REHAU Gruppe UNLIMITED X – Fit für den Wandel: Unternehmensstudie kürt REHAU zum „Digital-Champion“

Aus den rund 10.000 größten deutschen Unternehmen in mehr als 70 Branchen und Bereichen ermittelte DEUTSCHLAND TEST mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die „Digital-Champions“. Mit 87,5 von 100 möglichen Punkten zählt Polymerspezialist REHAU zählt im Bereich „Gummi- und Kunststoffindustrie“ zu den Siegern.

 Digitalisierung treibt Unternehmen um – nicht nur in Deutschland. Wie Firmen – ob kleinerer Mittelständler oder global agierender Konzern – das Thema angehen und welchen Stellenwert es einnimmt, untersuchte DEUTSCHLAND TEST mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und ermittelte die Digital-Champions auf Basis von Fragebögen und Web-Auswertung.

Als Fazit aus der Erhebung zieht Professor Henning Vöpel, Geschäftsführer des HWWI: „Digitalisierung steht bei fast alle Unternehmen ganz oben auf der Agenda.“ Das Thema werde aber oft zu eng auf die Digitalisierung von Abläufen und Prozessen im Betrieb fokussiert. „Eine echte Transformation bedeutet aber weit mehr. Am Ende geht es darum, die komplette Unternehmenskultur zu verändern, von der Organisation, wie miteinander gearbeitet wird, über Abläufe und Prozesse bis hin zu Forschung und Entwicklung, die es in eine permanente Innovation zu überführen gilt“, erläutert Vöpel.

Der Schwerpunkt der Untersuchung wurde auf die Bereitschaft der Unternehmen im Hinblick auf das Thema Digitalisierung gerichtet und in fünf thematische Blöcke „Daten, Prozesse, Arbeit, Kommunikation und Digitaler Wandel“ unterteilt. REHAU überzeugte: Über 100 Unternehmen der Gummi- und Kunststoffindustrie wurden unter die Lupe genommen. Der Polymerspezialist erzielte mit 87,5 von 100 möglichen Punkten eine sehr gute Platzierung.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Die digitale Transformation ist für uns ein zentrales Thema. Unser Ziel ist es, REHAU noch effizienter zu machen; neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln“, unterstreicht Dr. Stefan Thomas, Chief Digital Officer der REHAU Gruppe und Leiter von UNLIMITED X, dem Innovation Lab der REHAU Gruppe. Mit dem Aufbau der Plattform Digitalisierung, eines internen Netzwerkes an Technologie-Experten, sowie dem Aufbau des Operation & Supply Chain Competence Centers, das die Aktivitäten in Lean und Smart bündelt, sowie der Eröffnung von UNLIMITED X seien große Meilensteine für die digitale Transformation von REHAU erreicht worden, so Dr. Thomas. Das Innovation Lab unterstützt die REHAU Gruppe und deren Divisionen bei unsicheren Themen und entwickelt Konzepte mit Marktpotenzial. UNLIMITED X versteht sich aber auch als Wegbereiter für Innovationsthemen und hat mit seiner Arbeit maßgeblich zum Erfolg im Hinblick auf die digitale Transformation des Unternehmens beigetragen.  Dr. Stefan Girschik, Deputy CEO der REHAU Gruppe, bekräftigt: „Wir müssen zukünftig stark in unserem Kerngeschäft bleiben und darüber hinaus mit innovativen Produkten und Lösungen überzeugen. Die Digitalisierung ebnet uns hierfür den Weg. Wir haben das Potenzial dieses Themas für REHAU erkannt und werden alles daransetzen, unsere Chancen bestmöglich zu nutzen.“

Polymerspezialist REHAU schafft nachhaltige Beiträge für die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen von morgen. Über 20.000 hochqualifizierte Mitarbeiter rund um den Globus engagieren sich dafür. Ausgezeichnete Innovationen, modernste Fertigungstechnologien und flexible Logistik haben das seit 70 Jahren bestehende unabhängige Familienunternehmen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche zum zukunftsorientierten und zuverlässigen Partner mit Know-how gemacht. Schwerpunkt sind die Themen Mobilität, Energieeffizientes Bauen, Digitale Transformation, Future Living und Wassermanagement.

 

Die Bäckerei Der Beck setzt auf E-Mobilität

Erstes elektrisches Lieferfahrzeug bei der Beck in Betrieb genommen

Bildquelle Der Beck GmbH: Geschäftsführer Siegfried Beck (li.) Dr. Siegfried Balleis, „Sonderbeauftragter Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung (mi.), und Geschäftsführer Dominik Beck (re.) präsentieren den ersten strombetriebenen Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob als Liefer- oder Personenwagen, Elektroautos nehmen ihren Platz auf
den Straßen ein. Die Bäckerei Der Beck wird künftig mit dem ersten strombetriebenen
Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes) Brötchen,
Brote, Kuchen und weitere leckere Backwaren in den Stadtgebieten Nürnberg – Fürth –
Erlangen ausliefern. So wird den Bürgern ab sofort regelmäßig der umweltfreundliche
Elektro-Transporter begegnen. Das gestiegene Umweltbewusstsein sowie strengere
Vorschriften für die Abgasemission bei Verbrennungsmotoren machen strombetriebene
Lieferfahrzeuge auch für mittelständische Unternehmen, wie die Bäckerei Der Beck,
immer attraktiver. „Mit dem Streetscooter „Work L“, der von einem
Tochterunternehmen der Deutschen Post entwickelt wurde und über eine Reichweite
von etwa 80 km verfügt, integrieren wir den ersten strombetriebenen Transporter in
unsere Lieferflotte.“, erklärt Dominik Beck, Geschäftsführer von Der Beck. „Durch die
Inbetriebnahme geben wir ein gutes Beispiel, auf Elektromobilität umzusteigen und
gleichzeitig die Umwelt zu schonen.“ so Beck weiter.
Das neue elektrische Lieferfahrzeug mit dem komplett emissionsfreien Antrieb wird
gezielt für Fahrten im innerstädtischen Bereich eingesetzt und ergänzt so den
bestehenden Fuhrpark optimal. Dieser weitere Schritt macht die Philosophie von Der
Beck deutlich, den Umweltgedanken fest in das unternehmerische Handeln zu
integrieren.

Umweltschutz wird bei Der Beck groß geschrieben
Bereits seit 1999 arbeitet Der Beck mit dem besonders strengen Umweltmanagementsystem
EMAS, das weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Im Rahmen
dieses Umweltmanagementsystems wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt.
Schon 2009 konnte zum Beispiel der komplette Strombedarf am Produktions- und
Verwaltungsstandort Erlangen-Tennenlohe aus erneuerbaren Energien gedeckt
werden. Seit 2010 liefert dort eine 96-kW-Photovoltaikanlage Sonnenstrom. Für die
übrige benötigte Energieleistung wird regenerativer Strom aus Wasserkraft bezogen.
Die Beleuchtung wurde modernisiert, Bewegungsmelder wurden integriert und auf
sparsame LED-Lichttechnik umgerüstet. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) am
Produktionsstandort versorgt viele Bereiche, wie Räume oder die Heizung der
Gärschränke, sehr wirtschaftlich mit direkt vor Ort erzeugter Wärme. Über seine
Lebensdauer von 15 Jahren spart es so etwa 3,8 Mio. Tonnen CO2 ein. „Weil es für
Der Beck und seine Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit ist, schonend mit den
natürlichen Ressourcen umzugehen, wird der Umweltaspekt auch zukünftig eine
wichtige Rolle im unternehmerischen Handeln spielen“, unterstreicht Dominik Beck.

 

CargoBikes in Nürnberg

Lastenräder erobern die Stadt. Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für die abgasfreie Variante des Transports von Kindern und Dingen im städtischen Raum. Die meisten Nutzer setzen dabei auf elektrische Unterstützung beim Fahren (E-Bike) und ersetzen damit ein Auto. Zunehmend werden auch von Handwerkern und Lieferdiensten (UPS, DHL, DPD, div. Pizzaservices etc.) die Vorteile wie geringe Kosten, direkte Erreichbarkeit und Schnelligkeit im Stadtverkehr erkannt.

Mehr unter: http://www.avanti-mobil.de/

e.GO und REHAU beschließen strategische Partnerschaft

Autos sollen umweltschonender und effizienter werden, der Markt an E-Fahrzeugen endlich an Fahrt aufnehmen. EU-Kommissare drängen mit strengeren Vorschriften zu CO2-Grenzwerten, höheren Geldstrafen und einer Investition in die europaweite Lade-Infrastruktur. Kreative Ingenieure um Maschinenbau-Professor und e.GO-Gründer Günther Schuh aus Aachen tun es einfach: Sie bringen mit dem „e.GO Life“ ein Elektrofahrzeug auf die Straßen, das, dynamisch, attraktiv und bezahlbar, für Aufsehen sorgt. Kooperationspartner in diesem zukunftsweisenden Projekt ist nun auch REHAU, weltweit erfolgreicher Entwicklungspartner der großen Branchenplayer. 

Für den erfahrenen Automobilzulieferer mit Stammsitz in Rehau/Oberfranken ist Elektromobilität kein Neuland, ebenso wenig der RWTH Aachen Campus. „Wir pflegen seit Jahren einen sehr konstruktiven und gegenseitig befruchtenden Umgang“, sagt Dr. Stefan Girschik, Deputy CEO der REHAU Gruppe. Die kreative Energie und der Drang, Fortschritt zu gestalten, seien am RWTH Aachen Campus förmlich spürbar. „Das deckt sich hervorragend mit unserem Selbstverständnis, als erfahrener Materialspezialist und innovativer Technologieexperte die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten“, betont Girschik. E-Mobilität, autonomes Fahren, Sicherheit, Individualisierung und Design sowie Industrie 4.0 – all das seien Themen und Trends, mit denen man sich aktuell auseinandersetze. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet

Bildquelle Bühler Motor: Bühler Motor als innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Mark Furtwängler bei der Award-Übergabe in Chicago, USA (5. v. re.)

Die German American Chambers of Commerce ehren herausragende transatlantische Unternehmen

Alljährlich zeichnen die German American Chambers of Commerce (GACC) herausragend innovative Unternehmen aus. Im Fokus der diesjährigen Preisverleihung standen die intelligenten elektrischen Wasserpumpen von Bühler Motor. Mit diesen Pumpen leistet Bühler Motor einen wichtigen Beitrag zur Realisierung hybrider und vollelektrischer Fahrzeugantriebe.

Außerordentlich beeindruckt zeigen sich die GACC von der hohen Leistungsfähigkeit der Bühler Motor-Pumpen bei besonders niedrigem Energieverbrauch. Die in der Kategorie Excellence in Innovation ausgezeichneten bFlow C Pumpen von Bühler Motor erfüllen dabei nicht nur alle anspruchsvollen Temperatur- und Lebensdaueranforderungen der Automobilindustrie, sondern bieten darüber hinaus intelligente Diagnosefunktionen.

Weitere Auszeichnungen für innovative Leistungen gingen an die Unternehmen Bosch und ESTENSIS. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Unternehmen VisiConsult für Leistungen im Bereich Digitalisierung und Mid-America Overseas Inc. im Bereich der Dienstleistungen.

„Wir als German American Chambers of Commerce freuen uns diese herausragenden Unternehmen auszeichnen zu können. Diese Auszeichnung unterstreicht den Beitrag deutscher Tochtergesellschaften für die amerikanische Wirtschaft. Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen liefern in den Vereinigten Staaten qualitativ hochwertige Produkte, Technologien und Services“, so Mark Tolkiens, President und CEO der GACC Midwest.

In seiner Dankesrede hob Mark Furtwängler, President und General Manager Buehler Motor Inc., besonders die exzellente grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bühler Motor Standorten in Michigan, in North Carolina, in Mexiko und in Deutschland hervor. „Internationale und interdisziplinäre Teams in Verbindung mit stabilen Rahmenbedingungen für freien Handel ermöglichen Erfolge wie diese.“, so Mark Furtwängler.

Source: www.buehlermotor.de

BMZ E.Volution Center entwickelt Batterien der Zukunft

Die Ab September 2017 startet im International Headquarter der BMZ Group das E.Volution Center. In Karlstein a.M. bei Aschaffenburg werden über 150 Entwickler unter der Leitung des Chief Technical Officer (CTO), Dirk Oestreich, Energiespeicher der Zukunft entwickeln. Im BMZ E.Volution Center werden pro Jahr ca. 200 neue Batteriesysteme entwickelt.

Source: www.bmz-group.com

Schaeffler und NCTE schließen Kooperation für Fahrrad- und E-Bike-Markt

Ausgereifte Serienprodukte gehören ebenfalls zum breiten Produktportfolio, das Schaeffler exklusiv weltweit anbieten wird. (Bildquelle: SCHAEFFLER)

Eurobike 2017 – Ausblick auf innovative E-Bike-Sensorsysteme

Schaeffler hat NCTE als Technologiepartner für Drehmomentsensorik ausgewählt und wird das gemeinsame Sensorlager-Produktportfolio der beiden Firmen im Fahrrad- und E-Bike-Markt exklusiv anbieten.

Die Kooperation von Schaeffler mit dem Sensorik-Anbieter NCTE resultiert in einem einzigartig umfangreichen Portfolio an mechatronischen Komponenten für den Fahrrad- und E-Bike-Markt. Dazu gehören sowohl Serienprodukte wie Drehmoment-Sensor-Innenlager als auch hochintegrierte Kundenlösungen wie Drehmomentsensoren für Mittelmotoren. Die Sensoren messen die Trittfrequenz oder kombiniert die Trittfrequenz und das Drehmoment mit berührungsloser, magnetostriktiver Messtechnik. Dieses Produktportfolio wird Schaeffler im Rahmen der Kooperation mit NCTE weltweit exklusiv vertreten. Schaeffler entwickelt und liefert schon seit Jahren mechatronische Serienkomponenten für E-Bike-Antriebe und zahlreiche Präzisionskomponenten für Fahrräder – neben Tretlagern sind das zum Beispiel Lagerlösungen für Naben, Steuerkopflager sowie Lager und Dichtungen für Getriebenaben.

Exzellente Technologie und kurze Lieferzeiten
Die Kooperationspartner setzen bei der Fertigung auf die Erfahrung von Schaeffler bei der weltweiten Produktion von Großserien mechanischer Bauteile und die flexiblen Fertigungsstrukturen der Münchner NCTE AG mit kurzen Lieferzeiten.

Mit der Zusammenarbeit unterstreicht Schaeffler einmal mehr seinen Anspruch, mit exzellenten Technologien innovative Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Ziel ist es, die Schaeffler-Kompetenzen für Elektromobilität und insbesondere für E-Bikes konsequent weiterzuentwickeln.

Innovationen zum Anfassen auf der Eurobike 2017
Besuchen Sie den Schaeffler-Stand auf der Eurobike in Halle 6, Stand A6-208 vom 30. August bis 1. September 2017, und überzeugen Sie sich selbst von den Fortschritten der neuesten Produkte für Fahrräder und E-Bikes. Unsere Experten erklären Ihnen gerne, wie die Sensorlösungen von Schaeffler für morgen aussehen: produktiver, präziser und langlebiger für noch mehr Fahrvergnügen.

Source: www.schaeffler.de

Leoni: Bordnetze für Autonomes Fahre (IAA2017)

Steigende Sicherheitsanforderungen für elektrische Bauteile – Modularer Vollautomat bis 2020 in Planung – Zusammenarbeit von Mensch und Roboter

Nürnberg – Der Trend der Digitalisierung ermöglicht das Autonome Fahren und bringt damit auch Entwicklung und Fertigung von Bordnetz-Systemen voran. Schon heute vernetzt Leoni Maschinen in Produktionswerken, nutzt die virtuelle Realität zur Verbesserung der Effizienz oder setzt kollaborierende Roboter für die Fertigung von Kabelsätzen ein. Auf der IAA (Stand D40, Halle 4.1.) stellt der führende europäische Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, seine Zukunftslösungen für eine stärker automatisierte und roboter-gestützte Fertigung von Bordnetz-Systemen vor.

Leoni fertigt Aluminium-Stromschienen (Busbars) in Osteuropa bereits vollautomatisch: Im Jahr 2017 kam die zweite mannlose Fertigungszelle hinzu. (Bildquelle: LEONI)

Bereits seit 2014 fertigt Leoni Teilkabelsätze vollautomatisch. Hierbei werden Maschinen eingesetzt, die Leitungen ablängen, Kontaktteile anschlagen und in die dafür vorgesehenen Gehäuse einstecken. Auch Stromverteiler, wie z.B. Sicherungs- und Relaisboxen werden schon automatisiert produziert: Seit 2015 verfügt Leoni zudem über eine vollautomatische Fertigung für Stromschienen (Busbars), die die herkömmliche Unterflur-Batterieleitung ersetzen. Auch die Verarbeitung biegeschlaffer Leitungen auf einem Vollautomaten befindet sich bei Leoni in Serie.

Bis 2020 plant Leoni, die vollautomatisierte Montage kleinerer Leitungssätze: Die Fertigungszelle eignet sich vor allem für sogenannte HaF- oder HaD-Leitungssätze – speziell für die Anforderungen an das Autonome Fahren.

Höhere Anforderungen an Datenleitungen und Kabelsätze

Autonom fahrende Autos werden den Trend zu mehr Sicherheits- und Assistenz-Systemen weiter beschleunigen. Auch die Vernetzung zwischen einzelnen Fahrzeugen sowie die Verbindung zwischen Autos und deren Umgebung nimmt zu. Die steigende Datenrate bei der Datenübertragung in künftigen Fahrzeugen stellt jedoch auch höhere Anforderungen an die Konfektion der Leitungen: Datenprotokolle und Sonderleitungen lassen sich nur sehr aufwendig manuell produzieren. Die Folge: Die automatische Fertigung von Datenleitungen wird sich zum Standard entwickeln. Einen hohen Anteil könnten dabei die Koax- bzw. Mini-Koax-Verbindungen darstellen. Auch hier produziert Leoni bereits vollautomatisch und konfektioniert Fakra-Leitungen.

Aber auch die Sicherheitsanforderungen an einzelne Produkte steigen: Neben niedrigen Ausfallraten fordern Automobilhersteller vermehrt eine Prozessüberwachung, die neben der Crimp-Kraft auch weitere Prozessparameter, wie z.B. die Bestückungskraft dokumentiert. Möglich ist das nach heutigem Stand der Technik nur durch eine automatisierte Fertigung.

Elektromobilität als Treiber der automatisierten Fertigung

Auch im Bereich der Elektromobilität gewinnt das Thema Automatisierung an Bedeutung: Bisher war die Produktentwicklung für die Elektromobilität eher auf kleinere Stückzahlen ausgelegt; eine automatische Fertigung bisher undenkbar. Doch gerade hier findet nun ein Umdenken der Komponentenhersteller statt: Leoni entwickelt bereits Lösungen, die sowohl für die Bauteile als auch die Fertigung optimiert sind. Erste Maschinenlösungen sind einsatzbereit.

Cobots in der Erprobung: Mensch und Roboter Hand in Hand

Derzeit laufen bei Leoni Versuche mit kollaborierenden Robotern: Dabei wird zum Beispiel deren Einsatz im Bereich der Leitungsvorbereitung getestet. Erste Beobachtungen zeigen: Die Zusammenarbeit mit dem Roboter entlastet den Mitarbeiter in der Produktion und steigert die Effizienz.

Ein weiterer Automatisierungsschritt betrifft den Warentransport mithilfe eines führerlosen Transportfahrzeugs ins Fertigwarenlager. Dort übernimmt ein Roboter die Ware und lagert diese in einem Hochregallager. Die Entnahme erfolgt anschließend sequenziert in der vom Kunden bestellten Reihenfolge. In Shanghai, China, ist dieses Verfahren bereits in Serienanwendung.

Grüner Fuhrpark: N-ERGIE erreicht Zwischenziel von 100 Elektrofahrzeugen

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft erreicht bei der Elektrifizierung ihres Fuhrparks einen Meilenstein: Bis zum Jahresende überspringt der regionale Energieversorger die Marke von 100 Elektrofahrzeugen.

Bildquelle: © N-ERGIE

„Ob Strom, Wärme oder Mobilität: Wer die Energiewende ernst nimmt, muss sie in allen Sektoren vorantreiben“, sagt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft. „Wir setzen uns mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur seit Jahren für den Durchbruch der Elektromobilität in der Region ein. Auch mit unserem Fuhrpark gehen wir voran. Unsere Mitarbeiter sind mehr und mehr mit Elektroautos unterwegs, schonen so das Klima und tragen zur besseren Luftqualität, insbesondere in Nürnberg bei.“

Die ersten Elektroautos, sieben „mia“, integrierte die N-ERGIE bereits 2012 in ihren Fuhrpark. Mit dem mittelfristigen Ziel, Schritt für Schritt herkömmliche PKW durch Elektroautos zu ersetzen, erhöhte die N-ERGIE ihren Bestand seitdem auf aktuell 38 Fahrzeuge.

67 zusätzliche VW e-Golf bis Jahresende 2017

Bei den 67 Fahrzeugen, die die N-ERGIE bis zum Jahresende 2017 anschafft, handelt es sich um rein elektrische VW e-Golf der neuesten Generation. Diese haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern.

Den Großteil der neuen Fahrzeuge, nämlich 57 Stück, bringt die N-ERGIE an ihren Nürnberger Standorten zum Einsatz. Dafür rüstet sie die Stellplätze mit der notwendigen Ladeinfrastruktur aus.

Das Expertenwissen, das die N-ERGIE im Zuge der Elektrifizierung ihres eigenen Fuhrparks aufbaut, gibt sie zukünftig interessierten Geschäftskunden und Kommunen weiter, die ebenfalls planen, ihren Fuhrpark umzustellen. Die N-ERGIE berät zu allen Fragen rund um Ladeinfrastruktur, Last- und Flottenmanagement.

Elektromobilität bei der N-ERGIE

Seit 2008 fördert und unterstützt die N-ERGIE Elektromobilität. Gemeinsam mit kommunalen Stadtwerken und Partnern baut die N-ERGIE derzeit eine einheitliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf und schafft dadurch eine wichtige Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität.

Die Förderung der Elektromobilität ist fest in der Konzernstrategie verankert, da sie zum Erreichen der Klimaschutzziele beiträgt. Die mittelfristige Elektrifizierung des Fuhrparks ist ein deutlicher Ausdruck dieser übergeordneten Strategie.

Unsere nächste Veranstaltung zum Thema Flottenmanagement findet am 28. September 2017 in Nürnberg statt. Mehr unter: http://emobility-nordbayern.de/ihk-fachforum-flottenmanagement-fuer-elektrofahrzeuge-in-unternehmen/