Landkreis Bayreuth: Konzept für Elektromobilität vorgestellt

Der Landkreis Bayreuth will das Netz von Ladestationen für Elektroautos schrittweise bis 2033 ausbauen und damit die Weichen für die Zukunft stellen. Ein entsprechendes Konzept ist nun vorgestellt worden.

Neun Monate hat das Landratsamt Bayreuth an seinem Elektromobilitätskonzept gearbeitet. Nun wurde es offiziell vorgestellt. Das Konzept beinhaltet einen Maßnahmenplan, der bis ins Jahr 2033 reicht. Ziel sei es, flächendeckend die entsprechenden Zugangs- und Nutzungsvoraussetzungen für Elektroautos zu schaffen, teilt das Landratsamt mit.

Der Landkreis Bayreuth wolle optimale Rahmenbedingungen schaffen und sich frühzeitig „für ein neues Verkehrszeitalter rüsten“, so Landrat Hermann Hübner (CSU)…

Source: www.br.de

Siemens: Schnellladesystem für E-Fahrzeuge – weniger als zehn Minuten für 100 Kilometer

  • Siemens Hochleistungsladesäule lädt aktuelle und künftige Elektrofahrzeuge in weniger als zehn Minuten für 100 Kilometer Reichweite
  • Gleichzeitiges Laden von bis zu drei Elektrofahrzeugen
  • Unterstützung der gängigen Ladestandards CCS, CHAdeMO und Typ 2

Die neue Generation der Siemens Hochleistungsladesäule lädt bei einer Leistung von 150 Kilowatt aktuelle und künftige Elektrofahrzeuge mit höheren Spannungen bis 920 Volt. Dadurch ergeben sich bei Ladezeiten von weniger als zehn Minuten Reichweiten von mehr als 100 Kilometern. Bis zu drei Elektrofahrzeuge der gängigen Ladestandards CCS, CHAdeMo und Typ 2 können gleichzeitig von der hochverfügbaren und zuverlässigen neuen Hochleistungsladesäule aufgeladen werden.

Das Bild zeigt eine Hochleistungsladesäule von Siemens.

Bildquelle: Siemens AG Mit der neuen Generation der Siemens Hochleistungsladesäule können aktuelle und künftige Elektrofahrzeuge in weniger als zehn Minuten 100 Kilometer elektrische Reichweite laden.

Ermöglicht wird die extrem schnelle Ladeleistung durch die aufeinander abgestimmte Hard- und Software der Industriekomponenten Sinamics DCP und Simatic S7 sowie des Ladecontrollers ECC3000. Die Software von Siemens ermöglicht den Anschluss an nachgeschaltete Lademanagement-Systeme von Betreibern bei höchster Daten- und IT-Sicherheit. Der Fernzugriff über Sinema Remote Connect bietet kurze Reaktionszeiten und unterstützt durch Datenanalyse den schnellen und kostengünstigen Service sowie die vorbeugende Wartung.

Weitere Informationen zum Thema Ladetechnik für Elektrofahrzeuge unter www.siemens.de/charger

Mittelfranken belegt bei Ladeinfrastruktur den Spitzenplatz

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kommt sehr gut voran.

Alleine die N-ERGIE Aktiengesellschaft hat aktuell rund 70 Ladesäulen modernster Bauart mit rund 140 Ladepunkten in Betrieb.

Der Ladeverbund Franken+, in dem sich neben der N-ERGIE rund 40 weitere kommunale Stadtwerke zusammengeschlossen haben, betreibt aktuell rund 280 Ladepunkte mit Schwerpunkt in Mittelfranken. Damit hat der Ladeverbund Franken+ die mit Abstand meisten Lademöglichkeiten in Nordbayern. Dies geht auch aus der aktuellen Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur hervor: In ganz Bayern sind bisher 450 Ladesäulen installiert, davon rund 100 alleine in Mittelfranken.

„Der N-ERGIE war es als regionaler Energiedienstleister von Anfang an wichtig, im Ladeverbund Franken+ einen gemeinsamen Ansatz für die kommunalen Stadtwerke zu finden“, betont Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N-ERGIE und Sprecher des Ladeverbunds Franken+. „Der Ladeverbund ist so innerhalb von wenigen Jahren auf rund 40 kommunale Stadtwerke angewachsen. Wir gehen auch davon aus, dass in den nächsten Monaten weitere Stadtwerke dem Ladeverbund beitreten“.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist weiterhin ein zentrales Thema des Ladeverbunds Franken+. „Bis Mitte kommenden Jahres will der Ladeverbund Franken+ die Anzahl der Ladepunkte nochmals verdoppeln“, sagt Markus Rützel, Koordinator des Ladeverbunds.

Informationen zum Ladeverbund Franken+ unter https://www.ladeverbund-frankenplus.de

Living Lab Smart Charging: Fahren mit Wind im Rücken der Sonne entgegen

Eine Veröffentlichung des niederländischen „Living Lab Smart Charging“ offenbart den mehrjährigen Erfahrungsschatz von 325 Gemeinden und über 50 Firmen zum Thema Ladeinfrastruktur. Dieses Dokument ist ein Leitfaden für alle die sich mit den Themen elektrisches Laden und Smart Charging beschäftigen.

Die Veröffentlichung „Elektromobilität & Smart Charging“ (online verfügbar) ist ein Herzstück des Living Lab Smart Charging. Im Februar 2017 wurden die ersten Exemplare dieser Protokolle offiziell an die Städte München und Regensburg überreicht. Dies war ein Highlight während des Delegationsbesuchs der Städte Amsterdam und Utrecht an Bayern. Während dieser zwei-tägigen Reise tauschten sich niederländische öffentliche Instanzen, Forschungsinstitute und Firmen mit deutschen Partnern aus. Beteiligt waren auch Emobilitypartners (ElaadNL, GreenFlux, Fier Automotive, APPM, Last Mile Solutions, Stint), niederländische Experten auf dem Gebiet Urban Mobility.

In Deutschland nimmt der Anteil der Wind- und Sonnenenergie einen immer wichtigeren Platz im Energiemix ein. Und es stellt sich die Frage, wie diese Energie so effizient wie möglich genutzt werden kann – auch in Momenten in denen sie nicht direkt benötigt wird. Das Abschalten der Windturbinen oder eine bezahlte Abnahme der Energie sollte nicht die Lösung für einen Überschuss an nachhaltiger Energie darstellen. Vor allem, da Elektromobilität eine salonfähigere Möglichkeit bietet mit diesem Problem umzugehen: flexible Speicherung in Battery Electric Vehicles (BEV).

Um elektrische Fahrzeuge als Elektrizitätsspeicher nutzen zu können, ist eine Ladeinfrastruktur von Nöten. Wenn diese noch nicht (in ausreichendem Maße) vorhanden ist, bietet es sich an, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Zum einen Stimuliert man mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur die Nutzung elektrischer Fahrzeuge und verringert somit lokale Emissionen. Zum anderen ermöglicht man mit einer „schlauen“ Ladeinfrastruktur („Smart Charging“) die Speicherung nachhaltiger Energie.

Erfahrung aus den Niederlanden

Seit 2009 sammeln die Niederlande Erfahrungen im Ausbau der Ladeinfrastruktur. Fragen bezüglich Instandhaltung, Aufstellung im öffentlichen Raum, Technik und Sicherheit wurden geklärt und die Nutzerfreundlichkeit verbessert. Elektrisches Laden sollte genauso einfach sein, wie das Tanken fossiler Brennstoffe. Eine Ladekarte sollte nicht nur im eigenen Landkreis, sondern in ganz Europa funktionieren. Diese Interoperabilität wurde entwickelt und getestet und wird in den Niederlanden seit nunmehr mehreren Jahren erfolgreich auf alle öffentlichen und halb-öffentlichen Ladesäulen angewandt, unabhängig vom Anbieter und der Automarke.

Der nächste Schritt

Was folgt, ist der Ausbau einer Smart Charging Ladeinfrastruktur. Neue Ladeinfrastruktur in den Niederlanden ist bereits Smart Charging Ready (SCR). 72 Prozent der bestehenden Ladeinfrastruktur wurde in 2016 angepasst, der Rest folgt dieses Jahr. Bislang gibt es ungefähr 12.000 öffentliche, 15.000 semi-öffentliche und 72.000 private Ladesäulen.

Offener Markt, offene Protokolle

Das Vorantreiben der Energiewende hängt vom Markt ab. Ein Markt in dem ein Fabrikant seine Produkte überall verkaufen kann – ohne Vendor-lock-in, mit eigenen Produkt-und Markeneigenschaften. Geteilte, standardisierte, (kostenlose) offene Protokolle können auf dem Weg hierhin helfen. Der Markt der auf diese Weise entsteht, zeigt dank einer geteilten ICT-Sprache die individuellen Eigenschaften der Produzenten auf und verhilft auch Elektromobilität dazu, Grenzen zu überschreiten.

Smart Charging Buch

Die gesammelten Informationen und lessons learned im Buch „Elektromobilität & Smart Charging“ entspringen der sich beständig weiterentwickelnden Erfahrungen der führenden niederländischen Institute im Bereich Ladeinfrastruktur. Diese entwickeln die Technik kontinuierlich weiter und teilen sie mit Firmen und Behörden, um die Energiewende voranzutreiben.

Im Buch „Elektromobilität & Smart Charging“ werden die praktischen Elemente des Ausbaus einer Ladeinfrastruktur beleuchtet. Auch der Status Quo und die Implementierung der Smart Charging Ready Ladeinfrastruktur werden beschrieben. Zudem behandelt das Buch den Umbau der bestehenden Ladeinfrastruktur – denn bestehende Strukturen sollten weiterhin genutzt werden.

Auch Projekte wie Emobilitypartners bieten die Chance, von und mit innovativen niederländischen Firmen zu lernen und gemeinsam die urbane Elektromobilität anzukurbeln.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme:

Living Lab Smart Charging:
René Bastiaans
Website: www.livinglabsmartcharging.nl
E-Mail: info@livinglabsmartcharging.nl
Telefon: +31(0)26 8200 202

Generalkonsulat der Niederlande:
Sophie Vaessen
E-Mail: sophie.vaessen@minbuza.nl
Telefon: +49 (0)89 206 026 714

Source: munchen.nlkonsulat.org

Fünf neue Ladestationen für Nürnberg

Die N-ERGIE hat im Stadtgebiet Nürnberg fünf neue Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen. 

Daniel F. Ulrich, Planungs- und Baureferent der Stadt Nürnberg, hat gemeinsam mit Johannes Riedl, Ansprechpartner für Elektromobilität bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, und Matthias Vondran, Regionalleiter des Carsharing-Anbieters scouter, eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge in der Augustinerstraße symbolisch in Betrieb genommen.

Die Säule ist eine von fünf Stationen, mit denen die N-ERGIE die Ladeinfrastruktur in Nürnberg weiter ausbaut. Die vier weiteren neuen Ladesäulen befinden sich entlang des Rings. Sie bieten Fahrern von Elektroautos eine bequeme Möglichkeit, ihren Akku mit Ökostrom wieder aufzuladen.

Alle Ladesäulen verfügen über je zwei Typ-2-Steckdosen mit einer Leistung von 22 Kilowatt (kW). So können zwei Elektroautos gleichzeitig Ökostrom laden – derzeit noch kostenlos. Eine Besonderheit stellt die Ladesäule in der Augustinerstraße dar: Einer ihrer beiden Ladepunkte ist dauerhaft für ein Elektroauto von scouter Carsharing reserviert.

Emissionen verringern und die Umwelt schonen

„Mit unseren neuen Ladesäulen treiben wir die Elektromobilität und damit den Umwelt- und Klimaschutz in Nürnberg voran. Denn Elektrofahrzeuge, die mit Ökostrom geladenen werden, reduzieren effektiv die CO2-Emissionen sowie die Schadstoffbelastung“, sagt Johannes Riedl.

„Gerade für stadtinterne Fahrten und kurze Strecken sind Carsharing E-Autos eine umweltfreundliche Alternative zum eigenen Auto. Und machen auch noch Spaß. scouter ist zudem mit dem Blauen Engel für besondere Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet“, erläutert Matthias Vondran.

Einheitliches System im Ladeverbund Franken+

Alle Säulen der N-ERGIE sind in den Ladeverbund Franken+ integriert, eine Kooperation von derzeit 35 Stadtwerken in Nordbayern. Ab Frühjahr werden die Ladesäulen im gesamten Verbund mit einem einheitlichen Zugangs- und Bezahlsystem ausgestattet. Informationen dazu sind unter  www.solid.de zu finden.

Unter  www.ladeverbund-frankenplus.de sind alle Ladesäulen-Standorte auf einer Karte verzeichnet.

Elektromobilität bei der N-ERGIE

Das Potenzial der Elektromobilität ist groß. Die Nutzung dieses Potenzials ist wichtig, um die politisch gesetzten Klimaschutzziele erreichen zu können.
Die N-ERGIE fördert und unterstützt deshalb bereits seit 2008 Elektromobilität.

Derzeit baut sie gemeinsam mit kommunalen Stadtwerken und Partnern eine einheitliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf und schafft dadurch eine wichtige Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität. Darüber hinaus stellt die N-ERGIE ihren Fuhrpark sukzessive auf Elektrofahrzeuge um.

Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur gestartet – 300 Mio. Euro für 15.000 Ladesäulen

Das lange Warten hat ein Ende: Nach schier endloser Prüfung hat die EU heute das deutsche Förderprogramm für Ladeinfrastruktur genehmigt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird daher noch diese Woche den ersten Förderaufruf veröffentlichen. Bis 2020 stehen im Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur insgesamt 300 Mio Euro für den Aufbau von 15.000 Ladesäulen bereit. Was …

Source: www.electrive.net

Stromtankstellen im Landkreis Amberg Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Rund ein Drittel der CO2-Emissionen des Landkreises Amberg-Sulzbach sind treibstoffbedingt bzw. werden durch den Verkehr verursacht. Das soll sich in Zukunft ändern und beispielsweise bis zum Jahr 2025 die Zahl der Elektrofahrzeuge bei den im Landkreis zugelassenen Fahrzeugen deutlich erhöht werden. Voraussetzung dafür ist eine optimale Infrastruktur für E-Auto-Fahrer, sprich: mehr „Stromtankstellen“ und eine Verdichtung des Ladenetzes.

Source: www.kreis-as.de

BMW, Daimler, Ford & Volkswagen Konzern: Joint Venture für Hochleistungsladenetz geplant

BMW, Daimler, Ford und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche planen ein Joint Venture zur Errichtung eines leistungsstarken Ladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.
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Gemeinsam wollen BMW, Daimler, Ford sowie der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen; ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren….

Source: www.elektroniknet.de

Niederlande werden Smart-Charging-Testlabor

Die Niederlande verwandeln sich in ein großes Versuchslabor für das intelligente Laden von Elektroautos, indem sie Strom aus Sonnen- und Windenergie in den Spitzenzeiten in elektrischen Fahrzeugen speichern. Schon 325 Gemeinden (darunter Amsterdam, Rotterdam, Utrecht und Den Haag) sind dem niederländischen Living Lab Smart Charging beigetreten, das 80 Prozent sämtlicher öffentlicher Ladestationen stellt. Es wird auch von der niederländischen Regierung unterstützt.

Source: ecomento.tv