Siemens übernimmt niederländisches Simulations-Startup  Tass (Helmond)

Der deutsche Automobil-Zulieferer will sich im Bereich des autonomen Fahrens stärken und kauft das niederländische Startup Tass, das Autocrashs simuliert.

Mobilitäts-Startups sind gerade heiße Kandidaten für Übernahmen durch Konzerne. Nachdem die deutschen Autobauer lange gezögert haben, in junge Technologie-Unternehmen zu investieren, sitzt nun das Geld bei BMW, Daimler und Siemens lockerer. So hat der Münchner Automobil-Zulieferer nun angekündigt, auch das niederländische Startup Tass für eine ungenannte Summe komplett zu übernehmen.

Die Niederländer konzentrieren sich auf die Entwicklung von autonomem Fahren, Fahrerassistenzsystemen sowie Reifenmodellierung. Dafür entwickelt Tass Simulationssoftware, die Autounfälle und deren Folgen auf den menschlichen Körper berechnet. Mit 200 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Jahresumsatz von rund 27 Millionen Euro.

Source: ngin-mobility.com

Die Firma Tass hat Ihren Sitz am Automotive Campus in Heldmond in der niederländischen Region Brabant.

Datensammler bei E-Mobilen: Hersteller gehen unterschiedlich mit sensiblen Informationen um.

Vernetzte Fahrzeuge hinterlassen überall Datenspuren. Das gilt vor allem für Elektromobile, wie ein Vergleich der VDI nachrichten zeigt.

 

Sieben beliebte Elektrofahrzeuge, sieben Automobilhersteller und sieben verschiedene Arten mit Daten umzugehen. So lautet das Resümee eines Vergleichs der VDI nachrichten. Die Redaktion hat dafür die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Datenschutzbestimmungen und Werbeaussagen der Hersteller gegenübergestellt. E-Mobile nutzen die Vernetzung am stärksten. Onlinedienste unterstützen hier nicht nur Assistenz- und Navigationssysteme, sondern oft auch das Batteriemanagement.

 

Einen Vergleich der Fahrzeuge und der erfassten Daten finden Sie hier: http://www.vdi-nachrichten.com/Fokus/Der-Spion-in-deinem-E-Mobil

Source: www.vdi-nachrichten.com

Leoni: Bordnetze für Autonomes Fahre (IAA2017)

Steigende Sicherheitsanforderungen für elektrische Bauteile – Modularer Vollautomat bis 2020 in Planung – Zusammenarbeit von Mensch und Roboter

Nürnberg – Der Trend der Digitalisierung ermöglicht das Autonome Fahren und bringt damit auch Entwicklung und Fertigung von Bordnetz-Systemen voran. Schon heute vernetzt Leoni Maschinen in Produktionswerken, nutzt die virtuelle Realität zur Verbesserung der Effizienz oder setzt kollaborierende Roboter für die Fertigung von Kabelsätzen ein. Auf der IAA (Stand D40, Halle 4.1.) stellt der führende europäische Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, seine Zukunftslösungen für eine stärker automatisierte und roboter-gestützte Fertigung von Bordnetz-Systemen vor.

Leoni fertigt Aluminium-Stromschienen (Busbars) in Osteuropa bereits vollautomatisch: Im Jahr 2017 kam die zweite mannlose Fertigungszelle hinzu. (Bildquelle: LEONI)

Bereits seit 2014 fertigt Leoni Teilkabelsätze vollautomatisch. Hierbei werden Maschinen eingesetzt, die Leitungen ablängen, Kontaktteile anschlagen und in die dafür vorgesehenen Gehäuse einstecken. Auch Stromverteiler, wie z.B. Sicherungs- und Relaisboxen werden schon automatisiert produziert: Seit 2015 verfügt Leoni zudem über eine vollautomatische Fertigung für Stromschienen (Busbars), die die herkömmliche Unterflur-Batterieleitung ersetzen. Auch die Verarbeitung biegeschlaffer Leitungen auf einem Vollautomaten befindet sich bei Leoni in Serie.

Bis 2020 plant Leoni, die vollautomatisierte Montage kleinerer Leitungssätze: Die Fertigungszelle eignet sich vor allem für sogenannte HaF- oder HaD-Leitungssätze – speziell für die Anforderungen an das Autonome Fahren.

Höhere Anforderungen an Datenleitungen und Kabelsätze

Autonom fahrende Autos werden den Trend zu mehr Sicherheits- und Assistenz-Systemen weiter beschleunigen. Auch die Vernetzung zwischen einzelnen Fahrzeugen sowie die Verbindung zwischen Autos und deren Umgebung nimmt zu. Die steigende Datenrate bei der Datenübertragung in künftigen Fahrzeugen stellt jedoch auch höhere Anforderungen an die Konfektion der Leitungen: Datenprotokolle und Sonderleitungen lassen sich nur sehr aufwendig manuell produzieren. Die Folge: Die automatische Fertigung von Datenleitungen wird sich zum Standard entwickeln. Einen hohen Anteil könnten dabei die Koax- bzw. Mini-Koax-Verbindungen darstellen. Auch hier produziert Leoni bereits vollautomatisch und konfektioniert Fakra-Leitungen.

Aber auch die Sicherheitsanforderungen an einzelne Produkte steigen: Neben niedrigen Ausfallraten fordern Automobilhersteller vermehrt eine Prozessüberwachung, die neben der Crimp-Kraft auch weitere Prozessparameter, wie z.B. die Bestückungskraft dokumentiert. Möglich ist das nach heutigem Stand der Technik nur durch eine automatisierte Fertigung.

Elektromobilität als Treiber der automatisierten Fertigung

Auch im Bereich der Elektromobilität gewinnt das Thema Automatisierung an Bedeutung: Bisher war die Produktentwicklung für die Elektromobilität eher auf kleinere Stückzahlen ausgelegt; eine automatische Fertigung bisher undenkbar. Doch gerade hier findet nun ein Umdenken der Komponentenhersteller statt: Leoni entwickelt bereits Lösungen, die sowohl für die Bauteile als auch die Fertigung optimiert sind. Erste Maschinenlösungen sind einsatzbereit.

Cobots in der Erprobung: Mensch und Roboter Hand in Hand

Derzeit laufen bei Leoni Versuche mit kollaborierenden Robotern: Dabei wird zum Beispiel deren Einsatz im Bereich der Leitungsvorbereitung getestet. Erste Beobachtungen zeigen: Die Zusammenarbeit mit dem Roboter entlastet den Mitarbeiter in der Produktion und steigert die Effizienz.

Ein weiterer Automatisierungsschritt betrifft den Warentransport mithilfe eines führerlosen Transportfahrzeugs ins Fertigwarenlager. Dort übernimmt ein Roboter die Ware und lagert diese in einem Hochregallager. Die Entnahme erfolgt anschließend sequenziert in der vom Kunden bestellten Reihenfolge. In Shanghai, China, ist dieses Verfahren bereits in Serienanwendung.

Bosch bejubelt Durchbruch beim autonomen Fahren

Bosch und der Karten-Spezialist Tomtom haben ein System entwickelt, mit dem Autos auf wenige Zentimeter genau ihre Position auf der Straße bestimmen können. Ein nach eigener Darstellung technologischer Durchbruch.

Die Idee ist, die Karten mit einer „Lokalisierungsschicht“ aus Radarsignaturen von Objekten in der Umgebung zu versehen. Die Sensoren der Autos sollen ihre aktuellen Daten damit vergleichen und so den Aufenthaltsort feststellen.

Source: t3n.de

» Elektrobit: Neue Softwaremodule für die Entwicklung automatisierter Fahrsysteme

Die Conti-Tochter Elektrobit stellt mit Grid Fusion, Path Planning, Positioning und Safety Management gleich vier neue Module für das EB robinos-Produktportfolio vor. Auf Basis dieser Module können Automobilhersteller und Zulieferer automatisierte Fahrfunktionen wie automatisiertes Parken, automatisierte Autobahnfahrten oder Spurhalteassistenten entwickeln.

Source: intellicar.de

BMW: Neues Entwicklungszentrum für autonomes Fahren

2021 soll der BMW iNEXT auf die Straßen kommen. Autonom fahrend, elektrisch und voll vernetzt. Eine ganze Palette hochautomatisiert fahrender Modelle aller Marken der BMW Group werden ihm folgen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die BMW Group ihre Entwicklungskompetenzen für Fahrzeugvernetzung und automatisiertes Fahren in einem neuen Campus in Unterschleißheim bündeln.

Über 2000 Mitarbeiter sollen im Endausbau am neuen Standort von der Softwareentwicklung bis hin zur Straßenerprobung die nächsten Schritte zum vollautomatisierten Fahren entwickeln. „Der Weg zum vollautonomen Fahrzeug ist eine Chance für den Automobilstandort Deutschland. Die Entscheidung, diese Fahrzeuge im Großraum München zu entwickeln und auf den Straßen zu erproben, verdeutlicht, wie die BMW Group und die ganze Region von diesem Wandel in der Automobilbranche profitieren können“, erklärt Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW Group.

Source: www.press.bmwgroup.com

Elektrobit and Argus Cyber Security Collaborate to Advance the Adoption of Security Features in Autonomous Cars

Elektrobit (EB) — the pioneering provider of cutting-edge, embedded and connected technology solutions for the automotive industry — and Argus Cyber Security — the world’s largest independent automotive cyber security company — today announced a collaboration to advance the adoption of cyber security features in highly connected, autonomous cars.

Together, the companies will be offering a solution to make it easier for automakers to enhance the safety and cyber security of automotive electronic control units (ECUs), which are the embedded systems that control a vehicle’s core functions. The solution integrates the AUTOSAR-compliant Argus Intrusion Detection and Prevention Solution (IDPS), which detects and prevents cyberattacks in vehicles, and EB software and tools for developing secure, state-of-the-art ECUs, based on the AUTOSAR standard. The solution is being publicly demonstrated for the first time in EB’s booth (North Hall #6106) at CES 2017 in Las Vegas.

Source: www.elektrobit.com

02.02.17: Mehrwert durch eingebettete Systeme für Autonomes Fahren

Autonomes Fahren ist seit einigen Jahren als realistisch werdende Vision stark in das öffentliche Bewusstsein vorgedrungen. Viele traditionelle Automobilhersteller haben bereits Prototypen selbstfahrender Autos vorgestellt und es kommen auch neue Player hinzu, sei es, als Anbieter von neuartigen Elektro-Fahrzeugen oder als Konsumgüter- bzw. Internetkonzern. Auch in der Transport-Branche passiert in dieser Richtung viel, was jedoch bisher nicht so starke öffentliche Sichtbarkeit genießt.

So unterschiedlich die verschiedenen Ansätze und Prototypen sein mögen, eines vereint alle: Sie nutzen in hohem Maße Eingebettete Systeme, die dafür sorgen, dass die autonomen Fahrzeuge die Umgebung mit Hilfe von Sensorik wahrnehmen können und darauf aufbauend die nächsten Fahrschritte und –manöver planen und durchführen können. Innovationen auf dem Gebiet erfassen jedoch nicht nur das Umfeld des Automobils, sondern auch das innere. Beispielsweise entstehen immer neue Technologien zur Zustandsanalyse des Fahrers für teilautonomes Fahren. Welche richtungsweisenden Trends zeichnen sich bei der Entwicklung zukünftiger Technologien für Eingebettete Systeme im Fahrzeug ab? Welcher Mehrwert entsteht für das autonome Fahren? Wodurch kann die Sicherheit und Zuverlässigkeit solcher neuartigen Integrationstechnologien in urbanen und anderen Szenarien gewährleistet werden?

Der Embedded Talk ist eine etablierte Veranstaltungsreihe, die als ideales Informations- und Kommunikationsforum den regelmäßigen Austausch zwischen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft fördert.

Erfahren Sie beim 10. Embedded Talk am 02.02.2017 in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IIS Nürnberg mehr über die neusten Technologien im Bereich Eingebetteter Systeme für Autonomes Fahren u.a. von Delphi, Bertrand, der FAU und dem Fraunhofer IIS.

Source: www.esi-anwendungszentrum.de

Digitales Testfeld Autobahn: A9 erhält neue Schilder für automatisiertes Fahren

Die Teststrecke auf der A9 in Bayern wird jetzt mit speziellen Landmarkenschildern für das automatisierte und vernetzte Fahren ausgestattet. Mit diesen neuen Schildern können automatisierte Fahrzeuge ihren exakten Standort selbstständig bestimmen (Längs- und Querposition).

Source: www.elektroniknet.de

acatech Studie „Neue autoMobilität“: Wie Deutschland die Mobilitätswende gelingt

In ihrer aktuellen Studie „Neue autoMobilität“ legt acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine Roadmap vor, die zeigt, wie der Straßenverkehr bis 2030 vernetzt, automatisiert und damit sicherer und fließender werden kann. Anhand konkreter Anwendungsfälle zeigt die Expertengruppe, welcher Nutzen durch automatisiertes Fahren für die Gesellschaft möglich ist. Deutschland müsse deshalb in Infrastruktur und Forschung investieren, aber auch Testfelder im heutigen Straßenverkehr etablieren. Rainer Bomba, Staatssekretär im BMVI, nimmt die Studie heute in der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin entgegen….

Source: www.acatech.de