Nürnberg: Für E-Bikes geht es bergauf

Bild: Bernhard und Elke Schmidt sind mit ihren Pedelecs und E-Bikes auf Wachstumskurs

 

Im März 2014 eröffneten Bernhard und Elke Schmidt gleich visavis der Nürnberger Peterskirche die Schmidt Pedelec & More GmbH.

Seither dreht sich dort in der Regensburger Straße 53 – 55 alles um Qualitäts-Elektro-Räder für so gut wie jedes Alter und Einsatzgebiet – denn Pedelecs sind nicht nur für Senioren oder die Innenstadt geeignet. Gerade bei Sportlern im Mountainbike-, Downhill-, Touring- und Trekking-Segment werden Räder mit elektrischer Fahrunterstützung seit Jahren immer beliebter, so Bernhard Schmidt: „Elektromobilität ist ein Wachstumsmarkt.“

Mit aktuell 22 renommierten Markenherstellern im Sortiment, einigen hundert Fahrradmodellen in Ausstellung und Lager plus verschiedenes Zubehör, Ersatzteilen und urbaner Radbekleidung biete Schmidt Pedelec & More in der Metropolregion die bei weitem größte Auswahl elektrifizierter Spezialräder, so Schmidt. Doch das Ehepaar, das auch selbst spezielle Speed-Pedelecs (mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometer pro Stunde und mit Nummernschild) fährt, sieht sich allerdings nicht nur als Verkäufer: „An erster Stelle steht für uns und unser erfahrenes Team die Dienstleistung, nämlich die fachlich qualifizierte individuelle Beratung und vor allem die genaue ergonomische Vermessung und Anpassung des Rades auf den jeweiligen Kunden.“

 

Diese computerunterstütze „Feinjustierung“ auf bestmögliche Bequemlichkeit und Sitzhaltung, direkt vor Ort durchgeführt von eigens ausgebildeten Ergonomie-Experten ist laut Bernhard Schmidt ein wichtiger Teil des Services. Dies sei zusammen mit medizinischen Sitzlösungen einmalig in der Region. Auch Unternehmen unterstützt Schmidt als zertifizierter Berater für Elektromobilität beim Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel: „Mehr Pedelecs bedeuten weniger Abgase, eingesparte Parkplätze, weniger Verkehrsaufkommen und letztlich sogar größere Mobilität und Flexibilität, weil Sie mit dem Rad in der Stadt einen Stau einfach umfahren“, zählt er die Vorteile auf: „Ich selbst nehme für sämtliche Außentermine bis 30 Kilometer im Umkreis mein Pedelec.“

 

In den drei Jahren seit der Eröffnung konnte Schmidt Pedelec & More kontinuierlich Zuwächse verzeichnen, bestätigen die Gründer. Gestartet zu dritt, soll auch das mittlerweile fünfköpfige Beratungs-, Ergonomie-, Werkstatt- und Verkaufsteam schon bald auf sechs vergrößert werden. 

Autor: 

mag.

Source: www.ihk-nuernberg.de

Schaeffler: Mobilität für heute und morgen

Bild: Der Stammsitz in Herzogenaurach

 

Der Automobilzulieferer geht die Themen der Zukunft mit guten Zahlen im Rücken an.Die Schaeffler AG mit Hauptsitz in Herzogenaurach hat für das Geschäftsjahr 2016 positive Zahlen vorgelegt. Vorstandsvorsitzender Klaus Rosenfeld sprach auf der Pressekonferenz von einem starken Jahr für das Unternehmen und sieht es gut aufgestellt – auch mit Blick auf die Zukunftsthemen E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung. Auf diesen drei Themen liegt in der verabschiedeten Konzernstrategie der Fokus. E-Mobilität sei „eine der wichtigsten technologischen Veränderungen in der Automobilindustrie“. Kundenprojekte und Aufträge in diesem Bereich nehmen stetig zu und so verzeichnete Schaeffler unlängst neue Serienaufträge für elektronische Achsen und Hybridmodule. Als konkretes Beispiel für Industrie 4.0 wurden Wälzlager genannt, an denen Sensoren Daten erzeugen. Durch Auswertung der gewonnenen Daten könne man zusätzliche Services für die Kunden anbieten. Auf die Digitalisierung reagiert Schaeffler mit einer Initiative, die sich in vier Geschäftsfelder aufteilt: Produkte & Services, Maschinen & Prozesse, Analysen sowie Simulation, Nutzererlebnis & Kundenwert. Dadurch sollen bestehende Geschäftsmodelle erweitert werden und neue entstehen.

 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wuchs der Umsatz des Konzerns währungsbereinigt um 3,4 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro, wozu hauptsächlich das Automotive-Geschäft mit einem Plus von sechs Prozent – ebenfalls währungsbereinigt – beitrug. Die Industrie-Sparte des Konzerns entwickelte sich hingegen rückläufig. Der Umsatzrückgang von 4,8 Prozent sei der geringen Nachfrage in den Bereichen „Raw Materials“ und „Rail“ zuzuschreiben. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 1,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,68 Mrd. Euro), Belastend wirkten sich Sondereffekte in Höhe von 144 Mio. Euro aus, vor allem Rückstellungen für Restrukturierungen und Rechtsfälle. Aufgrund von gesunkenen Zinsaufwendungen verbesserte sich das Finanzergebnis um 206 Mio. Euro auf minus 341 Mio. Euro (Vorjahr:  minus 547 Mio. Euro). Das Konzernergebnis stieg um 45 Prozent auf 859 Mio. Euro (Vorjahr: 591 Mio. Euro), was vor allem auf das verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen ist. Aufgrund der positiven Zahlen schlug der Vorstand eine Dividendenerhöhung von 35 auf 50 Cent je Vorzugsaktie vor.

 

Mit rund 1,1 Mrd. Euro hat Schaeffler auch mehr investiert als im vorangegangenen Jahr (rund eine Mrd. Euro). Die Investitionen wurden hauptsächlich für Europa und „Greater China“ aufgewendet und flossen zum großen Teil in Kapazitäts-erweiterungen und Anlagen für Produktanläufe. Zulegen konnte das Unternehmen auch bei der Zahl der Mitarbeiter: Rund 2 500 neue Arbeitsplätze wurden in 2016 geschaffen, zum Stichtag 31. Dezember beschäftigte die Schaeffler-Gruppe insgesamt rund 87 000 Menschen – ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 400 auf rund 31 200 Mitarbeiter. Für 2017 erwartet der Konzern ein weiteres Umsatzplus von vier bis fünf Prozent, wobei die Automotive-Sparte stärker wachsen werde als die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. In der Industrie-Sparte wird von einem Umsatz auf Vorjahresniveau ausgegangen.

Source: www.ihk-nuernberg.de

Preh: Standort Bad Neustadt als Innovationstreiber für automobile Zukunft

Einweihung des neuen Entwicklungszentrums bei Preh

Bad Neustadt a. d. Saale. Wenn es um die Zukunft der Mobilität geht, denken deutsche Autofahrer vermutlich nicht sofort an die Rhön. Dabei hat sich insbesondere Bad Neustadt inzwischen zu einem gewichtigen Innovationstreiber für die Automobilbranche entwickelt – vor allem mit Blick auf Elektromobilität und das Fahrzeuginterieur. Neben der Rolle von Bad Neustadt als erster bayerischer Modellstadt für Elektromobilität hat dazu auch das rasante Wachstum des Automobilzulieferers Preh einen wesentlichen Beitrag geleistet. Den vorläufigen Höhepunkt markiert die Einweihung des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Stammsitz von Preh in Bad Neustadt. Insgesamt 12,5 Mio. Euro hat der Spezialist für Fahrerbediensysteme und Batteriemanagement in das Projekt investiert. Auf einer überbauten Grundfläche von 2.350 m2 und einer Brutto-Geschossfläche von rund 8.200 m² bietet der modern gestaltete Gebäudekomplex Platz für rund 400 Hightech-Arbeitsplätze.

Bildquelle Preh: Das neue Entwicklungszentrum der Preh GmbH in Bad Neustadt bietet Raum für rund 400 Hightech-Arbeitsplätze. Der Automobilzulieferer hat 12,5 Mio. Euro in den Neubau investiert.

Der erste Spatenstich für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum war Anfang Oktober 2015 erfolgt. Im Rahmen des Investitionsvorhabens sind auch 170 neue Mitarbeiter-Parkplätze geschaffen und Logistikeinrichtungen am Standort modernisiert worden. Mit einer Bauphase von rund eineinhalb Jahren war der Zeitrahmen anspruchsvoll definiert. Eine der baulichen Herausforderungen bestand beispielsweise darin, die Fundamente stabil im Schwemmland der Saale zu errichten. So wurden vor der Grundsteinlegung 97 bis zu 18 Meter lange Betonpfähle in den Boden eingebracht.

Christoph Hummel, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Preh GmbH, erklärte während der Einweihungsfeier: „Unser neues Entwicklungszentrum steht symbolisch für den großen Markterfolg und das dynamische Wachstum von Preh seit der Übernahme durch die Joyson-Gruppe im Jahr 2011. Mit den neuen Kapazitäten im Entwicklungsbereich stellen wir nicht nur die Weichen für künftige Innovationen und neues Marktwachstum, sondern wir sichern auch die Zukunft unseres Stammsitzes in Bad Neustadt. Mein besonderer Dank gilt daher unserem Investor Jeff Wang, ohne dessen Unterstützung dieses zukunftsweisende Großprojekt nicht möglich gewesen wäre.“

Jochen Ehrenberg, der als Geschäftsführer die Produktentwicklung und Produktionswerke verantwortet, sagte: „Mit seiner inspirierenden, modernen Architektur schafft unser neues Entwicklungszentrum die richtige Arbeitsatmosphäre zur Entfaltung von Kreativität und Innovationskraft. In diesem Sinne ist es auch ein zusätzliches Argument zur Rekrutierung hoch qualifizierter Arbeitskräfte. Wir stehen in der Automobilbranche im Wettbewerb um die besten Ingenieure und untermauern mit diesem Neubau unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“

„Technikum“ als Schaufenster in die Zukunft
Einen Dreh- und Angelpunkt des neuen Gebäudes bildet das sogenannte Technikum, das eine Art Schaufenster in die Zukunft darstellt. Es befindet sich in einem von Bürostrukturen umschlossenen Innenhof und erscheint von seiner Anmutung her wie eine „gläserne Fabrik“. Unter anderem finden dort Erprobungen mit Kunststoffspritzgießverfahren statt, bevor eine Freigabe für die Serienproduktion erfolgt. Darüber hinaus werden hier auch die Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgebildet, Diplomanden betreut und Preh-interne fachliche Weiterbildungen durchgeführt.

Preh-Chef Christoph Hummel ist davon überzeugt, dass der Neubau auch städtebaulich einen Fortschritt für Bad Neustadt gebracht hat: „Unser neues Entwicklungszentrum rundet die Bebauungsstruktur im Südosten des Betriebsgeländes ab und fügt sich harmonisch in die Landschaft zur Saaleaue hin ein. Architekt Andreas Theilig vom Architekturbüro Kauffmann Theilig & Partner ergänzte: „Um im Landschaftsraum der Saale einen mit Blick auf Höhe und Anmutung harmonischen Gesamteindruck zu erreichen, wurde das Gebäude im Süden in einer viergeschossigen Bauweise konzipiert, die erst im Norden in eine fünfgeschossige Struktur übergeht.“

Großer Wert wurde von Preh insbesondere auf eine moderne und gleichzeitig behagliche Gestaltung der Innenräume gelegt. „Innovation braucht Raum und Licht: Die großzügige Tagesbelichtung über die Fassade leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Ein flexibler Sonnenschutz reguliert Tagesbelichtung und Sonneneinstrahlung, während die Temperierung der Räume über Heiz- und Kühlschlangen erfolgt“, so Architekt Theilig.

In der Gegenwart fahren Preh-Produkte bereits weltweit in einer Vielzahl von Fahrzeugen mit – ob Steuergeräte für das Batteriemanagement in BMW Elektro- und Hybridfahrzeugen oder Multifunktionsschalter für Lenkräder in Pkw von Mercedes-Benz. Und die automobile Zukunft, die wird ein Stück weit auch im neuen Entwicklungszentrum von Preh entstehen

» Elektrobit: Neue Softwaremodule für die Entwicklung automatisierter Fahrsysteme

Die Conti-Tochter Elektrobit stellt mit Grid Fusion, Path Planning, Positioning und Safety Management gleich vier neue Module für das EB robinos-Produktportfolio vor. Auf Basis dieser Module können Automobilhersteller und Zulieferer automatisierte Fahrfunktionen wie automatisiertes Parken, automatisierte Autobahnfahrten oder Spurhalteassistenten entwickeln.

Source: intellicar.de

Schaeffler forscht an zukünftigen Mobilitätslösungen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und örtliche Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, hatte gleich zwei Förderurkunden im Gepäck. Diese überreichte er bei seinem Besuch in Herzogenaurach an Schaeffler-Technologievorstand Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer und die Projektverantwortlichen der geförderten Projekte im Bereich elektrische Antriebe. Im Vorfeld diskutierte man intensiv über die Herausforderungen von E-Mobilität sowie Digitalisierung und warum Netzwerke ein Innovationstreiber sein können.

Der Parlamentarische Staatssekretär Müller gewann im intensiven Austausch mit Schaeffler-Führungspersönlichkeiten die Gewissheit, dass mit den Fördergeldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die richtigen Themen adressiert werden. „Entlang unserer Strategie ‚Mobilität für morgen‘ leisten wir als Industrie- und Automobilzulieferer einen Beitrag, um die Welt ein Stück sauberer, sicherer und intelligenter zu machen“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie Schaeffler AG. Im Rahmen der Strategie fokussiert Schaeffler sich auf vier Handlungsfelder: Umweltfreundliche Antriebe, urbane Mobilität, interurbane Mobilität sowie die Optimierung der Energiekette. Die jetzt vom BMBF geförderten Projekte liegen im Bereich umweltfreundliche Antriebe. Innovative Lösungen sind hier auch im Interesse der Politik und Öffentlichkeit, gilt es doch, den Standort Deutschland zu stärken: Schaeffler konnte bei der Ausschreibung des BMBF im Rahmen des Förderschwerpunktes „Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2“ überzeugen und erhält damit Fördergelder in Höhe von 1,04 Millionen Euro, bei einem Schaeffler-Gesamtprojektvolumen von 2,6 Millionen Euro.

Erfolgsfaktor Forschung und Entwicklung sowie Netzwerk-Austausch

„Die anstehenden Herausforderungen können wir nicht mehr alleine lösen. Wir werden uns in Zukunft sehr viel mehr für Netzwerke öffnen und das vorhandene Wissen teilen“, so Prof. Dr. Tim Hosenfeldt, Leiter Zentrale Innovation Schaeffler AG. Dazu zählt auch der Austausch mit Start-ups. Die Mittelstandslandschaft werde sich durch E-Mobilität und Digitalisierung drastisch verändern, ist man bei Schaeffler sicher. Wichtig sei vor allem, die Wertschöpfung in Deutschland zu erhalten. Das sieht auch Müller so: „Es hat sich schon ausgezahlt, dass wir mit der Hightech-Strategie ein nationales Gesamtkonzept für Innovationspolitik verfolgen.“ Gute Ideen müssten schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführt werden, das sei das Ziel der neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland. „Auf diese Weise kann unser Land seine Spitzenposition als Wirtschafts- und Exportnation stärken.“

Bei Schaeffler wird der zunehmend intensivere Austausch mit öffentlichen Förderstrukturen begrüßt. „Wir setzen auf exzellente Netzwerke, intern wie extern. Dazu zählt auch die Beteiligung an öffentlichen Förderprojekten, wo wir im Verbund mit anderen Unternehmen an komplexen Themen arbeiten“, erläutert Hosenfeldt.

Die geförderten Projekte sowie die beteiligten Partner

Projekt FlexiCoil:

Entwicklung einer großserienfähigen und wirtschaftlichen Produktionstechnologie für umformtechnisch hergestellte Formspulen elektrischer Antriebe.

Koordinator für dieses Projekt ist die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach. Das Projektvolumen beläuft sich auf 2,97 Millionen Euro, davon 1,67 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Systemintegration und Technologie-Demonstrator; Breuckmann GmbH & Co. KG, Heiligenhaus, Entwicklung der Werkzeugtechnologie und Fertigung der Spulen; RWTH Aachen University mit dem Institut für Bildsame Formgebung (IBF), Aachen, Entwicklung und Erprobung der Werkzeugtechnologie; Institut für Elektrische Maschinen (IEM), Lebensdauer-Validierung des neuen Wicklungssystems.

Projekt KontACt-E:

Serienbefähigte Hochstromkontakte als Schlüssel zur effizienten Fertigung von integrierten E-Fahrzeugantrieben.

Verbundkoordinator ist die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 3,4 Millionen Euro, davon 1,77 Millionen Euro BMBF-Förderung. Das Projekt läuft vom 01.01.2017 bis 31.12.2019. Folgende Partner sind beteiligt: Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach mit IDAM, Suhl und Schaeffler Engineering, Werdohl, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Radnabenantrieb; ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, Aufbau und Validierung schraubminimierter Umrichter in Applikation Hybridgetriebe; Unimet GmbH Rieden, Vibrationstolerante Multikontakt-Verbindungen für kostenminimale Hochstromkontakte; Carl Haas GmbH, Schramberg, Prozessfähigkeitsuntersuchungen und Herstellung von toleranzflexiblen Ringfedern für Hochstromkontakte; Bayerisches Laserzentrum gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH (BLZ), Erlangen, Entwicklung einer thermographischen Prozessbeobachtung zur Überwachung von Laserstrahlschweißprozessen in der Produktion; Fraunhofer IISB, Erlangen, Untersuchung und Charakterisierung des elektrisch-mechanischen Verhalten von H

30.03.2017: Wege in die digitale Transformation 2017 – Fokus: Automobil-Zuliefererindustrie

Die digitale Transformation verändert breite Geschäftsfelder, Wertschöpfungsketten, Geschäfts- und Produktionsprozesse, Produkte und Vertrieb. Aber wie?
In der Veranstaltung „Wege in die digitale Transformation“ wollen wir uns dieser Frage mit einem speziellen Fokus auf die Automobil-Zulieferer-Industrie nähern. Kurze Impulsvorträge und best-practice-Beispiele sollen Perspektiven auf das Thema eröffnen und als Grundlage für intensive Diskussionen dienen.

Im zweiten Teil werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich in kleineren Workshoprunden mit der Frage auseinanderzusetzen, wie ein neues digitales Produkt oder auch Geschäftsmodell für ein mittelständisches Unternehmen der Automobilzulieferindustrie nachhaltig gestaltet werden kann. Dies soll so praxisnah wie möglich anhand einer fiktiven Zuliefererfirma passieren, deren Geschäftsmodell mit verschiedenen Methoden im Kontext der digitalen Transformation beleuchtet und analysiert wird. Dies geschieht selbstverständlich mit tatkräftiger Unterstützung von Experten.

Die Ergebnisse der Workshops werden im Plenum zusammengetragen und die erarbeiteten Ergebnisse miteinander verglichen. Dies ermöglicht den Teilnehmern Einblicke in die unterschiedlichen Stärken und Anwendungsmöglichkeiten der verwendeten Methoden.

Abschließend werden die Rahmenbedingungen des Förderprogramms Digitalbonus des Freistaates Bayern vorgestellt.

Der gemeinsam vom Cluster Automotive und dem Zentrum Digitalisierung.Bayern konzipierte Workshop „Wege in die digitale Transformation“ möchte eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung unterstützen und Ideen sowie Methoden für Umsetzungen im eigenen Unternehmen geben.

Aufbauend auf den Ergebnissen sind weitere Vertiefungsworkshops geplant.

Mehr unter:http://www.bayern-innovativ.de/digitrans2017

Gemeindewerke Wendelstein Buergerkraftwerk, N ERGIE und AREVA arbeiten bei der Installation eines neuartigen Batteriespeichers zusammen

Von links: Stefan Mull (N-Ergie AG – Unternehmensentwicklung), Herbert Wild (Gemeindewerke Wendelstein – Werkleiter), Werner Langhans (1. Bürgermeister Markt Wendelstein), Dr. Jochen Lorz (AREVA GmbH – Vertriebsleiter Industrie)

Innovation in Mittelfranken: In Wendelstein südlich von Nürnberg entsteht 2017 ein neuartiger Batteriespeicher. Die Gemeindewerke Wendelstein Bürgerkraftwerk GmbH, ein Tochterunternehmen der Gemeindewerke Wendelstein und der Nürnberger N-ERGIE Regenerativ GmbH, sowie der Erlanger Energiespezialist AREVA errichten die Anlage in den kommenden Monaten im Netzgebiet der Gemeindewerke Wendelstein. Zwei vollklimatisierte Container werden die Batterien beherbergen. Die Speicherkapazität reicht rechnerisch, um rund 100 durchschnittliche Haushalte einen Tag lang mit Strom versorgen. Als Akkus kommen gebrauchte Batteriemodule aus Elektroautos zum Einsatz.

Source: de.areva.com

48-Volt-Hybrid: Bewegungskompetenz

Seit Oktober fertigt die Continental AG am Standort Nürnberg den ersten 48-Volt-Hybrid-Antrieb in Serie. Dieser ist für die Dieselvarianten der Renault-Modelle Scénic und Grand Scénic bestimmt.

Laut Continental-Standortchef Rainer Pühl könne man durch ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis gleich in die Ausrüstung von Mittelklassewagen einsteigen. Auf diese Weise werde der übliche Weg, zunächst die Oberklasse auszurüsten und dann mit Mengeneffekten die Mittelklasse zu bedienen, umgangen. Die neue Produktionslinie sei für 200 000 Antriebe im Jahr ausgelegt, die Stückzahl ließe sich aber bei steigender Nachfrage durch ein modulares Fertigungskonzept schnell erhöhen. Neben Renault stehen laut Pühl noch vier weitere Autobauer auf der Kundenliste.

Die 48-Volt-Variante gilt als eine Alternative zu der wesentlich aufwändigeren Hochvolttechnik mit 300 bis 400 Volt, die üblicherweise in Hybridfahrzeugen verwendet wird. Renault strebt mit diesem System einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Die CO2-Emissionen des neuen Scénic sollen so auf 92 Gramm pro Kilometer sinken, was einen neuen CO2-Bestwert in dieser Fahrzeugklasse bedeuten würde. Möglich wird dies, weil der auch als Generator betriebene Elektromotor einen großen Teil der Bremsenergie in Strom wandelt. Dieser wird in einer kleinen Batterie zwischengespeichert und anschließend genutzt, um den Verbrennungsmotor gezielt zu entlasten. Neben einem beschleunigten Start-Stopp-Verfahren etwa an Ampeln von nur noch 0,2 Sekunden zeichnet sich der neue Antrieb auch durch das sogenannte „Segeln“ aus – das Fahren ohne Beschleunigung. Nimmt der Fahrer auf der Autobahn den Fuß vom Gas, erzeugt das System genug Energie, um die Geschwindigkeit stabil zu halten.

Seit 2013 entwickelten die Ingenieure bei Continental gemeinsam mit Renault diesen Hybridantrieb, die dafür aufgebrachte Investitionssumme belaufe sich auf rund 15 Mio. Euro. Continental kooperierte u. a. mit dem Bayerischen Laserzentrum, um erstmals ein schnelles und präzises Laserschweiß-Verfahren für sogenannte Kupferpins für die Elektromotoren einsetzen zu können.

Laut Rudolf Stark, Leiter der Continental Business Unit Hybrid Electric Vehicles, sind allein am Standort Nürnberg 500 Mitarbeiter in allen Facetten der Elektrifizierung beschäftigt. „Wir werden hier weiter aufbauen“, kündigt er mit Blick auf die Rolle des Continental „Hightech-Standorts Nürnberg“ an. Diese Entwicklung freut Nürnbergs Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas angesichts der großen Bedeutung der Elektromobilität für die Metropolregion. In jedem in Europa produzierten Fahrzeug fänden sich Teile aus Nürnberg und der Region. Mit Blick auf die über 2 500 Continental-Mitarbeiter in Nürnberg ist sich Fraas sicher: „Hier wird an der Zukunft gebaut.“ Mehr unter; www.conti-online.de

Source: www.ihk-nuernberg.de

eBike Nürnberg: Sportlich-elektrisch zur Arbeit

Die E-Motion Gruppe ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter Verbund von unabhängigen E-Bike-Fachhändlern. Rund 30 dieser Geschäfte gibt es deutschlandweit, zwei davon in Nürnberg.

Das eine entstand im Jahr 2010 An der Radrunde im Nürnberger Süden, das andere im letzten Jahr in der Rothenburger Straße im Westen der Stadt. Die Geschäfte laufen derart gut, dass der Inhaber beider Filialen, Matthias Zech, bereits eine weitere in Nürnberg plant. Zu den Kunden zählen Privatpersonen ebenso wie verschiedene Firmen aus der Region, u. a. Sparda-Bank, Stadt Nürnberg, Albrecht Dürer Airport Nürnberg und Elektrobit Automotiv GmbH.

Elektrofahrräder oder auch E-Bikes erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit: Wurden im Jahr 2009 noch 150 000 abgesetzt, waren es 2015 schon 535 000. Dieses Potenzial hat die E-Motion Experts GmbH mit Sitz in Köln erkannt und ein Unternehmen auf Basis von Lizenzpartnerschaften aufgebaut. Selbstständigen teilt die Gruppe ein Lizenzgebiet zu und gibt gleichzeitig einen einheitlichen Markenauftritt vor. Die einzelnen Läden agieren in eigenständigen GmbHs als Franchisenehmer und nutzen Vorteile wie Warenaustausch innerhalb der Gruppe, Produkt- und Serviceschulungen sowie Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Gruppe und damit auch Lizenznehmer Matthias Zech haben vor wenigen Jahren ein weiteres Geschäftsfeld für sich entdeckt: Das Dienstwagenprivileg gilt seit 2012 auch für Fahrräder, was bedeutet, dass nun auch Dienstfahrräder steuerlich begünstigt sind. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Der Arbeitgeber kauft oder least ein Fahrrad für seinen Arbeitnehmer. Dieser versteuert das Rad monatlich wie einen Firmenwagen mit pauschal einem Prozent des Bruttolistenpreises.

www.emotion-technologies.de

Source: www.ihk-nuernberg.de

Elektrobit and Argus Cyber Security Collaborate to Advance the Adoption of Security Features in Autonomous Cars

Elektrobit (EB) — the pioneering provider of cutting-edge, embedded and connected technology solutions for the automotive industry — and Argus Cyber Security — the world’s largest independent automotive cyber security company — today announced a collaboration to advance the adoption of cyber security features in highly connected, autonomous cars.

Together, the companies will be offering a solution to make it easier for automakers to enhance the safety and cyber security of automotive electronic control units (ECUs), which are the embedded systems that control a vehicle’s core functions. The solution integrates the AUTOSAR-compliant Argus Intrusion Detection and Prevention Solution (IDPS), which detects and prevents cyberattacks in vehicles, and EB software and tools for developing secure, state-of-the-art ECUs, based on the AUTOSAR standard. The solution is being publicly demonstrated for the first time in EB’s booth (North Hall #6106) at CES 2017 in Las Vegas.

Source: www.elektrobit.com