Webinar „Fahrradleasing und Lastenräder in Unternehmen“ am 19.04.2018 um 11:00 Uhr

Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz stellt in ihrem nächsten Webinar zwei Ansätzen vor, mit denen Unternehmen Fahrräder und die mit ihnen verbundenen Umwelt-, Gesundheits- und Kostenvorteile besser nutzen können.

Innovative Mobilitätsangebote für Beschäftige

Seit 2012 werden Diensträder steuerlich weitgehend wie Dienstautos behandelt. Durch Kaufersparnisse von 15 bis 40 Prozent haben seitdem bereits mehrere hunderttausend Beschäftigte auf ihren Arbeitswegen vom Dienstwagen oder dem eigenen Auto auf das (E)-Fahrrad umgesattelt. Das zusätzliche Plus an Bewegung sorgt neben allen positiven Umwelteffekten und der Entlastung von Verkehrs- und Parkplatzdruck vor allem für eine gesteigerte Zufriedenheit und Mitarbeitergesundheit im Betrieb. Wie Arbeitgeber in Kooperation mit lokalen Fahrradhändlern und einem zentralen Dienstleister ihren Mitarbeitern ein attraktives Dienstradangebot machen können, stellt in dem Webinar Raimund Lietmann von der Leaserad GmbH vor.

Neue Lastentransportkonzepte

Mit dem wachsenden Lieferverkehr und der Entwicklung von neuen E-Antrieben erleben seit einiger Zeit Lastenfahrräder einen Boom. Ob mit zwei oder drei Rädern, zum Kind absetzen auf dem Weg zur Arbeit oder zum Ausliefern von Paketen, zahlreiche Projekte und Praxistests haben in den vergangenen Jahren neue Potenziale identifiziert und in der Praxis erfolgreich getestet.

Für interessierte Unternehmer wird Arne Behrensen von cargobike.jetzt im zweiten Teil des Webinars die Grundlagen und verschiedenen Einsatzfelder von Lastenfahrrädern im Wirtschaftsverkehr vorstellen und aufzeigen, wo sich der Einsatz am ehesten lohnt.

Das kostelenlose Webinar findet am 19.04.2018 zwischen 11:00 und 12:00 Uhr statt. 

Den Zugangslink und die Anmeldemöglichkeit zum Webinar finden Sie hier.

DIHK-Merkblatt zu alternativen Antrie-ben für gewerbliche Fahrzeuge

Dieses Merkblatt bietet einen kurzen Überblick über verschiedene, insbesondere alternative Antriebsarten. Behandelt werden auch die Fragen zu Eintauschprämien und Verbotsrisiken für neue Dieselfahrzeuge. Ergänzt wurde eine Tabelle zu aktuellen Fördermöglichkeiten, u. a. im Rahmen des „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“.
Das aktualisierte Merkblatt ist auf der Internetseite des DIHK unter folgendem Link veröffentlicht.

Trendwechsel vom Diesel zum Benziner – Erfreulich steigende Nachfrage nach Elektroautos

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: 2017 mehr Autos in Bayern neu zugelassen – Trendwechsel vom Diesel zum Benziner – Erfreulich steigende Nachfrage nach Elektroautos

Im Jahr 2017 sind knapp fünf Prozent mehr Fahrzeuge in Bayern zugelassen worden als noch im Vorjahr. Das hat Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Dabei fällt nach den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik ein deutlicher Trend weg vom Diesel hin zum Benziner auf: Während die Diesel-Pkw um mehr als zehn Prozent zurückgingen, ist bei den Benzinern ein Anstieg um mehr als 20 Prozent zu verzeichnen. Herrmann: „Hier spielt offensichtlich die Diskussion um Dieselfahrverbote eine Rolle.“ Als erfreulich bezeichnete Herrmann die steigende Nachfrage nach Elektro-Autos sowie Gas- und Hybrid-Fahrzeugen um mehr als 87 Prozent auf rund 25.000 Fahrzeuge: „Das sind zwar Zahlen auf niedrigem Niveau, aber die Entwicklung motiviert uns auf dem Weg zu unserem Ziel, Deutschland und insbesondere Bayern zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu machen.“ Um mit gutem Beispiel voranzugehen, soll in Bayern beispielsweise im staatlichen Fuhrpark der Anteil der Elektroautos bei Neuzulassungen auf 20 Prozent erhöht werden. Insgesamt haben die Autofahrer im Jahr 2017 mehr als 816.000 Kraftfahrzeuge in Bayern neu zugelassen.

Im Jahr 2016 war das Verhältnis von Benzin- zu Diesel-Fahrzeugen noch genau umgekehrt. Es wurden rund 333.000 Fahrzeuge in Bayern mit Diesel und nur 300.000 mit Benzin neu zugelassen. Im letzten Jahr waren mit 373.000 neu zugelassenen Benzinern deutlich mehr in Verkehr gebracht als die etwa 303.000 Fahrzeuge, die mit Diesel angetrieben werden.

Für Herrmann hat ein Mix aus vielen verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Antrieben Zukunft. Dazu gehört neben der Stärkung öffentlicher Verkehrsangebote auf Straße und Schiene auch der Individualverkehr, sei es mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. „Wir unterstützen unsere Bürgerinnen und Bürger für bestmögliche Mobilität. Es macht aus meiner Sicht beispielsweise keinen Sinn, Fahrverbote auszusprechen oder eine vorschnelle Abschaffung von Verbrennungsmotoren zu fordern. „Unabhängige Tests zeigen, dass Dieselfahrzeuge der neuesten Generation bayerischer Hersteller bereits jetzt die kommenden strengen Anforderungen der EU bei den Stickoxidemissionen im Realbetrieb einhalten können. Dennoch muss die Industrie weitere Anstrengungen unternehmen, um Verbrennungsmotoren noch sauberer zu bekommen“, bekräftigte Herrmann. „Wer Verbrennungsmotoren bis 2030 ganz abschaffen möchte, der riskiert die Arbeitsplätze und damit unseren Wohlstand in Bayern. Bayern ist der größte Automobilstandort Deutschlands und wer so etwas fordert, hat nicht ganz zu Ende gedacht“, machte Herrmann klar.

Quelle.

Rezension “Die digitale Transformation der Automobilindustrie”

Das Buch lag zur Besprechung vor.
Uwe Winterhake “Die digitale Transformation der Automobilindustrie” , 345 Seiten, 29.99 Euro, ISBN 978-3-662-54935-3 eBook

Das Buch führt aktuelle generelle Trends der Digitalisierung sowie der Automobilindustrie an. Behandelt werden Produkte und Dienstleistungen rund um das Automobil sowie Produktionsaspekte. Es werden Treiber, Herstellerankündigungen sowie Zukunftsszenarien genannt und auf Aspekte wie Unternehmenskultur, erforderliche Technologien und Organisationsstrukturen behandelt. Mehr unter: http://www.springer.com/de/book/9783662549346

Elektromobilität in den Niederlanden

„Wir sind Ihr Partner für E-Mobilität in den Niederlanden“ – die aktuelle Broschüre über Elektromobilität in den Niederlanden.

 

Über den IHK-Innovations- und Anwenderclub eMobilität arbeitet die Region Nordbayern bereits intensiv mit den Niederlanden, speziell der Provinz Brabant und Brainport zusammen.

Source: www.sieunddieniederlande.nl

Aufbruch digitalisierte Unternehmen. Fokus Automobil-Zulieferer (29.11.2017, Nürnberg)

Die IT-Landschaft neu strukturieren, digitale Tools für die Abwicklung von Geschäfts- und Produktionsprozessen implementieren, Mitarbeiter befähigen und Führungskultur überdenken, neue Geschäftsmodelle entwickeln, testen und vielleicht sogar umsetzten – Digitalisierung im Unternehmen hat viele Gesichter. Doch wie bringt man das Thema Digitalisierung in die Unternehmensstruktur? Welche Rollen und Positionen machen Sinn? Braucht es einen Auftrag der Geschäftsführung oder können auch engagierte Mitarbeiter erste Schritte in die Wege leiten? Diesen und vielen weiteren Fragen soll in der Veranstaltung renew nachgegangen werden.

Werde Teil einer Community beim Beschreiten neuer Wege und gestalte den digitalen Wandel deiner Branche.  Mit interaktiven Tools und Formaten ebnest du den Weg in die Zukunft. Vernetze dich mit Pionieren der Digitalen Bewegung, erlebe ein neues Mindset und erweitere deine persönliche digitale Toolbox.

Die detaillerte Agenda kann hier heruntergeladen werden.

Anmelden können Sie sich auf der Homepage von Bayern Innovativ.

Eine Veranstaltung von: Zentrum Digitalisierung.Bayern und Bayern Innovativ (Cluster Automotive)

In Kooperation mit: Bitkom und Digital Hub Mobility

10.10.2017: Nordischer Empfang auf der EVS30 Messe in Stuttart

 

 

 

 

 

 

 

Erweitern Sie Ihr Netzwerk beim „Nordischen Emfang auf der  Electric Vehicle Messe“ in Stuttgart. Der Empfang findet am Dienstag, den 10. Oktober 2017, um 16.00 Uhr auf dem Nordic Stand (Halle 1, Stand 1I31) statt. Das Programm finden Sie hier. Weitere Informationen zum Dänischen Innovation Center München unter: http://icdk.um.dk/en/innovationcentres/munich

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffen Sie die Macher der Mobilitätszukunft: vom 09. bis 11. Oktober 2017 holt die EVS30 zahlreiche Spitzenkräfte nach Stuttgart. Die Niederlande sind dabei!

Die EVS30 – Electric Vehicle Symposium & Exhibition ist vom 09. – 11.10.2017 der Branchentreffpunkt für die gesamte Industrie der Elektromobilität. Hersteller, Anwender und Entscheider können sich in Stuttgart ein aktuelles Bild von allen Formen der Elektromobilität machen und neue Trends sowie Einsatzmöglichkeiten des elektrischen Antriebstrangs diskutieren.

Die Niederlande gelten weltweit als Vorbild für die Einführung der Elektromobilität. Und genau deshalb präsentieren sie sich dieses Jahr auf der EVS30 in Stuttgart.

 

Die Provinz Noord-Brabant hat die Federführung in Zusammenarbeit mit der Service-Agentur für Unternehmen (RVO) und dem Ministerium für Umwelt & Infrastruktur übernommen. Drei intensive Tage mit Messe, Konferenz, Abendveranstaltung, Ride&Drive und Matchmaking bieten ein einmaliges Netzwerk und einen konzentrierten Ausblick auf die CO2-freien Technologien und ihre Anwendungen.

 

Treffen Sie die Niederlande bei den zahlreichen Bausteinen der EVS30:

  • Internationale Fachkonferenz mit über 150 Vorträgen zu den Themen Brennstoffzelle, Wasserstoff, Batterie und Elektromobilität, bei welcher u.a. Referenten von APPM, D-Incert, E-Laad und Fier Automotive, vertreten sind.
  • Messe: In der 200 m2 großen Niederlande Lounge stellen u.a. Tesla (mit Fertigung in Noord-Brabant) und die Technische Universität Eindhoven Aktivitäten rund um die nachhaltige Energieversorgung, Elektromobilität, intelligente Ladeinfrastrukturen und Anwendermodelle vor.
  • Beim Matchmaking haben Sie die Möglichkeit, neue potentielle internationale Geschäfts- und Projektpartner in hoch effizienten Meetings zu treffen.
  • Themenspezifische Round Table Discussions: spannende Themen wie Mobility Concepts, Vehicle to Grid, Commercial Vehicles, Charging und Hydrogen Infrastructure. Limitiertes Platzangebot, Anmeldung erforderlich.
  • Zusätzliche niederländische Round Table Discussions (Smart charging infrastructure, Urban distribution solutions, Mobility concepts for urban personal mobility)
  • Holland-Empfang und Policy Talk: Montag, den 9. Oktober, ab 15.30 Uhr in der Holland Lounge (Halle 1, C42) mit dem niederländischen  Generalkonsul Peter Vermeij. Die Einladung können Sie unten herunterladen.

Source: www.sieunddieniederlande.nl

Die Region Brabant ist ein enger Partner der Metropolregion Nürnberg im Bereich Elektromobilität.

Markthochlauf Elektrofahrzeuge: Hohe Steigerung bei niedriger Basis

Der Markthochlauf bei Elektrofahrzeugen kommt langsam in Schwung. Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten nach Zahlen des Kraftfahrt-bundesamtes im ersten Halbjahr hohe Zuwachsraten. Mit 12.264 Plug-in-Hybriden (+100,3 %) und 10.189 Elektro-Pkw (+133,9 %) fielen die Steigerungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 eindeutig positiv aus. Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtabsatz betrug jedoch nur 1,2 %.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zieht für die Umweltprämie – gemessen an den Förderzielen – eine negative Bilanz. Ein Jahr nach Einführung der Kaufprämie wurden erst 23.000 Anträge gestellt. Das Förderprogramm, das noch bis Mitte 2019 läuft, sollte den Kauf von insgesamt 300.000 reinen und Plug-in-Elektrofahrzeugen anschieben.

Erdgasfahrzeuge waren laut Kraftfahrtbundesamt im Gegensatz dazu im Vergleichszeitraum deutlich weniger gefragt (1.025/-41,0 %). Die CNG-Offensive von Gaswirtschaft und Autobauern hat hier noch keine Effekte gezeigt. (Quelle: DIHK-Meldung)

Siemens übernimmt niederländisches Simulations-Startup  Tass (Helmond)

Der deutsche Automobil-Zulieferer will sich im Bereich des autonomen Fahrens stärken und kauft das niederländische Startup Tass, das Autocrashs simuliert.

Mobilitäts-Startups sind gerade heiße Kandidaten für Übernahmen durch Konzerne. Nachdem die deutschen Autobauer lange gezögert haben, in junge Technologie-Unternehmen zu investieren, sitzt nun das Geld bei BMW, Daimler und Siemens lockerer. So hat der Münchner Automobil-Zulieferer nun angekündigt, auch das niederländische Startup Tass für eine ungenannte Summe komplett zu übernehmen.

Die Niederländer konzentrieren sich auf die Entwicklung von autonomem Fahren, Fahrerassistenzsystemen sowie Reifenmodellierung. Dafür entwickelt Tass Simulationssoftware, die Autounfälle und deren Folgen auf den menschlichen Körper berechnet. Mit 200 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Jahresumsatz von rund 27 Millionen Euro.

Source: ngin-mobility.com

Die Firma Tass hat Ihren Sitz am Automotive Campus in Heldmond in der niederländischen Region Brabant.