Start des Bay. Förderprogramms Ladeinfrastruktur (7. März 2018)

Seit heut steht der Starttermin für den 2ten Call im Bayerischen Ladesäulen-Förderprogramm fest: 07.03.2018, 10:00 Uhr. Der Aufruf wird vss. bis zum 27.04.2018, 10:00 Uhr offen sein. Es erscheint allerdings immer empfehlenswert, mit dem Antrag nicht bis zum letzten Moment zu warten.

Den Call, einen Musterantrag sowie ab dem Starttermin das Antragsformular finden Sie unter:  http://www.elektromobilitaet-bayern.de/foerderung

Erster E-Bus in Fürth

Von außen sieht er aus wie die anderen Busse der infra verkehr auch. Doch der „Solaris Urbino“ ist der erste vollelektrisch betriebene Niederflurbus im Fürther Stadtverkehr und einer von insgesamt nur zwei seiner Art in ganz Nordbayern. Bis Mitte März fährt der Zweiachser mit 35 Sitz- sowie 42 Stehplätzen angetrieben von zwei emissionsfreien Elektromotoren an der Hinterachse noch im Testbetrieb. Anschließend soll er auf allen Linien in der Kleeblattstadt zum Einsatz kommen. Mit einer Reichweite von etwa 200 Kilometern schaffe er das Tagespensum leicht, so Klaus Dieregsweiler, Leiter des infra-Verkehrsbetriebs. Mehr unter…

Das Technologietransferzentrum in Bad Neustadt erhält Fördermittel des BMBF

Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an Modulen mit Balancierungssystemen durchführen zu können

Im Rahmen der Fördermaßnahme „FHInvest“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Fach-) Hochschulen, die ihr Forschungsprofil bzw. einen Forschungsschwerpunkt mit Hilfe von Investitionsprojekten zur Bereitstellung und Anwendung von Forschungsgeräten, Forschungsanlagen oder Demonstratoren ausbauen wollen: Das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) mit Sitz in Bad Neustadt / Saale hat für sein Projekt „Batterieprüfanlage für Echtzeitmessung an Batteriesystemen hoher Leistung für die digitalisierte Produktion von morgen“ eine Projektförderung von ca. 350.000 Euro sowie 70.000 Euro Projektpauschale erhalten. Mit den Fördermaßnahmen des Ministeriums soll die Attraktivität der Ausbildung forschungsintensiver, qualifizierter Fachkräfte gestärkt werden, sie dienen der Verbesserung der Forschungskooperationen insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der (Fach-) Hochschulen.

Mit dem TTZ-EMO-Projekt kann die in den letzten fünf Jahren aufgebaute Kompetenz in der Batteriesystemtechnik messtechnisch für den Bereich Traktionsbatterien und Hausspeicher mit einem Prüfstand aufgerüstet werden. Vorgesehen ist die Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an kompletten Modulen mit selbst entwickelten Balancierungssystemen durchführen zu können. Hierbei sollen Untersuchungen durchgeführt und grundlegende Schaltungen unter realen Bedingungen bestätigt und getestet werden. Der Prüfstand wird in den Forschungsprojekten eine zentrale Rolle spielen. Die erhobenen Daten gehen als „Feedback“ in die Produktion und Wartung ein, um die Herstellung neuer Batteriesysteme anhand dieser Erkenntnisse anzupassen und zu optimieren.

Akkumulatorsysteme unterliegen Alterungsprozessen, die sich in der Abnahme der nutzbaren Energie bzw. der Kapazität sowie im Innenwiderstand widerspiegelt. Diese Alterung unterliegt vielen Faktoren wie z.B. den verwendeten Materialien und deren Qualität, der Herstellprozesse, der thermischen und elektrischen Belastung im Betrieb sowie dem kalendarischen Alter. Durch diese Abhängigkeiten ist die Alterung von Batteriezellen weder vorhersagbar, noch lässt sie sich abschätzen. Die geplante Batterieprüfanlage zur Echtzeitmessung der Batteriezellparameter ermöglicht die beschleunigte Erhebung von Informationen unter Berücksichtigung bisher nicht untersuchbarer, erst im Gesamtverbund eines großen Batteriesystems auftretender Effekte. Diese Daten sind die Grundbedingung für die Entwicklung und Verifizierung eines effizienten Batteriemanagementsystems.

Quelle.

Trendwechsel vom Diesel zum Benziner – Erfreulich steigende Nachfrage nach Elektroautos

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: 2017 mehr Autos in Bayern neu zugelassen – Trendwechsel vom Diesel zum Benziner – Erfreulich steigende Nachfrage nach Elektroautos

Im Jahr 2017 sind knapp fünf Prozent mehr Fahrzeuge in Bayern zugelassen worden als noch im Vorjahr. Das hat Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Dabei fällt nach den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik ein deutlicher Trend weg vom Diesel hin zum Benziner auf: Während die Diesel-Pkw um mehr als zehn Prozent zurückgingen, ist bei den Benzinern ein Anstieg um mehr als 20 Prozent zu verzeichnen. Herrmann: „Hier spielt offensichtlich die Diskussion um Dieselfahrverbote eine Rolle.“ Als erfreulich bezeichnete Herrmann die steigende Nachfrage nach Elektro-Autos sowie Gas- und Hybrid-Fahrzeugen um mehr als 87 Prozent auf rund 25.000 Fahrzeuge: „Das sind zwar Zahlen auf niedrigem Niveau, aber die Entwicklung motiviert uns auf dem Weg zu unserem Ziel, Deutschland und insbesondere Bayern zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu machen.“ Um mit gutem Beispiel voranzugehen, soll in Bayern beispielsweise im staatlichen Fuhrpark der Anteil der Elektroautos bei Neuzulassungen auf 20 Prozent erhöht werden. Insgesamt haben die Autofahrer im Jahr 2017 mehr als 816.000 Kraftfahrzeuge in Bayern neu zugelassen.

Im Jahr 2016 war das Verhältnis von Benzin- zu Diesel-Fahrzeugen noch genau umgekehrt. Es wurden rund 333.000 Fahrzeuge in Bayern mit Diesel und nur 300.000 mit Benzin neu zugelassen. Im letzten Jahr waren mit 373.000 neu zugelassenen Benzinern deutlich mehr in Verkehr gebracht als die etwa 303.000 Fahrzeuge, die mit Diesel angetrieben werden.

Für Herrmann hat ein Mix aus vielen verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Antrieben Zukunft. Dazu gehört neben der Stärkung öffentlicher Verkehrsangebote auf Straße und Schiene auch der Individualverkehr, sei es mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. „Wir unterstützen unsere Bürgerinnen und Bürger für bestmögliche Mobilität. Es macht aus meiner Sicht beispielsweise keinen Sinn, Fahrverbote auszusprechen oder eine vorschnelle Abschaffung von Verbrennungsmotoren zu fordern. „Unabhängige Tests zeigen, dass Dieselfahrzeuge der neuesten Generation bayerischer Hersteller bereits jetzt die kommenden strengen Anforderungen der EU bei den Stickoxidemissionen im Realbetrieb einhalten können. Dennoch muss die Industrie weitere Anstrengungen unternehmen, um Verbrennungsmotoren noch sauberer zu bekommen“, bekräftigte Herrmann. „Wer Verbrennungsmotoren bis 2030 ganz abschaffen möchte, der riskiert die Arbeitsplätze und damit unseren Wohlstand in Bayern. Bayern ist der größte Automobilstandort Deutschlands und wer so etwas fordert, hat nicht ganz zu Ende gedacht“, machte Herrmann klar.

Quelle.

Die Bäckerei Der Beck setzt auf E-Mobilität

Erstes elektrisches Lieferfahrzeug bei der Beck in Betrieb genommen

Bildquelle Der Beck GmbH: Geschäftsführer Siegfried Beck (li.) Dr. Siegfried Balleis, „Sonderbeauftragter Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung (mi.), und Geschäftsführer Dominik Beck (re.) präsentieren den ersten strombetriebenen Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob als Liefer- oder Personenwagen, Elektroautos nehmen ihren Platz auf
den Straßen ein. Die Bäckerei Der Beck wird künftig mit dem ersten strombetriebenen
Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes) Brötchen,
Brote, Kuchen und weitere leckere Backwaren in den Stadtgebieten Nürnberg – Fürth –
Erlangen ausliefern. So wird den Bürgern ab sofort regelmäßig der umweltfreundliche
Elektro-Transporter begegnen. Das gestiegene Umweltbewusstsein sowie strengere
Vorschriften für die Abgasemission bei Verbrennungsmotoren machen strombetriebene
Lieferfahrzeuge auch für mittelständische Unternehmen, wie die Bäckerei Der Beck,
immer attraktiver. „Mit dem Streetscooter „Work L“, der von einem
Tochterunternehmen der Deutschen Post entwickelt wurde und über eine Reichweite
von etwa 80 km verfügt, integrieren wir den ersten strombetriebenen Transporter in
unsere Lieferflotte.“, erklärt Dominik Beck, Geschäftsführer von Der Beck. „Durch die
Inbetriebnahme geben wir ein gutes Beispiel, auf Elektromobilität umzusteigen und
gleichzeitig die Umwelt zu schonen.“ so Beck weiter.
Das neue elektrische Lieferfahrzeug mit dem komplett emissionsfreien Antrieb wird
gezielt für Fahrten im innerstädtischen Bereich eingesetzt und ergänzt so den
bestehenden Fuhrpark optimal. Dieser weitere Schritt macht die Philosophie von Der
Beck deutlich, den Umweltgedanken fest in das unternehmerische Handeln zu
integrieren.

Umweltschutz wird bei Der Beck groß geschrieben
Bereits seit 1999 arbeitet Der Beck mit dem besonders strengen Umweltmanagementsystem
EMAS, das weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Im Rahmen
dieses Umweltmanagementsystems wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt.
Schon 2009 konnte zum Beispiel der komplette Strombedarf am Produktions- und
Verwaltungsstandort Erlangen-Tennenlohe aus erneuerbaren Energien gedeckt
werden. Seit 2010 liefert dort eine 96-kW-Photovoltaikanlage Sonnenstrom. Für die
übrige benötigte Energieleistung wird regenerativer Strom aus Wasserkraft bezogen.
Die Beleuchtung wurde modernisiert, Bewegungsmelder wurden integriert und auf
sparsame LED-Lichttechnik umgerüstet. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) am
Produktionsstandort versorgt viele Bereiche, wie Räume oder die Heizung der
Gärschränke, sehr wirtschaftlich mit direkt vor Ort erzeugter Wärme. Über seine
Lebensdauer von 15 Jahren spart es so etwa 3,8 Mio. Tonnen CO2 ein. „Weil es für
Der Beck und seine Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit ist, schonend mit den
natürlichen Ressourcen umzugehen, wird der Umweltaspekt auch zukünftig eine
wichtige Rolle im unternehmerischen Handeln spielen“, unterstreicht Dominik Beck.

 

VAG nimmt ersten E-Bus in Betrieb

Nürnbergs erster E-Bus steht am Start: Nach erfolgreichen Testfahrten ohne Fahrgäste wird ihn die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft in der nächsten Woche erstmals auf einzelnen Buslinien zusätzlich einsetzen. Im März soll er in den Regelbetrieb gehen.

„Der Bus wird zum E-Mobil. Das ist gut für die Umwelt- und Klimabilanz des ÖPNV, die im Vergleich zum Auto per se schon erheblich besser ist. Wenn jetzt – nach Straßenbahn und U-Bahn – auch der Bus mit Ökostrom angetrieben wird, fällt diese noch einmal positiver aus“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der VAG, Josef Hasler, anlässlich der Vorstellung des E-Busses. „Für uns hat die Umwelt- und Klimaverträglichkeit unserer Fahrzeuge schon immer einen hohen Stellenwert.“ Daneben spielten selbstverständlich die Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge und des Betriebes eine wichtige Rolle, so Hasler.

Deshalb wird der erste E-Bus in den kommenden Wochen und Monaten auf verschiedenen Linien auf Herz und Nieren geprüft. Fällt das Ergebnis gut aus, möchte die VAG ab 2020 weitere E-Busse beschaffen. „Wir hoffen, dass die Fahrzeuge bald in Serie gebaut und entsprechend günstiger angeboten werden. Angesichts der Kosten setzen wir auf Fördermaßnahmen durch den Bund und das Land Bayern“, gab Josef Hasler mit Blick auf künftige Bestellungen zu bedenken. Aktuell kostet ein E-Bus mehr als das Doppelte eines vergleichbaren Serienmodells. Für Nürnbergs ersten E-Bus hat die VAG inklusive der Schnellladeeinheit deutlich über eine halbe Million Euro investiert.

E-Mobilität ist die Zukunft

„Die E-Mobilität ist beim Pkw wie im Busbetrieb die Zukunft. Wir werden weniger abhängig vom Erdöl. Mit Ökostrom betankt, bekommen E-Busse einen grünen Haken“, brachte Josef Hasler die Perspektiven auf den Punkt. „Es bedarf eines längeren Übergangs, um einmal die Infrastruktur und die Energiewirtschaft entsprechend umzubauen, und zum anderen mit den bereits getätigten und beschlossenen Investitionen nachhaltig und verantwortungsvoll umzugehen“, so der VAG-Vorstandsvorsitzende.

Bis zu 200 Kilometer Reichweite

Gebaut wurde der E-Bus von der Firma Solaris in Polen. Nach Herstellerangaben und nach ersten eigenen Erfahrungen schafft der E-Bus etwa 200 Kilometer. Dies würde für einen bis zu zehnstündigen Einsatz reichen. Als Speicher stehen sechs Lithium-Ionen-Batterien – verteilt auf Heck und Dach – zur Verfügung. Der Bus wird an einer eigens in der Abstellhalle der Busse installierten Ladesäule mit einer Leistung von 150 Kilowatt in etwa 1,5 Stunden geladen.

Die VAG ist weiterhin mit anderen Verkehrsunternehmen und Herstellern im Gespräch, um von deren Erfahrungen zu profitieren und Fahrzeuge zum Test zu bekommen. Für die weitere Entwicklung von E-Bussen relevant sind Gewicht, Lebensdauer und Wiederverwertung der Batterien.

Source

CargoBikes in Nürnberg

Lastenräder erobern die Stadt. Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für die abgasfreie Variante des Transports von Kindern und Dingen im städtischen Raum. Die meisten Nutzer setzen dabei auf elektrische Unterstützung beim Fahren (E-Bike) und ersetzen damit ein Auto. Zunehmend werden auch von Handwerkern und Lieferdiensten (UPS, DHL, DPD, div. Pizzaservices etc.) die Vorteile wie geringe Kosten, direkte Erreichbarkeit und Schnelligkeit im Stadtverkehr erkannt.

Mehr unter: http://www.avanti-mobil.de/

Neue Förderrichtlinie „Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Frist: 31.1.18)

Am 5.12. 2017 ist eine neue Förderrichtlinie „Elektromobilität“ in Kraft getreten. Damit können gewerbliche Unternehmen Investitionszuschüsse für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhalten.

Die Höhe des Investitionszuschusses bemisst sich an den Mehrkosten für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges gegenüber einem Fahrzeug mit konventionellem Antrieb. Je nach Unternehmensgröße sind Förderquoten von 40 bis maximal 60 Prozent möglich. Unternehmen können noch bis zum 31.01.2018 Anträge stellen. Weitere Informationen erhalten Interessierte hier.

Die Stadt Nürnberg wird allen Nürnberger Unternehmen, die diese Förderung in Anspruch nehmen wollen, den hierfür notwendigen Nachweis schnell und unbürokratisch erteilen.

Ansprechpartner für den Nachweis ist bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg Herr Haas, Tel.: 09 11 / 2 31-85 28; E-Mail: wirtschaftsservice@stadt.nuernberg.de

 

„E-Mobilitäts-Checks für Nürnberger Unternehmen“

Darüber hinaus bieten das Wirtschaftsreferat und das Umweltreferat der Stadt Nürnberg ein neues Beratungsangebot zum Einsatz von Elektrofahrzeugen in Nürnberg an. In einem ersten Aufschlag können ab sofort 15 Nürnberger Unternehmen eine kostenfreie Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für eine Umstellung des eigenen Fuhrparks auf Elektromobilität erhalten. Weitere Informationen der Stadt Nürnberg finden Sie hier.

Die E-Mobilitäts-Checks wenden sich an mittelständische und große Unternehmen aller Branchen, die einen eigenen Fuhrpark von mindestens fünf Fahrzeugen besitzen. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Wirtschaftsförderung Nürnberg wenden. Ansprechpartner ist Herr Haas, Telefon 09 11 / 2 31-85 28; E-Mail wirtschaftsservice@stadt.nuernberg.de, Stichwort „E-Mobilitäts-Check.

Erster Aufruf des Bayerischen Förderprogramms für Ladesäulen erfolgreich abgeschlossen

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute Förderbescheide zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern vergeben. „Die erste Tranche des Förderprogramms ist sehr erfolgreich gelaufen. Wir haben insgesamt 220 Anträge mit einem Volumen von gut 2 Millionen Euro bewilligt. Damit lösen wir Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 6 Millionen Euro aus“, so die Ministerin. Aigner weiter: „Wir wollen in Bayern bis 2020 7.000 öffentlich-zugängliche Ladesäulen. 436 werden jetzt bayernweit mit unserer Unterstützung zusätzlich errichtet. Das ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Elektromobilität.“. Anträge wurden von Kommunen ebenso gestellt, wie von Energieversorgern, mittelständischen Betrieben oder Bildungseinrichtungen. Die regionale Verteilung war insgesamt recht ausgewogen.

Wichtig sei aber nicht nur ein möglichst flächendeckendes Netz an Ladeinfrastruktur, sondern auch die Auffindbarkeit von Ladepunkten: „Mit dem Ladeatlas Bayern haben wir ein Tool entwickelt, das dem Nutzer den Weg zur nächsten freien Ladesäule weist. Damit weiß der Nutzer jederzeit, wo die nächste Ladesäule ist und welche Technik dort zur Verfügung steht“, sagt Aigner. Zudem verwies die Ministerin auf die Kompetenzstelle eMobilität bei Bayern Innovativ: „Damit haben wir einen zentralen Ansprechpartner etabliert, der bei allen Fragen rund um die Elektromobilität zur Verfügung steht. Das ist ein echter Standortvorteil für Bayern. Wir reden nicht nur über Elektromobilität, wir bewegen etwas.“

Folgende Antragsteller haben heute einen Förderbescheid erhalten:
– Autohaus Widmann + Winterholler, Dachau
N-ERGIE AG, Nürnberg
– Nusser Mineralöl GmbH, Straubing
– Kraftwerke Haag GmbH, Haag i. Obb
– Stadtwerke Bamberg, Bamberg
– CCNST Christof Englmeier e.K., Teisnach
– Erdgas Schwaben GmbH, Augsburg
– Markt Oberschwarzach

Der nächste Aufruf im Förderprogramm ‚Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern‘ wird voraussichtlich im 1. Quartal 2018 erfolgen. Den ‚Ladeatlas Elektromobilität Bayern‘ finden Sie hier: http://ladeatlas.elektromobilitaet-bayern.de/.