Bundestag verlängert Steuerbefreiung für E-Autos

Der Bundestag hat am Donnerstag, 17. September 2020, den Entwurf der Bundesregierung für ein siebtes Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung angenommen.

Kern der Gesetzesänderung ist eine Verlängerung der zehnjährigen Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für bis Ende 2025 erstzugelassene reine Elektrofahrzeuge. Die Steuerbefreiung ist bis 31. Dezember 2030 befristet. Mit der Abschaffung einer Sonderregelung für bestimmte leichte Nutzfahrzeuge sollen besonders mittelständische Betriebe entlastet werden.

Quelle.

Webinarreihe: „Elektromobilität: Der Niederländische Weg“

Das Interesse an nachhaltiger Mobilität und Elektromobilität wächst. Deshalb werden neue Rahmenbedingungen für die Elektromobilität eingeleitet, wie Subventionen für Fahrzeuge und Investitionen in die Ladeinfrastruktur. Zeitgleich steigt allerdings auch die Erwartungshaltung an Städte, den Ausbau der Elektromobilität schnell voranzubringen. Zur Inspiration im Themenbereich „Elektromobilität“ möchten wir, die APPM GmbH und die Niederländische Botschaft, Sie zu einer digitalen Inspirationsreise in die Niederlande einladen, um mit Ihren Kolleg*innen aus den Niederlanden Wissen auszutauschen. Denn die Niederlande sind weltweit führend bei der Einführung von Elektromobilität- und Ladeinfrastruktur. Dafür organisieren wir vier Webtalks. Neben einem inhaltlichten Vortrag soll auch Rahmen für Fragen und Austausch vorhanden sein.
Weiterführende Informationen:

Zukunftskonzepte zur urbanen Mobilität – virtuelle Zeitreise

Mit dem Crossmedia-Projekt „2049: Zeitreise Mobilität“ hat das Fraunhofer IAO ge-meinsam mit dem Hessischen Rundfunk Testpersonen per Virtual Reality (VR) auf eine Zeitreise ins Jahr 2049 geschickt, in Deutschland und den USA. Die abschließende Studie zeigt, welche Zukunftskonzepte auf Akzeptanz stoßen und als realistisch betrachtet werden. Bei den am häufigsten gewünschten Attributen an die Mo-bilität der Zukunft sind sich die verschiedenen Generationen jedoch nicht immer ei-nig.
Quelle: Newsletter Fraunhofer IAO vom 14.07.2020

Mehr dazu und den Download der Studie gibt es unter https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2297-virtual-reality-hilft-bei-beurteilung-der-mobilitaet-von-uebermorgen.html?utm_campaign=News_20_07

Elektrofahrzeuge als mobile Energiespeicher

Mit der vermehrten Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft steigt auch der Bedarf an flexiblen Energiespeichern. Sind Elektroautos mit ihren Batterien hierfür eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung? Und unter welchen Voraussetzungen ist eine Umsetzung möglich? Diesen Fragestellungen ist Dominik Storch, Absolvent des Mas-terstudiengangs Automotive & Mobility Management an der Technischen Hoch-schule Ingolstadt (THI), im Rahmen seiner Abschlussarbeit nachgegangen.
Quelle: Technische Hochschule Ingolstadt, Aktuelles, 16.06.2020

Mehr dazu gibt es unter https://www.thi.de/hochschule/aktuelles/news/elektrofahrzeuge-als-mobile-energiespeicher.

Forschungsprojekt: Das ideale Elektroauto ist aus Stahl

Emissionen in der Elektromobilität lassen sich bereits bei der Fahrzeugherstellung durch den Einsatz der richtigen Werkstoffe verringern. Davon berichten die VDI-Nachrichten mit Bezug auf ein Forschungsprojekt der TH Ingolstadt, bei dem im Er-gebnis der Leichtbau keine Vorteile mit Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz gegenüber dem konventionellen Bau mit Stahl aufweist. Quelle: stahl markt 05-06 / 2020

Mehr zum Thema unter https://www.vdi-nachrichten.com/technik/das-ideale-elekt-roauto-ist-aus-stahl/ und https://www.thi.de/hochschule/aktuelles/news/thi-studie-untersucht-den-optimalen-materialmix-fuer-elektrofahrzeuge-mit-ueberraschen-dem-ergebnis.

Neue autoMobilität II – Kooperativer Straßenverkehr und intelligente Verkehrssteuerung für die Mobilität der Zukunft (acatech)

Wie sich automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sinnvoll in ein nutzerfreundliches, effizientes und nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft einbinden lassen, zeigt die Studie „Neue autoMobilität“. Quelle: DLRmagazin 163

Mehr dazu und den Download der Studie gibt es unter: https://www.acatech.de/pro-jekt/neue-automobilitaet-ii-kooperativer-strassenverkehr-und-intelligente-ver-kehrssteuerung-fuer-die-mobilitaet-der-zukunft/.

Förderdatenbank Elektromobilität

Bundesweit gibt es zahlreiche Programme, die Unternehmen oder Privatpersonen finanziell dabei unterstützen, ihre Mobilität klimafreundlicher zu gestalten. Viele IHKs informieren auf ihren Internetseiten bereits zu Förderprogrammen im Bereich der Elektromobilität.

Als Ergänzung kann die Datenbank von The Mobility House Unternehmen eine schnelle Übersicht zu passenden Fördermöglichkeiten geben. The Mobility House informiert, berät und unterstützt Unternehmen beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Neben Schulungen und Webinaren gehört eine Datenbank zu Förderprogrammen
für Ladestationen und E-Fahrzeuge von Bund, Ländern und Städten zu ihrem Informationsangebot.

Interessierte Unternehmen können die Programme nach Postleitzahl filtern und so ein passendes Programm finden. Mit wenigen Klicks gelangen sie direkt zur Antragsstellung oder zu weiteren Informationen der Fördergeber. Mehr unter…

Aufruf zur Förderung von Elektro-Nutzfahrzeugen für Handwerksunternehmen und KMU

Das BMVI startet im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität den fünften Förderaufruf zur Beschaffung von Elektro-Nutzfahrzeugen und betriebsnotwendiger Infrastruktur. Dieser richtet sich gezielt an Handwerksunternehmen, handwerksähnliche sowie klein- und mittelständische Unternehmen, die zeitnah ihre konventionelle Fahrzeugflotte auf batterie-elektrische Fahrzeuge umstellen wollen und dabei aufgrund bereits vorhandener oder kurz- bis mittelfristig geplanter weiterer Elektrofahrzeuge auch maßgebliche Investitionen in Ladeinfrastruktur vor Ort tätigen.

Elektromobilität: Zahl der Ladepunkte steigt auf 27.700

Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte ist im Vergleich zum Mai 2019 um 60 Prozent auf 27.700 angestiegen. Bayern hat inzwischen die meisten Ladepunkte. Die Ausbaudynamik von 10.000 Ladepunkten muss deutlich zulegen, wenn sich der Markthochlauf bei Elektroautos wie zuletzt deutlich beschleunigt.

Der Anteil der Schnellladepunkte liegt laut BDEW bei 14 Prozent. Unter den deutschen Großstädten hat inzwischen München im Mai mit 1185 Ladepunkten die Nase vorn. Insgesamt hat Bayern mit 6.350 unter den Bundesländern die meisten Ladepunkte.

Die Dynamik beim Ausbau der Ladeinfrastruktur ist deutlich angestiegen. Gleichzeitig hinkt Deutschland aber sowohl seinen Zielen für 2020 (100.000 LP) wie auch für 2030 (1 Million LP) hinterher. Auch wenn für die angestrebten 7 bis 10 Mio. Elektroautos weniger Ladesäulen ausreichen werden, muss sich die jährliche Ausbauzahl auf ein Vielfaches erhöhen.

Einen Überblick über die öffentlichen Ladepunkte bietet u. a. die Plattform www.ladesaeulenregister.de von BDEW, Energie Codes und Services GmbH. Ein Ladesäulenregister hält auch die Bundesnetzagentur bereit.

Quelle: DIHK