5. Aufruf für das Programm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“

Vom 2. Dezember 2019 bis zum 14. Februar 2020 läuft der fünfte Aufruf des bayerischen Förderprogramms „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“. Der Freistaat stellt für den fünften Aufruf drei Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, so Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: Der Aufruf sei bewusst offen gestaltet worden, um möglichst viele Antragsteller zu erreichen, vom Einzelhandel über Gastronomie und Kommunen bis zu Energieversorgern. Mehr unter…

Elektromobilität: Masterplan Ladeinfrastruktur und höhere Kaufprämie beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 18. November die Erhöhung des Umweltbonus für den Kauf von Elektrofahrzeugen beschlossen. Außerdem gab es grünes Licht für den im Rahmen der Konzertierten Aktion Mobilität (Autogipfel) vereinbarten Masterplan Ladeinfrastruktur. Der Ausbau von Ladesäulen auf 1 Million öffentliche Ladepunkte soll das Ziel von 7 – 10 Mio. Elektroautos bis 2030 flankieren.

Der Umweltbonus wurde in den letzten Monaten deutlich stärker nachgefragt und wird jetzt bis 2025 verlängert. Für die Verlängerung und Erhöhung ab 2020 werden 2,1 Mrd. Euro aus dem Energie- und Klimafonds (Einnahmen aus der CO2-Bepreisung) veranschlagt. Der Bonus für reine Elektroautos soll auf 6.000 Euro bei Fahrzeugen bis 40.000 Euro Nettolistenpreis und darüber hinaus bis  65.000 Euro Nettolistenpreis auf 5.000 Euro erhöht werden. Für Plug-In Hybride steigen die Fördersummen ebenfalls: auf 4.500 Euro für Autos unter 40.000 Euro und auf 3.750 Euro für Plug-ins bis 65.000 Euro. Diese müssen künftig entweder eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm pro gefahrenem Kilometer oder eine rein elektrische Mindestreichweite erreichen. Bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2021 sind dies 40 km, ab 2022 60 km und ab 2025 80 km. Neu ist zudem, dass auch vorher ungeförderte Gebrauchtfahrzeuge im Vorbesitz der Hersteller nach oben genannten Kriterien gefördert werden können. Die Hersteller werden sich weiterhin paritätisch daran beteiligen. Die neue Förderrichtlinie steht unter Genehmigungsvorbehalt der EU-Kommission.

Der Masterplan Ladeinfrastruktur soll den Markthochlauf auf 10 Mio. Elektrofahrzeuge bis 2030 flankieren. Im August 2019 waren es 220.000 Fahrzeuge. Dazu sollen die regulatorischen Rahmenbedingungen für den Ladeinfrastrukturausbau verbessert werden und mehr Mittel für einen schnelleren Ausbau fließen. Allein in den nächsten beiden Jahren sollen 50.000 neue öffentliche Ladepunkte dazukommen, was dem doppelten des jetzigen Bestandes von rund 21.000 Ladepunkten entspricht. Die Zielmarke für 2030 wurde auf 1 Million öffentlich zugängliche Ladepunkte extrem ausgeweitet. Grundlage dafür ist eine EU-Empfehlung von einem Ladepunkt je 10 E-Autos. Im Rahmen der bestehenden Förderprogramme werden neben der Forcierung von Schnellladern in 2020 auch Kundenparkplätze adressiert, die bisher aufgrund der verminderten Zugänglichkeit (<24 Stunden) nicht förderfähig waren.

Die rechtlichen Änderungen sind u. a. eine Verbesserung der Interoperabilität und Nutzerfreundlichkeit der Ladesäulen und die Beseitigung von Rechtsunsicherheiten bezüglich der EEG-Umlagenzahlung (Stichwort Letzverbraucherstatus). Thema soll auch der vorausschauende Ausbau der Verteilnetze sein. Tankstellenbetreibern soll eine Verpflichtung zur Errichtung von Ladesäulen auferlegt werden und Verteilnetzbetreibern unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht werden, Ladesäulen zu errichten. Die Kommunen sollen ihre Stellplatzverordnungen hinsichtlich positiver Anreize für mehr Ladepunkte prüfen.

Für den Aufbau von mehr nicht öffentlich zugänglicher (privater) Ladeinfrastruktur sollen im Miet- und Wohneigentumsrecht die Hürden abgebaut werden und die ab 2020 gültige Vorverkabelungs- und Ladesäulenpflicht im Gebäudeenergierecht umgesetzt werden. In 2021 soll zudem geprüft werden, ob die Melde- bzw. Zustimmungspflicht von Netzbetreibern nach § 19 Netzanschlussverordnung beim Aufbau privater Ladeinfrastruktur ein Hemmnis darstellt. Darüber hinaus will die Bundesregierung in 2020 einen Vorschlag machen, wie Flexbilitätsmanagement und Netzdienlichkeit bei Ladevorgängen im §14a EnWG besser abgebildet werden können. Der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur soll in 2020 auch durch ein weiteres Förderprogramm adressiert werden.

Im Klimaschutzprogramm wurde als Ziel festgelegt, dass 1/3 der Fahrleistung im Straßengüterverkehr in 2030 klimaneutral ist. In 2020 wird daher ein Konzept für Lademöglichkeiten von Batterie-Lkw, Oberleitungen und Wasserstofftankstellen entwickelt.

Zur Koordination der Maßnahmen soll eine Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur eingerichtet werden.

Nachrüstung von Dieselfahrzeugen – Fördergelder bis 29.02.2020 beantragen

Im Oktober 2019 wurde der neue Förderaufruf für die Nachrüstung von leichten (ab ‎‎2,8 bis 3,5 Tonnen) und schweren (ab 3,5 bis 7,5 Tonnen) Handwerker- und ‎Lieferfahrzeugen veröffentlicht, der bis zum 29. Februar 2020 läuft. Die Antragsfrist gilt ‎auch für ‎schwere Kommunalfahrzeuge‎.‎
Die Förderbedingungen entsprechen im Wesentlichen den bisherigen ‎Bestimmungen:‎

  • Anspruchsberechtigt sind Fahrzeughalter mit Firmensitz oder mit einem Auftragsvolumen von mehr als 25 Prozent in einer von 65 Städten mit Grenzwertüberschreitung oder in einem ihr benachbarten Landkreis. Das BMVI hat ‎eine Liste dieser Städte veröffentlicht, die im Jahr 2017 ‎Grenzwertüberschreitungen meldeten.‎
  • Gefördert werden maximal 80% der Kosten für das Nachrüstsystem und dessen Einbau.‎
  • Die Maximalförderung liegt für leichte Fahrzeuge bei 3.000 Euro und für ‎schwere Fahrzeuge bei 4.000 Euro.‎

Die Kumulierung mit Fördermitteln Dritter (z.B. der Länder) auf eine Förderhöhe von bis zu ‎‎95 Prozent ist möglich. Die absoluten Deckelungen, die im Förderaufruf genannt werden, ‎gelten bei Aufstockung mit diesen Drittmitteln nicht.‎

Die BAV bietet interessierten Unternehmen weitere Informationen über eine Hotline unter der Tel. 0 49 41/6 02-7 ‎‎88 an sowie eine Service-E-Mail: Diesel-HWNR@bav.bund.de.‎

Antragsunterlagen und alle weiteren Voraussetzungen zur Antragsstellung für leichte ‎Nutzfahrzeuge, Dieselbusse und schwere Kommunalfahrzeuge finden Unternehmen ‎auf den Webseiten des Bundesamts für Verwaltungsdienstleistungen (BAV).

Eine Übersicht der zugelassenen Nachrüstsysteme für alle genannten ‎Fahrzeugklassen stehen auf den Webseiten des Kraftfahrtbundesamts bereit.‎
Die zugelassenen Systeme müssen eine Reduzierung der Stickoxidemissionen von ‎bis zu 85 Prozent nachweisen. Von Fahrverboten sind diese Fahrzeuge nach dem ‎aktuellen Bundesimmissionsschutzgesetz dann auszunehmen. ‎

Quelle.

VDI Forum 2019 „Automatisiertes und autonomes Fahren – Mobilität der Zukunft“ (12.11.19 | Nürnberg)

Das Thema „Automatisiertes und autonomes Fahren“ spielt derzeit in den Medien sowie in der politischen wie gesellschaftlichen Diskussion eine große Rolle. Der VDI möchte hierzu einen aktiven Beitrag leisten und die unterschiedlichen Ansätze und Konzepte betrachten, indem diese aus der Perspektive des Nutzers anhand sogenannter Use Cases erläutert werden. Auf dieser Grundlage ist die gesellschaftliche Bedeutung der Mobilität des Bürgers im Allgemeinen und die ingenieurmäßige Betrachtung im Sinne von Stärken, Schwächen, Risiken und Chance abzuwägen.

Termin & Ort:

Förderung der Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen

Am 1. Oktober 2019 trat ein neuer Förderaufruf für die Nachrüstung von leichten (ab 2,8 bis 3,5 Tonnen) und schweren (ab 3,5 bis 7,5 Tonnen) Handwerker- und Lieferfahrzeugen in Kraft, der bis zum 29. Februar 2020 läuft. Die Antragsfrist des bisherigen Förderprogramms war am 30. September abgelaufen.

Der neue Förderaufruf wird zeitnah auf den Seiten der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) veröffentlicht. Die Förderbedingungen entsprechen im Wesentlichen den bisherigen Bestimmungen:

  • Anspruchsberechtigt sind Fahrzeughalter mit Firmensitz oder mit einem Auftragsvolumen von mehr als 25 Prozent in einer von 65 Städten oder in einem ihr benachbarten Landkreis. Das BMVI hat eine Liste dieser Städte veröffentlicht, die im Jahr 2017 Grenzwertüberschreitungen meldeten.
  • Gefördert werden maximal 80% der Kosten für das Nachrüstsystem und dessen Einbau.
  • Die Maximalförderung liegt für leichte Fahrzeuge bei 3.000 Euro und für schwere Fahrzeuge bei 4.000 Euro.

Kumulierung mit Fördermitteln Dritter (z.B. der Länder) auf eine Förderhöhe von bis zu 95% sind möglich. Die absoluten Deckelungen, die im Förderaufruf genannt werden, gelten bei Aufstockung mit diesen Drittmitteln nicht.

Die BAV bietet interessierten Unternehmen eine Hotline unter der Tel. 0 49 41/6 02-7 88 sowie eine Service-E-Mail an (Diesel-HWNR@bav.bund.de).

Quelle DIHK.

05.11.19 E-Mobilität im Unternehmen (Handlungsfelder & Empfehlungen) Regensburg

Die Veranstaltung gibt Gewerbetreibenden einen aktuellen Einblick in die E-Mobilität. Sie beantwortet technische und rechtliche Fragen, stellt für Unternehmen relevante Einsatzmöglichkeiten vor und will dazu anregen, betriebliche Mobilität neu zu denken.

Ziel ist es, für den jeweiligen Bedarf das am besten geeignete Verkehrsmittel einzusetzen. Nicht nur wer eine große Fahrzeugflotte sein Eigen nennt, profitiert. Auch kleine Hersteller, Händler und Dienstleister haben einen Vorteil von der Elektromobilität. Schon ein E-Mobil kann sich rechnen. Darüber hinaus bietet die E-Mobilität neue Geschäftsfelder.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung unter…

Kostenloser Leitfaden zu Photovoltaik und E-Mobilität im Gewerbe – Umfrage zu Solarstrom im Gewerbe

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat einen kostenlosen Leitfaden zu Photovoltaik (PV) und Elektromobilität veröffentlicht. Der DIHK war in die Erstellung eingebunden.

Deutlich gesunkene Preise haben in den letzten zwei Jahren die Photovoltaik-Nachfrage stark anziehen lassen. Immer mehr Unternehmer interessieren sich zugleich dafür, ihrer eigenen Belegschaft E-Ladesäulen zur Verfügung zu stellen und ziehen eine zumindest teilweise Elektrifizierung ihrer Fuhrparks in Erwägung.  Betriebliche Mobilitätskonzepte laufen daher immer häufiger auf eine Kombination von Photovoltaik und E-Mobilität hinaus. Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union sowie Hilfestellung des DIHK und der Messe The smarter E Europe hat der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. nun einen Leitfaden zu diesem Thema veröffentlicht. Zielgruppe der Handreichung sind kleine und mittlere Unternehmen, die darüber nachdenken, auf E-Mobilität umzusteigen und für die Beladung der Fahrzeuge vorrangig Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage zu nutzen. Der Leitfaden bietet erste Anregungen und Ideen für das Design der Solarstromversorgung der Elektroflotte. Er ist kostenlos verfügbar auf https://bsw.li/345E9O5. Die Veröffentlichung ist Teil des EU-geförderten und vom BSW koordinierten Forschungsprojekts PVP4Grid (www.pvp4grid.eu).

Eine begleitende Unternehmensbefragung des Bundesverbands Solarwirtschaft soll dazu dienen, die Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von Photovoltaik, Batteriespeichern und Elektromobilität im Gewerbe noch besser zu verstehen. Sie finden den Fragebogen auf www.umbuzoo.de/q/Photovoltaik_im_Gewerbe/de, die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Link an entsprechende Unternehmen weiterleiten.

Quelle: DIHK

ADAC Verkehrsforum Wasserstoff (19.10.2019 | Schlüsselfeld)

Der Stoff für die Mobilität der Zukunft?

Das Verkehrsforum zum Thema Wasserstoff findet am Samstag den 19. Oktober im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld statt. Umweltschutz und Klimawandel dominieren die Debatten, wenn die Menschen nach Zukunft der Mobilität gefragt werden. Und auch in Wissenschaft und Politik herrscht weitgehend Konsens, dass ein technologischer Wandel eingeleitet werden muss, um bei stetig steigenden Verkehrsmengen auch einen messbaren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz des Verkehrssektors zu erreichen.

Für viele ist lokal emissionsfreie Elektromobilität die Antwort. Während die meisten hiermit den batterieelektrischen Antrieb meinen wird vergessen, dass auch der Brennstoffzellenantrieb eine lokal emissionsfreie, elektrische  Antriebsalternative ist.

Und auch eine aktuelle, durch die ADAC Stiftung geförderte Studie der Ludwig-Bölkow-Stiftung hat es erst kürzlich beleuchtet: Langfristig gesehen hat die Brennstoffzelle auch einen gesamtwirtschaftlichen Kostenvorteil gegenüber dem batterieelektrischem Antrieb.

Was ist also aus dem Wasserstoffantrieb geworden? Welche technologischen Entwicklungen wurden erreicht und was können wir erwarten?

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

1. Netzwerk-Treffen – Smart Regions Bayern (26.09.2019 in München)

Die Veranstaltung findet in München, in der Ledererstr. 5, von 10.00 – 16.30 Uhr in den Räumen des Philistervereins e.V. statt.

Ziel des Smart Regions Bayern Netzwerks ist es, für die mittlerweile vielen Initiativen, Konsortien, Player und Einzelkämpfer im Bereich Smart Cities and Regions in Bayern einen kontinuierlichen, landesweiten Austausch zu etablieren. Ferner einen Ort zur Generierung und Positionierung sinnvoller Domänen übergreifender Projekte zu schaffen, in denen insbesondere die Bayerischen Regionen im Fokus stehen.

Nachdem im Frühjahr 2019 die ZD.B-Themenplattform Smart Cities and Regions als Domänen übergreifende “Klammer” gegründet wurde, wollen wir gemeinsam mit Ihnen ein bayernweites Akteursnetzwerk aufbauen. Das erste Treffen soll im Wesentlichen dem Kennenlernen und Austausch der Akteure in Bayern und deren Projekten/Ideen dienen und über die geplanten Aktivitäten der ZD.B-Themenplattform informieren.

Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Bayern Innovativ Whitepaper: E-Scooter – eine Lösung für unsere Verkehrsprobleme?

Ergebnisse der Nutzerbefragung zum ersten E-Scooter Feldtest in Deutschland

Jetzt auch in Deutschland: E-Scooter sind plötzlich überall. Sowohl in Städten wie beispielsweise Hamburg, Berlin, Frankfurt, Erfurt, Nürnberg oder München als auch in den News. Medien berichten täglich über das neue Trendthema. Positiv und negativ. Noch fehlen Untersuchungen zu den Effekten dieser neuen Mobilitätsform. Deshalb hat die Stadt Bamberg den deutschlandweit ersten Feldtest mit E-Scootern durchgeführt. Bayern Innovativ hat diesen Test begleitet. Die Ergebnisse sind nachfolgend als Whitepaper zum kostenfreien Download verfügbar.  Mehr unter…