Die Zukunft der Elektromobilität im Labor für Fahrzeugtechnik an der TH Nürnberg

BMW unterstützt die Lehre und Forschung der TH Nürnberg und übergibt ein Fahrzeug aus dem BMW i Mobilitätskonzept an das Labor für Fahrzeugtechnik der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik

  • Foto: Astrid Bergmeister

Innovative und visionäre Fahrzeuge, die einen vollelektrischen mobilen Alltag ermöglichen: Dafür steht die BMW i Serie. Im Labor für Fahrzeugtechnik und am IFZN der TH Nürnberg können Studierende das Konzept der Elektromobilität jetzt hautnah an einem BMW i3 aus dieser Serie erforschen.
Am 9. Oktober wird das Fahrzeug an Prof. Dr.-Ing. Martin Cichon und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Grau und ihr Team übergeben.

 

Mit einem vollelektrischen BMW i3 unterstützt BMW die Forschung und die Lehre der TH Nürnberg zur Elektromobilität. Das Fahrzeug mit elektrischem Antrieb und einem sogenannten Range-Extender (Reichweitenverlängerer) ermöglicht Studierenden der Fakultäten Maschinenbau und Versorgungstechnik sowie Bauingenieurwesen, bei Laborpraktika Erfahrungen im Bereich der Betriebsstrategien von Elektroautomobilen zu sammeln. Das bereitet sie perfekt auf den immer stärker werdenden Markt in der Elektromotorindustrie vor.

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Grau: „Durch die Ergänzung des Fahrzeugspools mit dem Elektrofahrzeug von BMW ermöglicht die TH Nürnberg ihren Studierenden eine praxisnahe und zukunftsweisende Lehre. Die Versuche umfassen beispielsweise die Auswirkungen von Fahrzeugantrieben auf den Energieverbrauch im direkten Vergleich zwischen einem Elektro- und Verbrennungsmotor oder die Feststellung von Unterschieden in der Dynamik und Agilität der beiden Antriebsarten. Zur Erreichung der Klimaschutzziele werden emissionsarme Antriebstechniken immer wichtiger, daher danken wir BMW für die Überlassung des Forschungsfahrzeugs.“

Weitere Informationen zum Institut für Fahrzeugtechnik:

Mehr über den BMW i3:

Quelle.

Das Technologietransferzentrum in Bad Neustadt erhält Fördermittel des BMBF

Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an Modulen mit Balancierungssystemen durchführen zu können

Im Rahmen der Fördermaßnahme „FHInvest“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Fach-) Hochschulen, die ihr Forschungsprofil bzw. einen Forschungsschwerpunkt mit Hilfe von Investitionsprojekten zur Bereitstellung und Anwendung von Forschungsgeräten, Forschungsanlagen oder Demonstratoren ausbauen wollen: Das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) mit Sitz in Bad Neustadt / Saale hat für sein Projekt „Batterieprüfanlage für Echtzeitmessung an Batteriesystemen hoher Leistung für die digitalisierte Produktion von morgen“ eine Projektförderung von ca. 350.000 Euro sowie 70.000 Euro Projektpauschale erhalten. Mit den Fördermaßnahmen des Ministeriums soll die Attraktivität der Ausbildung forschungsintensiver, qualifizierter Fachkräfte gestärkt werden, sie dienen der Verbesserung der Forschungskooperationen insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der (Fach-) Hochschulen.

Mit dem TTZ-EMO-Projekt kann die in den letzten fünf Jahren aufgebaute Kompetenz in der Batteriesystemtechnik messtechnisch für den Bereich Traktionsbatterien und Hausspeicher mit einem Prüfstand aufgerüstet werden. Vorgesehen ist die Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an kompletten Modulen mit selbst entwickelten Balancierungssystemen durchführen zu können. Hierbei sollen Untersuchungen durchgeführt und grundlegende Schaltungen unter realen Bedingungen bestätigt und getestet werden. Der Prüfstand wird in den Forschungsprojekten eine zentrale Rolle spielen. Die erhobenen Daten gehen als „Feedback“ in die Produktion und Wartung ein, um die Herstellung neuer Batteriesysteme anhand dieser Erkenntnisse anzupassen und zu optimieren.

Akkumulatorsysteme unterliegen Alterungsprozessen, die sich in der Abnahme der nutzbaren Energie bzw. der Kapazität sowie im Innenwiderstand widerspiegelt. Diese Alterung unterliegt vielen Faktoren wie z.B. den verwendeten Materialien und deren Qualität, der Herstellprozesse, der thermischen und elektrischen Belastung im Betrieb sowie dem kalendarischen Alter. Durch diese Abhängigkeiten ist die Alterung von Batteriezellen weder vorhersagbar, noch lässt sie sich abschätzen. Die geplante Batterieprüfanlage zur Echtzeitmessung der Batteriezellparameter ermöglicht die beschleunigte Erhebung von Informationen unter Berücksichtigung bisher nicht untersuchbarer, erst im Gesamtverbund eines großen Batteriesystems auftretender Effekte. Diese Daten sind die Grundbedingung für die Entwicklung und Verifizierung eines effizienten Batteriemanagementsystems.

Quelle.

BMZ E.Volution Center entwickelt Batterien der Zukunft

Die Ab September 2017 startet im International Headquarter der BMZ Group das E.Volution Center. In Karlstein a.M. bei Aschaffenburg werden über 150 Entwickler unter der Leitung des Chief Technical Officer (CTO), Dirk Oestreich, Energiespeicher der Zukunft entwickeln. Im BMZ E.Volution Center werden pro Jahr ca. 200 neue Batteriesysteme entwickelt.

Source: www.bmz-group.com

Preh: Aufstieg in die Liga der „Umsatzmilliardäre“ – Gesamtinvestitionen von 29 Mio. EUR allein in Bad Neustadt

Preh wächst weltweit und investiert massiv in Zukunftsthemen

Bad Neustadt a. d. Saale. Die Preh GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück und investiert insbesondere am Stammsitz in Bad Neustadt weiter massiv in die Zukunft. Durch organisches Wachstum in Höhe von 14 % sowie die Akquisition von TechniSat Automotive (jetzt Preh Car Connect) ist die Preh-Gruppe 2016 mit einem Umsatz von rund 1,18 Mrd. EUR in die Liga der „Umsatzmilliardäre“ aufgestiegen (2015: 763 Mio. EUR). Trotz hoher Investitionen ist es dem Automobilzulieferer zudem erneut gelungen, seine Ertragskraft weiter zu steigern. Mit 80,6 Mio. EUR lag das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Preh GmbH (ohne Preh Car Connect) rund 16 % über dem Vorjahreswert von 69,6 Mio. EUR. Die positive Geschäftsentwicklung geht weltweit mit einem weiteren Aufbau der Preh-Belegschaft einher. Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2016 ist die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten Gruppe auf den Höchststand von rund 6.620 Beschäftigten angestiegen, was einem Plus von 35 % entspricht (2015: 4.900 Mitarbeiter). Ohne die 2016 akquirierte Preh Car Connect betrug der Personalzuwachs immerhin 12 %. Der Aufwärtstrend hält auch am Stammsitz in Bad Neustadt an. Dort wurden 135 neue Stellen geschaffen, so dass die Zahl der Beschäftigten in Bad Neustadt Ende 2016 um rund 8,3 % auf 1.771 Mitarbeiter zulegte (Ende 2015: 1.636). Ungeachtet des starken Vorjahres rechnet die Preh-Geschäftsführung mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses auch in 2017. Preh lag beim Umsatz im ersten Quartal 2017 erneut über dem Vorjahreswert und rechnet für das Gesamtjahr – inklusive der Preh Car Connect GmbH – erneut mit einem zweistelligen Wachstum.

Bei der Vorstellung der Bilanzzahlen sagte der Vorsitzende der Preh-Geschäftsführung, Christoph Hummel: „2016 war bei Preh sowohl durch starkes organisches Wachstum als auch durch die für uns wegweisende Übernahme der Preh Car Connect gekennzeichnet. Diesen Schwung haben wir in das laufende Geschäftsjahr mitgenommen, und jetzt können wir unseren Automobilkunden obendrein ein deutlich erweitertes Produktspektrum bieten, das neben Fahrerbediensystemen sowie Steuergeräten für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen nun auch Lösungen für Connectivity und Telematik umfasst. Dies eröffnet uns ganz neue Wachstumschancen. Parallel dazu haben wir 2016 im Bereich Automation ebenfalls ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert und mit der jetzt angekündigten Übernahme der M&R Automation die Basis für eine komplett eigenständige Aufstellung der Preh IMA Automation geschaffen. Für 2017 zeichnet sich sowohl im Bereich der Automobilzulieferung als auch im Geschäftsfeld der Automation eine anhaltend hohe Dynamik ab, so dass wir weltweit weiter hoch qualifizierte Mitarbeiter einstellen werden.“

Besonders erfreulich: Preh wächst an allen Standorten in Europa, Nordamerika und China. Auch die deutschen Unternehmenssitze profitieren weiter stark von den Markterfolgen der Preh-Gruppe in den Geschäftsfeldern für Automobilelektronik und Automation. Dementsprechend investiert Preh – mit Unterstützung des chinesischen Gesellschafters Joyson – weiter stark in den Ausbau des Stammsitzes in Bad Neustadt.

Investition von 6,5 Mio. EUR in neues E-Mobility Labor
Nach der Einweihung des neuen Preh-Entwicklungszentrums und der Ankündigung zum Neubau eines eigenen Standortes für die Preh IMA Automation (PIA) hat der Automobilzulieferer und Automationsspezialist die nächste Entscheidung für eine zukunftsweisende Investition getroffen: Am Stammsitz in Bad Neustadt wird Preh für sein Geschäftsfeld Elektromobilität ein neues E-Mobility-Labor aufbauen und dafür rund 6,5 Mio. EUR investieren. In dem Labor soll beginnend ab der zweiten Jahreshälfte 2017 an der Qualifizierung der Produkte für den Bereich E-Mobility – insbesondere für Hochvolt-Anwendungen – gearbeitet werden. In der Summe belaufen sich damit die Ausgaben für die drei jüngsten Großprojekte der Preh-Gruppe in Bad Neustadt auf einen Gesamtbetrag von rund 29 Mio. EUR. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie begrüßt ausdrücklich die hohe Investitionsbereitschaft von Preh in die Region Unterfranken und hat in Aussicht gestellt, zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu unterstützen.

„Als global aufgestellter Automobilzulieferer, der sich in einem extrem harten Wettbewerbsumfeld befindet, müssen wir Investitionsentscheidungen sehr genau abwägen und uns immer wieder aufs Neue fragen, an welchen Standorten wir welche Schwerpunkte setzen“, so Christoph Hummel. „Doch gerade beim Thema Forschung und Entwicklung sind wir davon überzeugt, dass Bad Neustadt der Treiber unserer Innovationskraft bleiben soll. Daher sind wir auch dankbar, dass uns das Bayerische Staatsministerium dabei unterstützt, die Region zu einem noch stärkeren Zentrum für die Mobilität von morgen zu machen, was wiederum die Chance auf weitere Jobs in Bad Neustadt eröffnen wird.“

Eigenständige Aufstellung der PIA und Neubau in Bad Neustadt
Nach der Akquise der EVANA Automation in Evansville/USA (jetzt PIA Evansville) und dem starken organischen Wachstum des Automationsgeschäftes in 2016 tragen Joyson und Preh der deutlich erhöhten Marktpräsenz der Preh IMA Automation mit einer komplett eigenständigen Aufstellung Rechnung. Hierzu ist mit der PIA Automation Holding GmbH unlängst eine neue Führungsgesellschaft gegründet worden, in die sowohl die Preh IMA Automation als auch die Anfang Mai 2017 akquirierte M&R Automation aus Grambach bei Graz/Österreich eingebracht werden. Damit ausreichend Raum für das geplante operative Wachstum zur Verfügung steht, wird die Bad Neustädter PIA bis Ende 2018 an ihren neuen Standort im Gewerbegebiet Altenberg umziehen. Dort wird den Automationsspezialisten der PIA künftig eine Produktionsfläche von rund 10.000 qm zur Verfügung stehen. Am neuen Standort entstehen hoch moderne Arbeitsplätze für die derzeit 215 PIA-Mitarbeiter aus Bad Neustadt. Der neue Firmensitz wird jedoch auch ausreichend Platz für weiteres Wachstum und neue Mitarbeiter bieten. Die Investition beläuft sich auf rund 10 Mio. EUR.

Hummel in das Joyson-Board of Directors berufen
Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Wachstumsstory und der großen Bedeutung der Preh-Gruppe innerhalb des Joyson-Konzerns ist Preh-Chef Christoph Hummel Anfang Mai 2017 in das Board of Directors von Joyson Electronics, dem höchsten Entscheidungsgremium des börsennotierten Konzerns, berufen worden. Hierzu erklärte Joyson-Gründer und Mehrheitsgesellschafter Jeff Wang: „Das Preh-Führungsteam um Christoph Hummel macht einen ganz hervorragenden Job. Die Preh-Gruppe setzt mit Blick auf Produktqualität, Innovationskraft und Marktwachstum Standards innerhalb unserer Unternehmensgruppe. Es ist insofern folgerichtig, aber auch ein großer Vertrauensbeweis, dass Preh mit Christoph Hummel nun auch in unserem Joyson-Board vertreten ist.“

Fraunhofer IISB Erlangen: Grundsteinlegung Erweiterungsbau B 2016

Am 30. Juni 2016 wurde am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen mit der Grundsteinlegung symbolisch der Baubeginn für den nächsten Erweiterungsbau des Instituts gefeiert. Die neuen Laboreinrichtungen dienen ab Sommer 2018 der Forschung und Entwicklung zu hoch effizienten leistungselektronischen Systemen, welche essentieller Bestandteil von modernen Stromnetzen, Energiespeichern, industrieller Antriebstechnik oder auch von Elektrofahrzeugen sind. Gleichzeitig wird das Gebäude als Demonstrations- und Testplattform für eine nachhaltige Energieversorgungsinfrastruktur im Industriemaßstab genutzt.

Source: www.iisb.fraunhofer.de

Alte Batterien werden zu Großspeichern für Strom

In einem alten Akku steckt noch viel Saft. Wie sich diese Speicherkapazität nutzen lässt, haben der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Hannover-Messe in einer Studie untersucht.

 

Besuchen Sie zu diesem Thema auch unsere Veranstaltung:

IAWC Testverfahren für mobilie Speicher – TÜV Rheinland

10. Sitzung des IHK-Innovations- und AnwenderClubs eMobilität
„Testverfahren für mobile Speicher“
Am Dienstag, 03. Mai 2016,
von 13:30 bis ca. 17:00 Uhr,
in der TÜV Rheinland Akademie (Tillystr. 2, 90431 Nürnberg).

Mehr unter: http://emobility-nordbayern.de/testverfahren-fuer-mobilie-speicher/

Source: www.elektromobilitaet-praxis.de

Würzburg: Fraunhofer-ISC findet Erklärung für nachlassende Batterie-Leistungsfähigkeit

Wissenschaftler haben eine Erklärung dafür gefunden, warum gebrauchte Batterien rasant an Leistung verlieren. Drei Jahre lange untersuchte das Zentrum für Angewandte Elektrochemie (ZfAE), Teil des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung (ISC) in Würzburg, im Rahmen eines EU-Projekts die Ursachen für Batteriealterung.

 

Besuchen Sie zu diesem Thema auch unsere Veranstaltung:

 

IAWC Testverfahren für mobilie Speicher – TÜV Rheinland

10. Sitzung des IHK-Innovations- und AnwenderClubs eMobilität
„Testverfahren für mobile Speicher“
Am Dienstag, 03. Mai 2016,
von 13:30 bis ca. 17:00 Uhr,
in der TÜV Rheinland Akademie (Tillystr. 2, 90431 Nürnberg).

Mehr unter: http://emobility-nordbayern.de/testverfahren-fuer-mobilie-speicher/

Source: www.elektromobilitaet-praxis.de

Leistungszentrum Elektroniksysteme – Meister im Stromsparen

Die Metropolregion Nürnberg wird zu einem Top-Standort für die Entwicklung von energieeffizienten Elektroniksystemen ausgebaut.

Internationale Ausstrahlung soll das neue „Leistungszentrum Elektroniksysteme“ (LZE) erreichen, das in Erlangen errichtet wird. Beteiligt an dem Projekt sind die Erlanger Fraunhofer-Institute IIS und IISB, die Universität Erlangen-Nürnberg, die Siemens AG sowie weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Das LZE, für das sich die IHK Nürnberg für Mittelfranken seit Langem eingesetzt hat, wird sich zunächst auf zwei Arbeitsschwerpunkte konzentrieren: zum einen auf die Leistungselektronik zur Wandlung und Verteilung elektrischer Energie, zum anderen auf die sogenannte Low-Power-Elektronik für Anwendungen mit geringstem Energieverbrauch. Die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft soll sicherstellen, dass die neuen Technologien schnell in die praktische Anwendung kommen.

Source: www.ihk-nuernberg.de