
Wie nutzen die Menschen die Verkehrsangebote? Und was hat sich dabei in den vergangenen Jahren geändert? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Studie „Mobilität in Deutschland“ – die größte bundesweite Mobilitätsstudie nach der Corona-Pandemie.
Bundesweite Trends finden sich auch in Bayern wieder. Insgesamt zeigt sich der erwartete Unterschied in der Mobilität zwischen Stadt und Land. Eine Entwicklung aus der Pandemie hat sich bestätigt: Die Bedeutung des Rad- und Fußverkehrs ist gestiegen. Insbesondere in den Städten hat der Anteil der Wege, die mit dem Rad und zu Fuß zurückgelegt werden, gegenüber 2017 zugenommen. Die Zufriedenheit mit dem motorisierten Individualverkehr (Pkw, Motorräder etc.) ist bayernweit stark gewachsen, 77 Prozent der Menschen sind zufrieden oder sehr zufrieden. Mit der Qualität des ÖPNV ist dagegen nur noch jeder Dritte zufrieden.
Für Bayern waren aufgrund einer sehr hohen Stichprobendichte sehr detaillierte Auswertungen über alle Regionen möglich. Die umfangreichen Daten bilden die Grundlage für Verkehrsstudien und Verkehrsgutachten. Zudem sind sie Grundlage für die Mobilitätsplanung der Kommunen.