Elektrolieferwagen im Programm – Ford Besico Siller und Buttenhauser

Ford-Besico-Buttenhauser_2018tt_02699 © (C)2017 Thomas Tjiang

Nürnbergs Streetscooter-Händler Klaus Buttenhauser sieht für das kleine E-Nutzfahrzeug großes Potenzial.

Das Autohaus Ford Besico Siller und Buttenhauser GmbH in Nürnberg ist seit Anfang 2018 auch Fachhändler für die neuen Elektrolieferwagen der jungen Marke Streetscooter.

Diese werden von der Deutschen Post eingesetzt und gehören vielerorts zum Straßenbild. Geschäftsführer Klaus Buttenhauser, der vor 30 Jahren das Unternehmen gegründet hatte, war sich spätestens seit dem sogenannten dritten Dieselgipfel, ein Spitzentreffen von Bund, Ländern und Kommunen, sicher, so „früh wie möglich dabei“ sein zu wollen. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zu möglichen Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Innenstädten fühlte er sich darin bestätigt.

Ford Besico Siller und Buttenhauser mit Standorten in Nürnberg und Zirndorf deckt für Streetscooter Nürnberg, Fürth und das Umland an. Zwei weitere Ford-Händler haben seit Kurzem ebenfalls Streetscooter im Programm: die Autohaus Konrad GmbH in Erlangen und die Auto-Fiegl GmbH in Schwabach. Der Streetscooter wird in den drei Varianten Box, Pure und Pickup produziert. Alle drei sind mit einer 20 Kilowatt-Batterie oder einer 40 Kilowatt-Batterie zu bekommen, deren Reichweite mit 113 Kilometern bzw. 205 Kilometern angegeben wird. Zusätzlich werden im Katalog noch die geringeren Reichweiten mit 80 bzw. 125 Kilometern genannt, die die Post durch ihren eigenen Einsatz ermittelt hat. Zum „Paket“ gehört auch die Ladeinfrastruktur, die sogenannte Wallbox.

Für die Elektrofahrzeuge mit einem vollelektrischen Antrieb, die ausdrücklich für den Kurzstreckenverkehr entwickelt wurden, sieht Buttenhauer ein großes Potenzial. Er denkt beispielsweise an den Verkehr auf größeren Werksgeländen, Flughäfen, Tiergärten sowie auf Krankenhaus-Arealen oder im kommunalen Einsatz. So sei etwa der Stop-and-go-Verkehr bei der Müllabfuhr Gift für die herkömmlichen Dieselfahrzeuge der Reinigungsbetriebe. Überhaupt eigne sich das E-Nutzfahrzeug für alle Unternehmen und Einrichtungen, die regelmäßig mit einer fest definierten Tour mehrere Standorte oder Filialen beispielsweise mit Post oder Waren versorgen.

Von der positiven Resonanz der ersten Monate ist auch Buttenhauser überrascht. Er führe viele Gespräche mit Firmenchefs, der erste Streetscooter wurde im April verkauft. Intern ist er für das laufende Jahr von 20 Verkäufen ausgegangen, mittlerweile rechnet er mit Stückzahlen „deutlich darüber“.

Quelle WIM

DIHK-Merkblatt zu alternativen Antrie-ben für gewerbliche Fahrzeuge

Dieses Merkblatt bietet einen kurzen Überblick über verschiedene, insbesondere alternative Antriebsarten. Behandelt werden auch die Fragen zu Eintauschprämien und Verbotsrisiken für neue Dieselfahrzeuge. Ergänzt wurde eine Tabelle zu aktuellen Fördermöglichkeiten, u. a. im Rahmen des „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“.
Das aktualisierte Merkblatt ist auf der Internetseite des DIHK unter folgendem Link veröffentlicht.

Markthochlauf Elektrofahrzeuge: Hohe Steigerung bei niedriger Basis

Der Markthochlauf bei Elektrofahrzeugen kommt langsam in Schwung. Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten nach Zahlen des Kraftfahrt-bundesamtes im ersten Halbjahr hohe Zuwachsraten. Mit 12.264 Plug-in-Hybriden (+100,3 %) und 10.189 Elektro-Pkw (+133,9 %) fielen die Steigerungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 eindeutig positiv aus. Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtabsatz betrug jedoch nur 1,2 %.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zieht für die Umweltprämie – gemessen an den Förderzielen – eine negative Bilanz. Ein Jahr nach Einführung der Kaufprämie wurden erst 23.000 Anträge gestellt. Das Förderprogramm, das noch bis Mitte 2019 läuft, sollte den Kauf von insgesamt 300.000 reinen und Plug-in-Elektrofahrzeugen anschieben.

Erdgasfahrzeuge waren laut Kraftfahrtbundesamt im Gegensatz dazu im Vergleichszeitraum deutlich weniger gefragt (1.025/-41,0 %). Die CNG-Offensive von Gaswirtschaft und Autobauern hat hier noch keine Effekte gezeigt. (Quelle: DIHK-Meldung)

StreetScooter ab sofort für Dritte verfügbar

Der bisher nur für den eigenen Postbetrieb eingesetzte StreetScooter wird ab sofort auch an Dritte verkauft. Dies gab die Deutsche Post DHL heute bekannt. Das Lieferfahrzeug mit E-Antrieb ist in zwei Ausführungen erhältlich und startet bei 32.000 Euro (abzüglich 4.000 Euro Umweltbonus).  Mindestens die Hälfte der diesjährigen Jahresproduktion ist dabei für externe Kunden vorgesehen. Diese sieht …

Source: www.electrive.net

Neue Broschüre: „Marktübersicht Elektroautos“

DGS Franken und Solarinitiative Nürnberg informieren über die derzeitig verfügbaren Automodelle im Elektro- und Hybridbereich“

Von BMW über Nissan bis Renault, die Vielfalt steigt und damit auch die potenzielle Kundenanzahl. Waren es früher nur einige Modelle, die angeboten wurden, und es damit auch nur wenig Flexibilität bezüglich der Kundenwünsche gab, ist die Auswahl an Modellen mittlerweile durchaus ansehnlich.

 

Zur Überbrückung der Übergangsphase von Verbrennungsmotoren zu Elektromotoren haben einige der Hersteller eine Kombination der beiden als Lösung auserkoren: die Hybrid-Autos.

Download: Broschüre „Marktübersicht Elektroautos“

Source: www.energieregion.de

Elektroauto-Prämie: Zwischenbilanz & Rangliste

Das Interesse an der seit Anfang Juli offiziell erhältlichen Elektroauto-Kaufprämie („Umweltbonus“) ist weiter verhalten. Knapp einen Monat nach dem Start der Fördermaßnahme sind beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gerade einmal 1791 Anträge eingereicht worden

Source: ecomento.tv

Der Artikel Liste die Anträge u.a. nach Antragsteller, Bundesland und Fahrzeugtypen auf.

Kaufprämie für Elektroautos – Richtlinie online

Der Zuschuss für den Kauf von Elektrofahrzeugen kann ab 02.07. beim BAFA beantragt werden. Der Umweltbonus gilt rückwirkend für einen Erwerb nach dem 18.05.2016. Unternehmen sind antragsberechtigt. Verfügbar ist die Prämie bis zur Ausschöpfung des Bundesanteils von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis 2019.

Das Antragsportal wird ab 2. Juli auf der Internetseite www.bafa.de zur Verfügung stehen. Für Fragen hat das BAFA unter 06196/908-1009 auch eine Hotline geschaltet

 

Was wird gefördert?

Der Umweltbonus beträgt 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge und 3.000 Euro für Plug-In Hybride. Eine Einschränkung gibt es: Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf nicht über 60.000 Euro liegen. Welche Fahrzeugmodelle zunächst förderfähig sind, ist der beigefügten Liste zu entnehmen.

Grundsätzlich gefördert werden Neufahrzeuge der Klassen M1 (PKW) und N1 (Lieferwagen bis 3,5 t) sowie mit Einschränkungen N2, die nach dem 18. Mai 2016 erstmals in Deutschland zugelassen worden sind. Die Haltedauer für das Fahrzeug beträgt mindestens sechs Monate

Plug-In Hybride müssen zudem weniger als 50g CO2 je km ausstoßen.

 

Wer ist antragsberechtigt?

Neben Privatpersonen sind auch Unternehmen (außer Automobilhersteller und Tochtergesellschaften) ohne weitere Einschränkungen antragsberechtigt. Die Kumulierung von Förderungen ist jedoch nicht möglich.

 

Wie läuft die Antragstellung?

Das Antragsverfahren verläuft zweistufig: Zunächst ist der Umweltbonus zusammen mit dem Kauf- oder Leasingvertrag über das Online-Portal zu beantragen. Der Käufer erhält im Anschluss vom BAFA einen Zuwendungsbescheid, mit dem er aufgefordert wird, eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I und II sowie der Rechnung im Antragsportal hochzuladen.

Der Kauf- bzw. Leasingvertrag muss dabei mindestens folgende Inhalte ausweisen (alles exklusive Mehrwertsteuer):

  • eindeutiger Bezug auf das förderfähige Basis-Fahrzeugmodell auf der Liste des BAFA,
  • der Eigenbetrag des Automobilherstellers am Umweltbonus von mindestens dem für Plug-In Hybride und vollelektrische Fahrzeuge festgelegten Betrag. Denn zur Sicherung des Eigenanteils der Automobilindustrie wird der Bundesanteil nur gezahlt, wenn der Listenpreis um mindestens den gleichen Betrag bei Kauf reduziert wird.
  • den Netto-Kaufpreis für das Basis-Fahrzeugmodell für die Kundin/den Kunden,
  • Sonderausstattungen im Vergleich zum Basis-Fahrzeugmodell auf der BAFA-Liste (werden gesondert ausgewiesen).

Sind alle Fördervoraussetzungen nachgewiesen, zahlt das BAFA den Zuschuss aus.

Gewerbliche Leasingnehmer können den Anspruch an den Bundesanteil an den Leasinggeber abtreten.

 

Wie lange kann die Prämie beantragt werden?

Verfügbar ist die Prämie bis zur Ausschöpfung des Bundesanteils von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis 2019. Das Prämienbudget reicht für mindestens 300.000 Fahrzeuge.

 

Was ist das Ziel?

Die Förderung ist Teil des Maßnahmenpaketes Elektromobilität, das den Markthochlauf neuer Elektrofahrzeuge unterstützen soll. Mit der Prämie soll der Absatz um mindestens 300.000 Fahrzeuge angereizt werden.

 

Source: www.bmwi.de

Siemens: Start des weltweit ersten eHighways in Schweden

  • Siemens-Oberleitungssystem für Lkw mit Partner Scania
  • System halbiert Energieverbrauch und verringert lokale Luftverschmutzung
  • Schwedens Transportsektor soll bis 2030 unabhängig von fossilen Brennstoffen sein

In Schweden geht der weltweit erste eHighway in Betrieb. Die schwedische Infrastrukturministerin Anna Johansson und Energieminister Ibrahim Baylan gaben den Startschuss für das erste eHighway-System auf einer öffentlichen Straße. Auf einem zwei Kilometer langen Autobahnabschnitt der E16 nördlich von Stockholm wird für die nächsten zwei Jahre ein Siemens-Oberleitungssystem für Lkw getestet. Dabei kommen zwei Diesel-Hybrid-Fahrzeuge des Fahrzeugherstellers Scania zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Siemens für den Einsatz unter der Oberleitung angepasst wurden. „Der Siemens-eHighway ist im Vergleich zu Verbrennungsmotoren doppelt so effizient. Die Siemens-Innovation versorgt Lkw über eine Oberleitung mit Strom. Das bedeutet nicht nur eine Halbierung des Energieverbrauchs, sondern auch eine Verringerung der lokalen Luftverschmutzung“, sagt Roland Edel, Chefentwickler bei der Siemens-Division Mobility.

Source: www.siemens.com

eMobilität: BMVI förder Fahrzeuge und Infrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert ab 2015 auf Basis der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 9. Juni 2015 und aufbauend auf dem Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität den Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben inklusive der dafür notwendigen Infrastruktur. Mehr unter: https://www.now-gmbh.de/de/modellregionen-elektromobilitaet/foerderrichtlinie-2015

Source: www.now-gmbh.de