Neugründung am Elektromobilitätsmarkt: Modulare Ladeinfrastruktur-Lösungen für Unternehmen

Umfassende Lösungen für Unternehmen, die auf das Zukunftsthema Elektromobilität setzen – mit diesem Anspruch tritt die emonvia GmbH an. Mit dem Eintrag in das Handelsregister am 3. August 2018 geht die Neugründung mit Sitz in München nun offiziell an den Start.

Den Vertrag für das Unternehmen unterzeichneten Dr. Stefan Schlutius, geschäftsführender Gesellschafter von ABL SURSUM Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG, Michael Berger und Rainer Kleedörfer, Geschäftsführer der N-ERGIE Regenerativ GmbH, ein Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, und Manfred Tropper, Geschäftsführer der mantro GmbH.

Quelle: N-ERGIE/ClausFelix. Von links nach rechts die Gesellschafter bei der Vertragsunterzeichnung: Rainer Kleedörfer (N-ERGIE), Manfred Tropper (mantro), Dr. Stefan Schlutius (ABL).

An der emonvia GmbH werden ABL und N-ERGIE mit je 45 Prozent beteiligt sein sowie mantro mit 10 Prozent.

Das neue Unternehmen entwickelt individuelle, skalierbare und modulare Lösungen für den Aufbau und die intelligente Steuerung von Ladepunkten. Dabei erstreckt sich das Angebot vom Monitoring über die Abrechnung und Integration des Systems in das vorhandene Fuhrparkmanagement bis zum Last- und Lademanagement für die effiziente und netzanschlussgerechte Steuerung der Ladevorgänge.

Die Angebote richten sich insbesondere an Unternehmen, Organisationen und Behörden, bei denen eine größere Anzahl von Ladepunkten geplant und betrieben wird. Dazu zählen etwa Dienstleister mit hohem ortsnahen Mobilitätsbedarf, Parkhaus-/ Parkplatzbetreiber sowie Hotels und Gaststätten. emonvia wird zudem Stadtwerken und Energieversorgern im Rahmen von Dienstleistungen die Möglichkeit bieten, ihre Kunden bestmöglich mit Lösungen rund um die Ladeinfrastruktur vor Ort zu versorgen.

Bündelung der jeweiligen Kernkompetenzen
In das Joint Venture bringen die drei beteiligten Unternehmen ihre jeweiligen Kernkompetenzen ein: ABL mit Sitz in Lauf an der Pegnitz entwickelt und produziert seit 2011 Wallboxen und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge: von Plug & Charge über Lastmanagement und Lastenregelung bis zur Stromabrechnung und App-Steuerung. ABL bietet zukunftssichere Ladestationen für alle Anwendungen – Technologie und Qualität „Made in Germany“.„Für die ABL ist der Aufbau von digitalen Geschäftsfeldern ein wichtiger Schritt in die Zukunft“, erklärt Dr. Stefan Schlutius, geschäftsführender Gesellschafter von ABL.

Der in Nürnberg ansässige regionale Energieversorger N-ERGIE sammelt bereits seit mehr als 20 Jahren Erfahrungen mit der Elektromobilität. „Mit mehr als 100 Elektrofahrzeugen betreiben wir eine der größten Flotten bundesweit. Diese steuern wir bereits mit der modular erweiterbaren Plattform, die wir in Zusammenarbeit mit mantro entwickelt haben. Diese möchten wir nun auch unseren Kunden bieten“, sagt Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N-ERGIE und Geschäftsführer der N-ERGIE Regenerativ GmbH.

Er verweist beispielhaft auf den Flakons-Glashersteller Heinz-Glas. Für den Global Player aus Kleintettau errichtete die N-ERGIE an drei Unternehmensstandorten eine vernetzte Ladeinfrastruktur. Das stufenweise erweiterbare webbasierte Kundenportal ermöglicht neben dem Monitoring und Reporting auch die Visualisierung der einzelnen Ladepunkte und -vorgänge.

Der Company Builder mantro GmbH, München, konzipiert und realisiert innovative Geschäftsideen im Hightech-Bereich und bringt sein umfassendes IT-Know-how in die Entwicklung der emonvia-eigenen Plattform ein. „Wir beschäftigen uns seit Jahren mit innovativen Mobilitätskonzepten und den Herausforderungen der Zukunft, speziell im Hinblick auf die Elektromobilität. Für uns ist es daher eine einmalige Chance, mit solch etablierten und starken Partnern in diesen Markt einzusteigen“, erklärt mantro-Geschäftsführer Manfred Tropper.

„Bei unseren Kunden sehen wir einen wachsenden Bedarf an integrierten Lösungen rund um die Ladeinfrastruktur. Wir freuen uns, nun gemeinsam in einer starken Partnerschaft die Entwicklung nachhaltiger und zukunftsorientierter Konzepte weiter voranzutreiben“, ergänzen Schlutius und Kleedörfer.

Weitere Informationen unter www.emonvia.de.

Studie »Dienstleistungen für Elektromobilität« – Fraunhofer-Institut IAO

Elektromobilität gewinnt auch aus wirtschaftlicher Sicht zunehmend an Bedeutung. Für ein funktionierendes Elektromobilitätssystem spielen Dienstleistungen in Ergänzung zu technischen Fragestellungen eine zentrale Rolle. Die Studie »Dienstleistungen für Elektromobilität« des Fraunhofer IAO zeigt, wie Dienstleistungen zum wirtschaftlichen Erfolg von Elektromobilität beitragen können…. 62 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bereits Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität anzubieten. Mögliche Anwendungsfelder stellen sich dabei als sehr heterogen dar; angebotene Elektromobilitätsdienstleistungen sind zum Beispiel Beratungsdienstleistungen, ladebezogene Dienstleistungen, Flottenmanagement, intermodale Mobilität, Carsharing, Fahrzeuginformationsdienstleistungen oder Abrechnungsmanagement.

Source: www.iao.fraunhofer.de

NXP und Siemens kooperieren – intelligentes Verkehrsmanagement

Die Vision eines intelligent gesteuerten Verkehrs rückt näher. Schilderbrücken könnten digital vor Staus warnen und Ampeln Bussen Vorfahrt gewähren.

Source: www.autohaus.de

Am 12. November 2015 besucht eine nordbayerische Delegation die Firma NXP in Eindhoven. Mehr dazu unter: http://www.ihk-nuernberg.de/de/Veranstaltungen/-Industrie-4-0-Unternehmerreise-in-die-Region-Brabant-Eindhoven-11-13-Nov-2015-/4222

Daimler und Deutsche Bahn verknüpfen ihre Mobilitätsplattformen moovel und Flinkster

Die Daimler AG mit ihrer Tochter moovel GmbH und Deutsche Bahn AG mit ihrem Tochterunternehmen DB Rent GmbH haben mit der Verknüpfung ihrer Mobilitätsplattformen moovel und Flinkster begonnen. Damit entsteht das größte Netzwerk innovativer Mobilitätsdienstleistungen in Deutschland: Durch die Verknüpfung der Carsharing-Dienste von car2go und Flinkster steht den Kunden ein umfassendes Angebot von mehr als 7.000 Fahrzeugen zur Verfügung.

Source: www.industrial-internet.de

Universität Passau entwickelt Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität

Es sollen marktfähige Betreiberkonzepte, wie z. B. spezielle Probefahrt- und Kurzzeitverleihmodelle oder Sharing-Angebote für Ein- und Zweispurelektromobilität sowie ein intelligentes Flottenmanagementsystem für Behörden entwickelt und erprobt werden. Hierzu werden die Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer systematisch erfasst und in innovative Geschäftsmodelle überführt. Den Nutzern soll dadurch die Annäherung an die Elektromobilität erleichtert werden, indem sie zielgruppengerechte Dienstleistungsangebote erhalten.

Source: www.uni-passau.de

Dienstleistung im Internet: Bosch will die Welt vernetzen

„Auch wenn das Auto der Zukunft automatisch und elektrisch fährt, vernetzt fährt es am besten“, ist der Bosch-Chef überzeugt. So hat Bosch beispielsweise bis Anfang des Jahres nicht nur 30 Serienprodukte für elektrifizierte Antriebe realisiert, sondern liefert auch Infrastrukturlösungen für die Elektromobilität. Eine von Bosch entwickelte App vernetzt 80 Prozent aller internetfähigen Ladesäulen in Deutschland und ermöglicht dem Nutzer das einfache Laden eines Elektrofahrzeugs

Source: www.stuttgarter-nachrichten.de