Invitation Workshop E-Mobility Partners 17 July 2018, 11.00 – 17.00 Münchner Freiheit 7 (next to the Biomarket)

Over the last years electric mobility has seen a rapid rise in the Netherlands, amounting to more than 125.000 electric vehicles of which approximately 10% is fully electric. The charging infrastructure, consisting of public, semi-public and fast charging points, has evolved as well, with almost doubling itself each two years. Furthermore, companies in the Netherlands have taken some important steps regarding the interoperability of the charging infrastructure, and recently the Living Lab Smart Charging has been created to pioneer in the field of charging EVs with solar and wind energy. This makes the Netherlands a frontrunner on multiple aspects in the field of electric mobility.


This knowledge and hands-on experience has been combined in E-Mobility Partners, which stimulates the cooperation between German and Dutch organizations on electric mobility related themes. The aim is to establish cooperation between governments, knowledge institutes and companies from both countries.

E-Mobility Partners focuses on the following relevant themes:
– Urban Mobility
– Inner City Distribution
– Charging Infrastructure

Within the partnership, there are several organizations that have solutions to these themes. The partnership also involves strategy development with cities and regions to support decision makers in their search for professional policy making and making correct decisions regarding electric mobility.

Program 17 July
11:00 Welcome and intro by City of Utrecht
11:15 Workshop challenges and solutions in Sustainable Inner City distribution (APPM / Stint / EMOSS / FIER)
12:30 Networking Lunch
13:30 Workshop Smart Charging / interoperability (APPM / Greenflux / ELaadNL)
14.45 Short break
15:00 Workshop Urban Mobility Solutions (DOET / City of Utrecht / WeDriveSolar / FIER)
16:30 Networking and drinks

Besides the workshops there is a continuous presentation of vehicles and charging solutions from the consortium partners, such as Stint, EMOSS, Foundation ELaadNL, GreenFlux, LastMileSolutions, Chargepoint Europe, VHE Industrial Automation and the Dutch national branch association of Electric Mobility DOET.
Our showroom (inside and outside) is also open on 17th July 2018 for our German partners and their stakeholders to present vehicles and charging solutions.
In cooperation with the City of Amsterdam and Economic Board Utrecht, the City of München and the Dutch Consulate in München we would like to invite all relevant stakeholders to our ‘innovative showroom’ and have open discussions about challenges and solutions.

BMVI fördert weiter Beschaffung von E-Fahrzeugen, Aufbau von Ladeinfrastruktur und kommunale Elektromobilitäts-Konzepte

Für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der zugehörigen, betriebsnotwendigen Ladeinfrastruktur stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ab sofort wieder Mittel bereit. Gefördert werden kommunale Flotten und Fahrzeuge, die in einem kommunalen Kontext zum Einsatz kommen. Mit diesem vierten Förderaufruf werden gezielt Kommunen unterstützt, die nach der Anpassung der Förderrichtlinie in 2017 noch nicht gefördert wurden.

Die Zuwendungshöhe für wirtschaftlich tätige Unternehmen beträgt in Abhängigkeit zur Unternehmensgröße 40 bis 60 Prozent der Investitionsmehrkosten. Im nicht wettbewerblichen Bereichen wir die Fahrzeugbeschaffung im Regelfall mit 75 Prozent der Investitionsmehrkosten gefördert, bei finanzschwachen Kommunen sogar mit 90 Prozent.

Mit einem weiteren Aufruf wird auch die Erstellung von anwendungsorientierten kommunalen Elektromobilitätskonzepten gefördert. Er richtet sich vorrangig an Kommunen, die keine Förderung der Masterpläne zum „Sofortprogramm saubere Luft 2017-2020“ erhalten. Förderanträge für beide Aufrufe können bis zum 31. August 2018 eingereicht werden.

Alle relevanten Unterlagen für die Einreichung der Projektanträge werden im easyonline Portal des Bundes zur Verfügung gestellt: www.foerderportal.bund.de/easyonline.

Das Förderprogramm des BMVI und die entsprechenden Förderbereiche sind unter folgenden Bezeichnungen abgelegt:
Fördermaßnahme: Projektförderung Elektromobilität des BMVI
Förderbereich: Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur
Förderbereich: kommunale Elektromobilitätskonzepte

Der Förderaufruf steht ab sofort auf der NOW-Homepage zur Verfügung:
www.now-gmbh.de/de/bundesfoerderung-elektromobilitaet-vor-ort/foerderrichtlinie

 

Studie prophezeit deutlichen Jobverlust durch E-Mobilität

Insbesondere die Antriebstechnik bei Pkw drohe, in hohem Maße vom Arbeitsplatzverlust betroffen zu sein. Von den 210.000 in der Herstellung von Antriebssträngen in Deutschland Beschäftigten könnten, die Entstehung neuer Jobs in der Batterietechnik schon einberechnet, rund 75.000 Stellen wegfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Diese Zahlen beruhen auf dem zentralen Szenario der Studie. Danach würde bis 2030 ein Viertel aller Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs sein, Plug-in-Hybride machen 15 Prozent aus und die übrigen 60 Prozent stellen effiziente Otto- und Dieselmotoren. Stiege die Zahl der E-Autos bis 2030 auf 80 Prozent an, könnte sogar jeder zweite Arbeitsplatz in der Antriebstechnik wegfallen. Dies entspräche 109.000 Jobs, was angesichts von rund 840.000 insgesamt in der Autobranche Beschäftigten bereits mehr als ein Achtel ausmachen würde.

Aus technischer Sicht ursächlich dafür ist in erster Linie die geringere Komplexität von Elektro- im Vergleich zu Verbrennungsmotoren: Besteht ein konventioneller Motor aus 1.200 bis 2.000 Teilen, verfügen Elektroantriebe lediglich über 100 bis 200 Teile. Luftfilter, Ölpumpen, Kurbelwellen oder Zylinderköpfe würden beispielsweise wegfallen. Auch die Produktionszeit verringere sich von 20 Stunden bei einem Verbrenner auf nur noch 15 Stunden bei E-Autos.

Die Autoren der Studie richten sich vor diesem Hintergrund mit deutlichen Appellen an die Politik: Sie müsse dafür sorgen, dass insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei geholfen wird, Wissenslücken hinsichtlich der zu erwartenden Entwicklungen zu schließen. Aber auch die Unternehmen seien in der Pflicht, mit groß angelegten Weiter- und Neuqualifizierungsmaßnahmen einerseits dafür zu sorgen, möglichst viele Beschäftigte auf veränderte Arbeitsinhalte vorzubereiten und andererseits sicherzustellen, dass der Industriestandort Deutschland nicht vom Import relevanter Technologien und Produkte aus Fernost abhängig wird. In dieses Horn stößt auch die Gewerkschaftsseite: Sie fordern von der Politik, breit in die Batteriezellentechnologie einzusteigen und entsprechende Fabriken zur Massenproduktion in Deutschland aufzubauen.

In Auftrag gegeben wurde die Fraunhofer-Studie von BMW, Volkswagen, Daimler, Bosch, ZF, Schaeffler, Mahle sowie der IG Metall. Mehr unter..

Förderung der Nachrüstung von Diesel-Bussen mit Stickstoffminderungssystemen

Die Förderrichtlinie des BMVI vom 21.Februar 2018 wurde am 28.03.2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Eine Vielzahl von Kommunen in Deutschland sieht sich einer teilweise erheblichen Stickstoffdioxid-Belastung ausgesetzt. Die Bundesregierung hat daher das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“ aufgesetzt, das mit kurzfristig wirksamen Maßnahmen helfen soll, die Luftqualität und damit den Gesundheitsschutz der Bevölkerung effektiv zu verbessern. Mehr unter…

Video: Autonomes Fahren & Künstliche Intelligenz

Am 31. Mai 2018 zeigte SAT1 Bayern eine Dokumentation zum Themenbereich „Autonomes Fahren & Künstliche Intelligenz“. Mit dabei war fortiss mit dem vom Bundesverkehrsministerium (Stichwort: Digitale Testfelder) geförderten Projekt „Providentia“. Das Video finden Sie hier.

Hintergrund Providentia:
Im Projekt Providentia wir eine neue Softwareumgebung entwickelt, die  die Vorausschau auf den Verkehr auf der A9 (Abschnitt Garching) in Echtzeit und den digitalen Zwilling dieses Abschnitts für konventionelle und hochautomatisierte Fahrzeuge ermöglichen soll.
fortiss ist Konsortialführer bei diesem Projekt, an dem u.a. BMW, Telekom, Rohde & Schwarz, Huawei u.a. beteiligt sind.

Weitere Informationen zum Providentia-Projekt finden Sie unter
https://www.fortiss.org/forschung/projekte/providentia/

 

 

Urban Development: New Solutions for Common Challenges” am 2. Mai 2018 in München

Gerne möchten wir Sie auf die Tagung “Urban Development: New Solutions for Common Challenges” am 2. Mai 2018 um 11:30 Uhr im Prinz Ludwig Palais in der Türkenstr. 7, 80333 München hinweisen.

Mit dieser Tagung soll ein deutsch-dänischer Dialog (auf Englisch) über urbane Lösungen initiiert werden. Welche landesübergreifenden Herausforderungen haben unsere Städte, und wie können wir nachhaltige und intelligente Smart City-Lösungen in Bereichen wie z.B Energietechnologie und Mobilität bestmöglich verwirklichen?

Um diese Fragen beantworten zu können, wurden führende Experten und Unternehmen aus München, Kopenhagen und Aarhus eingeladen, die ihre Perspektive auf bestehende Aktivitäten und zukünftige Lösungen mit uns teilen werden. Die Tagung ist auch für Unternehmen, Organisationen, Forscher und Start-Ups offen.

Details zum Programm und Registrierung finden Sie hier. (Anmeldefrist ist der 25. April 2018.)

Merkblatt – Ladesäulen rechtssicher betreiben

Bei der Beantwortung der zahlreichen rechtlichen und steuerlichen Fragen, die mit dem Betrieb einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge verbunden sind, hilft jetzt ein aktuelles Merkblatt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Auf insgesamt acht Seiten skizziert der DIHK fünf verschiedene Anwendungsfälle:

Erzeugt der Unternehmer beispielsweise den Strom selbst, gibt ihn an Ladesäulen aber auch an Dritte – etwa Kunden oder andere Firmen – ab, liegt eine Stromlieferung im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor, was umfangreiche Pflichten nach sich zieht. Zudem werden 100 Prozent EEG-Umlage fällig, unter Umständen entfällt allerdings die Stromsteuer.

Anders sieht es aus, wenn der Unternehmer „seinen“ Strom ausschließlich selber nutzt, ein externer Anbieter die Ladesäule betreibt oder Strom aus dem Netz bezogen wird.

Zudem geben die Verfasser Auskunft darüber, was genau ein E-Fahrzeug ist, wann es als Letztverbraucher von Strom gilt, ob der Stromverbrauch an einem Ladepunkt in Sondernetzentgelte und Besondere Ausgleichsregelung des EEG einbezogen werden kann oder wo genau der „energierechtliche Anknüpfungspunkt“ liegt.

Damit bietet die Handreichung eine erste Orientierung über Fallstricke rund um EEG-Umlage und Stromsteuerpflicht, kann aber eine Rechtsberatung im Einzelfall nicht ersetzen.

Das Merkblatt finden Sie hier.

Elektro-Busse – Hype oder Zukunftstrend?

Künftig werden verstärkt E-Busse den öffentlichen Nahverkehr bestreiten. Das Problem: Aktuell gibt nur wenige Modelle und keines kommt bislang von einem großen deutschen Hersteller. Immerhin hat Daimler nun den Citaro E-Cell für Ende 2018 angekündigt. Doch bei den Erfolgsaussichten ist man sogar in Stuttgart eher skeptisch.

Mehr unter:https://www.next-mobility.news/elektro-busse-hype-oder-zukunftstrend