FuE-Projekt: PARallele Implementierungs-Strategien für das Hochautomatisierte Fahren

Motivation
Das automatisierte und vernetzte Fahren ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukünftigen intelligenten und nachhaltigen Mobilität. Die Umsetzung vollautomatisierter Fahrfunktionen hängt insbesondere auch von technologischen Fortschritten bei Elektronik und Sensorik ab. Zur zuverlässigen Einschätzung der Fahr- und Verkehrssituation müssen dabei die Daten verschiedener Sensoren kombiniert und zu einem detaillierten Umgebungs-bild zusammengefügt werden. Die hierfür notwendigen komplexen Algorithmen sind rechenintensiv und stellen hohe Anforderungen an die zur Daten-verarbeitung nötige Hardware.

 

Ziele und Vorgehen
Ziel des Projektes PARIS ist eine neuartige Hardwareplattform, die eine effiziente Sensorsignalverarbeitung in hochautomatisierten Fahrzeugen in Echtzeit erlaubt. Zu diesem Zweck wird eine Multiprozessor-Plattform mit optimierten Prozessorkernen entwickelt. Dort werden rechenintensive, selbstlernende Algorithmen zur Sensorfusion abgebildet, um den Anforderungen komplexer urbaner Verkehrssituationen gerecht zu werden. Die Algorithmen werden in Basisoperationen zerlegt, die auf den Prozessorkernen der Plattform parallel ausgeführt werden. Dieser Ansatz ermöglicht Echtzeitfähigkeit und Effizienz, erfordert jedoch neue Programmier- und Verifikationsmethoden, die zum Teil auf Virtual-Prototyping basieren. Zum Abschluss werden die erarbeiteten und implemen-tierten Algorithmen in einem Versuchsfahrzeug in realen Fahrsituationen demonstriert und erprobt.

 

Innovationen und Perspektiven
Die im Vorhaben erforschten algorithmischen Ansätze stellen eine wichtige Basis für die Rekonstruktion und Interpretation hochkomplexer Verkehrssituationen dar. Aufgrund der hohen Rechenintensität ist deren Ausführung auf konventionellen Hardwareplattformen nicht in Echtzeit möglich. Die neuartige parallele Plattform weist den Weg für zukünftige hochleistungsfähige Systeme für das automatisierte Fahren.

Source: www.elektronikforschung.de

Aus der Metropolregion Nürnberg ist die Firma Elektrobit aus Erlangen Projektpartner.

Partnersuche FuE-Projekt „Bordnetze“

Forschungsprojekt E|Connect

Die Professur Qualitätswissenschaften sowie der Lehrstuhl FAPS an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigten sich mit neuen Qualitätsmanagementansätzen in der Bordnetz-Branche im Rahmen eines geförderten EU-Projektes. Im Projekt werden neue Forschungsansätze im Bereich Bordnetze entwickelt und den Industriepartnern im Rahmen von Austauschtreffen zwischen Universität und Industrie zur Verfügung gestellt. Ziel ist es dabei, insbesondere KMUs in Bayern anzusprechen und einen regen Austausch zwischen Universität und Unternehmen zu ermöglichen. Gerne können die Unternehmen jederzeit  unternehmensspezifische Projekte oder eigene Forschungsideen in das Projekt miteinbringen. Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos.

Die Themeninhalte sollen hierbei sehr weit gefasst werden, von der Legierung des Grundmaterials, über die Beschichtung bis hin zur Fertigung und Einbau von Bordnetzen oder Bordnetzkomponenten, sodass eine Vielzahl von Unternehmen teilnehmen kann.

Der Vorteil ist eine höhere Vernetzung – vielleicht auch in neuen Feldern und die Beantwortung von aktuellen Fragestellungen, die für die Unternehmen wichtig sind, aber wegen mangelnder Ressourcen bis heute noch nicht bearbeitet wurden. Gerne stellt Ihnen die Professur für Qualitätswissenschaften das Vorhaben auch persönlich vor.

Falls Sie an einer Kooperation Interesse haben oder mehr Informationen möchten, nehmen Sie doch bitte Kontakt mit dem Lehrstuhl auf.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik
Professur für Qualitätswissenschaft
Prof. Dr.-Ing. Heiner Otten

Ansprechpartner
M.Sc. Marlene Kuhn
Nägelsbachstraße 25, 91052 Erlangen
Telefon +49 9131 85-20435
Fax +49 9131 85-20449
marlene.kuhn@fmt.fau.de
http://www.fmt.tf.fau.de

Fraunhofer IAO: Quick-Check für eine elektromobile Zukunft

Die Meldungen überschlagen sich in der aktuellen Tagespresse: »Dieselfahrverbot in Stuttgart: Was bedeutet das für Nürnberg?«, »Droht ein Diesel-Fahrverbot in Göttingen?«, »Aachen prüft Dieselfahrverbot« oder »Diesel-Fahrverbot in Berlin rückt näher« – landein, landaus wird die Möglichkeit diskutiert, den beliebten Selbstzündern die Zufahrt zur Innenstadt zu verwehren. Und auch wenn auf dem kürzlich stattgefundenen Dieselgipfel eine Software-Nachrüstung als Lösung der Abgasproblematik beschlossen wurde: die Technologie scheint angezählt. Deshalb lege ich mich fest, »Dieselfahrverbot« (alternativ »Stickoxide« oder einfach nur »Diesel«) hat das Zeug zum Wort des Jahres 2017 – oder natürlich auch zum Unwort, je nachdem.

Source: blog.iao.fraunhofer.de

Bitte beachten Sie auch unsere nächste passende Veranstaltung:

 

 

Das IHK-Fachforum „Flottenmanagement für Elektrofahrzeuge im Unternehmen“ wird am Donnerstag, den 28. September 2017 von 13.30 bis 17.00 Uhr in der IHK-Akademie Mittelfranken (Walter-Braun-Straße 15, 90425 Nürnberg) stattfinden.

Eine online-Anmeldung ist bereits jetzt möglich unter: www.ihk-nuernberg.de/v/5215

Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität“.

Gefördert werden Innovationen der Mensch-Technik-Interaktion, die sicher nutzbare, individuelle und flexible Mobilitätslösungen adressieren und sich dabei an konkreten Anforderungen für eine urbane Mobilität der Zukunft orientieren.

Das Verfahren ist zweistufig, Antragsfrist ist der 12. Juli 2017.

Source: bmbf.de

mFUND: Mobilität 100 Mio. Euro für digitale, datenbasierte Innovationen und Ideen für die Mobilität 4.0.

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) investiert in die Mobilität 4.0 und fördert digitale Innovationen in diesem Bereich.

100 Mio. Euro für digitale, datenbasierte Innovationen und Ideen für die Mobilität 4.0. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) investiert in die Mobilität 4.0 und fördert digitale Innovationen in diesem Bereich….

Source: www.ihk-nuernberg.de

Bay. Forschungsverbund: Bakterien für die Batterien von morgen

Projektverbund BayBiotech erschließt neue Möglichkeiten einer nachhaltigen Bioökonomie.

Bayern setzt auf die Chancen der Biotechnologie. Der Projektverbund BayBiotech will durch den nachhaltigen Einsatz natürlicher Ressourcen konkrete Anwendungsmöglichkeiten für die Wirtschaft der Zukunft entwickeln. Das Konzept für den Projektverbund wurde von der FAU ausgearbeitet…

Source: www.ihk-nuernberg.de

Schaeffler forscht an zukünftigen Mobilitätslösungen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und örtliche Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, hatte gleich zwei Förderurkunden im Gepäck. Diese überreichte er bei seinem Besuch in Herzogenaurach an Schaeffler-Technologievorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer und die Projektverantwortlichen der geförderten Projekte im Bereich elektrische Antriebe. Im Vorfeld diskutierte man intensiv über die Herausforderungen von E-Mobilität sowie Digitalisierung und warum Netzwerke ein Innovationstreiber sein können.

Der Parlamentarische Staatssekretär Müller gewann im intensiven Austausch mit Schaeffler-Führungspersönlichkeiten die Gewissheit, dass mit den Fördergeldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die richtigen Themen adressiert werden. „Entlang unserer Strategie ‚Mobilität für morgen‘ leisten wir als Industrie- und Automobilzulieferer einen Beitrag, um die Welt ein Stück sauberer, sicherer und intelligenter zu machen“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie Schaeffler AG. Im Rahmen der Strategie fokussiert Schaeffler sich auf vier Handlungsfelder: Umweltfreundliche Antriebe, urbane Mobilität, interurbane Mobilität sowie die Optimierung der Energiekette. Die jetzt vom BMBF geförderten Projekte liegen im Bereich umweltfreundliche Antriebe. Innovative Lösungen sind hier auch im Interesse der Politik und Öffentlichkeit, gilt es doch, den Standort Deutschland zu stärken: Schaeffler konnte bei der Ausschreibung des BMBF im Rahmen des Förderschwerpunktes „Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2“ überzeugen und erhält damit Fördergelder in Höhe von 1,04 Millionen Euro, bei einem Schaeffler-Gesamtprojektvolumen von 2,6 Millionen Euro.

Erfolgsfaktor Forschung und Entwicklung sowie Netzwerk-Austausch

„Die anstehenden Herausforderungen können wir nicht mehr alleine lösen. Wir werden uns in Zukunft sehr viel mehr für Netzwerke öffnen und das vorhandene Wissen teilen“, so Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation Schaeffler AG. Dazu zählt auch der Austausch mit Start-ups. Die Mittelstandslandschaft werde sich durch E-Mobilität und Digitalisierung drastisch verändern, ist man bei Schaeffler sicher. Wichtig sei vor allem, die Wertschöpfung in Deutschland zu erhalten. Das sieht auch Müller so: „Es hat sich schon ausgezahlt, dass wir mit der Hightech-Strategie ein nationales Gesamtkonzept für Innovationspolitik verfolgen.“ Gute Ideen müssten schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführt werden, das sei das Ziel der neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland. „Auf diese Weise kann unser Land seine Spitzenposition als Wirtschafts- und Exportnation stärken.“

Bei Schaeffler wird der zunehmend intensivere Austausch mit öffentlichen Förderstrukturen begrüßt. „Wir setzen auf exzellente Netzwerke, intern wie extern. Dazu zählt auch die Beteiligung an öffentlichen Förderprojekten, wo wir im Verbund mit anderen Unternehmen an komplexen Themen arbeiten“, erläutert Hosenfeldt.

Die geförderten Projekte sowie die beteiligten Partner

Projekt FlexiCoil:

Entwicklung einer großserienfähigen und wirtschaftlichen Produktionstechnologie für umformtechnisch hergestellte Formspulen elektrischer Antriebe.

Koordinator für dieses Projekt ist die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach. Das Projektvolumen beläuft sich auf 2,97 Millionen Euro, davon 1,67 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Systemintegration und Technologie-Demonstrator; Breuckmann GmbH & Co. KG, Heiligenhaus, Entwicklung der Werkzeugtechnologie und Fertigung der Spulen; RWTH Aachen University mit dem Institut für Bildsame Formgebung (IBF), Aachen, Entwicklung und Erprobung der Werkzeugtechnologie; Institut für Elektrische Maschinen (IEM), Lebensdauer-Validierung des neuen Wicklungssystems.

Projekt KontACt-E:

Serienbefähigte Hochstromkontakte als Schlüssel zur effizienten Fertigung von integrierten E-Fahrzeugantrieben.

Verbundkoordinator ist die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 3,4 Millionen Euro, davon 1,77 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach mit IDAM, Suhl und Schaeffler Engineering, Werdohl, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Radnabenantrieb; ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Hybridgetriebe; Unimet GmbH Rieden, Vibrationstolerante Multikontakt-Verbindungen für kostenminimale Hochstromkontakte; Carl Haas GmbH, Schramberg, Prozessfähigkeitsuntersuchungen und Herstellung von toleranzflexiblen Ringfedern für Hochstromkontakte; Bayerisches Laserzentrum gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH (BLZ), Erlangen, Entwicklung einer thermographischen Prozessbeobachtung zur Überwachung von Laserstrahlschweißprozessen in der Produktion; Fraunhofer IISB, Erlangen, Untersuchung und Charakterisierung des elektrisch-mechanischen Verhalten von H

BMBF-Förderprogramm: Hochleistungsmaterialien für effiziente und umweltfreundliche Antriebssysteme

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen von Verbundprojekten, die Materialentwicklungen für Innovationen in Antriebssystemen adressieren. Die Vorhaben sollen dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Materialherstellung über die Verarbeitung bis zur Anwendung abdecken. Vorzugsweise sollte branchenübergreifende Forschung betrieben werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen und Dopplungen zu vermeiden.

Source: www.bmbf.de

BMBF-Förderprogramm: Elektronik für autonomes elektrisches Fahren (Elektronom)

Gefördert werden industriegeführte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte sowie Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung. Die Projekte sollen entlang der Wertschöpfungskette von den mikroelektronischen Bauteilen über die Elektronikkomponenten und -systeme bis hin zu ganzheitlichen Ansätzen im Fahrzeug orientiert sein und potenziell einen signifikanten Beitrag in Richtung der Realisierung vollautomatisierter und fahrerloser Funktionen (VDA-Automatisierungsstufen 4 und 5, siehe oben), in Verbindung mit elektrischem Antrieb, im urbanen Kontext leisten. Insbesondere sollen die Projekte nachweislich einen klaren und quantifizierbaren Mehrwert gegenüber dem aktuellen Stand der Technik von Elektroniksystemen und elektronischen Komponenten für die Realisierung autonomer Funktionen in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erreichen. Eine geeignete Demonstration im Kontext der Subsysteme oder, wo notwendig, auch des Gesamtfahrzeugs, soll diesen Beitrag plausibilisieren…

Source: www.bmbf.de

BMBF-Förderprogramm: Disruptive Fahrzeugkonzepte für die autonome elektrische Mobilität (Auto-Dis)

Gefördert werden ein bis zwei, durch wissenschaftliche Einrichtungen geführte vorwettbewerbliche Verbund­forschungsprojekte. Ziel der Projekte ist die Entwicklung und Umsetzung eines modellhaften Technologieträgers für ein neuartiges fahrerloses (nach VDA-Klassifizierung Stufe 5) Fahrzeugkonzept. Es soll eine Funktionsumsetzung des autonomen Fahrens in komplexen Situationen mit höchsten technischen Anforderungen, im urbanen Bereich realisiert werden. Über den Ansatz einer modularen Fahrzeugbasisstruktur ist sicherzustellen, dass sich diese auf verschiedene Anwendungsfälle (Individualverkehr, ÖPNV, Logistik, Mobilität im Alter etc.) anpassen lässt….

Source: www.bmbf.de