Elektromobilität: Förderrichtlinie für verlängerte Kaufprämie veröffentlicht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 31. Mai die Verlängerung des Umweltbonus für Elektrofahrzeuge bekannt gegeben. Die finanzielle Förderung soll ab Juli unverändert bis Ende 2020 weitergelten oder vorher der Fördertopf von 600 Mio. Euro aufgebraucht werden. Reine Elektrofahrzeuge werden wie bisher gemeinsam von Bund und Herstellern mit 4.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride mit 3.000 Euro. Der maximale Nettolistenpreis von 60.000 Euro für das Basismodell gilt weiter.

Verkehrsminister Scheuer hat als Teil des Maßnahmenpaketes zur Erreichung der Klimaziele 2030 zudem angekündigt, die Fördersummen anschließend zu erhöhen. Günstigere Elektroautos bis 30.000 sollen dann mit 4.000 Euro Bundesförderung attraktiver werden. Bei leichten Nutzfahrzeugen und Taxis mit Elektroantrieb sind sogar 8.000 Euro Fördersumme im Gespräch. Noch nicht geklärt ist, ob Hersteller ihre Anteile an der Kaufprämie ebenfalls erhöhen.

Die aktualisierte Förderrichtlinie finden Sie hier. (tb)

Quelle: DIHK

Finanzminister verlängert steuerliche Förderung für Elektromobilität

Finanzminister Scholz plant, die steuerliche Förderung der Elektromobilität zu verlängern und auszubauen. Dazu wurde Anfang Mai ein Referentenentwurf zur Konsultation gestellt. Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2019 soll in erster Linie das Ziel der umweltfreundlichen Mobilität umgesetzt werden. Demnach soll die Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektroautos beim Arbeitgeber und die Überlassung von Ladeinfrastruktur zur privaten Nutzung bis 2030 verlängert werden. Ebenfalls vorfristig verlängert werden soll die 0,5 Prozent-Regel bei der Dienstwagenbesteuerung. Dafür müssen Elektroautos, einschließlich Plug-in-Hybriden Mindestkriterien erfüllen: Entweder emittieren sie höchstens 50 Gramm CO2 je Kilometer oder erreichen ab 2021 eine elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern. Dieses Kriterium wird ab 2025 auf 80 Kilometer verändert. Neu eingeführt werden soll eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im Jahr der Anschaffung für betrieblich genutzte rein elektrische Lieferfahrzeuge. Gemeint sind hier Elektrolieferfahrzeuge (Klassen N1 und N2) mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen.

Da der Markthochlauf für Elektrofahrzeuge sich noch deutlich beschleunigen muss, um die von der Verkehrskommission mögliche Zahl von 7 bis 10 Mio. Elektroautos zu erreichen, können diese Maßnahmen einen Baustein zur Zielerreichung darstellen. Da ein Großteil der neu zugelassenen Fahrzeuge auf die Veranlassung von Unternehmen stattfindet, wird hier ein wichtiger Hebel adressiert. Die Verlängerung der Steuervorteile bis 2030 schafft zudem Planbarkeit für die Unternehmen. Die Sonderabschreibung ist als weiterer Anreiz grundsätzlich zu befürworten, sollte jedoch für alle emissionsfreien alternativen Antriebe zur Verfügung stehen und auf damit auf technologische Vorfestlegungen verzichtet werden. (tb)

Quelle: DIHK

Fraunhofer IAO Studie: Beschäftigungs­sicherung im Automobilbau

Studie mit Handlungs­empfehlungen zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs veröffentlicht

Die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer IAO, angestoßen von der IG Metall und Vertretern der Automobilindustrie, wurden im Sommer vorgestellt. Die damals angestellten Prognosen zu Rückgängen beim Personalbedarf sind in der nun vollständig veröffentlichten Studie ergänzt um Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen zur Sicherung von Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Mehr unter…

Schaeffler Start-up präsentiert seriennahen Bio-Hybrid auf der CES 2019

https://www.schaeffler.de/remotemedien/media/_shared_media_rwd/06_press/press_release/000BA533.jpg

Bildquelle SCHAEFFLER: Der Bio-Hybrid feiert auf der CES 2019 in Las Vegas mit zwei seriennahen Prototypen in den Varianten Cargo und Passenger seine Weltpremiere.

Die zur Schaeffler Gruppe gehörende Schaeffler Bio-Hybrid GmbH präsentiert auf der CES in Las Vegas (USA) vom 8. bis 11. Januar 2019 den seriennahen Bio-Hybrid – eine neue, zeitgemäße Art der individuellen urbanen Mobilität und Transportmöglichkeit. Das variable und elektrisch unterstützte Fahrzeug wird in den Varianten Cargo und Passenger gezeigt. Gleichzeitig feiert der eigene Markenauftritt der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH Premiere. Unter www.bio-hybrid.de – der am 6. Januar online gehenden Website – gibt es einen ersten Einblick.

Aus einer Vision wird Realität
„Als Pionier hat Schaeffler die Gattung ,Bio-Hybrid‘ bereits 2016 als Vision für den Individualverkehr im urbanen Raum präsentiert“, sagt Prof. Peter Gutzmer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG. „Aus dieser Vision wird nun Realität. Ende 2017 haben wir die Schaeffler Bio-Hybrid GmbH gegründet. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft kann als Ausgliederung mit der Flexibilität eines Start-ups arbeiten und hat die Aufgabe, den Bio-Hybrid zur Serienreife zu entwickeln. Mit der Weltpremiere der beiden seriennahen Prototypen auf der CES erfolgt der nächste Schritt auf dem Weg zur geplanten Markteinführung im Jahr 2020.“

Lösungsansatz für die urbane und systemisch geprägte Mobilität der Zukunft
„Ein zentrales Ziel ist es, den drohenden Verkehrskollaps in Großstädten zu verhindern und diese fußgängerorientierter und lebenswerter zu machen“, erläutert Gerald Vollnhals, Projektleiter der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH. „Das kann nur gelingen, wenn wir das Verkehrsaufkommen mittels neuer, intelligenter Fahrzeugkonzepte entzerren. Gefragt sind Fahrzeuge, die in einem vernetzten und systemischen Miteinander eine hohe Flexibilität bei geringem Flächenbedarf erreichen. Genau das bietet der Bio-Hybrid.“

Auf Basis der 2016 präsentierten Studie entwickelte das Schaeffler Start-up den Bio-Hybrid kontinuierlich weiter. Die auf der CES gezeigten Varianten gehen Mitte 2019 in ein Testfeld. Dafür wurden neben dem Antrieb beispielsweise auch das Bedienkonzept und das Design komplett überarbeitet. Parallel baute Schaeffler ein zehnköpfiges Team auf, das 2019 verdoppelt werden soll. Patrick Seidel, der die Themen Strategie und Unternehmensentwicklung bei der Schaeffler Bio-Hybrid GmbH verantwortet, unterstreicht: „Als nächsten großen Schritt werden wir unser Vertriebs- und Industrialisierungskonzept weiter vorantreiben. Hier sind wir offen für Partnerschaften.“

Zwei Varianten Cargo und Passenger
Die Varianten Cargo und Passenger vereint dieselbe modulare Plattform mit hohem Komfort und höchsten Sicherheitsstandards. Durch seine vier Räder bietet das Konzept eine außergewöhnliche Fahrstabilität. Dach und Windschutzscheibe machen es witterungsunabhängig und somit ganzjahrestauglich. Es ist kaum breiter als ein normales Fahrrad und kann emissionsfrei auch auf Radwegen fahren. Der Bio-Hybrid kommt zudem mit einem Drittel des Parkraums eines Kleinwagens aus und ist in den meisten Ländern führerschein- und zulassungsfrei. Der elektrische Antrieb unterstützt die fahrende Person – wie bei einem Pedelec – bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h*.

Die Variante Passenger bietet eine neue Form der individuellen und designorientierten Fortbewegung in der Stadt. In ihr finden nun zwei Personen bequem hintereinander Platz. Die Variante Cargo dient als variable Lösung für den emissionsfreien Warentransport. In Las Vegas wird eine Art „Pick-up“ gezeigt. Der modulare Aufbau macht den Bio-Hybrid zu einem echten Verwandlungskünstler: Kühlwagen, Coffee-Shop oder abgeschlossener Stauraum – alles ist möglich. In puncto Ladevolumen und Nutzlast ist der Cargo für den urbanen Transport bestens gerüstet und eine Alternative im zukünftigen Mobilitätsmix.

Einfache Bedienung und digitale Plattform
Wi-Fi, GPS, Bluetooth und 4G machen den Bio-Hybrid zu einem vollwertigen Teil der digitalen und vernetzten Stadt. Ein smartes Bedienkonzept sorgt für maximalen Fahrspaß, hohe Sicherheit und eine einfache Steuerung. „Smartphone und Smartwatch sind ins Konzept integriert – so werden sich in Zukunft erweiterte Funktionen und intelligente Features über eine eigene Bio-Hybrid-App steuern lassen und dem Fahrer das Leben erleichtern. Unsere Vision ist, das iPhone im Pedelec-Bereich auf den Markt zu bringen“, erläutert Prof. Tim Hosenfeldt, Leiter des Bereiches Zentrale Innovation bei Schaeffler, in dem der Bio-Hybrid seinen Ursprung hatte.

* 250–750 Watt Nennleistung (je nach nationalen gesetzlichen Vorgaben)

Quelle.

Unternehmerreise (E-Mobilität | Smart City) nach Hong Kong und Shenzhen vom 21. – 25.01.2019

E-Mobilität, Autonomes Fahren & Verkehrsleittechnik, Smart Cities und Smart Mobility gehören zu den großen Zukunftstrends in China und Deutschland. Unternehmen mit Lösungen im Bereich der Energieeffizienz im Verkehrssektor haben die Möglichkeit, vom 21-25.01.2019 neue Geschäftspotenziale in Hong Kong und Shenzhen zu erschließen. Gefördert durch die Exportinitiative Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, setzt sich die Reise zum Ziel, deutsche Unternehmen bei der Anbahnung von neuen Geschäftskontakten in der Region zu unterstützen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, im Rahmen einer Fachkonferenz Ihre Produkte und Leistungen einem ausgewählten Fachpublikum zu präsentieren. Organisiert wird die Reise vor Ort durch die Auslandshandelskammern in Hong Kong und Guangzhou.

Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter:

https://www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Veranstaltungen/Intern/2018/Geschaeftsreisen/gr-china-verkehr.html

Ansprechpartner bei AHK Greater China:
Tobias Urban
German Industry & Commerce Greater China GmbH
Tel.: +49-721-1614 284
urban.tobias@gic-deutschland.com

Quelle

Bundesrat bestätigt Steuerermäßigung für Elektro-Dienstwagen

Der Bundesrat hat die bereits vom Bundestag beschlossene steuerliche Förderung von Elektro-Dienstwagen bestätigt. Bei Anschaffung bis 2022 müssen nur noch 0,5 statt 1 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden. Dies gilt auch für Plug-in-Hybridfahrzeuge.

E-Autos, die nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft werden, müssen monatlich nur noch mit 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden. Extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-in-Hybride) unterfallen nur der Steuerermäßigung, wenn sie im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes EmoG, weniger als 50 g CO2/km ausstoßen oder mindestens 40 km rein elektrisch fahren können (siehe auch Rundschreiben zum Jahressteuergesetz 2018).

In Sachen Mobilität wurde der Regierungsentwurf zudem um die Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils aus Überlassung eines betriebliches Fahrrads oder Elektrofahrrads vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ergänzt sowie die Steuerbegünstigung „Job-Tickets“ wieder eingeführt. Die Dokumente finden Sie auf der Seite des Bundesrates.

Quelle: DIHK

Bundesrat macht Weg für 0,5%-Regel bei E-Autos frei

Nachdem sich das Bundeskabinett bereits im August für die 0,5-Prozent-Regel für E-Dienstwagen ausgesprochen hat, wurde jetzt auch durch den Bundesrat der Weg für die Neuerung frei gemacht. Jetzt ist es also amtlich: Ab 1. Januar schmilzt die Pauschale für Elektro- und Plug-in-Hybridautos von 1 auf 0,5 Prozent. Mehr unter: https://www.electrive.net/2018/11/23/bundesrat-macht-weg-fuer-05-regel-bei-e-autos-frei/

Bund fördert zum dritten Mal E-Ladestationen

In den ersten beiden Förderaufrufen sind mehr als 3.000 Anträge eingegangen. Bewilligt wurden mittlerweile über 15.000 Ladepunkte. Das entspricht einer Verdoppelung des Bestands. Mit der dritten Förderung sollen gezielt Lücken im Ladeinfrastrukturnetz geschlossen werden. Für Gebiete mit besonders hohem Bedarf wurde daher die Förderquote auf 50 Prozent erhöht.

Ab dem 22. November können erneut Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden. Für die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten stehen rund 70 Millionen Euro bereit. Der Aufruf endet am 20. Februar 2019.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie direkt im Förderaufruf unter:
https://www.bav.bund.de/DE/4_Foerderprogramme/6_Foerderung_Ladeinfrastruktur/Foerderung_Ladeinfrastruktur_node.html

AHK-Geschäftsreise nach Shenzhen, Guangzhou und Hongkong Energieeffiziente Lösungen im Verkehrssektor (21. – 25. Januar 2019)

AHK-Geschäftsreise nach Shenzhen, Guangzhou und Hongkong zum Thema
„Energieeffiziente Lösungen im Verkehrssektor“
vom 21. – 25. Januar 2019
mit Fachkonferenz am 22. Januar 2019 in Shenzhen

Die AHK Greater China,verfügt über ein umfangreiches Netzwerk, in dem sie nach adäquaten Gesprächspartnern für die deutschen Teilnehmer recherchiert, Firmenbesuche arrangiert sowie chinesische Fachbesucher zur Konferenz einlädt.Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter:
www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Veranstaltungen/Intern/2018/Geschaeftsreisen/gr-china-verkehr.html

Umfrage: Potenziale neuer Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge

Die Zeppelin Universität führt aktuell für die Zielgruppe Fuhrparkmanager eine Umfrage durch.

Die Projektergebnisse sollen Aufschluss über die Alltagstauglichkeit und Nutzerakzeptanz speziell für die Technologie des induktiven (kabellosen) Ladens geben. Mit Ihrer Hilfe können wichtige Einflussfaktoren ermittelt werden, damit auf Nutzerbedürfnisse angepasste Lösungen und Services entwickelt werden können um hierdurch die Nutzung von Elektrofahrzeugen im Alltag komfortabler, effizienter und anwenderfreundlicher zu gestalten.

Gerade bei der gewerblichen Nutzung von Elektrofahrzeugen können hinsichtlich des bedarfsgerechten Technologieeinsatzes und der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen große Potenziale zu einer nachhaltigen Gestaltung von Mobilitätslösungen und deren Wirtschaftlichkeit ausgeschöpft werden. Die Untersuchung dieser Potenziale steht bei der Umfrage im Vordergrund. Sie richtet sich an die Fuhrparkverantwortlichen,  Entscheider und diejenigen, die Kenntnis über die Flotte und das Mobilitätsangebot des Unternehmens/ der Organisation haben.

Es gibt bei dieser Umfrage kein „Richtig“ oder „Falsch“, da es um Ihre persönliche Meinung geht. Vollständige Angaben sind für die Aussagekraft unserer Erhebung sehr wichtig. Wir bitten Sie daher um die vollständige Beantwortung aller Fragen – nur so können wir Ihre Angaben in unsere Erhebung aufnehmen. Diese sind selbstverständlich anonym und werden absolut vertraulich behandelt. Die Umfrage nimmt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.

Sie finden die Umfrage hier.