Das Technologietransferzentrum in Bad Neustadt erhält Fördermittel des BMBF

Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an Modulen mit Balancierungssystemen durchführen zu können

Im Rahmen der Fördermaßnahme „FHInvest“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Fach-) Hochschulen, die ihr Forschungsprofil bzw. einen Forschungsschwerpunkt mit Hilfe von Investitionsprojekten zur Bereitstellung und Anwendung von Forschungsgeräten, Forschungsanlagen oder Demonstratoren ausbauen wollen: Das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) mit Sitz in Bad Neustadt / Saale hat für sein Projekt „Batterieprüfanlage für Echtzeitmessung an Batteriesystemen hoher Leistung für die digitalisierte Produktion von morgen“ eine Projektförderung von ca. 350.000 Euro sowie 70.000 Euro Projektpauschale erhalten. Mit den Fördermaßnahmen des Ministeriums soll die Attraktivität der Ausbildung forschungsintensiver, qualifizierter Fachkräfte gestärkt werden, sie dienen der Verbesserung der Forschungskooperationen insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der (Fach-) Hochschulen.

Mit dem TTZ-EMO-Projekt kann die in den letzten fünf Jahren aufgebaute Kompetenz in der Batteriesystemtechnik messtechnisch für den Bereich Traktionsbatterien und Hausspeicher mit einem Prüfstand aufgerüstet werden. Vorgesehen ist die Beschaffung einer Batterieprüfanlage, um Alterungstests an kompletten Modulen mit selbst entwickelten Balancierungssystemen durchführen zu können. Hierbei sollen Untersuchungen durchgeführt und grundlegende Schaltungen unter realen Bedingungen bestätigt und getestet werden. Der Prüfstand wird in den Forschungsprojekten eine zentrale Rolle spielen. Die erhobenen Daten gehen als „Feedback“ in die Produktion und Wartung ein, um die Herstellung neuer Batteriesysteme anhand dieser Erkenntnisse anzupassen und zu optimieren.

Akkumulatorsysteme unterliegen Alterungsprozessen, die sich in der Abnahme der nutzbaren Energie bzw. der Kapazität sowie im Innenwiderstand widerspiegelt. Diese Alterung unterliegt vielen Faktoren wie z.B. den verwendeten Materialien und deren Qualität, der Herstellprozesse, der thermischen und elektrischen Belastung im Betrieb sowie dem kalendarischen Alter. Durch diese Abhängigkeiten ist die Alterung von Batteriezellen weder vorhersagbar, noch lässt sie sich abschätzen. Die geplante Batterieprüfanlage zur Echtzeitmessung der Batteriezellparameter ermöglicht die beschleunigte Erhebung von Informationen unter Berücksichtigung bisher nicht untersuchbarer, erst im Gesamtverbund eines großen Batteriesystems auftretender Effekte. Diese Daten sind die Grundbedingung für die Entwicklung und Verifizierung eines effizienten Batteriemanagementsystems.

Quelle.

BMZ E.Volution Center entwickelt Batterien der Zukunft

Die Ab September 2017 startet im International Headquarter der BMZ Group das E.Volution Center. In Karlstein a.M. bei Aschaffenburg werden über 150 Entwickler unter der Leitung des Chief Technical Officer (CTO), Dirk Oestreich, Energiespeicher der Zukunft entwickeln. Im BMZ E.Volution Center werden pro Jahr ca. 200 neue Batteriesysteme entwickelt.

Source: www.bmz-group.com

Gemeindewerke Wendelstein Buergerkraftwerk, N ERGIE und AREVA arbeiten bei der Installation eines neuartigen Batteriespeichers zusammen

Von links: Stefan Mull (N-Ergie AG – Unternehmensentwicklung), Herbert Wild (Gemeindewerke Wendelstein – Werkleiter), Werner Langhans (1. Bürgermeister Markt Wendelstein), Dr. Jochen Lorz (AREVA GmbH – Vertriebsleiter Industrie)

Innovation in Mittelfranken: In Wendelstein südlich von Nürnberg entsteht 2017 ein neuartiger Batteriespeicher. Die Gemeindewerke Wendelstein Bürgerkraftwerk GmbH, ein Tochterunternehmen der Gemeindewerke Wendelstein und der Nürnberger N-ERGIE Regenerativ GmbH, sowie der Erlanger Energiespezialist AREVA errichten die Anlage in den kommenden Monaten im Netzgebiet der Gemeindewerke Wendelstein. Zwei vollklimatisierte Container werden die Batterien beherbergen. Die Speicherkapazität reicht rechnerisch, um rund 100 durchschnittliche Haushalte einen Tag lang mit Strom versorgen. Als Akkus kommen gebrauchte Batteriemodule aus Elektroautos zum Einsatz.

Source: de.areva.com

Verbundprojekt Forelmo: Mehr Sicherheit für Elektrofahrzeuge

Je höher die Energiedichte einer Batterie, desto höher ist die Reichweite eines Elektrofahrzeugs. Problem: Batterien mit steigender Energiedichte können im Fehlerfall explodieren. Doch wenn die Kathode aus anderem Material gefertigt wird, macht das die Batterie sicherer.

Source: www.elektroniknet.de

Aus der Metropolregion Nünberg waren u.a. das Fraunhofer IISB und die TH Nürnberg an dem Projekt beteiligt.  Den Abschlussbericht finden Sie hier.

Fraunhofer und Hydro-Québec: Die nächste Generation von Festkörperbatterien: Fraunhofer ISC

Montréal/München, 15. Juli 2016 – Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und Hydro-Québec wollen mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung die nächste Generation von Lithium-Ionen- und Lithium-Luft-Batteriematerialien für die Elektromobilität vorantreiben.

Die Partnerschaft wird sich auf anorganische Feststoffelektrolyte, insbesondere glaskeramische Elektrolyte konzentrieren. Diese Materialien haben neben der exzellenten Ionenleitfähigkeit den Vorteil, nicht brennbar und damit besonders sicher zu sein.

Source: www.isc.fraunhofer.de

Fraunhofer ISC Würzburg: Li-Ionen- und Li-Luft-Batteriematerialien für Elektromobilität

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung und Hydro-Québec werden zukünftig gemeinsam an der Forschung und Entwicklung für neue Lithium-Ionen- und Lithium-Luft-Batteriematerialien für die Elektromobilität arbeiten.

Source: www.elektroniknet.de

BMZ: Hier entsteht Europas größte Li-Ionen-Akkufabrik

Nach einer Bauzeit von nur etwas mehr als einem Jahr hat der Ent­wick­ler und Her­stel­ler in­tel­li­gen­ter Lithium-Ionen-Akkus BMZ jetzt zu­sätz­lich zu den über 7.000 Qua­drat­me­ter Pro­duk­ti­ons­flä­che am Fir­men­haupt­satz die ersten beiden neuen Pro­duk­ti­ons-, Lo­gis­tik-und Bü­ro­ge­bäu­de in Karl­stein-Groß­welz­heim in Betrieb ge­nom­men.

Source: industr.com

BMZ baut Europas größte Akkufertigung und plant eigene Superzelle

Der Karlsteiner Akkupionier BMZ plant Europas größte Fertigung für Lithium-Ionen-Akkus. Die ersten beiden Hallen sind bereits in Betrieb und wurden nun offiziell eingeweiht. Firmenchef Sven Bauer will zudem noch in diesem Jahr den Prototyp einer eigenen Lithium-Ionen-Zelle präsentieren: mit doppelter Lebensdauer, 68% mehr Leistung, 88% mehr Energie, 400% mehr Ladestrom und bis zu 60% mehr Kapazität.

Source: www.elektronikpraxis.vogel.de

Einen kurzen Bericht zu unserer letzten Veranstaltung mit BMZ beim TÜV Rheinland finden Sie übrigens hier: http://emobility-nordbayern.de/testverfahren-fuer-mobilie-speicher/