Siemens übernimmt niederländisches Simulations-Startup  Tass (Helmond)

Der deutsche Automobil-Zulieferer will sich im Bereich des autonomen Fahrens stärken und kauft das niederländische Startup Tass, das Autocrashs simuliert.

Mobilitäts-Startups sind gerade heiße Kandidaten für Übernahmen durch Konzerne. Nachdem die deutschen Autobauer lange gezögert haben, in junge Technologie-Unternehmen zu investieren, sitzt nun das Geld bei BMW, Daimler und Siemens lockerer. So hat der Münchner Automobil-Zulieferer nun angekündigt, auch das niederländische Startup Tass für eine ungenannte Summe komplett zu übernehmen.

Die Niederländer konzentrieren sich auf die Entwicklung von autonomem Fahren, Fahrerassistenzsystemen sowie Reifenmodellierung. Dafür entwickelt Tass Simulationssoftware, die Autounfälle und deren Folgen auf den menschlichen Körper berechnet. Mit 200 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Jahresumsatz von rund 27 Millionen Euro.

Source: ngin-mobility.com

Die Firma Tass hat Ihren Sitz am Automotive Campus in Heldmond in der niederländischen Region Brabant.

Schaeffler und NCTE schließen Kooperation für Fahrrad- und E-Bike-Markt

Ausgereifte Serienprodukte gehören ebenfalls zum breiten Produktportfolio, das Schaeffler exklusiv weltweit anbieten wird. (Bildquelle: SCHAEFFLER)

Eurobike 2017 – Ausblick auf innovative E-Bike-Sensorsysteme

Schaeffler hat NCTE als Technologiepartner für Drehmomentsensorik ausgewählt und wird das gemeinsame Sensorlager-Produktportfolio der beiden Firmen im Fahrrad- und E-Bike-Markt exklusiv anbieten.

Die Kooperation von Schaeffler mit dem Sensorik-Anbieter NCTE resultiert in einem einzigartig umfangreichen Portfolio an mechatronischen Komponenten für den Fahrrad- und E-Bike-Markt. Dazu gehören sowohl Serienprodukte wie Drehmoment-Sensor-Innenlager als auch hochintegrierte Kundenlösungen wie Drehmomentsensoren für Mittelmotoren. Die Sensoren messen die Trittfrequenz oder kombiniert die Trittfrequenz und das Drehmoment mit berührungsloser, magnetostriktiver Messtechnik. Dieses Produktportfolio wird Schaeffler im Rahmen der Kooperation mit NCTE weltweit exklusiv vertreten. Schaeffler entwickelt und liefert schon seit Jahren mechatronische Serienkomponenten für E-Bike-Antriebe und zahlreiche Präzisionskomponenten für Fahrräder – neben Tretlagern sind das zum Beispiel Lagerlösungen für Naben, Steuerkopflager sowie Lager und Dichtungen für Getriebenaben.

Exzellente Technologie und kurze Lieferzeiten
Die Kooperationspartner setzen bei der Fertigung auf die Erfahrung von Schaeffler bei der weltweiten Produktion von Großserien mechanischer Bauteile und die flexiblen Fertigungsstrukturen der Münchner NCTE AG mit kurzen Lieferzeiten.

Mit der Zusammenarbeit unterstreicht Schaeffler einmal mehr seinen Anspruch, mit exzellenten Technologien innovative Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Ziel ist es, die Schaeffler-Kompetenzen für Elektromobilität und insbesondere für E-Bikes konsequent weiterzuentwickeln.

Innovationen zum Anfassen auf der Eurobike 2017
Besuchen Sie den Schaeffler-Stand auf der Eurobike in Halle 6, Stand A6-208 vom 30. August bis 1. September 2017, und überzeugen Sie sich selbst von den Fortschritten der neuesten Produkte für Fahrräder und E-Bikes. Unsere Experten erklären Ihnen gerne, wie die Sensorlösungen von Schaeffler für morgen aussehen: produktiver, präziser und langlebiger für noch mehr Fahrvergnügen.

Source: www.schaeffler.de

Systemanbieter ZF gründet Joint Venture mit Magura, BrakeForceOne und Unicorn Energy

Friedrichshafen/Tübingen. Elektro- und Mikromobilität sind wichtige Zweige der Zukunftsmobilität. Um diesen wachsenden Markt mitzugestalten und neue technologische Impulse zu setzen, hat ZF gemeinsam mit den Unternehmen Magura, BrakeForceOne (BFO) und Unicorn Energy ein Joint Venture gegründet. Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG: „Mit dem Gemeinschaftsunternehmen haben wir uns vorgenommen, die Elektromobilität im Segment der Mikromobilität für zwei-, drei- und vierrädrige Fahrzeuge neu zu definieren.“

Bildquelle: www.zf.com

Mit 48 Prozent ist ZF größter Anteilseigner des in Tübingen beheimateten Joint Ventures. Spezialgebiete der anderen Partner sind Zweiradtechnik und Service-Dienstleistungen (Magura, BrakeForceOne) sowie Batterietechnologie (Unicorn Energy). ZF setzt damit seinen Weg der Kooperation mit externen Partnern und Knowhow-Trägern konsequent fort. Dafür hat das Unternehmen eigens im September 2016 die Zukunft Ventures GmbH gegründet. Die Gesellschaft mit Sitz in Friedrichshafen hat eine klar umrissene Aufgabe: die Beteiligung an Firmen, die in für den ZF-Konzern interessanten Technologiefeldern aktiv sind. Kleinere, bereits etablierte Unternehmen erhalten so mit ZF einen starken Partner. Im Gegenzug erhält ZF einen weiteren Zugang zu zukunftsfähigen und wettbewerbsrelevanten Technologien.

ZF sieht weltweit große Zukunftspotenziale im Bereich der Mikromobilität. Dies gilt sowohl für die Beförderung von Personen als auch für Lastentransporte. So prognostiziert die im November 2016 veröffentlichte ZF Zukunftsstudie vor allem im innerstädtischen Logistikbereich bis 2030 einen enormen Zuwachs an elektrischen Leichtfahrzeugen.

Das Gemeinschaftsunternehmen kann den Markt der Mikromobilität optimal bedienen. Dr. Stefan Sommer: „Im neuen Joint Venture verbinden sich vielfältige Zukunftskompetenzen der einzelnen Partner: höchste Innovationskraft, Schnelligkeit, globale Automotive-Fertigungskompetenz und erstklassiges Vertriebs- und Service-Know-how.“

Ziele des Gemeinschaftsunternehmens sind Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten für den wachsenden Markt der E-Mobilität. Die Präsentation erster Produktlösungen ist bereits für den Spätsommer geplant. Die räumliche Nähe der Projektpartner wird die Zusammenarbeit vereinfachen und die Realisierung neuer Projekte beschleunigen.

„Mit unseren innovativen Bremssystemen konnten wir in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung des Fahrrades und speziell der Mountainbikes und E-Bikes maßgeblich prägen“, sagt Ralph Berndt, CEO von Magura. „Unsere E-Mobilitätskompetenz ist geprägt durch umfassendes Know-how und starke Partnerschaften innerhalb der Magenwirth Technologies Group. Durch das Joint Venture wollen wir die E-Mobilität zu neuen Dimensionen führen.“

„Wir bündeln unsere Kräfte und bringen sich gut ergänzende Fähigkeiten zusammen, um Produkte für den stark wachsenden Markt der Elektromobilität zu entwickeln“, untermauert BFO-CEO Frank Stollenmaier.

Weitere Technik für die E-Mobilität hat Unicorn Energy im Portfolio. „Unsere Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Standardisierung von Batteriesystemen, mit Fokus auf Infrastruktur, Energiemanagement und Kommunikation. Dadurch sind unsere Produkte optimal geeignet für einen bereichsübergreifenden Einsatz mobiler und stationärer Batterieanwendungen “, kommentiert Michael Preiß, CEO der Unicorn Energy. „Mit diesem Know-how wird Unicorn Energy im Joint Venture den komplexeren Anforderungen im Bereich der Elektromobilität gerecht.“

Antriebslösungen in der Mikromobilität haben bei ZF Tradition. Die Torpedo-Freilaufnabe des Vorgänger-Unternehmens Fichtel & Sachs hat dem Fahrrad Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit zum Durchbruch verholfen und bis in die 1980er Jahre den industriellen Standard gesetzt. Ab den 1930er Jahren bot Sachs zudem Hilfsmotoren für Zweiräder an, die sich vor allem in den 1950er Jahren millionenfach verkauften. ZF hat Sachs 2001 von Mannesmann übernommen und in den ZF-Konzern eingegliedert.

Elektrokompetenz gestärkt: Schaeffler kauft Elektromotorenhersteller Compact Dynamics

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat 51 Prozent der Anteile an Compact Dynamics, einem Hersteller von Hochleistungselektromotoren erworben. Verkäufer war Semikron International.

Gleichzeitig haben Schaeffler und Semikron eine Kooperation zur Entwicklung von Leistungselektroniksystemen und Integration leistungselektronischer Komponenten vereinbart. Mit der Akquisition und der Kooperation erweitert Schaeffler seine Kompetenzen im Bereich E-Motoren und Leistungselektronik für die Entwicklung und Fertigung von elektrischen Antrieben.

Source: www.automobilwoche.de

Gemeinschaftsunternehmen von Valeo und Siemens nimmt Betrieb auf

  • Gründung des Gemeinschaftsunternehmens von Valeo und Siemens für Hochspannungsantriebe bekannt gegeben
  • Joint-Venture heißt Valeo Siemens eAutomotive
  • Leitungsteam bekannt gegeben
  • Valeo Siemens eAutomotive wird starker Anbieter im schnell wachsenden Markt der Elektromobilität/Elektrifizierung von Fahrzeugen

Das Joint-Venture zwischen Valeo und Siemens nimmt ab sofort seinen Betrieb auf. Der Name des neuen Unternehmens ist Valeo Siemens eAutomotive GmbH, und die Leitung übernehmen Louis Pourdieu (CEO) und Peter Geilen (CFO). „Ich bin hocherfreut über die Gründung dieses Gemeinschaftsunternehmens, mit dem wir allen Fahrzeugherstellern Lösungen anbieten können, unabhängig von ihren jeweiligen Anforderungen an Elektroantriebe“, sagt Jacques Aschenbroich, Vorstandsvorsitzender Valeo.

 

Klaus Helmrich, Vorstandsmitglied der Siemens AG: „Nur sieben Monate nach Unterzeichnung der Vereinbarung können wir heute das Closing unserer Transaktion und die Aufnahme des Betriebs des Gemeinschaftsunternehmens bekannt geben. Das neue Unternehmen wird ein weltweit führender Anbieter auf dem wachsenden Elektromobilitätsmarkt sein.“

 

Im April 2016 unterzeichneten Valeo und Siemens eine Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Hochspannungsantriebe für Straßenfahrzeuge. Gemäß dieser Vereinbarung halten Siemens und Valeo je 50 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen und üben beide gemeinsam die Kontrolle aus. Mit diesem Schritt schaffen Valeo und Siemens einen weltweit führenden Anbieter innovativer und kostengünstiger Hochspannungskomponenten und -systeme für das gesamte Spektrum elektrisch betriebener Straßenfahrzeuge, einschließlich Fahrzeugen mit Hybridantrieb, Plug-in-Hybrid und mit reinem Elektroantrieb. Das Portfolio umfasst Elektromotoren, Bordladegeräte, Wandler und DC/DC-Wandler. Valeo bringt in das Joint-Venture seine Leistungselektronik und Ladelösungen im Hochspannungsbereich mit ein und Siemens seine Geschäftseinheit eCar Powertrain Systems mit den Elektromotoren und der Leistungselektronik.

 

Auf der Grundlage der sich ergänzenden Angebote und der Erweiterung der Portfolien nutzt das Gemeinschaftsunternehmen deutliche Synergieeffekte in Produktion und Einkauf und schafft so eine Basis für nachhaltiges Wachstum und Profitabilität. Der Markt für Elektrofahrzeugkomponenten soll bis 2020 mit einer Jahreswachstumsrate von über 20 Prozent wachsen.

Über das Gemeinschaftsunternehmen:

  • Valeo Siemens eAutomotive hat seinen Hauptsitz in Erlangen, Deutschland.
  • Das Gemeinschaftsunternehmen unterhält F&E-Zentren in Frankreich (Cergy-Pontoise), Deutschland (Erlangen, Bad Neustadt), Norwegen (Drammen) und China (Shanghai) sowie Standorte in Deutschland (Erlangen, Bad Neustadt), Ungarn (Veszprem), Polen (Czechowice) und China (Changzhou, Shenzen und Tianjin).
  • Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 1.000 Mitarbeitende.

Source: www.siemens.com

Fraunhofer und Hydro-Québec: Die nächste Generation von Festkörperbatterien: Fraunhofer ISC

Montréal/München, 15. Juli 2016 – Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und Hydro-Québec wollen mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung die nächste Generation von Lithium-Ionen- und Lithium-Luft-Batteriematerialien für die Elektromobilität vorantreiben.

Die Partnerschaft wird sich auf anorganische Feststoffelektrolyte, insbesondere glaskeramische Elektrolyte konzentrieren. Diese Materialien haben neben der exzellenten Ionenleitfähigkeit den Vorteil, nicht brennbar und damit besonders sicher zu sein.

Source: www.isc.fraunhofer.de

Fraunhofer ISC Würzburg: Li-Ionen- und Li-Luft-Batteriematerialien für Elektromobilität

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung und Hydro-Québec werden zukünftig gemeinsam an der Forschung und Entwicklung für neue Lithium-Ionen- und Lithium-Luft-Batteriematerialien für die Elektromobilität arbeiten.

Source: www.elektroniknet.de

Erlangen: Siemens wird mit Valeo Marktführer für E-Motoren

Siemens verbündet sich mit dem führenden französischen Autozulieferer Valeo. Sie gründen ein Unternehmen, das auf Anhieb weltweit führender Anbieter für Antriebssysteme bei Elektroautos wäre. Die Firma soll ca. 700 Mitarbeiter umfassen, Unternehmenssitz ist Erlangen

Source: www.welt.de

Plattform für automatisiertes Fahren von Elektrobit, Infineon und NVIDIA

Die neue Lösung von EB, Infineon und NVIDIA stellt die hohe Rechenleistung zur Verfügung, die benötigt wird, um die enorme Komplexität des automatisierten Fahrens zu meistern. Fahrerassistenzsysteme, die auf Basis der Plattform entwickelt werden, können die Fahrzeugumgebung nicht nur erfassen, sondern auch interpretieren. Diese Informationen geben sie dann an den Fahrer, andere kritische Systeme innerhalb des Fahrzeugs, weitere Fahrzeuge in der Nähe oder an die Cloud weiter. Das Online Portal der Fachzeitschrift HANSER automotive

Source: www.hanser-automotive.de

BYD liebäugelt mit europäischer Produktion

Der chinesische Spezialhersteller von Elektrofahrzeugen BYD hat eine Produktion in Europa im Blick. Allerdings werde der Hersteller entsprechende Maßnahmen erst ergreifen, „wenn die Zeit dafür reif ist“, sagte Isbrand Ho… Ausschlaggebend für die Überlegungen sei, dass möglicherweise die Dieselfahrzeuge auch in Europa stärker aus den Innenstädten verbannt werden.

Source: www.kfz-betrieb.vogel.de