Schwabach erweitert Elektrofuhrpark

Die Stadt Schwabach hat ab sofort sechs Elektroautos im Einsatz. Zwei Fahrzeuge des Modells Goupil G3 sind neu im Bestand der Stadtgärtnerei. Ein Fahrzeug testeten die Mitarbeiter leihweise für zwei Jahre auf die Alltagstauglichkeit: Da sich das schmale Fahrzeug mit einer großen Ladefläche bewährt hat, hat die Stadt den geliehenen und einen weiteren Goupil G3 nun gekauft. Mehr unter…

 

Der Mobility Track der Nürnberg Web Week (15.-20.10.18)

Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Erstmalig findet während der Nürnberg Web Week (NUEWW) ein gesonderter Programmtrack zum Thema Mobilität statt. Der NUEWW Mobility-Track bringt Akteur*innen der Mobilitätsbranche zusammen und beschäftigt sich mit Fragen zur zukünftigen Mobilität. Den Themen sind hierbei keine Grenzen gesetzt – von der Präsentation von Innovationen bis hin zur Diskussion von notwendigen gesamtgesellschaftlichen sowie strukturellen Veränderungen. Der NUEWW Mobility-Track bietet den Teilnehmer*innen und Veranstalter*innen die Möglichkeit, die Entwicklungen in der Mobilitätsbranche aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, gemeinsam zu diskutieren und zu gestalten. Mehr unter: https://nueww.de/tracks/mobility/

Kostenfreie E-Ladestationen für Elektrofahrzeuge an der FAU

An mehreren E-Ladesäulen auf dem Südgelände der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg können Angehörige der FAU (Beschäftigte und Studierende) künftig für ihre E-Fahrzeuge Strom kostenfrei entnehmen. Der Zugang zu den Lademöglichkeiten ist mechanisch und elektronisch gesichert und an die Einhaltung bestimmter Nutzungsbedingungen geknüpft. Weitere Informationen wie eine Landkarte und Bilder der Standorte finden Sie hier.

Energiespeicherung von morgen: Wissenschaftsministerin Marion Kiechle eröffnet das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth

Die nächste Generation sicherer, intelligenter und nachhaltiger Energiespeicher kommt demnächst aus Bayreuth: Heute eröffnete die Bayerische Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. med. Marion Kiechle, das neue Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth. In den kommenden fünf Jahren wird der Freistaat 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen schaffen, davon allein zwölf Professuren. Am BayBatt werden Batterien als interagierende, intelligente Systeme interdisziplinär erforscht und weiterentwickelt. Das gibt es so in Deutschland bisher nur an der Universität Bayreuth.  ​

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Leider ist Deutschland aber bei der Batterietechnik zurückgefallen. Daher bauen wir ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth auf.“ Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder am 18. April dieses Jahres in seiner Regierungserklärung an. In nur knapp sechs Monaten haben die Wissenschaftler der Universität Bayreuth den Rahmen für diese Großaufgabe geschaffen, heute konnte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth eröffnen. „Die Gründung von BayBatt ist die konsequente wissenschafts- und wirtschaftspolitische Antwort auf aktuelle und zukünftige Energie- und Mobilitätsfragen – ein Leuchtturmprojekt für die Region Oberfranken in dem wissenschaftlichen Zukunftsfeld Batterieforschung und -entwicklung“, so die Ministerin.

Im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans will die Staatsregierung 25 Mio. Euro in den Aufbau des BayBatt investieren und im Endausbau 114 neue Stellen an der Universität Bayreuth schaffen, darunter zwölf Professuren. Mehr unter. https://www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse/pressemitteilungen/2018/109-Eroeffnung-BayBatt/index.html

Nürnberg: Pilotprojekt mit autonomen Fahrzeugen

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Das Testfahrzeug: Ein automatisierter „Wiesel“ auf dem DB-Schenker-Areal.
Immer mehr Paketsendungen durch immer mehr Internet-Bestellungen stellen die Logistikbranche vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wird es immer schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden.

Vor diesem Hintergrund hat der Transport- und Logistikdienstleister DB Schenker am Nürnberger Standort den nach eigenen Angaben weltweit ersten Pilotversuch mit einem autonomen Spezialfahrzeug bei einem Logistiker vorgestellt.

An der Niederlassung im Nürnberger Hafen werden pro Tag rund 2 500 Tonnen Sendungen per Lkw sowie See- und Luftfracht in alle Welt versandt. Sogenannte Wechselbrücken bewegen täglich 1 100 Container auf dem Areal hin und her. Den Transport der Container übernimmt ein Spezialfahrzeug, das sogenannte „Wiesel“. Für das Pilotprojekt wurden vier der Fahrzeuge mit viel Zusatztechnik so ausgerüstet, dass sie auf dem Areal mit 130 Laderampen autonom unterwegs sein können. Die automatisierten „Wiesel“ sollen in der Pilotphase zeigen, ob der Betrieb damit wirtschaftlicher und effizienter werden kann. Funktioniert die Testphase gut und rechnet sich die Anschaffung, könnten bald in allen 420 Schenker-Standorten automatisierte Wiesel zum Einsatz kommen. Mehr unter:www.dbschenker.com/de

Sponsor gesucht: fourWHEELER 2.0 – ]mint[SLOT e.V.

fw-entwicklung

Der gemeinnützige Verein ]mint[SLOT e.V. sucht Sponsoren für sein aktuelles e-Mobilitäts-Projekt. Die gemachten Erfahrungen mit dem laufenden Vereinsprojekt „fourWHEELER“ und die vielen Anregungen bei den Präsentationen und Diskussionsrunden halfen den Mitgliedern des Innovationsvereins dabei, das Konzept grundlegend zu überdenken und zu überarbeiten. Nun geht es an die Machbarkeitsstudie des Prototyps „FourWHEELER 2.0“: Ein modulares „3 in 1“-Mikromobilitäts-Fahrzeug, das das Fahrrad vom Komfort her einem Auto näher bringen soll. Die Details zum neuen Fahrzeug und seinen drei Varianten, den verwendeten Technologien und Aktivitäten des Vereins finden Sie unter www.mint-slot.com

Das Vereinsprojekt soll dem weiteren Auf- und Ausbau des wissenschaftlichen (gemeinnützigen) Vereins ]mint[SLOT e.V. dienen. Mit dem Image-Gewinn und den erbrachten Beweis für die Innovationsfähigkeit und einem geschickten Marketing, wollen die Verantwortlichen zukünftige Mitglieder für ]mint[SLOT e.V. begeistern und neue Möglichkeiten schaffen.

Sponsoringbedarf

Um einen derartigen Prototypen fertigen zu können ist professionelles Equipment unerlässlich. Dieses soll von Anfang an auch den Mitgliedern und ihren privaten Projekten zur Verfügung gestellt werden. Daher benötigt der Verein zur Realisierung des „fourWHEELER 2.0“-Projekts Sponsoren, der den Erwerb von Maschinen und Material im Gesamtwert von etwa 20.000 Euro ermöglicht. Sollte sich ein Sponsor für die Idee ]mint[SLOT e.V. begeistern lassen, so wäre auch ein monatliches Sponsoring von großem Nutzen.

Nutzen für den Sponsor

  • Projektbezogener Erfahrungsaustausch / Know-how-Transfer
  • Erwähnung des Sponsorings durch den Verein, u.a. durch
    • Erwähnung des Unternehmens auf Veranstaltungen, bei denen der Verein die Erfindungen der Presse und Öffentlichkeit vorstellen
    • Ein individuelles Konzept für den Sponsor, um das Engagement mit dem Verein zu verzahnen
    • Nennung auf der vereinseigenen Homepage, allen relevanten Publikationen und auf allen Social Media Plattformen
    • Platzierung auf der „Wall of Fame“ (on- und offline)
    • Die Nutzung der vom Verein angebotenen Schulungen und Seminaren für das Unternehmen und die Mitarbeiter

Kontakt

]mint[SLOT e.V. – Der wissenschaftliche Verei
Martin Ebner
Blumenthalstr. 2-4
90429 Nürnberg
Tel: 0176 28224770
martin@mint-slot.de
> www.mint-slot.de

Quelle.

ALDI SÜD plant 28 neuen E-Tankstellen in Autobahnnähe bis Ende 2018

Bis Ende 2018 verfügen rund 80 ALDI SÜD Filialen über Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Mehr als 50 davon liegen in Städten und Ballungszentren und sind Ladesäulen mit 22 Kilowatt Leistung. 28 weitere sind Schnelladestationen mit einer Leistung von 50 Kilowatt. Diese liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A7, A8 und A9.

 

Green-City-Plan Würzburg

Die Stadt Würzburg hat die Erstellung des Green-City Plans abgeschlossen. Er soll dazu beitragen, die Stickoxidemission zu reduzieren und den Weg in eine nachhaltige Stadtmobilität zu ebnen.

Mit dem Beschluss im Stadtrat steht ein Maßnahmenkatalog zur Verfügung, der aus Sicht der IHK Würzburg-Schweinfurt positive Ansätze für eine neu zu denkende Mobilität in der Domstadt bietet. Die Wirtschaftskammer warnt aber auch vor einseitigen Folgen zu Lasten der Wirtschaft. Sie hat sich im Interesse der regionalen Unternehmen bereits frühzeitig in mehrstufigen Beteiligungsprozess engagiert.

Green-City Plan mit gelungenen Ansätzen

Knapp ein halbes Jahr hat die Erstellung des Green-City Plans in Anspruch genommen. Im Ergebnis liegen nun 28 konkrete Maßnahmen, in den fünf Themenfeldern: urbane Logistik, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung im öffentlichen Verkehr und im Bereich Rad-/Fußverkehr/Parkraummanagement, vor. „Es freut uns besonders, dass Themen wie die umweltsensitive Verkehrssteuerung oder der Ausbau des Park & Ride-Systems beziehungsweise der Straßenbahn Eingang in die Agenda gefunden haben. Insbesondere von Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs und der effizienteren Auslastung der Straßeninfrastruktur durch Digitalisierung erhoffen wir uns nachhaltig positive Effekte“, so Dr. Sascha Genders, IHK-Bereichsleiter Standortpolitik sowie Existenzgründung und Unternehmensförderung. Weiterhin sieht er Potenzial in der Einführung eines Parkraummanagements, durch das die Erreichbarkeit der Stadt bei gleichzeitig reduzierter Verkehrsbelastung gesichert werden könne.

Folgewirkung beachten

Kritisch schätzt die Wirtschaftskammer ein, dass nicht alle Maßnahmen auf einen positiven Effekt zur Stickoxidreduktion geprüft wurden. „Insbesondere bei den bereits realisierten Durchfahrtsverboten sollte zudem überprüft werden, ob Einschränkungen für Wirtschaft und Bevölkerung sinnvoll und verhältnismäßig sind. Dies trifft nämlich vor allem Unternehmen und Bewohner im Umland des Versorgungszentrums Würzburg“, so Genders.

IHK drängt zur Priorisierung und raschen Umsetzung

Mit Blick auf die Umsetzung der nun folgenden konkreten Schritte mahnt die IHK zur Eile. „Die Stadtverwaltung soll zeitnah Beschlussvorlagen erarbeiten, die dem Stadtrat vorgelegt werden. Derzeit sind die Voraussetzungen zur Umsetzung der Projekte günstig. Dieses Gelegenheitsfenster sollte zügig genutzt werden.“ Dringend erforderlich sei hierbei der enge Austausch mit den betroffenen Unternehmen.

Mit Blick auf die Einzelmaßnahmen ist die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs von enormer Brisanz. Hier besteht hohes Potenzial sowohl zur Verbesserung der Luftqualität als auch zur Verkehrsreduktion. Parallel muss jedoch auch das Park & Ride-Angebot deutlich erweitert werden: „Wir benötigen insgesamt mehr Angebote zur Nutzung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsangebote. Restriktive Einschränkungen der Erreichbarkeit der Innenstadt durch den Pkw-Verkehr, etwa durch die Streichung von Stellplätzen, sind keine Lösung, wenn nicht im selben Umfang neue Angebote geschaffen werden, um in die City zu gelangen“, resümiert Genders. Mit Blick auf Verbesserungen im Wirtschaftsverkehr werden daneben in der urbanen Logistik große Vorteile gesehen. „Hier zeigt das Gutachten des Institutes für angewandte Logistik (IAL) verträgliche Ansätze für eine nachhaltige Belieferung der Innenstadt. Man darf aber gerne auch mal über Konventionen hinausdenken und innovative Wege gehen – zum Beispiel der Gütertransport im Straßenbahnverkehr“.

Quelle.

Coburg: Kommunlaes Elektromobilitätskonzept

Im Rahmen der Erarbeitung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes sucht der Landkreis Coburg nach einem unternehmerischen Fuhrpark, der für eine exemplarische Fuhrparkanalyse mit Blick auf eine mögliche (Teil-)Umstellung auf Elektroantrieb geeignet ist.

Die Analyse ist für das Unternehmen kostenfrei; es müssen nur Fahrtenbücher zur Auswertung des tatsächlichen Einsatzes der Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden.

Der Landkreis Coburg geht mit gutem Beispiel voran und hat in seinen Fuhrpark bereits erfolgreich fünf reine Elektrofahrzeuge und drei Hybridfahrzeuge integriert, die tagtäglich gerne von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt werden. Doch nicht nur kommunale Fuhrparks eignen sich aufgrund der überschaubaren Fahrtstrecken gut für die Umstellung auf Elektrofahrzeuge, sondern auch im unternehmerischen Kontext gibt es Einsparungs- und Elektrifizierungspotenzial unter den Fuhrpark-Fahrzeugen. Mehr unter…