FAUN: Abfallentsorgungsfahrzeuge mit Wasserstofftanks

Im Rahmen des Projekts werden ein Abfallsammelfahrzeug und eine Kehrmaschine mit einem modularen System aus Wasserstofftanks und Brennstoffzellen entwickelt und hergestellt mit dem Ziel, die Reichweite zu erhöhen und/oder das Geschwindigkeitsprofil zu verbessern. Die bei Faun elektrifizierten Abfallsammelfahrzeuge können ab Werk oder während der Lebensdauer des Fahrzeugs mit dem modularen System ausgestattet werden. Beide Prototypen sind dazu gedacht, die Auslegung und die Baubarkeit des geplanten Energieversorgungssystems zu prüfen und zu bestätigen und die notwendigen Abnahmen nach verkehrsrechtlichen Bestimmungen zu erreichen. Es wurden bereits Feldtestfahrzeuge an Kunden abgegeben. Geplant sind zehn Abfallsammelfahrzeuge und zwei Kehrmaschinen.
Förderung: 521.241 Euro

Weitere Projekte unter: https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/bmvi-investiert-23-5-millionen-euro-in-wasserstoffmobilitaet

VDI Forum 2019 „Automatisiertes und autonomes Fahren – Mobilität der Zukunft“ (12.11.19 | Nürnberg)

Das Thema „Automatisiertes und autonomes Fahren“ spielt derzeit in den Medien sowie in der politischen wie gesellschaftlichen Diskussion eine große Rolle. Der VDI möchte hierzu einen aktiven Beitrag leisten und die unterschiedlichen Ansätze und Konzepte betrachten, indem diese aus der Perspektive des Nutzers anhand sogenannter Use Cases erläutert werden. Auf dieser Grundlage ist die gesellschaftliche Bedeutung der Mobilität des Bürgers im Allgemeinen und die ingenieurmäßige Betrachtung im Sinne von Stärken, Schwächen, Risiken und Chance abzuwägen.

Termin & Ort:

Ergebnisse des Siemens Campus Erlangen-Mobilitätstags

Mobilität ist ein sehr wichtiges Thema für den Siemens Campus Erlangen. Um später im laufenden Betrieb passende Lösungen zu haben, arbeitet das Siemens Campus Erlangen-Team in Zusammenarbeit mit den Firmen insertEFFECT und team red schon jetzt an einem Mobilitätskonzept mit integriertem Mobilitätsmanagement. Mit einer co-kreativen Herangehensweise werden alle Stakeholder-Gruppen aktiv mit einbezogen.

Im ersten Schritt wurden mit internen und externen Akteuren, wie beispielsweise den Siemens Change Managern oder dem Zweckverband Stadtumlandbahn, Interviews geführt. Mitarbeiterworkshops wurden an drei Standorten durchgeführt, um die Bedürfnisse, Anforderungen und Erwartungen an die Mobilität rund um den Siemens Campus Erlangen in all ihren Facetten zu erfassen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienten als Basis für unseren Siemens Campus Erlangen-Mobilitätstag am 27. Mai 2019 in der Heinrich-Lades-Halle mit rund 100 Teilnehmern, darunter Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik und weitere Vertreter der Stadt Erlangen, der städtischen Verkehrsplanung, der Verkehrsbetriebe, der Campus-Projektleitung und -Planung, aber auch der Universität sowie Siemens-Mitarbeiter und -Führungskräfte.

Ideen der Arbeitsgruppen

Die Teilnehmer des Mobilitätstages wurden in Workshop-Gruppen zu vier verschiedenen Hauptthemen eingeteilt:  Campus Mobilität, Cargo & Besucher, Nahpendler (10 km Radius) und Fernpendler (über 10 km Radius) Anhand einer fiktiven Person wurde ein Problem identifiziert und ein entsprechender Lösungsvorschlag entwickelt. Im Verlauf des Prozesses haben sich manche Arbeitsgruppen in zwei Ideen-Teams aufgeteilt, so dass insgesamt 21 Lösungskonzepte entwickelt wurden. Mehr unter…

Wasserstoff tanken in Mittelfranken: Neue Station für Schnelldorf

Fahrer von Elektroautos mit Brennstoffzelle können sich über immer mehr Wasserstoff-Tankstellen freuen: Die H2 MOBILITY Deutschland und ihre Gesellschafter OMV und AirLiquide haben gemeinsam eine Wasserstoff (H2)-Tankstelle in Schnelldorf im Landkreis Ansbach eröffnet – die insgesamt 16. in Bayern. Mehr unter…

Coburger Mobilitätskongress (10./11.10.19)

Autonomes Fahren und vernetzte Mobilität

Wann fahren Autos wirklich von alleine? Wie wird das autonome Fahren unser Leben verändern? Welche neuen Formen der Mobilität werden sich entwickeln? Und: Ist unsere Infrastruktur überhaupt auf autonomes Fahren und vernetzte Mobilität ausgerichtet?

Der erste Mobilitätskongress der Hochschule Coburg beleuchtet mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen das Thema aus interdisziplinären Blickwinkeln. Von der Automobiltechnik bis zu Fragen des Rechts und der Versicherungen.

Der Kongress richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Automobil- und Mobilitätsbranche, der Stadtplanung, aus IT-, Software- und Dienstleistungsunternehmen, aus Kommunen und alle diejenigen, die die Mobilität der Zukunft mitgestalten möchten.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig.

Wann

Donnerstag, 10. Oktober 2019
und Freitag, 11. Oktober 2019

Wo

Hochschule Coburg
Campus Friedrich Streib (Anfahrtsbeschreibung)
Friedrich-Streib-Straße 2
96450 Coburg

Mehr zu Programm und Anmeldung unter: https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/coburger-mobilitaetskongress.html#c7387

Studie: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung & Co. auf den Fahrzeugbau in Bayern?

BIHK-Studie – © BIHK

Der Fahrzeugbau ist eine Schlüsselindustrie in Bayern und damit ein Garant für Wohlstand, Beschäftigung und Innovation im Freistaat. Neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung haben das Potenzial, die Branche in den kommenden Jahren wesentlich zu wandeln. Im Fokus stehen dabei die vier Megatrends vernetzte Fahrzeuge (Connected cars), autonomes Fahren (Autonomous vehicles), alternative Mobilitätsangebote (Shared mobility) und alternative Antriebe (Electric vehicles), abgekürzt CASE. Im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK e.V.) hat das ifo Institut in einer Metastudie untersucht, welche Auswirkungen diese Megatrends für den Fahrzeugbau im Freistaat Bayern haben werden.

Im Rahmen der Metastudie wurden unter anderem Themen wie Elektromobilität, Vernetzte Fahrzeuge und Autonomes Fahren und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette in Bayern beleuchtet.

Hier gelangen Sie zur Studie.

Ansprechpartner

ZF stärkt Division E-Mobility

ZF Friedrichshafen stärkt die Division E-Mobility durch neue Gebäude und Standorte. In Schweinfurt eröffnete der Zulieferer ein Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb. Zudem wird das globale Produktionsnetzwerk für Elektroantriebe um Standorte in Serbien und China erweitert.

In dem neuen Schweinfurter Gebäude hat ZF Platz für rund 520 Mitarbeiter geschaffen. Ihre Arbeitsplätze wurden nach dem sogenannten Bürokonzept 3.0 des Zulieferers gestaltet, das projektbezogenes und flexibles Arbeiten ermöglicht und die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander erleichtert. Schweinfurt zählt mit insgesamt mehr als 9.400 Beschäftigten zu den größten ZF-Standorten weltweit. Neben der 2016 gegründeten Division E-Mobility wird auch die ZF-Division Aftermarket von Schweinfurt aus gesteuert.

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E-Drive Center: Elektrisierende Forschung

2019tt_04595 © Thomas Tjiang

Forschungsbereichsleiter Dr.-Ing. Alexander Kühl im Labor des E-Drive-Centers.

Nürnberger Wissenschaftler arbeiten an der elektrischen Antriebstechnik der Zukunft.

Elektrische Antriebe für die Industrie und Antriebstechnik für die Elektromobilität: Dies sind Forschungsschwerpunkte des Bayerischen Technologiezentrums für elektrische Antriebstechnik (E-Drive-Center), das seinen Sitz im Nürnberger Gewerbepark „Auf AEG“ hat. Im Jahr 2010 nahm die Einrichtung ihren Betrieb auf als Forschungsbereich des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (Faps) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Der Freistaat Bayern hatte die Errichtung des E-Drive-Centers im Zuge des Strukturprogramms Nürnberg-Fürth, das nach der Quelle-Insolvenz aufgelegt wurde, mit einer Anschubfinanzierung von neun Mio. Euro gefördert. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat im Rahmen ihres „Zukunftsprogramms Mittelfranken 2025“ vom Juni 2018 dem Freistaat Bayern empfohlen, die Förderung des E-Drive-Centers fortzusetzen.

Die 17 Wissenschaftler sind gleichermaßen in der Grundlagenforschung und mit Industrieprojekten aktiv, um neue Forschungsergebnisse schnell in die industrielle Anwendung zu bringen. Nach Worten von Forschungsbereichsleiter Dr.-Ing. Alexander Kühl ist es dem E-Drive-Center gelungen, die gesamten Personalkosten über Drittmittel zu decken. Hierfür wurde eine Reihe von Förderprojekten des Bundeswirtschaftsministeriums gewonnen. Dazu zählt beispielsweise das im letzten Jahr gestartete Projekt „High-V: Entwicklung von Fertigungsprozessen für den elektrischen Hauptantriebsstrang (ca. 150 kW) mit E-Motor und Brennstoffzellen-Batterie-Hybrid“. Aufgezeigt werden soll, wie eine hoch flexible und hoch automatisierte Fertigung von leistungsfähigen elektrischen Antrieben gestaltet werden kann, die für den Einsatz in der zivilen Luftfahrt geeignet sind.

Spulen für Elektromotoren

Großes Know-how haben die Wissenschaftler bei der Analyse und Optimierung von industriellen Verfahren, um die Fertigung von Komponenten und Systemen für die elektrische Antriebstechnik zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel unterschiedliche Wickelverfahren, mit denen isolierter Kupferdraht zu einer Spule etwa für den Antrieb eines Elektromotors aufgewickelt wird. Um die Werkzeugkosten bzw. den großen Umrüstaufwand bei Kleinserien in der industriellen Fertigung zu senken, entwickelt das E-Drive-Center u. a. ein Robotersystem für das Aufwickeln. Im Labor „Auf AEG“ findet sich eine innovative Universalwickelmaschine, die verschiedene Wickelschemata ermöglicht und sich flexibel an wechselnde Geometrien anpassen lässt.

In der Automobilindustrie rücken halboffene Formspulen, sogenannte Hairpins, in den Fokus. Wegen deren wachsender Bedeutung tüftelt das E-Drive-Center beispielsweise an der Weiterentwicklung des Laserschweißens oder am innovativen Ultraschallschweißen zum Kontaktieren von Kupferlackdrähten. Beim Laserschweißen wird auch der Einsatz von Big Data erprobt – also die Erfassung und Verarbeitung einer Vielzahl von Daten inklusive akustischer Signale. Verfahren des maschinellen Lernens werden eingesetzt, um den Prozess des Laserschweißens kontinuierlich zu verbessern. Dieser Ansatz könnte auch auf die Wickelverfahren übertragen werden, um die Geschwindigkeit zu steigern, den Kupferverbrauch zu senken und gleichzeitig eine möglichst geringe Fehlerquote zu erreichen. Laut Kühl betritt das E-Drive-Center mit dem großen Big-Data-Forschungsthema für den Elektromaschinenbau „definitiv Neuland“.

In Nordbayern sieht Kühl eine große Zahl an Unternehmen, die im Elektromaschinenbau aktiv sind und mit denen das E-Drive-Center einen intensiven Austausch pflegt. Darunter sind auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen. Kooperiert wird beispielsweise im Rahmen von Master-Arbeiten oder längerfristig bei Promotionen.

In internationalen Expertenkreisen hat sich das E-Drive-Center auch durch seine wissenschaftlichen Veranstaltungen einen Namen gemacht: Initiiert wurden das jährliche Seminar „Produktion elektrischer Antriebe“ und die internationale Fachkonferenz „Electric Drives Production Conference“ (E-DPC). Diese Konferenz mit begleitender Ausstellung, die Ende des Jahres bereits zum neuen Mal stattfinden wird, ist nach Worten Kühls weltweit einzigartig und schlage eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis.

Zudem veranstalten die Forscher Tage der offenen Tür und nehmen an Veranstaltungen wie der „Langen Nacht der Wissenschaften“ oder dem Standort-Event „Offen Auf AEG“ teil, um nicht nur Wissenschaftler, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren.

Autor: tt.

Projektausschreibung „Smart Cities and Regions“ Zentrum Digitalisierung Bayern. Antragsfrist: 30.06.2019.

Die Themenplattform Smart Cities and Regions sucht nach innovativen, unternehmensgetriebenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Digitalisierung im Bereich intelligenter Städte und Regionen.

Quelle.