Umfrage: Potenziale neuer Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge

Die Zeppelin Universität führt aktuell für die Zielgruppe Fuhrparkmanager eine Umfrage durch.

Die Projektergebnisse sollen Aufschluss über die Alltagstauglichkeit und Nutzerakzeptanz speziell für die Technologie des induktiven (kabellosen) Ladens geben. Mit Ihrer Hilfe können wichtige Einflussfaktoren ermittelt werden, damit auf Nutzerbedürfnisse angepasste Lösungen und Services entwickelt werden können um hierdurch die Nutzung von Elektrofahrzeugen im Alltag komfortabler, effizienter und anwenderfreundlicher zu gestalten.

Gerade bei der gewerblichen Nutzung von Elektrofahrzeugen können hinsichtlich des bedarfsgerechten Technologieeinsatzes und der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen große Potenziale zu einer nachhaltigen Gestaltung von Mobilitätslösungen und deren Wirtschaftlichkeit ausgeschöpft werden. Die Untersuchung dieser Potenziale steht bei der Umfrage im Vordergrund. Sie richtet sich an die Fuhrparkverantwortlichen,  Entscheider und diejenigen, die Kenntnis über die Flotte und das Mobilitätsangebot des Unternehmens/ der Organisation haben.

Es gibt bei dieser Umfrage kein „Richtig“ oder „Falsch“, da es um Ihre persönliche Meinung geht. Vollständige Angaben sind für die Aussagekraft unserer Erhebung sehr wichtig. Wir bitten Sie daher um die vollständige Beantwortung aller Fragen – nur so können wir Ihre Angaben in unsere Erhebung aufnehmen. Diese sind selbstverständlich anonym und werden absolut vertraulich behandelt. Die Umfrage nimmt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch. Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.

Sie finden die Umfrage hier.

Nationale Plattform Elektromobilität: Fortschrittsbericht 2018. 1 Million E-Autos bis 2022

Die Nationale Plattform Elektromobilität hat ihren Fortschrittsbericht 2018 veröffentlicht. Das Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020 wird verfehlt, die NPE rechnet jedoch mit einer Zielerreichung in 2022. Die NPE sieht für Deutschland dennoch das Ziel erreicht, Leitanbieter und Leitmarkt zu sein. Von Januar bis August 2018 sind rund 45.000 Elektroautos (BEV/PHEV) neu zugelassen worden, was einem Anteil von 1,8 Prozent entspricht.

Für die NPE ist das Ziel Leitanbieter zu sein grundsätzlich erreicht. Die deutschen Automobilhersteller „erreichen mit ihren Elektrofahrzeugen in den wichtigen Automobilmärkten einen mit ihren konventionell betriebenen Autos mindestens vergleichbaren, oft sogar höheren Marktanteil. In Westeuropa liegt er bei 53 Prozent. In den USA ist ihr Marktanteil mit 16 Prozent sogar doppelt so hoch. Einen Sonderfall bildet der chinesische Markt. Hier sind deutsche Elektrofahrzeuge deutlich unterrepräsentiert“.

Die NPE hebt zudem hervor, dass jedes dritte Patent im Bereich Elektromobilität aus Deutschland kommt. Nicht zuletzt sei es gelungen, bis auf die Batteriezellenproduktion die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland abzubilden. Der NPE-Bericht wirbt für verstärkte Anstrengungen, aus strategischen Gründen eine Batteriezellproduktion in Deutschland zu etablieren.

Bei dem Ziel Leitmarkt sieht die NPE Deutschland ebenfalls auf einem guten Weg. Das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 wird zwar verfehlt, allerdings laut Prognose bereits 2022 erreicht. Aktuell sind rund 177.000 Elektrofahrzeuge zugelassen. Die Marktdynamik ist weiterhin hoch: Inzwischen sind 1,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos (BEV) oder Plug-in-Hybride (PHEV). Bis 2025 sollen die kumulierten Neuzulassungen nach aktuellen Hochrechnungen auf 2 bis 3 Millionen Fahrzeuge ansteigen. Dies entspricht einem Marktanteil zwischen 4 und 6,5 Prozent. Ihren Beitrag dazu sollen vor allem die 100 neuen Modelle deutscher Hersteller bis 2020 liefern.

Auch mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigt sich der Bericht zufrieden: Ende 2017 waren rund 12.500 Ladepunkte, darunter gut 850 Schnellladepunkte, installiert.  Die ersten Ergebnisse aus den Förderprogrammen lassen zudem einen deutlichen Schub erwarten. Laut NPE würden sich bei einer vollständigen Umsetzung der eingegangenen Förderanträge bis zum Ende dieses Jahres die Normalladepunkte verdreifachen und die Schnellladepunkte verzehnfachen. Der Ausbau muss jedoch weitergehen. Nach Auffassung der NPE ist für 1 Million Elektrofahrzeuge die Installation von 70.000 öffentlichen AC-Ladepunkten und 7.100 öffentlichen DC-Ladepunkten sowie rund 1 Million privaten Ladepunkten notwendig.

Folgenden unmittelbaren Handlungsbedarf ermittelt die NPE:

  • zentrale Marktanreizmaßnahmen wie Umweltbonus und Vorrangregelungen in Kommunen konsequent fortführen,
  • weitere Fördermaßnahmen für den Aufbau der öffentlichen, aber auch privaten Ladeinfrastruktur, etwa für leichte Nutzfahrzeuge bei Gewerbetreibenden und Flottenbetreibern,
  • bessere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Ladeinfrastrukturen in gemeinschaftlich genutztem privaten Parkraum,
  • Investitionen für Netzinfrastrukturen, um intelligentes Laden zu ermöglichen,
  • Etablierung von Fördermaßnahmen für elektrische Nutzfahrzeuge und Busse prüfen
  • Forschung und Entwicklung in Material-, Zell- und Batterietechnologie sowie -produktion mit hoher Intensität fortsetzen.

Den Fortschrittsbericht finden Sie hier zum Download und die Zulassungszahlen des KBA finden Sie hier.

IW-Report: Patente deutscher Kfz-Unternehmen

Die Zukunft fährt digital

Die Kfz-Branche bleibt Deutschlands innovativer Motor, belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Keine andere Branche meldet hierzulande so viele Patente an. Dabei zeigt sich: Die Unternehmen stellen sich der digitalen Herausforderung – und die Zulieferer spielen eine entscheidende Rolle.

Elektromobilität und autonomes Fahren: Diese beiden Megatrends stellen die Fahrzeugbauer seit einigen Jahren vor große Herausforderungen. Die deutschen Kfz-Unternehmen bereiten sich vor allem durch Forschung auf den Strukturwandel vor, rund 40 Prozent aller Patentanmeldungen hierzulande kommen von der Automobilindustrie. Im Bereich Digitalisierung sind es sogar 43 Prozent. „Die Kfz-Unternehmen haben eine Vorreiterrolle beim Thema Digitalisierung“, betont IW-Infrastrukturexperte Thomas Puls.

Mehr unter…

Elektromobilität für Fahrzeugflotten (17.10.18 | Nürnberg)

Information zum Mobilitätscheck im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals (Web Week) 2018

Am 17.10.2018 19:00 – 21:00 Uhr

Ein Umstieg auf Elektromobilität ist für viele Flottenbetreiber aufgrund der Komplexität mit großer Unsicherheit verbunden. Wann rechnet sich ein Umstieg? Wo kann ich mich beraten lassen? Welche Förderung gibt es?

Charlotte Wallin von der Hochschule Kempten beantwortet diese Fragen und stellt am Beispiel der Bayern Innovativ Flotte den „Mobilitätscheck“ vor, bei welchem Fahrzeugflotten und Bewegungsmuster ganzheitlich und wissenschaftlich fundiert analysiert werden.

Standort: Bayern Innovativ GmbH, Am Tullnaupark 8, 90402 Nürnberg
Ihre Ansprechpartnerin: Kimberley Trommler, Tel: 0911 20671-219, trommler@bayern-innovativ.de

Anmeldung über: https://nueww.de/festival/programm/2018/elektromobilitaet-fuer-fahrzeugflotten-56/

Die Veranstaltung wurde ebenfalls im Rahmen des INTERREG Projektes CARE4TECH als OpenDay des „Smart Innovation LivingLab – South Germany“ konzipiert. Der OpenDay wird am 18.10.2018 auf dem Kongress Mobilitaet Querdenken fortgeführt.

Alle Informationen unter: http://www.bayern-innovativ.de/e-flotten

Energiespeicherung von morgen: Wissenschaftsministerin Marion Kiechle eröffnet das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth

Die nächste Generation sicherer, intelligenter und nachhaltiger Energiespeicher kommt demnächst aus Bayreuth: Heute eröffnete die Bayerische Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. med. Marion Kiechle, das neue Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth. In den kommenden fünf Jahren wird der Freistaat 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen schaffen, davon allein zwölf Professuren. Am BayBatt werden Batterien als interagierende, intelligente Systeme interdisziplinär erforscht und weiterentwickelt. Das gibt es so in Deutschland bisher nur an der Universität Bayreuth.  ​

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Leider ist Deutschland aber bei der Batterietechnik zurückgefallen. Daher bauen wir ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth auf.“ Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder am 18. April dieses Jahres in seiner Regierungserklärung an. In nur knapp sechs Monaten haben die Wissenschaftler der Universität Bayreuth den Rahmen für diese Großaufgabe geschaffen, heute konnte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth eröffnen. „Die Gründung von BayBatt ist die konsequente wissenschafts- und wirtschaftspolitische Antwort auf aktuelle und zukünftige Energie- und Mobilitätsfragen – ein Leuchtturmprojekt für die Region Oberfranken in dem wissenschaftlichen Zukunftsfeld Batterieforschung und -entwicklung“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans will die Staatsregierung 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen an der Universität Bayreuth schaffen, darunter zwölf Professuren. Mehr unter. https://www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse/pressemitteilungen/2018/109-Eroeffnung-BayBatt/index.html

Kabinett beschließt Steuerrabatt für Elektro-Dienstwagen

Weiterer Baustein für Markthochlauf Elektromobilität
Die Bundesregierung hat am 1. August beschlossen, Elektro- und Plug-in-Hybridautos, die als Dienstwagen auch privat genutzt werden, über das Einkommensteuergesetz zu fördern. Zwischen 2019 und Ende 2021 neu zugelassene Elektroautos müssen monatlich mit 0,5 statt 1 Prozent des Listenpreises als geldwertem Vorteil versteuert werden.
Diese Maßnahme war im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbart worden, um den Markthochlauf der Elektromobilität zu beschleunigen und einen Beitrag zur Emissionsminderung im Verkehrssektor zu leisten. Bei dieser Fördermaßnahme geht die Bundesregierung von Ausfällen bei der Einkommensteuer von 2 Mrd. Euro aus.
Zur Umsetzung der Maßnahme wird § 6 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes geändert. Für die Abrechnung nach der Fahrtenbuch-Methode wird eine gleichwertige Regelung eingeführt. Der Gesetzentwurf geht jetzt in das parlamentarische Verfahren.

Quelle: DIHK

ALDI SÜD plant 28 neuen E-Tankstellen in Autobahnnähe bis Ende 2018

Bis Ende 2018 verfügen rund 80 ALDI SÜD Filialen über Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Mehr als 50 davon liegen in Städten und Ballungszentren und sind Ladesäulen mit 22 Kilowatt Leistung. 28 weitere sind Schnelladestationen mit einer Leistung von 50 Kilowatt. Diese liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A7, A8 und A9.

 

DIHK-Studie: Autonomes Fahren zügig vorantreiben

Automatisiertes und am Ende der Entwicklung autonomes Fahren bringt
allen Unternehmen spürbare Vorteile. Das zeigt eine vom Deutschen Industrie-
und Handelskammertag (DIHK) beauftragte Studie. „Der Straßenverkehr
wird kostengünstiger, zuverlässiger, sicherer und umweltfreundlicher“, fasste
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Ergebnisse der KE-Consult-
Untersuchung „Autonomes Fahren“ zusammen. „Touren können optimiert,
Waren schneller und pünktlicher zum Kunden gebracht werden.“ Der DIHK plädiert
deshalb dafür, die Technologie zügig voranzutreiben. „Deutschland hat das
Know-how, um bei der Entwicklung und Einführung dieser neuen Technik eine
Führungsposition einzunehmen“, zeigte sich Wansleben überzeugt.“ Allerdings
braucht die Wirtschaft hierfür die Unterstützung der Politik bei den Rahmenbedingungen
– beispielsweise über eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung.“
Selbst bei „sehr vorsichtiger Schätzung“ verspreche die Studie für die deutsche
Volkswirtschaft bis 2030 positive Effekte von rund acht Milliarden Euro jährlich
aus der neuen Technologie; langfristig sei bei weiteren Fortschritten mit Kostensenkungen
von mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr zu rechnen.

Quelle: DIHK

Innovationsempfang #NEWMobility – grün, sicher, vernetzt (19.09.18 | Bamberg)

Der Fachausschuss für Innovation der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth lädt Sie sehr herzlich dazu ein,

beim Innovationsempfang
am Mittwoch, den 19. September ab 16:30 Uhr
im Welcome Kongresshotel Bamberg, Mußstraße 7 in 96047 Bamberg
einen Blick in die Zukunft unserer Mobilität zu wagen.

Wir freuen uns, für die Keynote #NEWMobility – grün, sicher, vernetzt mit dem unabhängigen Mobilitätsexperten Dr. oec. Hans-Peter Kleebinder einen waschechten Insider gewon-nen zu haben: Er kann über 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb, im Marketing, in der Kommuni-kation und in der Kundenbetreuung bei BMW, MINI und Audi vorweisen. Nach seinem Einstieg 1993 als Doktorand in das Strategie-Projekt „Unternehmen Mobilität“ war er Leiter Globale Produkteinführung des BMW 3er, baute das neue Feld „Relationship-Marketing und Internet“ und die „BMW Group Zukunftswerkstatt“ auf. Ab 2001 unterstützte er zehn Jahre die Einführung der Marke MINI in Deutschland als Leiter Marketing, Leiter Ver-kauf und Geschäftsführer MINI Deutschland. Ab 2010 eroberte er als Chief Marketing Officer die Marktführerschaft für Audi im deutschen Premiummarkt. Der Aufbau des Geschäftsfelds Social Media ab 2013 – u. a. als Leiter Taskforce Dieselgate – runden seine Laufbahn in der Automobilindustrie ab. Heute gibt er seine Erfahrung und sein Wissen weiter als Speaker, Dozent und Zukunfts-Scout.

In der anschließenden Podiumsdiskussion erläutern renommierte oberfränkische Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung ihre Sichtweisen zur E-Mobilität und diskutieren mit Ihnen die Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten.

Das Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier.
Bitte melden Sie sich bis zum 11. September 2018 unter www.ihkofr.de/innovationsempfang2018 an.