FuE Projekt: Induktive Komponenten für die Leistungselektronik der Zukunft Auto mit Stecker

Besonders in mobilen Anwendungen wie der Elektromobilität bietet kompakte und leichte Leistungselektronik große Vorteile.

 

Motivation
Die Leistungselektronik ist eine Schlüsseltechnologie für die Energieeffizienz. Leistungselektronik kommt vor allem in Branchen zum Einsatz, in denen Deutschland besondere Stärken hat: etwa in der Automobilindustrie, im Energiesektor und im Maschinen- und Anlagenbau. Innovationen auf Basis neuer Halbleitermaterialien bereiten jetzt den Weg zu Leistungselektroniksystemen der nächsten Generation mit gesteigerter Leistung, Effizienz und Robustheit. Darüber hinaus ermöglichen die neuen Halbleitermaterialien besonders kompakte Bauformen und niedrige Verlustleistungen, wodurch gänzlich neue Anwendungsszenarien erschlossen werden.
Ziele und Vorgehen

In Elektroautos spielt Leistungselektronik eine zentrale Rolle. Mit neuen Halbleitermaterialien werden hier bereits enorme Fortschritte bei Effizienz und Platzbedarf erzielt. Aktuell stehen vor allem die induktiven Bauelemente (Spulen) einer weiteren Miniaturisierung entgegen. Im Vorhaben werden deshalb neue, hochfrequenztaugliche Spulen für Transformatoren und Filter erforscht. Die Technologie soll anhand eines Schnellladegerätes für zukünftige Elektrofahrzeuge mit erhöhter Batteriespannung demonstriert werden. Dieses soll sehr kompakt (5 l Volumen) und leicht (5 kg) ausgeführt werden, die Leistungsdichte soll sich so in etwa verdreifachen. Damit lässt sich das Gerät leicht entnehmen und einsetzen und muss nur noch bei langen Fahrten mit Bedarf fürs Schnelladen mitgenommen werden.
Innovationen und Perspektiven

Der Einsatz neuartiger Leistungselektronik mit verbesserten induktiven Bauelementen kann die Systemeigenschaften zukünftiger Produkte deutlich steigern und die Elektromobilität attraktiver machen. Hierbei sind Bauraumbedarf, Kosten und Funktionalität ein Alleinstellungsmerkmal und stär-ken damit den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Source: www.elektronikforschung.de

Partner aus der Metropolregion Nürnberg ist das Fraunhofer IISB.

FuE-Projekt: PARallele Implementierungs-Strategien für das Hochautomatisierte Fahren

Motivation
Das automatisierte und vernetzte Fahren ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukünftigen intelligenten und nachhaltigen Mobilität. Die Umsetzung vollautomatisierter Fahrfunktionen hängt insbesondere auch von technologischen Fortschritten bei Elektronik und Sensorik ab. Zur zuverlässigen Einschätzung der Fahr- und Verkehrssituation müssen dabei die Daten verschiedener Sensoren kombiniert und zu einem detaillierten Umgebungs-bild zusammengefügt werden. Die hierfür notwendigen komplexen Algorithmen sind rechenintensiv und stellen hohe Anforderungen an die zur Daten-verarbeitung nötige Hardware.

 

Ziele und Vorgehen
Ziel des Projektes PARIS ist eine neuartige Hardwareplattform, die eine effiziente Sensorsignalverarbeitung in hochautomatisierten Fahrzeugen in Echtzeit erlaubt. Zu diesem Zweck wird eine Multiprozessor-Plattform mit optimierten Prozessorkernen entwickelt. Dort werden rechenintensive, selbstlernende Algorithmen zur Sensorfusion abgebildet, um den Anforderungen komplexer urbaner Verkehrssituationen gerecht zu werden. Die Algorithmen werden in Basisoperationen zerlegt, die auf den Prozessorkernen der Plattform parallel ausgeführt werden. Dieser Ansatz ermöglicht Echtzeitfähigkeit und Effizienz, erfordert jedoch neue Programmier- und Verifikationsmethoden, die zum Teil auf Virtual-Prototyping basieren. Zum Abschluss werden die erarbeiteten und implemen-tierten Algorithmen in einem Versuchsfahrzeug in realen Fahrsituationen demonstriert und erprobt.

 

Innovationen und Perspektiven
Die im Vorhaben erforschten algorithmischen Ansätze stellen eine wichtige Basis für die Rekonstruktion und Interpretation hochkomplexer Verkehrssituationen dar. Aufgrund der hohen Rechenintensität ist deren Ausführung auf konventionellen Hardwareplattformen nicht in Echtzeit möglich. Die neuartige parallele Plattform weist den Weg für zukünftige hochleistungsfähige Systeme für das automatisierte Fahren.

Source: www.elektronikforschung.de

Aus der Metropolregion Nürnberg ist die Firma Elektrobit aus Erlangen Projektpartner.

Fraunhofer IAO: Quick-Check für eine elektromobile Zukunft

Die Meldungen überschlagen sich in der aktuellen Tagespresse: »Dieselfahrverbot in Stuttgart: Was bedeutet das für Nürnberg?«, »Droht ein Diesel-Fahrverbot in Göttingen?«, »Aachen prüft Dieselfahrverbot« oder »Diesel-Fahrverbot in Berlin rückt näher« – landein, landaus wird die Möglichkeit diskutiert, den beliebten Selbstzündern die Zufahrt zur Innenstadt zu verwehren. Und auch wenn auf dem kürzlich stattgefundenen Dieselgipfel eine Software-Nachrüstung als Lösung der Abgasproblematik beschlossen wurde: die Technologie scheint angezählt. Deshalb lege ich mich fest, »Dieselfahrverbot« (alternativ »Stickoxide« oder einfach nur »Diesel«) hat das Zeug zum Wort des Jahres 2017 – oder natürlich auch zum Unwort, je nachdem.

Source: blog.iao.fraunhofer.de

Bitte beachten Sie auch unsere nächste passende Veranstaltung:

 

 

Das IHK-Fachforum „Flottenmanagement für Elektrofahrzeuge im Unternehmen“ wird am Donnerstag, den 28. September 2017 von 13.30 bis 17.00 Uhr in der IHK-Akademie Mittelfranken (Walter-Braun-Straße 15, 90425 Nürnberg) stattfinden.

Eine online-Anmeldung ist bereits jetzt möglich unter: www.ihk-nuernberg.de/v/5215

Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität“.

Gefördert werden Innovationen der Mensch-Technik-Interaktion, die sicher nutzbare, individuelle und flexible Mobilitätslösungen adressieren und sich dabei an konkreten Anforderungen für eine urbane Mobilität der Zukunft orientieren.

Das Verfahren ist zweistufig, Antragsfrist ist der 12. Juli 2017.

Source: bmbf.de

Bay. Forschungsverbund: Bakterien für die Batterien von morgen

Projektverbund BayBiotech erschließt neue Möglichkeiten einer nachhaltigen Bioökonomie.

Bayern setzt auf die Chancen der Biotechnologie. Der Projektverbund BayBiotech will durch den nachhaltigen Einsatz natürlicher Ressourcen konkrete Anwendungsmöglichkeiten für die Wirtschaft der Zukunft entwickeln. Das Konzept für den Projektverbund wurde von der FAU ausgearbeitet…

Source: www.ihk-nuernberg.de

BMBF-Förderprogramm: Hochleistungsmaterialien für effiziente und umweltfreundliche Antriebssysteme

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen von Verbundprojekten, die Materialentwicklungen für Innovationen in Antriebssystemen adressieren. Die Vorhaben sollen dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Materialherstellung über die Verarbeitung bis zur Anwendung abdecken. Vorzugsweise sollte branchenübergreifende Forschung betrieben werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen und Dopplungen zu vermeiden.

Source: www.bmbf.de

BMBF-Förderprogramm: Elektronik für autonomes elektrisches Fahren (Elektronom)

Gefördert werden industriegeführte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte sowie Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung. Die Projekte sollen entlang der Wertschöpfungskette von den mikroelektronischen Bauteilen über die Elektronikkomponenten und -systeme bis hin zu ganzheitlichen Ansätzen im Fahrzeug orientiert sein und potenziell einen signifikanten Beitrag in Richtung der Realisierung vollautomatisierter und fahrerloser Funktionen (VDA-Automatisierungsstufen 4 und 5, siehe oben), in Verbindung mit elektrischem Antrieb, im urbanen Kontext leisten. Insbesondere sollen die Projekte nachweislich einen klaren und quantifizierbaren Mehrwert gegenüber dem aktuellen Stand der Technik von Elektroniksystemen und elektronischen Komponenten für die Realisierung autonomer Funktionen in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erreichen. Eine geeignete Demonstration im Kontext der Subsysteme oder, wo notwendig, auch des Gesamtfahrzeugs, soll diesen Beitrag plausibilisieren…

Source: www.bmbf.de

BMBF-Förderprogramm: Disruptive Fahrzeugkonzepte für die autonome elektrische Mobilität (Auto-Dis)

Gefördert werden ein bis zwei, durch wissenschaftliche Einrichtungen geführte vorwettbewerbliche Verbund­forschungsprojekte. Ziel der Projekte ist die Entwicklung und Umsetzung eines modellhaften Technologieträgers für ein neuartiges fahrerloses (nach VDA-Klassifizierung Stufe 5) Fahrzeugkonzept. Es soll eine Funktionsumsetzung des autonomen Fahrens in komplexen Situationen mit höchsten technischen Anforderungen, im urbanen Bereich realisiert werden. Über den Ansatz einer modularen Fahrzeugbasisstruktur ist sicherzustellen, dass sich diese auf verschiedene Anwendungsfälle (Individualverkehr, ÖPNV, Logistik, Mobilität im Alter etc.) anpassen lässt….

Source: www.bmbf.de

02.02.17: Mehrwert durch eingebettete Systeme für Autonomes Fahren

Autonomes Fahren ist seit einigen Jahren als realistisch werdende Vision stark in das öffentliche Bewusstsein vorgedrungen. Viele traditionelle Automobilhersteller haben bereits Prototypen selbstfahrender Autos vorgestellt und es kommen auch neue Player hinzu, sei es, als Anbieter von neuartigen Elektro-Fahrzeugen oder als Konsumgüter- bzw. Internetkonzern. Auch in der Transport-Branche passiert in dieser Richtung viel, was jedoch bisher nicht so starke öffentliche Sichtbarkeit genießt.

So unterschiedlich die verschiedenen Ansätze und Prototypen sein mögen, eines vereint alle: Sie nutzen in hohem Maße Eingebettete Systeme, die dafür sorgen, dass die autonomen Fahrzeuge die Umgebung mit Hilfe von Sensorik wahrnehmen können und darauf aufbauend die nächsten Fahrschritte und –manöver planen und durchführen können. Innovationen auf dem Gebiet erfassen jedoch nicht nur das Umfeld des Automobils, sondern auch das innere. Beispielsweise entstehen immer neue Technologien zur Zustandsanalyse des Fahrers für teilautonomes Fahren. Welche richtungsweisenden Trends zeichnen sich bei der Entwicklung zukünftiger Technologien für Eingebettete Systeme im Fahrzeug ab? Welcher Mehrwert entsteht für das autonome Fahren? Wodurch kann die Sicherheit und Zuverlässigkeit solcher neuartigen Integrationstechnologien in urbanen und anderen Szenarien gewährleistet werden?

Der Embedded Talk ist eine etablierte Veranstaltungsreihe, die als ideales Informations- und Kommunikationsforum den regelmäßigen Austausch zwischen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft fördert.

Erfahren Sie beim 10. Embedded Talk am 02.02.2017 in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IIS Nürnberg mehr über die neusten Technologien im Bereich Eingebetteter Systeme für Autonomes Fahren u.a. von Delphi, Bertrand, der FAU und dem Fraunhofer IIS.

Source: www.esi-anwendungszentrum.de