäulenfinder und weitere Informationen zum Zugangssystem sind unter www.ladeverbundplus.de zu finden.

Neue Hybridfähre in Dänemark mit Antriebstechnik aus Nürnberg

Antriebs- und Automatisierungsspezialist Baumüller erhält Auftrag von der dänischen Werft Hvide Sande zur Lieferung eines hybriden Antriebssystems

HS 2696 10 web

Neue Hybridfähre für Verbindung zwischen den Häfen Æro and Rudkøbing/Bild: Hvide Sande

Saubere Energie ist ein wichtiger Trend für die Verkehrswege unserer Zukunft. Auch zu Wasser, denn der Schiffsverkehr zählt gleichfalls zu den Verursachern der Luftverschmutzung. Der deutsche Antriebs- und Automatisierungsspezialist Baumüller und die dänische Werft Hvide Sande bauen deswegen gemeinsam eine neue hybride Auto- und Personenfähre. Damit gehören sie mit zu den Vorreitern von modernen Antriebskonzepten im dänischen Schiffsverkehr. Ab Herbst 2019 wird das Schiff der Fährgesellschaft ÆrøXpressen für eine neue Verbindung zwischen den Häfen Ærø und Rudkøbing unterwegs sein und bis zu 32 Pkw und 196 Passagiere befördern.Neue Hybridfähre für Verbindung zwischen den Häfen Æro and Rudkøbing/Bild: Hvide Sande

„Skandinavien ist der größte Schiffsmarkt in Europa mit vielen Fährverbindungen und erfährt aktuell einen starken Trend hin zu ökologischen Lösungen. Wir tragen auf dem Wasser mit unserer hybriden Fähre zum umweltfreundlichen Verkehr bei. Mit Baumüller haben wir einen kompetenten und professionellen Partner für Antrieb und Energieerzeugung gefunden“, erklärt Martin Larsen, Senior Project Manager, Hvide Sande.

Die neue Fähre ist eine dieselelektrische Hybridlösung: Elektromotoren treiben sie an, nur zur Stromerzeugung sind noch Dieselaggregate an Bord. Alternativ kann sie auch batteriebetrieben fahren. Innerhalb der Häfen läuft die Fähre vollelektrisch. Der moderne Hybrid-Antrieb reduziert Treibstoffbedarf und Emissionen signifikant. Die neue Fähre ist nicht nur umweltfreundlich, sondern mit 11 Knoten auch schnell: Die Überquerungszeit zwischen den Häfen Ærø und Rudkøbing wird ca. 45 Minuten betragen. Außerdem sorgt das hybride Antriebskonzept dafür, dass die Fähre eine gute Manövrierfähigkeit und sehr geringe Vibrationen aufweist.

„Wir freuen uns, Hvide Sande und ÆrøXpressen bei diesem modernen Fährprojekt zu unterstützen. Für uns als internationalen Antriebsspezialisten gehört Dänemark zu einem wichtigen skandinavischen Markt. Deswegen haben wir in 2018 auch eine dänische Niederlassung gegründet, da wir viel Potential für anspruchsvolle Projekte sehen“, erklärt Swen Jacob, Regional Manager North Germany + Scandinavia, Baumüller.

Für die neue Hybridfähre in Dänemark wird Baumüller das gesamte hybride System, speziell auf die Bedürfnisse des Schiffs zugeschnitten, liefern. Das deutsche Unternehmen übernimmt das komplette Engineering für Antrieb und Energieerzeugung: Elektro-Maschine des Dieselgenerators, Antriebe für Propeller und Bugstrahlruder, Energieverteilungssystem  und Bordnetzspannungserzeugung. Zum Einsatz kommen speziell auf die Bedürfnisse der Schiffe entwickelte Komponenten. Das Unternehmen hat allein in 2018 bereits eine hybride Fähre in Deutschland und eine vollelektrische Fähre in Asien ausgerüstet und auch 2019 weitere Systeme für Arbeitsschiffe im Auftragsbestand.

Quelle.

Iphofen testet Elektro-Transporter

N-ERGIE stellt StreetScooter zur Verfügung
Besonders umweltfreundlich sind derzeit die Mitarbeiter der Gemeinde Iphofen unterwegs: Sie testen knapp drei Wochen lang einen StreetScooter der N-ERGIE Aktien-gesellschaft und können so erste Erfahrungen darüber sammeln, wie sich das elektrische Fahrzeug im tägli-chen und vor allem im Winterbetrieb einsetzen lässt.

Foto © N-ERGIE: Jürgen Lang (rechts im Bild), Betreuer für kommunale Kunden bei der N-ERGIE, überreicht die Autoschlüssel an Iphofens Bauhofleiter Günter Wilhelm.

Am Samstag, 15. Dezember 2018 überreichte Jürgen Lang, Betreuer für kommunale Kunden bei der N-ERGIE, im Bauhof Iphofen die Autoschlüssel an Iphofens Bauhofleiter Günter Wilhelm.Vorher war das Fahrzeug eine Woche im Bauhof in Prosselsheim im Einsatz.

Informationen zum Fahrzeug
Der rein elektrische StreetScooter hat eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Das Nutzfahrzeug kann mit bis zu 720 Kilogramm beladen werden. Es besitzt einen Elektromotor mit Lithium-Ionen-Batterie und erzeugt beim Bremsen oder im antriebslosen Rollen Energie. Diese wird zum Laden der Batterie während des Fah-rens genutzt.

Schaeffler Start-up präsentiert seriennahen Bio-Hybrid auf der CES 2019

https://www.schaeffler.de/remotemedien/media/_shared_media_rwd/06_press/press_release/000BA533.jpg

Bildquelle SCHAEFFLER: Der Bio-Hybrid feiert auf der CES 2019 in Las Vegas mit zwei seriennahen Prototypen in den Varianten Cargo und Passenger seine Weltpremiere.

Die zur Schaeffler Gruppe gehörende Schaeffler Bio-Hybrid GmbH präsentiert auf der CES in Las Vegas (USA) vom 8. bis 11. Januar 2019 den seriennahen Bio-Hybrid – eine neue, zeitgemäße Art der individuellen urbanen Mobilität und Transportmöglichkeit. Das variable und elektrisch unterstützte Fahrzeug wird in den Varianten Cargo und Passenger gezeigt. Gleichzeitig feiert der eigene Markenauftritt der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH Premiere. Unter www.bio-hybrid.de – der am 6. Januar online gehenden Website – gibt es einen ersten Einblick.

Aus einer Vision wird Realität
„Als Pionier hat Schaeffler die Gattung ,Bio-Hybrid‘ bereits 2016 als Vision für den Individualverkehr im urbanen Raum präsentiert“, sagt Prof. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG. „Aus dieser Vision wird nun Realität. Ende 2017 haben wir die Schaeffler Bio-Hybrid GmbH gegründet. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft kann als Ausgliederung mit der Flexibilität eines Start-ups arbeiten und hat die Aufgabe, den Bio-Hybrid zur Serienreife zu entwickeln. Mit der Weltpremiere der beiden seriennahen Prototypen auf der CES erfolgt der nächste Schritt auf dem Weg zur geplanten Markteinführung im Jahr 2020.“

Lösungsansatz für die urbane und systemisch geprägte Mobilität der Zukunft
„Ein zentrales Ziel ist es, den drohenden Verkehrskollaps in Großstädten zu verhindern und diese fußgängerorientierter und lebenswerter zu machen“, erläutert Gerald Vollnhals, Projektleiter der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH. „Das kann nur gelingen, wenn wir das Verkehrsaufkommen mittels neuer, intelligenter Fahrzeugkonzepte entzerren. Gefragt sind Fahrzeuge, die in einem vernetzten und systemischen Miteinander eine hohe Flexibilität bei geringem Flächenbedarf erreichen. Genau das bietet der Bio-Hybrid.“

Auf Basis der 2016 präsentierten Studie entwickelte das Schaeffler Start-up den Bio-Hybrid kontinuierlich weiter. Die auf der CES gezeigten Varianten gehen Mitte 2019 in ein Testfeld. Dafür wurden neben dem Antrieb beispielsweise auch das Bedienkonzept und das Design komplett überarbeitet. Parallel baute Schaeffler ein zehnköpfiges Team auf, das 2019 verdoppelt werden soll. Patrick Seidel, der die Themen Strategie und Unternehmensentwicklung bei der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH verantwortet, unterstreicht: „Als nächsten großen Schritt werden wir unser Vertriebs- und Industrialisierungskonzept weiter vorantreiben. Hier sind wir offen für Partnerschaften.“

Zwei Varianten Cargo und Passenger
Die Varianten Cargo und Passenger vereint dieselbe modulare Plattform mit hohem Komfort und höchsten Sicherheitsstandards. Durch seine vier Räder bietet das Konzept eine außergewöhnliche Fahrstabilität. Dach und Windschutzscheibe machen es witterungsunabhängig und somit ganzjahrestauglich. Es ist kaum breiter als ein normales Fahrrad und kann emissionsfrei auch auf Radwegen fahren. Der Bio-Hybrid kommt zudem mit einem Drittel des Parkraums eines Kleinwagens aus und ist in den meisten Ländern führerschein- und zulassungsfrei. Der elektrische Antrieb unterstützt die fahrende Person – wie bei einem Pedelec – bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h*.

Die Variante Passenger bietet eine neue Form der individuellen und designorientierten Fortbewegung in der Stadt. In ihr finden nun zwei Personen bequem hintereinander Platz. Die Variante Cargo dient als variable Lösung für den emissionsfreien Warentransport. In Las Vegas wird eine Art „Pick-up“ gezeigt. Der modulare Aufbau macht den Bio-Hybrid zu einem echten Verwandlungskünstler: Kühlwagen, Coffee-Shop oder abgeschlossener Stauraum – alles ist möglich. In puncto Ladevolumen und Nutzlast ist der Cargo für den urbanen Transport bestens gerüstet und eine Alternative im zukünftigen Mobilitätsmix.

Einfache Bedienung und digitale Plattform
Wi-Fi, GPS, Bluetooth und 4G machen den Bio-Hybrid zu einem vollwertigen Teil der digitalen und vernetzten Stadt. Ein smartes Bedienkonzept sorgt für maximalen Fahrspaß, hohe Sicherheit und eine einfache Steuerung. „Smartphone und Smartwatch sind ins Konzept integriert – so werden sich in Zukunft erweiterte Funktionen und intelligente Features über eine eigene Bio-Hybrid-App steuern lassen und dem Fahrer das Leben erleichtern. Unsere Vision ist, das iPhone im Pedelec-Bereich auf den Markt zu bringen“, erläutert Prof. Tim Hosenfeldt, Leiter des Bereiches Zentrale Innovation bei Schaeffler, in dem der Bio-Hybrid seinen Ursprung hatte.

* 250–750 Watt Nennleistung (je nach nationalen gesetzlichen Vorgaben)

Quelle.

TH Nürnberg gewinnt Wettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“

Das Team der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski gewinnt mit dem „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hatte den Wettbewerb gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte die Preise an den TH-Präsidenten Prof. Dr. Michael Braun, den Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski, an die Mitarbeiter Marius Bayer und Markus Seidenkranz sowie die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger von der TH Nürnberg…. Das Team der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski gewinnt mit dem „Pilotprojekt zur Nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Urbane Logistik“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hatte den Wettbewerb gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte die Preise an den TH-Präsidenten Prof. Dr. Michael Braun, den Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski, an die Mitarbeiter Marius Bayer und Markus Seidenkranz sowie die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger von der TH Nürnberg…. Mehr unter: https://www.internationales-verkehrswesen.de/th-nuernberg-holt-preis-urbane-logistik/

N-ERGIE Wandladestation von ABL wurde Testsieger

Für alle, die das eigene Elektroauto bequem und kostengünstig zu Hause in der Garage aufladen wollen,bietet die N-ERGIE Aktiengesellschaft seit einem Jahr ein attraktives Komplettangebot aus Wandladestation, Installation und Ökostrom.

Das Kernstück des Pakets – die Wandladestation von ABL – wurde nun vom ADAC mit einer Bewertung von 1,0 zum Testsieger erklärt. Die ADAC-Experten untersuchten,
wie sicher, zuverlässig und einfach zwölf Wallboxen ein Elektrofahrzeug geladen haben. Die detaillierten Testergebnisse sind zu finden unter https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/wallbox/.

Die von der N-ERGIE angebotene und am besten bewertete Wandladestation verfügt über einen Typ-2-Anschluss mit einer Leistung von elf Kilowatt. Damit können die Autobesitzer ihr Elektrofahrzeug fünfmal schneller als an der Haushaltssteckdose aufladen und
vermeiden Risiken wie durchgeschmorte Stecker und Kabel durch Spitzen- oder Dauerbelastung.

Interessenten für das einfache Laden zu Hause, berät die N-ERGIE telefonisch oder im persönlichen Gespräch im N-ERGIE Centrum. In einem zweiten Schritt erfassen die Experten dann vor Ort beim Kunden alle technischen Erfordernisse. Für Transparenz
und Sicherheit sorgt die fachmännische Komplettinstallationzum vereinbarten Festpreis.

Stromkunden der N-ERGIE können beim Kauf einer Wandladestation eine Förderung durch das CO2-Minderungsprogramm in Höhe von 250 Euro in Anspruch
nehmen. Sie zahlen dann nur noch 499 Euro brutto.
Weitere Informationen zum CO2-Minderungsprogramm unter: www.n-ergie.de/co2.

Da Elektromobilität erst durch das Laden mit grünem Strom nachhaltig wird, bietet die N-ERGIE neben der Wallbox und der Installation auch preisgünstigen Ökostrom aus der Region an: Mit STROM E-MOBIL laden die Fahrzeugbesitzer garantiert CO2-frei erzeugten Strom aus Wasserkraft- und Solaranlagen. Diesbestätigt das Zertifikat des TÜV Rheinland.

Elektrofahrer profitieren auch unterwegs davon, N-ERGIE Kunde zu sein: Sie können ihr Auto an allen der rund 280 Ladesäulen im gesamten Netz des Ladeverbunds+
zum Vorteilspreis laden. Dieses Netz modernster Ladesäulen wird kontinuierlich weiter ausgebaut.

Weitere Informationen unter www.n-ergie.de/laden oder unter www.e-im-auto.de.

Würzburg: WVV erhält E-Bus-Förderung

In Würzburg ist der Einstieg auf E-Busse geplant. Nach dem Antrag auf Förderung im Januar, erhielt der Verkehrsdienstleister nun den positiven Bescheid.

Die Würzburger NVG Omnibus-Gesellschaft will bald mit E-Bussen unterwegs sein. Für die Anschaffung von zwei E-Bussen und die notwendige Ladeinfrastruktur erhält die Tochter der Würzburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Sofortprogramm saubere Luft 2017 – 2020“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) überreichte den Bescheid am Mittwoch (28. November).

Mehr unter: https://www.zfk.de/mobilitaet/oepnv/artikel/wvv-erhaelt-e-bus-foerderung-2018-11-29/

Leoni / Diehl: Batteriesysteme für die Elektromobilität

Elektromobilität E-Mobility

© Firstsigna

Die Entwicklung von Batteriesystemen für die Elektromobilität ist eine komplexe Angelegenheit: Viele Komponenten müssen optimal zusammenarbeiten, um hohe Reichweiten und niedrige Ladezeiten zu erreichen.

Die Nürnberger Unternehmen Leoni und Diehl wollen nun ihr Know-how beim Wärme-Management sowie bei der Energie- und Datenübertragung nutzen, um zusammen Technologien für den Wachstumsmarkt Elektromobilität zu entwickeln. „Wir wollen gemeinsam als neuer Systempartner für Hochvolt-Batterien auftreten“, so Martin Stüttem, der im Vorstand der Leoni AG für den Bereich Bordnetz-Systeme verantwortlich ist.

„Leoni und Diehl ergänzen sich optimal, wenn es um Hochvolt-Anwendungen in Batteriesystemen geht“, erklärte Dr. Heiner Schunk, Sprecher des Bereichsvorstandes von Diehl Metall. Durch die strategische Partnerschaft wollen die beiden Nürnberger Technologieunternehmen an den überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Elektroautos teilhaben, die sie bis 2025 auf jährlich über 30 Prozent veranschlagen. Ein weiterer Grund für die Kooperation ist, dass die Automobilhersteller verstärkt nach ganzheitlichen Lösungen und Systemansätzen fragen, statt nur einzelne Komponenten zu bestellen.

Leoni bringt ihre Expertise bei Verkabelung, Stecksystemen, Batterie- und Wärme-Management in die Zusammenarbeit ein, Diehl Metall steuert das Know-How im Bereich Zellkontaktiersysteme bei. Nach Angaben der beiden Partner gibt es international nicht viele Anbieter, die eine solche Systemkompetenz vorweisen können und auch die optimale Einbindung in das Gesamtbordnetz abdecken. Zielgruppen sind sowohl die Automobilhersteller als auch die Batterieproduzenten weltweit, es würden bereits konkrete Gespräche mit potenziellen Kunden geführt.

Quelle WIM

Würzburg: „Mobilität – Geschäftsmodelle, neue Dienstleistungen und Fahrzeugkonzepte“

15. Sitzung des IHK-Innovations- und Anwenderclubs „eMobilität“ (IAWC)

Am 07.11.2018 fand in der Mercedes Benz EF Autocenter Mainfranken GmbH die 15. Sitzung des IHK-Innovations- und Anwenderclubs „eMobilität“ (IAWC) statt. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem ZDI Mainfranken stand diesmal ganz im Zeichen neuer Geschäftsmodelle.

Bildquelle IHK Würzburg-Schweinfurt: Die Protagonisten der Veranstaltung von links: Frank Albert, IHK Würzburg-Schweinfurt; Peter Schröttle, Werner Weinand, beide EF Autocenter Mainfranken GmbH, Würzburg bzw. Schweinfurt; Stefan Eckart, Smart City System GmbH, Nürnberg; Alexandra Berend, SUSI & James GmbH, Mannheim; Paul Leibold, Green City München GmbH; Dr. Bernhard Brunner, Fraunhofer ISC, Würzburg; Dr.-Ing. Stephan Rohr, TWAICE Technologies GmbH, München.

So wurde den rund 50 Teilnehmern einführend ein Überblick über zukünftige Aktivitäten und Modelle der Daimler AG im Bereich PKW und Nutzfahrzeuge gegeben. Wie man in Kooperation verschiedenster Unternehmen durch eine BMWi-Förderung ein völlig neues Innenstadtfahrzeugkonzept im Leichtbaubereich marktreif entwickeln kann, wurde anhand des ACM CITY dargestellt. Mit einem Carbonrahmen von nur rund 40 kg Gewicht können mit diesem E-Auto rund 120 km gefahren werden.

 

 

 

Wie künstliche Intelligenz im Automotive Bereich eingesetzt werden kann, zeigte das Mannheimer Startup SUSI & James GmbH. Das bereits mehrfach ausgezeichnete Unternehmen kooperiert bereits mit BMW, Porsche, dem ADAC oder auch Daimler. So wurde die Betriebsanleitung für Porsche digitalisiert. Wenn ein Porsche-Fahrer Fragen hat, kann er die per Spracheingabe an Susi – dem Sprachassistenten der KI – stellen – und erhält von der smarten Helferin umgehend eine Antwort.

Wie man mit der Digitalisierung von Parkflächen den Innenstadtverkehr reduzieren kann, zeigte das Nürnberger Startup Smart City System GmbH auf. So entfallen laut Studien bis zu 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs auf die Parkplatzsuche. Das Nürnberger Unternehmen kooperiert bereits mit vielen Kommunen wie den Städten Dresden und Bamberg als auch großen Supermarktketten wie ALDI Nord oder Lidl um die Ausnutzung von Parkraum durch Sensortechnik effizienter zu gestalten.

In der Elektromobilität kommt man um einen leistungsfähigen Akku nicht herum. Doch wie kann man deren Lebenszyklus optimieren? Wie kann man die Konstruktion und Produktion der Akkus derart gestalten, dass diese eine möglichst lange Lebenszeit haben? Diesen Fragen hat sich die TWAICE Technologies GmbH, einem Spin-Off der TU München, verschrieben. Wie wichtig und dringend solche Datenerhebungen sind, zeigt sich alleine durch die enorme Nachfrage nach solchen Auswertungen. So ist die Mitarbeiterzahl seit der Gründung im Juni 2018 bereits auf 15 gestiegen.

Einen Einblick in die Fahrzeugbedienung der Zukunft zeigte abschließend das Fraunhofer ISC aus Würzburg. Das Center Smart Materials CeSMa des Fraunhofer ISC beschäftigt sich in Kooperation mit der Industrie damit, wie das Interieur von Fahrzeugen der Zukunft aussehen kann. So geht man bei Fraunhofer davon aus, dass Knöpfe und sonstige Bedienelemente verschwinden werden. Glatte Oberflächen mit schaltbaren Materialien, welche auf Berührung, Körperwärme oder Gestik reagieren, werden zukünftig eingesetzt werden.

Die Sitzungen des IAWC werden von den nordbayerischen Industrie- und Handelskammern im Wechsel in ganz Nordbayern durchgeführt und haben zum Ziel, eine Plattform für aktuelle Entwicklungen in der eMobilität aufzuzeigen.

 

 

Autor: Frank Albert (IHK Würzburg-Schweinfurt Geschäftsbereich Innovation und Umwelt)