Elektromobilität in den Niederlanden

„Wir sind Ihr Partner für E-Mobilität in den Niederlanden“ – die aktuelle Broschüre über Elektromobilität in den Niederlanden.

 

Über den IHK-Innovations- und Anwenderclub eMobilität arbeitet die Region Nordbayern bereits intensiv mit den Niederlanden, speziell der Provinz Brabant und Brainport zusammen.

Source: www.sieunddieniederlande.nl

Aufbruch digitalisierte Unternehmen. Fokus Automobil-Zulieferer (29.11.2017, Nürnberg)

Die IT-Landschaft neu strukturieren, digitale Tools für die Abwicklung von Geschäfts- und Produktionsprozessen implementieren, Mitarbeiter befähigen und Führungskultur überdenken, neue Geschäftsmodelle entwickeln, testen und vielleicht sogar umsetzten – Digitalisierung im Unternehmen hat viele Gesichter. Doch wie bringt man das Thema Digitalisierung in die Unternehmensstruktur? Welche Rollen und Positionen machen Sinn? Braucht es einen Auftrag der Geschäftsführung oder können auch engagierte Mitarbeiter erste Schritte in die Wege leiten? Diesen und vielen weiteren Fragen soll in der Veranstaltung renew nachgegangen werden.

Werde Teil einer Community beim Beschreiten neuer Wege und gestalte den digitalen Wandel deiner Branche.  Mit interaktiven Tools und Formaten ebnest du den Weg in die Zukunft. Vernetze dich mit Pionieren der Digitalen Bewegung, erlebe ein neues Mindset und erweitere deine persönliche digitale Toolbox.

Die detaillerte Agenda kann hier heruntergeladen werden.

Anmelden können Sie sich auf der Homepage von Bayern Innovativ.

Eine Veranstaltung von: Zentrum Digitalisierung.Bayern und Bayern Innovativ (Cluster Automotive)

In Kooperation mit: Bitkom und Digital Hub Mobility

10.10.2017: Nordischer Empfang auf der EVS30 Messe in Stuttart

 

 

 

 

 

 

 

Erweitern Sie Ihr Netzwerk beim „Nordischen Emfang auf der  Electric Vehicle Messe“ in Stuttgart. Der Empfang findet am Dienstag, den 10. Oktober 2017, um 16.00 Uhr auf dem Nordic Stand (Halle 1, Stand 1I31) statt. Das Programm finden Sie hier. Weitere Informationen zum Dänischen Innovation Center München unter: http://icdk.um.dk/en/innovationcentres/munich

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffen Sie die Macher der Mobilitätszukunft: vom 09. bis 11. Oktober 2017 holt die EVS30 zahlreiche Spitzenkräfte nach Stuttgart. Die Niederlande sind dabei!

Die EVS30 – Electric Vehicle Symposium & Exhibition ist vom 09. – 11.10.2017 der Branchentreffpunkt für die gesamte Industrie der Elektromobilität. Hersteller, Anwender und Entscheider können sich in Stuttgart ein aktuelles Bild von allen Formen der Elektromobilität machen und neue Trends sowie Einsatzmöglichkeiten des elektrischen Antriebstrangs diskutieren.

Die Niederlande gelten weltweit als Vorbild für die Einführung der Elektromobilität. Und genau deshalb präsentieren sie sich dieses Jahr auf der EVS30 in Stuttgart.

 

Die Provinz Noord-Brabant hat die Federführung in Zusammenarbeit mit der Service-Agentur für Unternehmen (RVO) und dem Ministerium für Umwelt & Infrastruktur übernommen. Drei intensive Tage mit Messe, Konferenz, Abendveranstaltung, Ride&Drive und Matchmaking bieten ein einmaliges Netzwerk und einen konzentrierten Ausblick auf die CO2-freien Technologien und ihre Anwendungen.

 

Treffen Sie die Niederlande bei den zahlreichen Bausteinen der EVS30:

  • Internationale Fachkonferenz mit über 150 Vorträgen zu den Themen Brennstoffzelle, Wasserstoff, Batterie und Elektromobilität, bei welcher u.a. Referenten von APPM, D-Incert, E-Laad und Fier Automotive, vertreten sind.
  • Messe: In der 200 m2 großen Niederlande Lounge stellen u.a. Tesla (mit Fertigung in Noord-Brabant) und die Technische Universität Eindhoven Aktivitäten rund um die nachhaltige Energieversorgung, Elektromobilität, intelligente Ladeinfrastrukturen und Anwendermodelle vor.
  • Beim Matchmaking haben Sie die Möglichkeit, neue potentielle internationale Geschäfts- und Projektpartner in hoch effizienten Meetings zu treffen.
  • Themenspezifische Round Table Discussions: spannende Themen wie Mobility Concepts, Vehicle to Grid, Commercial Vehicles, Charging und Hydrogen Infrastructure. Limitiertes Platzangebot, Anmeldung erforderlich.
  • Zusätzliche niederländische Round Table Discussions (Smart charging infrastructure, Urban distribution solutions, Mobility concepts for urban personal mobility)
  • Holland-Empfang und Policy Talk: Montag, den 9. Oktober, ab 15.30 Uhr in der Holland Lounge (Halle 1, C42) mit dem niederländischen  Generalkonsul Peter Vermeij. Die Einladung können Sie unten herunterladen.

Source: www.sieunddieniederlande.nl

Die Region Brabant ist ein enger Partner der Metropolregion Nürnberg im Bereich Elektromobilität.

Markthochlauf Elektrofahrzeuge: Hohe Steigerung bei niedriger Basis

Der Markthochlauf bei Elektrofahrzeugen kommt langsam in Schwung. Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten nach Zahlen des Kraftfahrt-bundesamtes im ersten Halbjahr hohe Zuwachsraten. Mit 12.264 Plug-in-Hybriden (+100,3 %) und 10.189 Elektro-Pkw (+133,9 %) fielen die Steigerungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 eindeutig positiv aus. Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtabsatz betrug jedoch nur 1,2 %.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zieht für die Umweltprämie – gemessen an den Förderzielen – eine negative Bilanz. Ein Jahr nach Einführung der Kaufprämie wurden erst 23.000 Anträge gestellt. Das Förderprogramm, das noch bis Mitte 2019 läuft, sollte den Kauf von insgesamt 300.000 reinen und Plug-in-Elektrofahrzeugen anschieben.

Erdgasfahrzeuge waren laut Kraftfahrtbundesamt im Gegensatz dazu im Vergleichszeitraum deutlich weniger gefragt (1.025/-41,0 %). Die CNG-Offensive von Gaswirtschaft und Autobauern hat hier noch keine Effekte gezeigt. (Quelle: DIHK-Meldung)

Siemens übernimmt niederländisches Simulations-Startup  Tass (Helmond)

Der deutsche Automobil-Zulieferer will sich im Bereich des autonomen Fahrens stärken und kauft das niederländische Startup Tass, das Autocrashs simuliert.

Mobilitäts-Startups sind gerade heiße Kandidaten für Übernahmen durch Konzerne. Nachdem die deutschen Autobauer lange gezögert haben, in junge Technologie-Unternehmen zu investieren, sitzt nun das Geld bei BMW, Daimler und Siemens lockerer. So hat der Münchner Automobil-Zulieferer nun angekündigt, auch das niederländische Startup Tass für eine ungenannte Summe komplett zu übernehmen.

Die Niederländer konzentrieren sich auf die Entwicklung von autonomem Fahren, Fahrerassistenzsystemen sowie Reifenmodellierung. Dafür entwickelt Tass Simulationssoftware, die Autounfälle und deren Folgen auf den menschlichen Körper berechnet. Mit 200 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Jahresumsatz von rund 27 Millionen Euro.

Source: ngin-mobility.com

Die Firma Tass hat Ihren Sitz am Automotive Campus in Heldmond in der niederländischen Region Brabant.

Datensammler bei E-Mobilen: Hersteller gehen unterschiedlich mit sensiblen Informationen um.

Vernetzte Fahrzeuge hinterlassen überall Datenspuren. Das gilt vor allem für Elektromobile, wie ein Vergleich der VDI nachrichten zeigt.

 

Sieben beliebte Elektrofahrzeuge, sieben Automobilhersteller und sieben verschiedene Arten mit Daten umzugehen. So lautet das Resümee eines Vergleichs der VDI nachrichten. Die Redaktion hat dafür die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Datenschutzbestimmungen und Werbeaussagen der Hersteller gegenübergestellt. E-Mobile nutzen die Vernetzung am stärksten. Onlinedienste unterstützen hier nicht nur Assistenz- und Navigationssysteme, sondern oft auch das Batteriemanagement.

 

Einen Vergleich der Fahrzeuge und der erfassten Daten finden Sie hier: http://www.vdi-nachrichten.com/Fokus/Der-Spion-in-deinem-E-Mobil

Source: www.vdi-nachrichten.com

Studie: E-Autos bereits jetzt mit Klimavorteilen

Seit längerem tobt bereits die Debatte darüber, ob Elektromobilität aus Klimaschutzgründen derzeit vorteilhaft ist oder nicht. Das Öko-Institut kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass E-Autos bereits einen Klimavorteil gegenüber vergleichbaren Autos mit konventionellem Antrieb haben. Zugleich fordert das Institut, die Ausbaupfade für die einzelnen erneuerbaren Technologien zu erhöhen, um auf den Zuwachs an E-Fahrzeugen zu reagieren.

Wichtige Aussagen der Studie:

  • Die im EEG festgeschriebenen Ziele für den Anteil an erneuerbarem Strom (EE-Strom) am Bruttostromverbrauch erhöhen in Deutschland mittelfristig den Klimavorteil von Elektrofahrzeugen. Um eine Klimaneutralität der Elektromobilität zu erreichen, müsste aber das EE-Ausbauziel im Stromsektor angehoben werden (derzeit 80 Prozent bis 2050).
  • Ohne eine Anpassung der EE-Ausschreibungsmenge kann der Korridor von  55 bis 60 Prozent EE-Strom bis 2035 verfehlt werden. Zudem müssten die zusätzlichen Strommengen fossil erzeugt werden, was die Klimabilanz der E-Fahrzeuge verschlechtert.
  • Fahrstrom sollte weiterhin mit der vollen EEG-Umlage belastet werden, damit Elektromobilität auch zur Finanzierung beiträgt.
  • Fossile Kraftstoffe sollten nach dem Verursacherprinzip stärker finanziell belastet werden, um so verschiedene Elemente der Elektromobilität fördern zu können.
  • Bei höheren Anteilen an Elektrofahrzeugen gewinnt die Systemdienlichkeit, d.h. vor allem die Lastverschiebung beim Laden, an Bedeutung. In Förderprogrammen und beim Infrastrukturaufbau sollte die Systemintegration daher bereits heute Berücksichtigung finden.
  • Ein systemdienliches Laden der Elektrofahrzeuge kann einen zusätzlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten, dieser Effekt ist jedoch insgesamt begrenzt.

Sie finden die Studie hier.

eMobilität für Mittelstand und Handwerk: Praxis und Zukunft (23.11.17, München)

Eine Veranstaltung von: den ZD.B-Themenplattformen „Digitalisierung im Energiebereich“ und „Vernetzte Mobilität“, der Bayern Innovativ GmbH (Kompetenzstelle Elektromobilität Bayern) sowie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. In Kooperation mit: Handwerkskammer für München und Oberbayern

Ziel der Veranstaltung ist es, über den aktuellen Stand der Elektromobilität breit, mit hohem Anwendungsbezug und neutral informieren. Die Vortragsthemen der Veranstaltung werden auf die Zielgruppen Handwerk und Mittelstand zugeschnitten sein.

Die detaillierte Agenda wird in Kürze bekannt gegeben.

Datum: Donnerstag, 23. November 2017, 13:30 – 18:00 Uhr, danach: get together

Ort: tbd (Großraum München)

Anmeldung: Anmeldedetails werden in Kürze bekannt gegeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Source: zentrum-digitalisierung.bayern

Blackout durch Elektrofahrzeuge? – N-ERGIE AG plädiert für einen intelligenten Denkansatz

Derzeit kursiert das Horrorszenario von Blackouts, ausgelöst durch den ungebremsten Ausbau der Elektromobilität.„Hier wird Angst durch unrealistische Annahmen und statisches Denken ausgelöst“, erklärt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft.

„Unrealistisch sind die Annahmen, weil niemand ernsthaft davon ausgehen kann, dass schlagartig alle Verbrennungsmotoren durch elektrischen Antrieb ausgetauscht werden.

In einem aus heutiger Sicht realistischen Szenario wird der Anteil der Elektrofahrzeuge am PKW-Gesamtbestand Ende 2030 bei 15 bis 20 Prozent liegen. Es geht demnach um lediglich sechs bis acht Mio. und nicht um rund 41 Mio. PKW“, erläutert Hasler.

Zudem sei die Betrachtung statisch, weil die Entwicklungen in den Bereichen Energie und Mobilität einfach ausgeblendet würden.

Elektrofahrzeuge werden sich zuerst dort durchsetzen, wo das vorrangige Laden mit der eigenen Fotovoltaik-Anlage möglich ist. Mit dem selbst erzeugten Strom sind einhundert Kilometer Mobilität für rund 1,50 Euro möglich und damit im Vergleich zum benzin- oder dieselbetriebenen PKW um ein Vielfaches günstiger.

Auch die erforderliche Ladeleistung wird von den Skeptikern falsch eingeschätzt. Da die Fahrzeuge regelmäßig zehn und mehr Stunden zuhause parken und laden können, reicht eine Ladeleistung von 3,7 Kilowatt vollkommen aus.
Hinzu kommt, dass sich die Speichertechnologie dynamisch fortentwickeln wird und im Bereich der Energieeffizienz noch große Potenziale liegen.

Ausgeblendet wird auch der massive Wandel der Arbeitswelten durch die Digitalisierung. Zahlreiche Fahrten und letztlich auch Fahrzeuge werden künftig entbehrlich. Die sich gerade in urbanen Räumen ständig weiter verbreitenden Modelle wie etwa Car-Sharing tragen zudem dazu bei, dass es künftig weniger Fahrzeuge geben wird.

„Anstatt den gegenwärtigen Status quo linear über mehrere Jahrzehnte weiterzudenken, sollten wir intelligenter ansetzen und die unterschiedlichen Trends miteinbeziehen. So gesehen wird Elektromobilität zum Gewinnerthema für Deutschland“, resümiert Hasler.