Innovationsprojekt zur Absicherung autonomer Fahrzeuge

Bayerisches Wirtschaftsministerium fördert Holmes3

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft,Landesentwicklung und Energie (StMWi) fördert das neue Technologieprojekt „Holmes3“ des Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH), der Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS)
und der imbus AG. Ziel des gerade offiziell gestarteten Projektes ist es, Methoden zum Test und zur Absicherung autonomer Fahrzeuge weiterzuentwickeln – eine der größten
Herausforderungen für die funktionale Sicherheit autonomer Fahrzeuge.

Mit der Initiative „Künstliche Intelligenz – Autonome Mobilität“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) Innovationen auf den Gebieten Künstliche Intelligenz (KI) und Data-Science in Anwendungsbereichen wie Mobilität oder Logistik. Das Software Engineering Laboratory for Safe and Secure Systems der OTH, die Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS) und die imbus AG haben sich für dieses Technologieprojekt zu einem Team zusammengeschlossen.

Im Rahmen des Projektes soll eine herstellerübergreifende Vorgehensweise und Tool-Umgebung für Scenario-based Testing und zur KI-basierten Analyse von Fahrszenarien mittels einer „Kausalen Inferenz Engine“ entwickelt und zum Einsatz bereitgestellt werden.
Das Technologieprojekt läuft bis Mitte 2023. Die aus dieser bayerischen Initiative hervorgehende Lösung soll anschließend auch für Unternehmen aus anderen Branchen, die intelligente, autonome Systeme entwickeln oder betreiben, verfügbar gemacht werden.

„Beim Testen klassischer Software oder IT-Systeme ist die Testumgebung üblicherweise konstant oder auf wenige vordefinierte Varianten beschränkt. Das Testen von sicherheitskritischen KI-basierten, autonomen Systemen stellt den Softwaretest vor die Herausforderung, möglichst viele der unzähligen in Frage kommenden oder denkbaren Verkehrsszenarien durchzuspielen und systematisch abzuprüfen“ erklärt Tilo Linz, Vorstand der imbus AG. „Scenario-based Testing wird hier als neue Testmethode in
Verbindung mit dem „ASAM Open-SCENARIO“ der Automobilindustrie künftig die Grundlage für einen internationalen Standard definieren.“

„Unser Anspruch ist die Entwicklung autonomer Systeme technologisch voranzubringen. Wir können mit Methoden der kausalen Entdeckung beschreiben, wie sich autonome Fahrzeuge in kritischen Situationen verhalten,“ so Daniel Ebenhöch, verantwortlicher Product Owner bei EFS. „Kausale Zusammenhänge nachvollziehbar zu modellieren – diese Expertise bringen wir maßgeblich in das Projekt ein. Ich persönlich freue mich sehr auf die Kooperation.“

Prof. Dr. Jürgen Mottok zitiert Wilhelm Busch und ergänzt: „Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt. So wird ähnlich wie die von Sir Arthur Conan Doyle erdachte, besonders befähigte Figur Sherlock Holmes das FuE-Vorhaben HolmeS³ die ausgewiesene Fähigkeit des „Sehens“ mit der kausalen Inferenz entwickeln. Die Kunst besteht also darin, Verhalten korrekt kausal zu interpretieren. Damit gelingt eine Einordnung in die Safety Integrity Level (SIL) der funktionalen Sicherheit.“

Das vom StMWi geförderte Projekt wird den Standort Bayern und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Automobilindustrie in diesem hochinnovativen und zukunftsweisenden Feld nachhaltig stärken.

Mehr Informationen zum Technologieprojekt Holmes3 gibt es unter
https://www.imbus.de/forschung/holmes3
https://www.las3.de

Synopsys und Elektrobit: Erste Software-Lösung für ARC-Functional-Safety-Prozessoren verfügbar

Als erstes Softwareunternehmen aus dem Automobilbereich liefert Elektrobit mit EB tresos in Zusammenarbeit mit Synopsys Software für die ARC-Functional-Safety-Prozessoren des Unternehmens zum Einsatz in ECUs.

Bildquelle: Elektrobit Automotive GmbH

Elektrobit (EB), visionärer globaler Anbieter von Embedded- und Connected-Software-Lösungen und Dienstleistungen für die Automobilindustrie, ist der erste Automotive-Software-Anbieter, der gemeinsam mit Synopsys, Inc. (Nasdaq: SNPS) eine Softwarelösung für die ARC-Functional-Safety-Prozessoren des Unternehmens entwickelt hat.

Beide Unternehmen gaben heute die Verfügbarkeit der Classic-AUTOSAR-Software EB tresos für die ASIL-D-konforme DesignWare-® ARC® EM and ARC HS Functional Safety (FS) Processor IP von Synopsys bekannt. Die kombinierte Lösung bietet eine neue Hardware-Software-Plattform und erleichtert es Halbleiterherstellern, OEMs und Tier-1-Zulieferern, Softwareanwendungen auf Basis des AUTOSAR-Standards zu entwickeln. So verkürzt sie die Markteinführungszeiten für komplexe ECUs, die bei, Anwendungen wie ADAS, Infotainment und Gateways sowie Vehicle-to-Everything Systemen (V2X) in modernen Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

„Elektrobit ist seit Beginn an der Entwicklung des AUTOSAR-Standards beteiligt und führend im Bereich AUTOSAR-Software und -Tools“, sagt Artur Seidel, Vice President for Americas bei Elektrobit. „Wir freuen uns, als erster Anbieter für Automobilsoftware in Zusammenarbeit mit Synopsys eine Softwarelösung für deren ARC-Functional-Safety-Prozessoren vorzustellen, die Kunden eine einfachere und schnellere Entwicklung von Automotive-Safety-Anwendungen ermöglicht.“

Die ARC-Functional-Safety-Prozessoren unterstützen die Sicherheitsstufen ASIL B und ASIL D. Dies vereinfacht die Entwicklung sicherheitskritischer System-on-Chip (SoC)-Lösungen für Fahrzeuge und beschleunigt die ISO 26262-Qualifizierung. Das komplette Portfolio umfasst die Safety-Prozessoren ARC EM22FS, HS4xFS, EV7xFS und VPX5FS mit integrierten Hardware-Sicherheitsfeatures zur Erkennung von Systemfehlern. Das DesignWare ARC MetaWare Development Toolkit for Safety (EM22FS, HS4xFS) hilft Softwareentwicklern dabei, schneller ISO 26262-konformen Code zu entwickeln. Zur Beschleunigung der frühen Softwareentwicklungsphase stellt Elektrobit Classic AUTOSAR für die ARC

EM Software Development Platform und das ARC HS4x/4xD Development Kit bereit. Eine Mikrocontroller-Abstraktionsschicht (MCAL) abstrahiert die Hardwaregeräte und ist für jede Plattform verfügbar. So können Ingenieure sofort mit der Softwareentwicklung beginnen. Die ARC-Functional-Safety-Prozessor-IP basiert auf dem nach ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem (QMS) für die DesignWare-IP von Synopsys und erfüllt weitere Qualitätsanforderungen im Automotive-Bereich.

„Die in modernen Automobilanwendungen verwendete Embedded-Prozessoren müssen höchste Sicherheitsstandards erfüllen und ISO 26262-konform entwickelt werden“, erläutert John Koeter, Senior Vice President of Marketing and Strategy for IP bei Synopsys. „Elektrobit ist für sein Know-how im Bereich AUTOSAR bekannt. Dank unserer Zusammenarbeit verfügt unsere ASIL-ARC-Functional-Safety-Prozessor-IP über AUTOSAR-OS-Unterstützung. Dies ermöglicht Halbleiterherstellern, -lieferanten und Fahrzeugherstellern, Innovationen und Softwareentwicklung für Automobilanwendungen schneller voranzutreiben.“

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Siemens trägt mit eBus-Ladeinfrastruktur zu nachhaltigem Stadtverkehr in Nürnberg bei

BAD NEUSTADT: Ein neues Werk für„zündende“ Ideen

Die PIA Automation Bad Neustadt GmbH und Holding hat ihr neues Werk mit mehr als 100 Gästen, darunter Bayerns Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, eingeweiht.

PIA Automation Bad Neustadt ist das Kompetenzzentrum für die Montage von Automotive-Safety-Komponenten, „zündende“ Ideen wie zum Beispiel Airbagzünder, Gasgeneratoren und Gurtschlösser sowie Mess- und Prüfanlagen für End-of-line-Anwendungen kommen von hier.

Laut Johannes Linden, Geschäftsführer der PIA Automation Holding, symbolisiert das neue Gebäude auch die zusätzliche Eigenständigkeit, mit der die PIA-Gruppe jetzt noch fokussierter auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen werde. Dazu führe unter anderem der zunehmende Wettbewerb sowie die Veränderung hin zur E-Mobilität. Digitalministerin Gerlach betonte anlässlich der feierlichen Eröffnungsfeier: „Die Digitalisierung verändert ganze Produktionsprozesse. Bei modernen Fertigungslinien spielen künstliche Intelligenz, Big Data, Robotik oder Automatisierung eine zentrale Rolle. Wir brauchen Unternehmen in Bayern, die mit Vision und Tatkraft kreative Lösungen anpacken. Ganz besonders freut es mich, dass ein unterfränkisches Hightech-Unternehmen dem Standort treu bleibt.“ Die Planungsvorbereitung für das Bauprojekt startete im Jahr 2017. Bis März 2019 ist auf einem 35.000 Quadratmeter großen Ackerland eine moderne Montagehalle und ein Bürotrakt entstanden. Das neue Gebäude hat 5.500 Quadratmeter Bürofläche und 8.700 Quadratmeter Fläche für die Produktion. Die Baukosten lagen bei rund 20 Millionen Euro.

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ZF stärkt Division E-Mobility

ZF Friedrichshafen stärkt die Division E-Mobility durch neue Gebäude und Standorte. In Schweinfurt eröffnete der Zulieferer ein Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb. Zudem wird das globale Produktionsnetzwerk für Elektroantriebe um Standorte in Serbien und China erweitert.

In dem neuen Schweinfurter Gebäude hat ZF Platz für rund 520 Mitarbeiter geschaffen. Ihre Arbeitsplätze wurden nach dem sogenannten Bürokonzept 3.0 des Zulieferers gestaltet, das projektbezogenes und flexibles Arbeiten ermöglicht und die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander erleichtert. Schweinfurt zählt mit insgesamt mehr als 9.400 Beschäftigten zu den größten ZF-Standorten weltweit. Neben der 2016 gegründeten Division E-Mobility wird auch die ZF-Division Aftermarket von Schweinfurt aus gesteuert.

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Neues von SKF: Rotor-Positionslager für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Für die Automobilindustrie hält SKF unzäh-lige maßgeschneiderte Lösungen bereit. Dazu gehört seit Kurzem auch ein neues, kompaktes Rotor-Positionslager: Die jüngste Generation eignet sich für alle riemengetriebenen Starter-Generator-Anwendungen – sowohl im etablierten 12V-Bereich als auch in kommenden 48V-Bordnetzen.

Der riemengetriebene Starter-Generator (Belt-driven Starter Generator; BSG) hat sich bei der Auslegung von Antriebssträngen für Mild-Hybridfahrzeuge bewährt: Das Konzept stellt eine kostengünstige Lösung zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen dar. Zu diesem Zweck ermöglicht das Gerät u. a. Schnellstart und -stopp sowie regeneratives Bremsen (Rekuperation) und liefert beim Beschleunigen zusätzliche Power.

Um wirklich effizient arbeiten zu können, muss die elektronische Steuereinheit des BSG permanent und verzögerungsfrei die Rotorposition und / oder -geschwindigkeit erfassen. Das lässt sich mit Hilfe eines Rotor-Positionslagers (in Kombination mit einem direkt ins Steuergerät integrierten Sensor) äußerst zuverlässig und wirtschaftlich bewerkstelligen. Aus diesem Grund hat SKF in den letzten Jahren – in enger Zusammenarbeit mit einem der weltweit führenden BSG-Hersteller – ein Rotor-Positionslagerdesign entwickelt, das in der Branche als Benchmark betrachtet werden kann.

Inzwischen steigen sogar manche „Neulinge“ in die Produktion von BSGs ein, da der Markt für Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit hoher Wahrscheinlichkeit wachsen wird. Um sich selbst auf die Anforderungen dieses erweiterten Herstellerkreises vorzubereiten, hat SKF nun ein „universelles“ Rotor-Positionslagerkonzept realisiert: Es ist axial kompakt, aber dennoch robust und lässt sich dadurch problemlos in aktuelle wie zukünftige BSG-Designs integrieren.

Die jüngste Generation der Rotor-Positionslager von SKF verfügt über ein Gehäuse (das sowohl das Lager selbst als auch den Magnetring beinhaltet), welches einem „normalen“ freistehenden Lager ähnelt. Deshalb lässt es sich ganz einfach auf die vorgesehene Lagerstelle der BSG-Welle aufpressen – direkt neben dem Steuergerät. Da der Magnetring auf dem Lageraußenring montiert ist, nehmen die axialen Abmessungen des BSG – trotz der Sensorintegration durch das Lager – nicht zu. Außerdem sind die neuen Rotor-Positionslager sowohl für aktuelle 12V- als auch für zukünftige 48V-Systeme geeignet.

In der Praxis werden die SKF Rotor-Positionslager jeweils als kundenspezifische Einheiten ausgeliefert, die ein abgedichtetes Lager und einen magnetischen Impulsring zur Messung der Rotorwinkelposition und / oder -geschwindigkeit integrieren. Sie können in einer Vielzahl von Antriebswellenanwendungen und elektrischen Maschinen zum Einsatz kommen. Dabei widerstehen sie schweren Störmagnetfeldern sowie starken Vibrationen und wirken nicht zuletzt elektrischem Rauschen entgegen. So liefern sie auch unter der Motorhaube, im Bereich riemengetriebener Starter-Generatoren und Fahrmotoren, hochwertige magnetische Impulse. Mehr unter…

LEONI: Die globalen Drahtzieher aus Franken

BORDNETZSYSTEME UND MEHR
1917 vor den Toren Nürnbergs als Drahtwerkstatt gegründet, ist das Unternehmen Leoni heute – vor zwei Jahren feierte es seinen 100. Geburtstag – als Spezialist für Kabelsysteme weltweit in mehr als 31 Ländern mit mehr als 88.000 Mitarbeitern aktiv – unter anderem auch in Mainfranken.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück ins Jahr 1569, als der aus Lyon stammende Franzose Anthoni Fournier damit begann, in Nürnberg sogenannte leonische Waren herzustellen: vergoldete und versilberte Fäden und Drähte, die vor allem in kostbaren Stickereien verwendet wurden. Diese glitzernden Gespinste und dekorativen Perldrähte waren im klerikalen, aber auch im zivilen Bereich gefragt. In der Folgezeit siedelten sich weitere Betriebe an, sodass sich die Region Nürnberg zu einem Zentrum dieses Gewerbes entwickelte.

Firmengründung durch Zusammenschluss
1917 schlossen sich die drei Firmen Vereinigte Leonische Fabriken Nürnberg-Schweinau, Johann Philipp Stieber aus Roth und Johann Balthasar Stieber & Sohn GmbH aus Nürnberg-Mühlhof zusammen – und gründeten die Leonischen Werke Roth-Nürnberg AG. Schon 1923 ging das Unternehmen an die Börse, um weiteres Kapital zu beschaffen. In den 50er-Jahren begann die Fertigung von Anschlussleitungen für Elektrogeräte, die in steigender Zahl auf den Markt kamen. Leoni konfektionierte in den 50er-Jahren erste Kabelsätze für die boomende Automobilindustrie und legte damit den Grundstein für den Unternehmensbereich Bordnetzsysteme, der heute einen Großteil der weltweit produzierenden Fahrzeughersteller zu seinem Kundenkreis zählt. Mehr unter…

SCHAEFFLER Übergangszeitalter der Hybride

ANTRIEBE DER ZUKUNFT
Die Schaeffler-Gruppe mit Stammsitz in Herzogenaurach ist einer der größten Automobil- und Maschinenbauzulieferer der Welt. Am Werk in Schweinfurt stellen 5.400 Mitarbeiter Wälzlager für unterschiedlichste Branchen her. „Wirtschaft in Mainfranken“ sprach mit Professor Dr.-Ing. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, über die Elektromobilität, künftige Herausforderungen für die Zulieferbranche – und welche Auswirkungen dies unter anderem für den Standort Schweinfurt haben könnte.

Schaeffler hat einen umfangreichen Transformationsprozess eingeleitet, der die Abläufe im Unternehmen, das Produktportfolio und die Geschäftsmodelle auf die zukünftigen Anforderungen der Digitalisierung, Elektrifizierung sowie Vernetzung vorbereitet. Global arbeiten über 92.000 Mitarbeiter für Schaeffler, in Deutschland sind es etwa 32.000 Beschäftigte. Das Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem Kupplungssysteme, Wälzlager, Getriebeteile und weitere Präzisionskomponenten für die Antriebstechnik. Mehr unter…

Jopp: Vom Dynamo zur Tiptronic

Das Bad Neustädter Traditionsunternehmen Jopp wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Heute ist Jopp ein erfolgreicher Automobilzulieferer, dabei stand die Zukunft des Unternehmens vor rund 30 Jahren auf Messers Schneide. Künftigen Herausforderungen der Branche – etwa der Elektromobilität – will Jopp mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder begegnen. Mehr unter…

 

Erster zugelassener „Made in Germany“ E-Scooter für Straßen und Radwege

Der E-Scooter „moover“ von Metz mecatech darf aufgrund einer Sondergenehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes als erstes in Deutschland hergestelltes Elektrokleinstfahrzeug auf Straßen und, ähnlich wie bei einem Fahrrad, auch auf Radwegen gefahren werden. Somit ist der Metz moover vor vielen Konkurrenzprodukten legal im deutschen Straßenverkehr unterwegs. Der solide verbaute Elektro-Tretroller erfüllt alle Anforderungen, die an Qualitäts-E-Bikes gestellt werden, sowie die StVZO §20. Es besteht keine Helmpflicht.

Bildquelle: Metz mecatech GmbH

Hochwertiger Metz-Scooter endlich in Deutschland erlaubt
Der Metz moover hebt sich in Rechtssicherheit und Qualität deutlich von Billig-E-Scootern ab – dies wurde Metz durch zwei Instanzen bestätigt: Das Kraftfahrt-Bundesamt erteilte dem Metz moover bereits vor der noch ausstehenden eKFV (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung) eine Sondergenehmigung mit ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis), durch die das Fahrzeug auf deutschen Straßen und ausgewiesenen Radwegen fahren darf. Ein akkreditiertes Prüfinstitut testete den Metz moover außerdem in Anlehnung an die Pedelec-Norm DIN EN 15194 und befand ihn als ein ebenso sicheres und hochwertiges Fortbewegungsmittel wie ein Elektrofahrrad. Ab 1. März können Kunden den E-Scooter im ausgewählten Fachhandel beziehen und sind somit legal mit einem Qualitätsfahrzeug im deutschen Straßenverkehr unterwegs. Der Metz moover war bereits im Jahr 2018 der Öffentlichkeit präsentiert worden, bis zur Erteilung der deutschen Straßenverkehrszulassung konnte Metz ihn nur außerhalb Deutschlands vermarkten.

Sicher, robust und Made in Germany
Der Metz moover wurde im fränkischen Zirndorf entwickelt und konstruiert und wird auch dort gefertigt. Im Gegensatz zu vielen günstig produzierten E-Scootern ist der Metz moover ein hochwertiges, alltagstaugliches Fahrzeug mit einem stabilen, verzinkten und in Deutschland gefertigten Rahmen. Für ein komfortables Fahrgefühl sorgen das breite Trittbrett und der tiefe Schwerpunkt. Mit den luftgefederten 12-Zoll-Rädern stellen selbst Schlaglöcher keine Unfallgefahr mehr dar. Ein Tagfahrlicht, Rückreflektor sowie langlebige mechanische Scheibenbremsen machen den moover zu einem sicheren und wartungsarmen Fortbewegungsmittel.

Kompakter Fahrspaß auf Kurzstrecken
Der Metz moover ist auf Langstrecken kein Ersatz für ein Fahrrad, hat jedoch auf kurzen Strecken Vorteile: Er lässt sich zum Beispiel leichter als ein Fahrrad in der Wohnung, im Büro oder auch im Kofferraum verstauen. Das erste E-Mobilitätsprodukt der Firma Metz eignet sich für alle, die Kurzstrecken schnell und sicher zurücklegen wollen. Das betrifft vor allem Stadtbewohner, Wohnmobilisten, Mitarbeiter auf großen Werksgeländen und Pendler. Letztere können zum Beispiel die Parkplatzknappheit in der Innenstadt umgehen: Mit dem moover im Kofferraum ihres Pkws können sie bis zu einem Parkplatz im äußeren Stadtbereich fahren, den E-Scooter aufklappen und von dort aus die letzten Kilometer durch die Innenstadt komfortabel zurücklegen. Am Ziel­ort ist keine Parkplatzsuche mehr nötig, der moover kann zusammengeklappt und beispielsweise ins Büro mitgenommen werden. Der E-Scooter erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h und der Elektromotor wird nach kurzem Anschieben bequem über ein Handpedal am Lenker beschleunigt. Der moover kann an jeder herkömmlichen Steckdose in drei bis vier Stunden aufgeladen werden und erreicht mit einer Akkuladung bis zu 25 km Reichweite.

Legal und unkompliziert
Für den Metz moover muss der Halter eine (nicht personengebundene) Haftpflichtversicherung für 35,70 € abschließen. Mit der Versicherung bekommt der Kunde eine kleine, selbstklebende Versicherungsplakette. Wer außerdem 15 Jahre alt ist und mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung hat, ist mit dem Metz moover rechtlich sicher unterwegs. Ein Fahrradhelm muss zwar beim Fahren nicht getragen werden, dies wird aber von Metz empfohlen.

Sicher in die Zukunft
Die Sonderzulassung für den Metz moover erfolgte in Anlehnung an die Vorschriften für Leichtmofas. Diese Zulassung ist gültig, bis die neue, derzeit noch ausstehende eKFV (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung) in Kraft getreten ist. Moover-Käufer müssen sich jedoch keine Gedanken machen: Alle bis zu diesem Zeitpunkt verkauften Fahrzeuge werden automatisch der in der eKFV beschriebenen Fahrzeugklasse zugeordnet und können in Zukunft bedenkenlos weitergefahren werden.

Verkaufsstart
Der Verkauf in Deutschland startet am 1. März 2019. Erhältlich ist der Metz moover in drei Farben: Schwarz, Rot und Grau. Der UVP beträgt 1.998,- €. Auskunft zum Vertrieb erhalten Sie unter der Telefonnummer 0911 9706-190 oder per Mail an
vertrieb@metz-moover.de Weitere Informationen zum Metz moover finden Sie unter www.metz-moover.de


Technische Daten | Features

  • Gepäckträger zur Montage von Taschen und Transportboxen
  • LED-Leuchte mit Tagfahrlichtfunktion (entsprechend der StVZO) und Reflektor
  • Display mit Anzeige von Geschwindigkeit, Akku-Ladestand und Tages-Km-Stand
  • Verzinkter, pulverbeschichteter Rahmen
  • Einzigartiger Faltmechanismus zum Transport im Autokofferraum
  • Reichweite: bis zu 25 km, je nach Gewicht des Fahrers und Fahrbedingungen
  • Beschleunigung feinfühlig dosierbar über Handpedal
  • 12-Zoll-Luftreifen von Schwalbe für komfortables Fahrgefühl auch auf unebenen Untergründen
  • Hochwertige Scheibenbremsen vorne und hinten (160 mm Durchmesser)
  • Breites Trittbrett (B: 18 cm)
  • Klingel

Abmessungen (L x B x H) und Gewicht

  • Fahrbereit: 117,5 x 51 x 100 / 117 cm (Lenkerhöhe verstellbar)
  • Flach gefaltet: 100 x 51 x 47 cm
  • Schmal gefaltet: 100 x 26 x 64 cm
  • Gewicht: ca. 16 kg (inkl. Akku)

Motorisierung

  • Bürstenloser 250-Watt-Motor (Nenndauerleistung), 500 Watt Peakleistung
  • Softwarekonzept für angenehmes Anfahren
  • Standard-Modus: Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, Motorunterstützung ab 3 km/h
  • Schritttempo-Modus: Höchstgeschwindigkeit 6 km/h, Motorunterstützung ab 2 km/h
  • Hinterrad-Antrieb für optimalen Fahrbahnkontakt bei der Beschleunigung
  • 216-Wh-Lithium-Akku (Ladezeit ca. 4 h, abhängig vom Ladezustand des Akkus), 36 V Betriebsspannung

Rechtliches

  • Zugelassen für das Fahren auf Straßen und ausgeschilderten Radwegen
  • Versicherungspflichtig
  • Fahrerlaubnis notwendig (mindestens Mofa-Prüfbescheinigung)
  • Mindestalter 15 Jahre
  • Tragen eines Fahrradhelms empfohlen

Sicherheit

  • Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes
  • Fahrzeugklasse: KKR L-Mofa bis 20 km/h (eKFV – Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung bis 500 W)
  • Geprüft in Anlehnung an die Pedelec-Norm DIN EN 15194, bei einem akkreditierten deutschen Prüfinstitut
  • CE-konform
  • Made in Germany

Quelle.