Die Bäckerei Der Beck setzt auf E-Mobilität

Erstes elektrisches Lieferfahrzeug bei der Beck in Betrieb genommen

Bildquelle Der Beck GmbH: Geschäftsführer Siegfried Beck (li.) Dr. Siegfried Balleis, „Sonderbeauftragter Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung (mi.), und Geschäftsführer Dominik Beck (re.) präsentieren den ersten strombetriebenen Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob als Liefer- oder Personenwagen, Elektroautos nehmen ihren Platz auf
den Straßen ein. Die Bäckerei Der Beck wird künftig mit dem ersten strombetriebenen
Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes) Brötchen,
Brote, Kuchen und weitere leckere Backwaren in den Stadtgebieten Nürnberg – Fürth –
Erlangen ausliefern. So wird den Bürgern ab sofort regelmäßig der umweltfreundliche
Elektro-Transporter begegnen. Das gestiegene Umweltbewusstsein sowie strengere
Vorschriften für die Abgasemission bei Verbrennungsmotoren machen strombetriebene
Lieferfahrzeuge auch für mittelständische Unternehmen, wie die Bäckerei Der Beck,
immer attraktiver. „Mit dem Streetscooter „Work L“, der von einem
Tochterunternehmen der Deutschen Post entwickelt wurde und über eine Reichweite
von etwa 80 km verfügt, integrieren wir den ersten strombetriebenen Transporter in
unsere Lieferflotte.“, erklärt Dominik Beck, Geschäftsführer von Der Beck. „Durch die
Inbetriebnahme geben wir ein gutes Beispiel, auf Elektromobilität umzusteigen und
gleichzeitig die Umwelt zu schonen.“ so Beck weiter.
Das neue elektrische Lieferfahrzeug mit dem komplett emissionsfreien Antrieb wird
gezielt für Fahrten im innerstädtischen Bereich eingesetzt und ergänzt so den
bestehenden Fuhrpark optimal. Dieser weitere Schritt macht die Philosophie von Der
Beck deutlich, den Umweltgedanken fest in das unternehmerische Handeln zu
integrieren.

Umweltschutz wird bei Der Beck groß geschrieben
Bereits seit 1999 arbeitet Der Beck mit dem besonders strengen Umweltmanagementsystem
EMAS, das weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Im Rahmen
dieses Umweltmanagementsystems wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt.
Schon 2009 konnte zum Beispiel der komplette Strombedarf am Produktions- und
Verwaltungsstandort Erlangen-Tennenlohe aus erneuerbaren Energien gedeckt
werden. Seit 2010 liefert dort eine 96-kW-Photovoltaikanlage Sonnenstrom. Für die
übrige benötigte Energieleistung wird regenerativer Strom aus Wasserkraft bezogen.
Die Beleuchtung wurde modernisiert, Bewegungsmelder wurden integriert und auf
sparsame LED-Lichttechnik umgerüstet. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) am
Produktionsstandort versorgt viele Bereiche, wie Räume oder die Heizung der
Gärschränke, sehr wirtschaftlich mit direkt vor Ort erzeugter Wärme. Über seine
Lebensdauer von 15 Jahren spart es so etwa 3,8 Mio. Tonnen CO2 ein. „Weil es für
Der Beck und seine Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit ist, schonend mit den
natürlichen Ressourcen umzugehen, wird der Umweltaspekt auch zukünftig eine
wichtige Rolle im unternehmerischen Handeln spielen“, unterstreicht Dominik Beck.

 

CargoBikes in Nürnberg

Lastenräder erobern die Stadt. Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für die abgasfreie Variante des Transports von Kindern und Dingen im städtischen Raum. Die meisten Nutzer setzen dabei auf elektrische Unterstützung beim Fahren (E-Bike) und ersetzen damit ein Auto. Zunehmend werden auch von Handwerkern und Lieferdiensten (UPS, DHL, DPD, div. Pizzaservices etc.) die Vorteile wie geringe Kosten, direkte Erreichbarkeit und Schnelligkeit im Stadtverkehr erkannt.

Mehr unter: http://www.avanti-mobil.de/

e.GO und REHAU beschließen strategische Partnerschaft

Autos sollen umweltschonender und effizienter werden, der Markt an E-Fahrzeugen endlich an Fahrt aufnehmen. EU-Kommissare drängen mit strengeren Vorschriften zu CO2-Grenzwerten, höheren Geldstrafen und einer Investition in die europaweite Lade-Infrastruktur. Kreative Ingenieure um Maschinenbau-Professor und e.GO-Gründer Günther Schuh aus Aachen tun es einfach: Sie bringen mit dem „e.GO Life“ ein Elektrofahrzeug auf die Straßen, das, dynamisch, attraktiv und bezahlbar, für Aufsehen sorgt. Kooperationspartner in diesem zukunftsweisenden Projekt ist nun auch REHAU, weltweit erfolgreicher Entwicklungspartner der großen Branchenplayer. 

Für den erfahrenen Automobilzulieferer mit Stammsitz in Rehau/Oberfranken ist Elektromobilität kein Neuland, ebenso wenig der RWTH Aachen Campus. „Wir pflegen seit Jahren einen sehr konstruktiven und gegenseitig befruchtenden Umgang“, sagt Dr. Stefan Girschik, Deputy CEO der REHAU Gruppe. Die kreative Energie und der Drang, Fortschritt zu gestalten, seien am RWTH Aachen Campus förmlich spürbar. „Das deckt sich hervorragend mit unserem Selbstverständnis, als erfahrener Materialspezialist und innovativer Technologieexperte die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten“, betont Girschik. E-Mobilität, autonomes Fahren, Sicherheit, Individualisierung und Design sowie Industrie 4.0 – all das seien Themen und Trends, mit denen man sich aktuell auseinandersetze. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet

Bildquelle Bühler Motor: Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Mark Furtwängler bei der Award-Übergabe in Chicago, USA (5. v. re.)

Die German American Chambers of Commerce ehren herausragende transatlantische Unternehmen

Alljährlich zeichnen die German American Chambers of Commerce (GACC) herausragend innovative Unternehmen aus. Im Fokus der diesjährigen Preisverleihung standen die intelligenten elektrischen Wasserpumpen von Bühler Motor. Mit diesen Pumpen leistet Bühler Motor einen wichtigen Beitrag zur Realisierung hybrider und vollelektrischer Fahrzeugantriebe.

Außerordentlich beeindruckt zeigen sich die GACC von der hohen Leistungsfähigkeit der Bühler Motor-Pumpen bei besonders niedrigem Energieverbrauch. Die in der Kategorie Excellence in Innovation ausgezeichneten bFlow C Pumpen von Bühler Motor erfüllen dabei nicht nur alle anspruchsvollen Temperatur- und Lebensdaueranforderungen der Automobilindustrie, sondern bieten darüber hinaus intelligente Diagnosefunktionen.

Weitere Auszeichnungen für innovative Leistungen gingen an die Unternehmen Bosch und ESTENSIS. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Unternehmen VisiConsult für Leistungen im Bereich Digitalisierung und Mid-America Overseas Inc. im Bereich der Dienstleistungen.

„Wir als German American Chambers of Commerce freuen uns diese herausragenden Unternehmen auszeichnen zu können. Diese Auszeichnung unterstreicht den Beitrag deutscher Tochtergesellschaften für die amerikanische Wirtschaft. Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen liefern in den Vereinigten Staaten qualitativ hochwertige Produkte, Technologien und Services“, so Mark Tolkiens, President und CEO der GACC Midwest.

In seiner Dankesrede hob Mark Furtwängler, President und General Manager Buehler Motor Inc., besonders die exzellente grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bühler Motor Standorten in Michigan, in North Carolina, in Mexiko und in Deutschland hervor. „Internationale und interdisziplinäre Teams in Verbindung mit stabilen Rahmenbedingungen für freien Handel ermöglichen Erfolge wie diese.“, so Mark Furtwängler.

Source: www.buehlermotor.de

BMZ E.Volution Center entwickelt Batterien der Zukunft

Die Ab September 2017 startet im International Headquarter der BMZ Group das E.Volution Center. In Karlstein a.M. bei Aschaffenburg werden über 150 Entwickler unter der Leitung des Chief Technical Officer (CTO), Dirk Oestreich, Energiespeicher der Zukunft entwickeln. Im BMZ E.Volution Center werden pro Jahr ca. 200 neue Batteriesysteme entwickelt.

Source: www.bmz-group.com

Schaeffler und NCTE schließen Kooperation für Fahrrad- und E-Bike-Markt

Ausgereifte Serienprodukte gehören ebenfalls zum breiten Produktportfolio, das Schaeffler exklusiv weltweit anbieten wird. (Bildquelle: SCHAEFFLER)

Eurobike 2017 – Ausblick auf innovative E-Bike-Sensorsysteme

Schaeffler hat NCTE als Technologiepartner für Drehmomentsensorik ausgewählt und wird das gemeinsame Sensorlager-Produktportfolio der beiden Firmen im Fahrrad- und E-Bike-Markt exklusiv anbieten.

Die Kooperation von Schaeffler mit dem Sensorik-Anbieter NCTE resultiert in einem einzigartig umfangreichen Portfolio an mechatronischen Komponenten für den Fahrrad- und E-Bike-Markt. Dazu gehören sowohl Serienprodukte wie Drehmoment-Sensor-Innenlager als auch hochintegrierte Kundenlösungen wie Drehmomentsensoren für Mittelmotoren. Die Sensoren messen die Trittfrequenz oder kombiniert die Trittfrequenz und das Drehmoment mit berührungsloser, magnetostriktiver Messtechnik. Dieses Produktportfolio wird Schaeffler im Rahmen der Kooperation mit NCTE weltweit exklusiv vertreten. Schaeffler entwickelt und liefert schon seit Jahren mechatronische Serienkomponenten für E-Bike-Antriebe und zahlreiche Präzisionskomponenten für Fahrräder – neben Tretlagern sind das zum Beispiel Lagerlösungen für Naben, Steuerkopflager sowie Lager und Dichtungen für Getriebenaben.

Exzellente Technologie und kurze Lieferzeiten
Die Kooperationspartner setzen bei der Fertigung auf die Erfahrung von Schaeffler bei der weltweiten Produktion von Großserien mechanischer Bauteile und die flexiblen Fertigungsstrukturen der Münchner NCTE AG mit kurzen Lieferzeiten.

Mit der Zusammenarbeit unterstreicht Schaeffler einmal mehr seinen Anspruch, mit exzellenten Technologien innovative Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Ziel ist es, die Schaeffler-Kompetenzen für Elektromobilität und insbesondere für E-Bikes konsequent weiterzuentwickeln.

Innovationen zum Anfassen auf der Eurobike 2017
Besuchen Sie den Schaeffler-Stand auf der Eurobike in Halle 6, Stand A6-208 vom 30. August bis 1. September 2017, und überzeugen Sie sich selbst von den Fortschritten der neuesten Produkte für Fahrräder und E-Bikes. Unsere Experten erklären Ihnen gerne, wie die Sensorlösungen von Schaeffler für morgen aussehen: produktiver, präziser und langlebiger für noch mehr Fahrvergnügen.

Source: www.schaeffler.de

Leoni: Bordnetze für Autonomes Fahre (IAA2017)

Steigende Sicherheitsanforderungen für elektrische Bauteile – Modularer Vollautomat bis 2020 in Planung – Zusammenarbeit von Mensch und Roboter

Nürnberg – Der Trend der Digitalisierung ermöglicht das Autonome Fahren und bringt damit auch Entwicklung und Fertigung von Bordnetz-Systemen voran. Schon heute vernetzt Leoni Maschinen in Produktionswerken, nutzt die virtuelle Realität zur Verbesserung der Effizienz oder setzt kollaborierende Roboter für die Fertigung von Kabelsätzen ein. Auf der IAA (Stand D40, Halle 4.1.) stellt der führende europäische Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, seine Zukunftslösungen für eine stärker automatisierte und roboter-gestützte Fertigung von Bordnetz-Systemen vor.

Leoni fertigt Aluminium-Stromschienen (Busbars) in Osteuropa bereits vollautomatisch: Im Jahr 2017 kam die zweite mannlose Fertigungszelle hinzu. (Bildquelle: LEONI)

Bereits seit 2014 fertigt Leoni Teilkabelsätze vollautomatisch. Hierbei werden Maschinen eingesetzt, die Leitungen ablängen, Kontaktteile anschlagen und in die dafür vorgesehenen Gehäuse einstecken. Auch Stromverteiler, wie z.B. Sicherungs- und Relaisboxen werden schon automatisiert produziert: Seit 2015 verfügt Leoni zudem über eine vollautomatische Fertigung für Stromschienen (Busbars), die die herkömmliche Unterflur-Batterieleitung ersetzen. Auch die Verarbeitung biegeschlaffer Leitungen auf einem Vollautomaten befindet sich bei Leoni in Serie.

Bis 2020 plant Leoni, die vollautomatisierte Montage kleinerer Leitungssätze: Die Fertigungszelle eignet sich vor allem für sogenannte HaF- oder HaD-Leitungssätze – speziell für die Anforderungen an das Autonome Fahren.

Höhere Anforderungen an Datenleitungen und Kabelsätze

Autonom fahrende Autos werden den Trend zu mehr Sicherheits- und Assistenz-Systemen weiter beschleunigen. Auch die Vernetzung zwischen einzelnen Fahrzeugen sowie die Verbindung zwischen Autos und deren Umgebung nimmt zu. Die steigende Datenrate bei der Datenübertragung in künftigen Fahrzeugen stellt jedoch auch höhere Anforderungen an die Konfektion der Leitungen: Datenprotokolle und Sonderleitungen lassen sich nur sehr aufwendig manuell produzieren. Die Folge: Die automatische Fertigung von Datenleitungen wird sich zum Standard entwickeln. Einen hohen Anteil könnten dabei die Koax- bzw. Mini-Koax-Verbindungen darstellen. Auch hier produziert Leoni bereits vollautomatisch und konfektioniert Fakra-Leitungen.

Aber auch die Sicherheitsanforderungen an einzelne Produkte steigen: Neben niedrigen Ausfallraten fordern Automobilhersteller vermehrt eine Prozessüberwachung, die neben der Crimp-Kraft auch weitere Prozessparameter, wie z.B. die Bestückungskraft dokumentiert. Möglich ist das nach heutigem Stand der Technik nur durch eine automatisierte Fertigung.

Elektromobilität als Treiber der automatisierten Fertigung

Auch im Bereich der Elektromobilität gewinnt das Thema Automatisierung an Bedeutung: Bisher war die Produktentwicklung für die Elektromobilität eher auf kleinere Stückzahlen ausgelegt; eine automatische Fertigung bisher undenkbar. Doch gerade hier findet nun ein Umdenken der Komponentenhersteller statt: Leoni entwickelt bereits Lösungen, die sowohl für die Bauteile als auch die Fertigung optimiert sind. Erste Maschinenlösungen sind einsatzbereit.

Cobots in der Erprobung: Mensch und Roboter Hand in Hand

Derzeit laufen bei Leoni Versuche mit kollaborierenden Robotern: Dabei wird zum Beispiel deren Einsatz im Bereich der Leitungsvorbereitung getestet. Erste Beobachtungen zeigen: Die Zusammenarbeit mit dem Roboter entlastet den Mitarbeiter in der Produktion und steigert die Effizienz.

Ein weiterer Automatisierungsschritt betrifft den Warentransport mithilfe eines führerlosen Transportfahrzeugs ins Fertigwarenlager. Dort übernimmt ein Roboter die Ware und lagert diese in einem Hochregallager. Die Entnahme erfolgt anschließend sequenziert in der vom Kunden bestellten Reihenfolge. In Shanghai, China, ist dieses Verfahren bereits in Serienanwendung.

Grüner Fuhrpark: N-ERGIE erreicht Zwischenziel von 100 Elektrofahrzeugen

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft erreicht bei der Elektrifizierung ihres Fuhrparks einen Meilenstein: Bis zum Jahresende überspringt der regionale Energieversorger die Marke von 100 Elektrofahrzeugen.

Bildquelle: © N-ERGIE

„Ob Strom, Wärme oder Mobilität: Wer die Energiewende ernst nimmt, muss sie in allen Sektoren vorantreiben“, sagt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft. „Wir setzen uns mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur seit Jahren für den Durchbruch der Elektromobilität in der Region ein. Auch mit unserem Fuhrpark gehen wir voran. Unsere Mitarbeiter sind mehr und mehr mit Elektroautos unterwegs, schonen so das Klima und tragen zur besseren Luftqualität, insbesondere in Nürnberg bei.“

Die ersten Elektroautos, sieben „mia“, integrierte die N-ERGIE bereits 2012 in ihren Fuhrpark. Mit dem mittelfristigen Ziel, Schritt für Schritt herkömmliche PKW durch Elektroautos zu ersetzen, erhöhte die N-ERGIE ihren Bestand seitdem auf aktuell 38 Fahrzeuge.

67 zusätzliche VW e-Golf bis Jahresende 2017

Bei den 67 Fahrzeugen, die die N-ERGIE bis zum Jahresende 2017 anschafft, handelt es sich um rein elektrische VW e-Golf der neuesten Generation. Diese haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern.

Den Großteil der neuen Fahrzeuge, nämlich 57 Stück, bringt die N-ERGIE an ihren Nürnberger Standorten zum Einsatz. Dafür rüstet sie die Stellplätze mit der notwendigen Ladeinfrastruktur aus.

Das Expertenwissen, das die N-ERGIE im Zuge der Elektrifizierung ihres eigenen Fuhrparks aufbaut, gibt sie zukünftig interessierten Geschäftskunden und Kommunen weiter, die ebenfalls planen, ihren Fuhrpark umzustellen. Die N-ERGIE berät zu allen Fragen rund um Ladeinfrastruktur, Last- und Flottenmanagement.

Elektromobilität bei der N-ERGIE

Seit 2008 fördert und unterstützt die N-ERGIE Elektromobilität. Gemeinsam mit kommunalen Stadtwerken und Partnern baut die N-ERGIE derzeit eine einheitliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf und schafft dadurch eine wichtige Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität.

Die Förderung der Elektromobilität ist fest in der Konzernstrategie verankert, da sie zum Erreichen der Klimaschutzziele beiträgt. Die mittelfristige Elektrifizierung des Fuhrparks ist ein deutlicher Ausdruck dieser übergeordneten Strategie.

Unsere nächste Veranstaltung zum Thema Flottenmanagement findet am 28. September 2017 in Nürnberg statt. Mehr unter: http://emobility-nordbayern.de/ihk-fachforum-flottenmanagement-fuer-elektrofahrzeuge-in-unternehmen/

IHK-Gründerpreis 2017: Businessbike – Regonova GmbH, Neustadt a.d. Aisch

Preisträger: Werner Weinmann und Andreas Gundermann

Mit einem Leasing-Konzept für Dienstfahrräder überzeugten Werner Weinmann und Andreas Gundermann aus Neustadt a. d. Aisch die Jury des IHK-Gründerpreises. Den Anstoß für die Gründung der Regonova GmbH gab ein Gespräch mit einem befreundeten Fahrradhändler, der sie 2012 darauf hinwies, dass das Dienstwagenprivileg nun auch für Fahrräder und E-Bikes gilt. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern jetzt Räder zur Verfügung stellen, die diese auch privat nutzen dürfen. Der Beschäftigte muss dafür – wie bei einem Dienstwagen – monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern.

Mit ihrem Geschäftsbereich Businessbike haben die beiden gelernten Bankkaufleute ein Konzept entwickelt, bei dem Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter Fahrräder leasen und sie diesen zur Nutzung überlassen. Der Arbeitnehmer schließt einen Überlassungsvertrag mit seinem Arbeitgeber ab und übernimmt durch eine Gehaltsumwandlung die Leasing-Rate, wodurch er Sozialabgaben und Steuern spart. Das gewünschte Rad kann er frei bei einem der 2 500 Partnerhändler bestellen, mit denen Businessbike zusammenarbeitet. Weitere Kooperationspartner sind eine Leasing-Gesellschaft in Hamburg und eine niederländische Fahrradversicherung. Der Arbeitgeber schließt den Leasing-Vertrag mit der Leasing-Gesellschaft sowie einen Dienstleistungsvertrag mit Regonova ab. Zum Dienstleistungspaket gehört u. a. ein Schutzbrief, der Diebstahl und Beschädigung abdeckt und über den Reparaturen ohne Selbstbeteiligung und Bagatellgrenze übernommen werden. Ebenfalls in die Leasing-Rate eingeschlossen sind jährliche Sicherheitschecks der Räder, die für den Arbeitgeber dokumentiert werden. Über 5 000 Unternehmen seien bereits in der Kundendatei, täglich würden 25 bis 30 Rahmenverträge mit Unternehmen abgeschlossen.

Weil nach Marktstudien hochpreisige Fahrräder zunehmend geleast werden, sehen die beiden Gründer optimistisch in die Zukunft. Bereits das laufende Geschäftsjahr wollen sie mit einem siebenstelligen Gewinn abschließen und im nächsten Jahr über 100 000 betreute Verträge im Bestand haben. Heute beschäftigen Weinmann und Gundermann, die ihre Geschäftsidee aus eigenen Mitteln und ohne Fremdkapital finanziert haben, bereits 50 Mitarbeiter und zwei kaufmännische Azubis. Ein eigener Außendienst bearbeitet die Regionen Hamburg, Bielefeld, Köln und Stuttgart. Obwohl es in Deutschland etwa 20 Mitbewerber gibt, zählt Businessbike nach eigenen Angaben zu den marktführenden Unternehmen. Die Website www.businessbike.de, die 2016 bereits mit dem „Mittelfränkischen Website Award“ ausgezeichnet wurde, wird zum Portal ausgebaut, über das Arbeitgeber, Händler und Kunden in Zukunft alle Vorgänge komplett digital abwickeln können.

www.businessbike.de

Preh: Aufstieg in die Liga der „Umsatzmilliardäre“ – Gesamtinvestitionen von 29 Mio. EUR allein in Bad Neustadt

Preh wächst weltweit und investiert massiv in Zukunftsthemen

Bad Neustadt a. d. Saale. Die Preh GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück und investiert insbesondere am Stammsitz in Bad Neustadt weiter massiv in die Zukunft. Durch organisches Wachstum in Höhe von 14 % sowie die Akquisition von TechniSat Automotive (jetzt Preh Car Connect) ist die Preh-Gruppe 2016 mit einem Umsatz von rund 1,18 Mrd. EUR in die Liga der „Umsatzmilliardäre“ aufgestiegen (2015: 763 Mio. EUR). Trotz hoher Investitionen ist es dem Automobilzulieferer zudem erneut gelungen, seine Ertragskraft weiter zu steigern. Mit 80,6 Mio. EUR lag das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Preh GmbH (ohne Preh Car Connect) rund 16 % über dem Vorjahreswert von 69,6 Mio. EUR. Die positive Geschäftsentwicklung geht weltweit mit einem weiteren Aufbau der Preh-Belegschaft einher. Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2016 ist die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten Gruppe auf den Höchststand von rund 6.620 Beschäftigten angestiegen, was einem Plus von 35 % entspricht (2015: 4.900 Mitarbeiter). Ohne die 2016 akquirierte Preh Car Connect betrug der Personalzuwachs immerhin 12 %. Der Aufwärtstrend hält auch am Stammsitz in Bad Neustadt an. Dort wurden 135 neue Stellen geschaffen, so dass die Zahl der Beschäftigten in Bad Neustadt Ende 2016 um rund 8,3 % auf 1.771 Mitarbeiter zulegte (Ende 2015: 1.636). Ungeachtet des starken Vorjahres rechnet die Preh-Geschäftsführung mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses auch in 2017. Preh lag beim Umsatz im ersten Quartal 2017 erneut über dem Vorjahreswert und rechnet für das Gesamtjahr – inklusive der Preh Car Connect GmbH – erneut mit einem zweistelligen Wachstum.

Bei der Vorstellung der Bilanzzahlen sagte der Vorsitzende der Preh-Geschäftsführung, Christoph Hummel: „2016 war bei Preh sowohl durch starkes organisches Wachstum als auch durch die für uns wegweisende Übernahme der Preh Car Connect gekennzeichnet. Diesen Schwung haben wir in das laufende Geschäftsjahr mitgenommen, und jetzt können wir unseren Automobilkunden obendrein ein deutlich erweitertes Produktspektrum bieten, das neben Fahrerbediensystemen sowie Steuergeräten für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen nun auch Lösungen für Connectivity und Telematik umfasst. Dies eröffnet uns ganz neue Wachstumschancen. Parallel dazu haben wir 2016 im Bereich Automation ebenfalls ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert und mit der jetzt angekündigten Übernahme der M&R Automation die Basis für eine komplett eigenständige Aufstellung der Preh IMA Automation geschaffen. Für 2017 zeichnet sich sowohl im Bereich der Automobilzulieferung als auch im Geschäftsfeld der Automation eine anhaltend hohe Dynamik ab, so dass wir weltweit weiter hoch qualifizierte Mitarbeiter einstellen werden.“

Besonders erfreulich: Preh wächst an allen Standorten in Europa, Nordamerika und China. Auch die deutschen Unternehmenssitze profitieren weiter stark von den Markterfolgen der Preh-Gruppe in den Geschäftsfeldern für Automobilelektronik und Automation. Dementsprechend investiert Preh – mit Unterstützung des chinesischen Gesellschafters Joyson – weiter stark in den Ausbau des Stammsitzes in Bad Neustadt.

Investition von 6,5 Mio. EUR in neues E-Mobility Labor
Nach der Einweihung des neuen Preh-Entwicklungszentrums und der Ankündigung zum Neubau eines eigenen Standortes für die Preh IMA Automation (PIA) hat der Automobilzulieferer und Automationsspezialist die nächste Entscheidung für eine zukunftsweisende Investition getroffen: Am Stammsitz in Bad Neustadt wird Preh für sein Geschäftsfeld Elektromobilität ein neues E-Mobility-Labor aufbauen und dafür rund 6,5 Mio. EUR investieren. In dem Labor soll beginnend ab der zweiten Jahreshälfte 2017 an der Qualifizierung der Produkte für den Bereich E-Mobility – insbesondere für Hochvolt-Anwendungen – gearbeitet werden. In der Summe belaufen sich damit die Ausgaben für die drei jüngsten Großprojekte der Preh-Gruppe in Bad Neustadt auf einen Gesamtbetrag von rund 29 Mio. EUR. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie begrüßt ausdrücklich die hohe Investitionsbereitschaft von Preh in die Region Unterfranken und hat in Aussicht gestellt, zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu unterstützen.

„Als global aufgestellter Automobilzulieferer, der sich in einem extrem harten Wettbewerbsumfeld befindet, müssen wir Investitionsentscheidungen sehr genau abwägen und uns immer wieder aufs Neue fragen, an welchen Standorten wir welche Schwerpunkte setzen“, so Christoph Hummel. „Doch gerade beim Thema Forschung und Entwicklung sind wir davon überzeugt, dass Bad Neustadt der Treiber unserer Innovationskraft bleiben soll. Daher sind wir auch dankbar, dass uns das Bayerische Staatsministerium dabei unterstützt, die Region zu einem noch stärkeren Zentrum für die Mobilität von morgen zu machen, was wiederum die Chance auf weitere Jobs in Bad Neustadt eröffnen wird.“

Eigenständige Aufstellung der PIA und Neubau in Bad Neustadt
Nach der Akquise der EVANA Automation in Evansville/USA (jetzt PIA Evansville) und dem starken organischen Wachstum des Automationsgeschäftes in 2016 tragen Joyson und Preh der deutlich erhöhten Marktpräsenz der Preh IMA Automation mit einer komplett eigenständigen Aufstellung Rechnung. Hierzu ist mit der PIA Automation Holding GmbH unlängst eine neue Führungsgesellschaft gegründet worden, in die sowohl die Preh IMA Automation als auch die Anfang Mai 2017 akquirierte M&R Automation aus Grambach bei Graz/Österreich eingebracht werden. Damit ausreichend Raum für das geplante operative Wachstum zur Verfügung steht, wird die Bad Neustädter PIA bis Ende 2018 an ihren neuen Standort im Gewerbegebiet Altenberg umziehen. Dort wird den Automationsspezialisten der PIA künftig eine Produktionsfläche von rund 10.000 qm zur Verfügung stehen. Am neuen Standort entstehen hoch moderne Arbeitsplätze für die derzeit 215 PIA-Mitarbeiter aus Bad Neustadt. Der neue Firmensitz wird jedoch auch ausreichend Platz für weiteres Wachstum und neue Mitarbeiter bieten. Die Investition beläuft sich auf rund 10 Mio. EUR.

Hummel in das Joyson-Board of Directors berufen
Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Wachstumsstory und der großen Bedeutung der Preh-Gruppe innerhalb des Joyson-Konzerns ist Preh-Chef Christoph Hummel Anfang Mai 2017 in das Board of Directors von Joyson Electronics, dem höchsten Entscheidungsgremium des börsennotierten Konzerns, berufen worden. Hierzu erklärte Joyson-Gründer und Mehrheitsgesellschafter Jeff Wang: „Das Preh-Führungsteam um Christoph Hummel macht einen ganz hervorragenden Job. Die Preh-Gruppe setzt mit Blick auf Produktqualität, Innovationskraft und Marktwachstum Standards innerhalb unserer Unternehmensgruppe. Es ist insofern folgerichtig, aber auch ein großer Vertrauensbeweis, dass Preh mit Christoph Hummel nun auch in unserem Joyson-Board vertreten ist.“