VDL weiht Testareal für Ladelösungen im Busbetrieb ein

Der niederländische Nutzfahrzeugspezialist VDL hat in Valkenswaard einen Teststandort für Ladeinfrastruktur von Elektrobussen in Betrieb genommen. An der „Charging Plaza“ können maximal sieben Fahrzeuge gleichzeitig auf unterschiedliche Art geladen werden.

Mehr unter: http://www.vdlbuscoach.com/News/News-Library/2018/VDL-presenteert-uniek-laadplein-in-Valkenswaard.aspx

Quelle.

BMBF-Förderung: „Neue Materialien für Batteriesysteme – Förderung deutsch-israelischer Forschungskooperationen (Batterie DE-IL) Call 2018

Gegenstand der Förderung sind bilaterale Kooperationsprojekte an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit israelischen Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Projekte sollen relevante Fragestellungen der Materialwissenschaft im Bereich Energiespeicher adressieren und zudem zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbstständigkeit des antragstellenden Nachwuchsforschers beitragen. Vorrangig werden solche Forschungsthemen bearbeitet, die einen erheblichen Mehrwert durch die internationale Kooperation versprechen.

Die Forschungsthemen adressieren die Anwendungsfelder neue Materialien für

  • Batterien,
  • Superkondensatoren,
  • Brennstoffzellen.

Die bilaterale Kooperation mit Israel bezieht sich auf eine direkte Zusammenarbeit, auf einen intensiven wissenschaftlichen Austausch sowie auf Forschungsaufenthalte (gemeinsame Nutzung von Material und Ausrüstung) bei dem jeweiligen Partner zur Bearbeitung gemeinsamer Fragestellungen.

Eine Förderung von Unternehmen ist nicht vorgesehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Siemens und Northvolt Partner für die Produktion modernster Lithium-Ionen-Batterien

  • Siemens bietet Northvolt sein Digital Enterprise-Portfolio, das die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht – vom Design der Batteriezelle bis zur Produktion und den Services
  • Siemens beteiligt sich als Technologiepartner mit einer Investition in Höhe von 10 Millionen EUR
  • Nach Produktionsstart wird Northvolt ein bevorzugter Lieferant für Lithium-Ionen-Batterien von Siemens

Siemens und Northvolt gaben heute ihre Zusammenarbeit für die Entwicklung einer branchenführenden Technologie zur Produktion qualitativ hochwertiger grüner Lithium-Ionen-Batterien bekannt. Die Partnerschaft, an der sich Siemens mit einer Investitionssumme von 10 Millionen EUR beteiligt, umfasst auch die Lieferung von Lithium-Ionen-Batterien.

Um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern, beschleunigt Europa den Übergang zu einer Gesellschaft ohne fossile Brennstoffe. Die Elektrifizierung und der vermehrte Einsatz von Batterien bilden den Eckpfeiler dieses Wandels, der einen umfassenden Übergang zu nachhaltiger Verkehrstechnik ebenso wie eine tief greifende Integration erneuerbarer Energien in den Energiemix ermöglicht. Angesichts des begrenzten Umfangs der aktuell vorhandenen und geplanten Kapazitäten steht Europa in den nächsten Jahren vor einem großen Unterangebot an Batterien.

„Wir freuen uns, Northvolt beim Aufbau einer Batterieproduktion der Zukunft zu unterstützen. Mit unserem Digital Enterprise-Portfolio tragen wir zu einer wettbewerbsfähigen Batterieproduktion in Europa bei, die die Vorteile von Software und Automatisierung voll ausschöpft: größere Flexibilität, Effizienz und Qualität bei kürzeren Markteinführungszeiten“, sagte Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Digital Factory.

Siemens wird Northvolt beim Bau der modernsten Fertigung für Lithium-Ionen-Batteriezellen unterstützen. Wenn die Produktionsstätte 2020 in Betrieb geht, will Siemens Batterien aus dieser Fertigung kaufen und Northvolt als einen bevorzugten Lieferanten listen. Siemens beteiligt sich an der Partnerschaft mit einer Investitionssumme in Höhe von 10 Millionen EUR.

Siemens sieht die Northvolt-Initiative als Referenzprojekt für die Batterieproduktion der Zukunft, die auf der Integration und Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette aufbaut: vom Design der Batteriezelle über die Planung der Produktionsprozesse, das Engineering und die Produktion bis hin zu den Services.

Die Technologiepartnerschaft baut auf diesen beiden Kernelementen der Zusammenarbeit auf:

  • Modernste Technologie. Mit dem Siemens Digital Enterprise-Portfolio von der Fertigungsplanungs- und Konstruktionssoftware bis hin zur Automatisierungstechnologie, einschließlich industrieller Kommunikationsnetze und Cloud-Lösungen, kann Northvolt die gesamte Batterieherstellung in jedem Schritt optimieren und damit seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
  • Lieferung der Lithium-Ionen-Batterien. Siemens will von Northvolt Batterien kaufen sobald die Großfertigungsstätte von Northvolt in Betrieb ist. Beide Unternehmen untersuchen auch mögliche Gebiete für gemeinsame Entwicklungsprogramme.

„Die europäische Industrie bewegt sich schnell in Richtung Elektrifizierung. Mit seiner Weltklasse-Expertise auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung wird Siemens in diesem kommenden Wandel zu einem wichtigen Technologiepartner, Lieferanten und Kunden für Northvolt. Wenn wir erstmal mit der Großproduktion beginnen, ist unser Ziel, Siemens die grünsten Lithium-Ionen-Batterien der Welt zu bieten“, sagte Peter Carlsson, Mitbegründer und CEO von Northvolt.

Northvolt wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, die weltweit grünste Batterie zu bauen, mit minimaler CO2-Bilanz und einer anspruchsvoll hohen Recyclingquote, um den Übergang zu erneuerbarer Energie in Europa zu ermöglichen. Das Expertenteam bei Northvolt baut die Fertigung der nächsten Generation Batterien auf, bei der das Hauptaugenmerk auf Prozessinnovation, Skalierung und vertikaler Integration gelegt wird. Bei Fertigstellung wird die Anlage Europas größte Batteriefabrik sein und jährlich 32 GWh Batteriekapazität produzieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.northvolt.com

Elektrolieferwagen im Programm – Ford Besico Siller und Buttenhauser

Ford-Besico-Buttenhauser_2018tt_02699 © (C)2017 Thomas Tjiang

Nürnbergs Streetscooter-Händler Klaus Buttenhauser sieht für das kleine E-Nutzfahrzeug großes Potenzial.

Das Autohaus Ford Besico Siller und Buttenhauser GmbH in Nürnberg ist seit Anfang 2018 auch Fachhändler für die neuen Elektrolieferwagen der jungen Marke Streetscooter.

Diese werden von der Deutschen Post eingesetzt und gehören vielerorts zum Straßenbild. Geschäftsführer Klaus Buttenhauser, der vor 30 Jahren das Unternehmen gegründet hatte, war sich spätestens seit dem sogenannten dritten Dieselgipfel, ein Spitzentreffen von Bund, Ländern und Kommunen, sicher, so „früh wie möglich dabei“ sein zu wollen. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zu möglichen Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Innenstädten fühlte er sich darin bestätigt.

Ford Besico Siller und Buttenhauser mit Standorten in Nürnberg und Zirndorf deckt für Streetscooter Nürnberg, Fürth und das Umland an. Zwei weitere Ford-Händler haben seit Kurzem ebenfalls Streetscooter im Programm: die Autohaus Konrad GmbH in Erlangen und die Auto-Fiegl GmbH in Schwabach. Der Streetscooter wird in den drei Varianten Box, Pure und Pickup produziert. Alle drei sind mit einer 20 Kilowatt-Batterie oder einer 40 Kilowatt-Batterie zu bekommen, deren Reichweite mit 113 Kilometern bzw. 205 Kilometern angegeben wird. Zusätzlich werden im Katalog noch die geringeren Reichweiten mit 80 bzw. 125 Kilometern genannt, die die Post durch ihren eigenen Einsatz ermittelt hat. Zum „Paket“ gehört auch die Ladeinfrastruktur, die sogenannte Wallbox.

Für die Elektrofahrzeuge mit einem vollelektrischen Antrieb, die ausdrücklich für den Kurzstreckenverkehr entwickelt wurden, sieht Buttenhauer ein großes Potenzial. Er denkt beispielsweise an den Verkehr auf größeren Werksgeländen, Flughäfen, Tiergärten sowie auf Krankenhaus-Arealen oder im kommunalen Einsatz. So sei etwa der Stop-and-go-Verkehr bei der Müllabfuhr Gift für die herkömmlichen Dieselfahrzeuge der Reinigungsbetriebe. Überhaupt eigne sich das E-Nutzfahrzeug für alle Unternehmen und Einrichtungen, die regelmäßig mit einer fest definierten Tour mehrere Standorte oder Filialen beispielsweise mit Post oder Waren versorgen.

Von der positiven Resonanz der ersten Monate ist auch Buttenhauser überrascht. Er führe viele Gespräche mit Firmenchefs, der erste Streetscooter wurde im April verkauft. Intern ist er für das laufende Jahr von 20 Verkäufen ausgegangen, mittlerweile rechnet er mit Stückzahlen „deutlich darüber“.

Quelle WIM

Fünf neue H2-Tankstellen für Metropolregion Nürnberg

Die Metropolregion Nürnberg erhält gleich fünf weitere Wasserstofftankstellen – und zwar in Bayreuth, Biebelried, Fürth, Schnelldorf und Erlangen. Damit erhöht sich die Anzahl von H2-Tankstellen in Nürnberg und Umgebung auf acht Standorte.

Mehr unter: https://www.electrive.net/2018/04/26/fuenf-neue-h2-tankstellen-fuer-metropolregion-nuernberg/

Call für Fördermittel: IT-Security für Mobilität – Zentrum Digitalisierung Bayern (Frist 25.6.18)

Ausschreibung von IuK-Bayern Förderprojekten zu den zwei Schwerpunktthemen
1) Werkzeuge und Methoden des Digital Engineering
2) IT-Security in Energie, Gesundheit, Mobilität, Produktion und Engineering

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bis zum 25.06.2018 können Projektskizzen bei der Geschäftsstelle ZD.B in Form eine s einzigen PDF-Dokuments eingereicht werden. Bitte verwenden Sie hierzu die Mailadresse projektantrag@zd-b.de und den Betreff „Projektantrag_Titel_ZD.B“.

7.6.18 nächste IAWC Sitzung „Konzepte für eine nachhaltige Verkehrswende“ in Bamberg

14. Sitzung des IHK-Innovations- & Anwenderclubs „eMobilität“

„Konzepte für eine nachhaltige Verkehrswende“
am Donnerstag, den  07.06.2018, von 13:30 bis ca. 18:00 Uhr,
im IHK-Bildungszentrum Bamberg (Ohmstraße 15, 96050 Bamberg).

Es besteht weitgehend Einigkeit, dass Elektromobilität im Individualverkehr das Fortbewegungskonzept der Zukunft ist. Mobilität wird Bestandteil einer strombasierten erneuerbaren Energieversorgung und damit verbunden wird es neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen geben. Neue Akteure wie Energieversorgungsunternehmen, IT-Provider und Telekommunikationsdienstleister treten am Markt auf. Neben reinen Elektrofahrzeugen werden Batteriespeicher, Ladesäulen, Softwarelösungen, PV-Anlagen unsere Mobilität von Grund auf wandeln. Anhand vieler Praxisvorträge zeigen wir die Ansätze dieser Entwicklung auf und geben Denkansätze für eine nachhaltige Verkehrswende.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer. Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung das online-Formular unter:  ihkofr.de/sitzung070618

Urban Development: New Solutions for Common Challenges” am 2. Mai 2018 in München

Gerne möchten wir Sie auf die Tagung “Urban Development: New Solutions for Common Challenges” am 2. Mai 2018 um 11:30 Uhr im Prinz Ludwig Palais in der Türkenstr. 7, 80333 München hinweisen.

Mit dieser Tagung soll ein deutsch-dänischer Dialog (auf Englisch) über urbane Lösungen initiiert werden. Welche landesübergreifenden Herausforderungen haben unsere Städte, und wie können wir nachhaltige und intelligente Smart City-Lösungen in Bereichen wie z.B Energietechnologie und Mobilität bestmöglich verwirklichen?

Um diese Fragen beantworten zu können, wurden führende Experten und Unternehmen aus München, Kopenhagen und Aarhus eingeladen, die ihre Perspektive auf bestehende Aktivitäten und zukünftige Lösungen mit uns teilen werden. Die Tagung ist auch für Unternehmen, Organisationen, Forscher und Start-Ups offen.

Details zum Programm und Registrierung finden Sie hier. (Anmeldefrist ist der 25. April 2018.)

Ladeverbund Franken+: Stadtwerke Bayreuth werden 50. Mitglied

Der Ladeverbund Franken+ wächst – in Fläche und Mitgliederzahl. Mit den Stadtwerken Bayreuth kommt nun bereits das 50. Mitglied hinzu. Die Ladeinfrastruktur und das einheitliche Zugangs- und Bezahlsystem an den Ladesäulen werden damit immer weiter ausgebaut.

Bildquelle N-ERGIE AGt: (v.l.) Günter Finzel, Michael Schuhmann und Markus Rützel.

„Das 50. Mitglied ist ein Beleg für die Attraktivität des Ladeverbund Franken+“, sagt Markus Rützel, Ge-schäftsführer der solid GmbH und Koordinator des La-deverbund Franken+. „Es zeigt, dass Elektromobilität und die dazugehörige Ladeinfrastruktur eine wichtige Rolle in den Planungen von Stadtwerken spielen. Sie setzen dabei bewusst nicht auf Alleingänge, sondern auf Kooperationen.“

„Der Ladeverbund Franken+ ist ein Erfolgsmodell“, er-klärt Michael Schuhmann, Leiter Vertrieb und Marketing bei den Stadtwerken Bayreuth. „Wir sind überzeugt, mit der Mitgliedschaft unser Engagement für die Mobilität von morgen kundenfreundlich und effizient gestalten zu können.“
„Mit den Stadtwerken Bayreuth ist ein wichtiges Mitglied in Oberfranken hinzugekommen, um auch dort perspektivisch eine flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen zu gewährleisten“, sagt Günter Finzel, Verantwortli-cher für die Strukturentwicklung der Stadt Bayreuth und Geschäftsführer des Forums Verkehr & Planung der Europäischen Metropolregion Nürnberg. „Gerade für die Metropolregion Nürnberg wird so eine bestehende Lü-cke im Ladesäulennetz geschlossen.“

Der Ladeverbund Franken+
Der Ladverbund Franken+ wird durch die solid GmbH koordiniert und wurde 2012 durch die N-ERGIE Aktien-gesellschaft, die infra fürth gmbh, die Stadtwerke Ans-bach und die Stadtwerke Schwabach gegründet. Mittlerweile sind 50 Mitglieder im Verbund organisiert. Weitere Interessenten prüfen den zeitnahen Beitritt. Das gemeinsame Ziel: eine einheitliche und flächende-ckende Ladeinfrastruktur aufzubauen.
Alle Ladesäulen im Ladeverbund Franken+ sind mit ei-nem einheitlichen Zugangs- und Bezahlsystem ausge-stattet. Der Zugang an der Ladesäule erfolgt unter an-derem über das Mobiltelefon. Autofahrer profitieren da-bei von einem gemeinsamen Standard beim Laden von Elektroautos. Die Mitglieder fördern auf diese Weise die Attraktivität von Elektromobilität und leisten so einen wichtigen Bei-trag zum Erreichen der Klimaschutzziele und zum Ge-lingen der Energiewende.
Ein Ladesäulenfinder, eine Übersicht über alle Mitglie-der und weitere Informationen zum Zugangs- und Be-zahlsystem sind unter www.ladeverbund-frankenplus.de zu finden.