Studie zu Elektromobilität in 15 Ländern veröffentlicht (GTAI-Informationsportal)

Analyse der Nachfrage, Produktion und Infrastruktur

Ende 2017 waren weltweit 3,2 Millionen Elektroautos unterwegs. Binnen sieben Jahren soll sich die Zahl nochmals verachtfachen. Das bedeutet: Eine Flut neuer Modelle, Umwälzungen in der Produktion und ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Doch wie entwickelt sich das Thema Elektromobilität auf einzelnen Märkten? Wer kauft bereits Elektroautos? Mit welchen Barrieren sehen sich ihre Anbieter Konfrontiert? Wie wird Elektromobilität gefördert? Wer sind die wichtigsten Player? In welchen Ländern stehen größere Investitionen in Produktion und Infrastruktur an? Wo sind die Standorte der Zukunft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die heute veröffentlichte Studie von Germany Trade & Invest mit dem Titel „GTAI Future: Elektromobilität“. Die Studie hat die Entwicklungen in 15 Ländern auf drei Kontinenten untersucht.

Eine Vielzahl von Staaten hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: „Die chinesische Elektroauto-Quote für Kfz-Hersteller dürfte selbst Autolaien ein Begriff sein Nicht zuletzt dank Tesla denken viele beim Thema Elektromobilität auch an die USA. “, sagt Michal Wozniak, Koordinator der Studie bei Germany Trade & Invest: „Etwa die Hälfte aller 2017 weltweit abgesetzten 1,2 Millionen Elektroautos wurde in China verkauft.  Aber auch zahlreiche andere Märkte entwickeln sich äußerst dynamisch.“

Fast täglich werden neue Milliarden Euro große Investitions- und Forschungsprojekte angekündigt. In dieser Flut gehen oft kleinere Vorhaben unter, die Klein- und Mittelständlern interessante Geschäftschancen bieten könnten. „Um diese aufzuspüren beleuchteten die Auslandskorrespondenten von Germany Trade & Invest auch weniger offensichtliche Märkte“, erklärt Wozniak.

In Spanien stellen Carsharing-Dienstleister auf Elektroantrieb um. In Schweden werden innovative Ladetechniken für den Ferngütertransport auf der Straße getestet, wobei auch ausländische Ideengeber zur Beteiligung eingeladen sind. In den Benelux-Staaten konzentrieren sich Kleinanbieter auf Busse und Nutzfahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Die Schweizer stehen kurz vor der Vermarktung einer günstigeren und effizienteren Batterietechnologie. Auch Japan setzt auf Elektromobilität, legt aber den primären Fokus auf die Kommerzialisierung von Brennstoffzellenantrieben.

Bei der Suche nach einer umweltfreundlicheren Mobilitätszukunft verfolgt jedes Land andere Strategien und nutzt andere Werkzeuge. „Mit unserer Publikation möchten wir für mehr Durchblick sorgen. Den Anfang machen 15 Länder, weitere werden folgen“, verspricht Wozniak.

Link zur Studie „GTAI Future: Elektromobilität“: www.gtai.de/elektromobilitaet

Eindhoven/ Helmond: Europas größte ÖPNV-Elektrobus-Flotte fährt in Holland

In Holland geht in diesem Monat Europas größte Flotte von Elektrobussen für den öffentlichen Personennahverkehr in Betrieb. Alle 43 Busse des ÖPNV in den niederländischen Städten Eindhoven und Helmond werden ab dem 11. Dezember komplett elektrisch betrieben – und bilden damit laut Betreiber Transdev die größte abgasfreie Busflotte im öffentlichen Personennahverkehr in Europa.

Source: ecomento.tv

Fraunhofer und Hydro-Québec: Die nächste Generation von Festkörperbatterien: Fraunhofer ISC

Montréal/München, 15. Juli 2016 – Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und Hydro-Québec wollen mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung die nächste Generation von Lithium-Ionen- und Lithium-Luft-Batteriematerialien für die Elektromobilität vorantreiben.

Die Partnerschaft wird sich auf anorganische Feststoffelektrolyte, insbesondere glaskeramische Elektrolyte konzentrieren. Diese Materialien haben neben der exzellenten Ionenleitfähigkeit den Vorteil, nicht brennbar und damit besonders sicher zu sein.

Source: www.isc.fraunhofer.de

eMotorrad Holland: STORM World Tour 2016

Nach zwei Jahren Vorbereitung ist es im August 2016 so weit: das erste elektrische Touring Motorrad der Welt wird an seiner 26.000 km langen Reise beginnen. Am 15. August wird das Team begeisterter Studenten der Technischen Universität Eindhoven in München eintreffen: es ist der erste Stopp ihrer Reise um die Welt in 80 Tagen.

Die Vorräte fossiler Brennstoffe gehen uns aus. Persönliche Mobilität muss in Zukunft nachhaltiger gestaltet sein. Bereits heute können elektrische Fahrzeuge über die ganze Welt herkömmliche Fahrzeuge ersetzen, doch es bestehen noch Hemmungen bei Verkehrsteilnehmern: gibt es genügend Ladesäulen? Kann ich mit einem E-Fahrzeug genauso weit fahren wie mit einem Verbrennungsmotor?

Ein Team multidisziplinärer Studenten

Um zu zeigen, dass die Welt für Elektromobilität bereit ist, setzten sich vor zwei Jahren 25 der besten Studenten der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden zusammen. Sie vereinigten ihre Kenntnisse aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Wirtschaft, um gemeinsam auf  das eine Ziel hinzuarbeiten: eine saubere Zukunft der Mobilität. Es war die Geburt des ehrenamtlich arbeitenden Teams, das sich ‘STORM‘ taufte.

Im Juli 2016 präsentierten STORM ihr Motorrad WAVE. STORM hatten 2015 das erste elektrische Motorrad gebaut, das lange Strecken überbrücken kann: bis zu 380 Kilometer ohne Aufladen. Damit kommt es fast doppelt so weit wie die bisher existierenden elektrischen Motorräder und übertrifft auch den Aktionsradius der meisten E-Autos.

Crowdfunding

Die Studenten arbeiten allerdings nicht alleine: finanziert wird die World Tour unter anderem durch Crowdfunding. Unterstützer konnten Batteriezellen, die jeweils 2,5 Kilometer Fahrt entsprechen, ‚adoptieren‘. Zudem können Universitäten, Firmen oder Haushalte das Team mit Elektrizität oder anderen Hilfsmitteln versorgen und so ein Teil des sogenannten ‚STORM Grids‘ werden. Der ehemalige niederländische Minister-Präsident Jan-Peter Balkenende sowie Fernsehpräsentator und Journalist Rick Nieman haben sich als Botschafter mit dem Projekt verbunden.

1.Halt: München

Am 14. August fahren 23 Studenten des STORM Teams aus ihrer Heimbasis Eindhoven los, um abends ihren ersten Halt München zu erreichen. Am Vormittag des 15. August wird die Gruppe beim Verkehrszentrum des deutschen Museums von der Direktorin, Dr. Bettina Gundler und der stellvertretenden Generalkonsulin der Niederlande, Linda Mieden-Appelboom, offiziell willkommen geheißen. Ein bayerisches Frühstück  wird die Präsentation des Teams sowie Gespräche mit gleichgesinnten Gästen umrahmen. Anschließend setzen STORM ihre Reise fort nach Wien.

Source:  Generalkonsulat der Niederlande, Muenchen

Mehr Informationen unter: www.storm-eindhoven.com

Niederländische Provinz Noord-Brabant investiert in nachhaltige Ladeinfrastruktur

Die im Süden der Niederlanden gelegene Provinz Noord-Brabant will ihre Ladeinfrastruktur für Elektroautos massiv ausbauen. Dafür hat sie ein Ausschreibungsverfahren für 2.000 „smarte“ Ladepunkte in Gang gebracht, die ab 2017 errichtet werden sollen.

Mit den ausgeschriebenen Stromtankstellen würde die öffentliche und halböffentliche Ladeinfrastruktur der Provinz 4.340 Ladepunkte betragen. Bis 2020 soll es ganze 12.000 öffentliche und halböffentliche Ladepunkte in Noord-Brabant geben, die dann – so das Ziel – 100.000 Elektroautos versorgen können.

Source: www.emobilitaetonline.de

Siemens: Start des weltweit ersten eHighways in Schweden

  • Siemens-Oberleitungssystem für Lkw mit Partner Scania
  • System halbiert Energieverbrauch und verringert lokale Luftverschmutzung
  • Schwedens Transportsektor soll bis 2030 unabhängig von fossilen Brennstoffen sein

In Schweden geht der weltweit erste eHighway in Betrieb. Die schwedische Infrastrukturministerin Anna Johansson und Energieminister Ibrahim Baylan gaben den Startschuss für das erste eHighway-System auf einer öffentlichen Straße. Auf einem zwei Kilometer langen Autobahnabschnitt der E16 nördlich von Stockholm wird für die nächsten zwei Jahre ein Siemens-Oberleitungssystem für Lkw getestet. Dabei kommen zwei Diesel-Hybrid-Fahrzeuge des Fahrzeugherstellers Scania zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Siemens für den Einsatz unter der Oberleitung angepasst wurden. „Der Siemens-eHighway ist im Vergleich zu Verbrennungsmotoren doppelt so effizient. Die Siemens-Innovation versorgt Lkw über eine Oberleitung mit Strom. Das bedeutet nicht nur eine Halbierung des Energieverbrauchs, sondern auch eine Verringerung der lokalen Luftverschmutzung“, sagt Roland Edel, Chefentwickler bei der Siemens-Division Mobility.

Source: www.siemens.com

1st Light Electric Vehicle Summit – LEVS – Baltic States – 20-21.09.2016

LEVS, as the World Light Electric Vehicle Summit, aims at providing a premier & high quality global platform to foster exchange of views and development of synergies between players in the field.

Seeing the huge congestion problems our cities are facing nowadays, it is no doubt that light electric vehicles have a key role to play in the future !

Among others, the Conference will tackle the following issues :

  • State of the Art
  • R&D
  • How to integrate LEVs into urban transport ?
  • Infrastructure
  • Legal aspects
  • Challenges & opportunities
  • How to foster the market to take-off ?

Source: www.levs.mobi

European Commission Staatliche Beihilfen: Kommission genehmigt 33 Mio. EUR an staatlicher Förderung für Stromtankstellen in den Niederlanden

Die Europäische Kommission hat von den Niederlanden geplante staatliche Beihilfen im Umfang von 33 Mio. EUR für die Installation und den Betrieb von Elektroauto-Ladestationen nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt. Mit der niederländischen Regelung soll die Errichtung der erforderlichen Infrastruktur unterstützt werden, damit Elektroautos in den Niederlanden auch wirklich eine Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen werden können. Die Regelung trägt zur Förderung eines nachhaltigen Verkehrs und zur Verbesserung der Luftqualität bei, ohne dass dadurch der Wettbewerb auf dem Binnenmarkt über Gebühr verzerrt wird.

Source: europa.eu

BYD liebäugelt mit europäischer Produktion

Der chinesische Spezialhersteller von Elektrofahrzeugen BYD hat eine Produktion in Europa im Blick. Allerdings werde der Hersteller entsprechende Maßnahmen erst ergreifen, „wenn die Zeit dafür reif ist“, sagte Isbrand Ho… Ausschlaggebend für die Überlegungen sei, dass möglicherweise die Dieselfahrzeuge auch in Europa stärker aus den Innenstädten verbannt werden.

Source: www.kfz-betrieb.vogel.de