Auch Bauhof Feucht setzt jetzt auf Elektromobilität

Ein interessantes Gefährt ist seit ein paar Tagen in Feucht und Moosbach unterwegs: es erinnert ein bisschen an einen kleinen Playmobil-LKW mit Ladefläche. Doch das, was im ersten Moment wie ein Spielzeugauto anmutet, ist höchst modern. Es ist ein Goupil-G4.

Das Elektrofahrzeug ist sehr klein, wendig und wesentlich belastbarer als man zunächst annimmt. Auf die hintere Fläche kann man 1,2 Tonnen laden, zusätzlich dazu kann es am Hänger noch eine weitere Tonne ziehen.

„Ideal für den Bauhof“, sagt Michael Rupp, der Zuständige für den Vertrieb bei „Jordan Motorgeräte“, am Tag der Übergabe an den Markt Feucht. Von dem Wendelsteiner Unternehmen hat der Feuchter Bauhof das Leichtbaufahrzeug erworben, das eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht und eine Reichweite von 80 Kilometern hat.

Markus Aßmann, Werkstattleiter der Firma Jordan, bezeichnet es als Nischenfahrzeug – „noch“, wie Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht bei der Übergabe anmerkte. Sehen wird man den Goupil-G4 vor allem mit dem Gartentrupp des Marktes Feucht, auf den Spielplätzen und an den Friedhöfen.

Für den Bauhof ist es das erste Elektrofahrzeug, für den Markt Feucht aber nicht. Die Gemeindeverwaltung hat bereits seit einigen Jahren diverse E-Fahrzeuge im Einsatz.

Bildquelle: Markt Feucht – Auf dem Bild (von links): Bauamtsleiter Andreas Brandmann, Michael Rupp und Markus Aßmann (beide Fa. Jordan), Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht, im Auto: Bauhof-Mitarbeiter Oskar Fürst und Tino Mechs, auf der Ladefläche: Bauhofleiter Josef Schlierf
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